Hauptmenü öffnen

Liste der Gewinner der Bergwertungen bei großen Landesrundfahrten im Radsport

Wikimedia-Liste
Der König der Berge: Der Italiener Gino Bartali gewann zwischen 1935 und 1948 insgesamt neun Bergwertungen und hält damit gemeinsam mit Federico Bahamontes den Bestwert.
Julián Arredondo im maglia azzurra des Giro d’Italia 2014
Omar Fraile im maillot lunares der Vuelta a España 2015

Die Liste der Gewinner der Bergwertungen bei großen Landesrundfahrten im Radsport listet alle Sieger der Bergwertungen der drei großen Landesrundfahrten, auch „Grand Tours“ genannt, im Straßenradsport – Giro d’Italia, Tour de France und Vuelta a España – auf. In weiteren Listen sind die einzelnen Fahrer und Nationen nach der Zahl ihrer Siege, sowohl insgesamt als auch bei jeder einzelnen Rundfahrt, sortiert. Darüber hinaus werden die Fahrer gesondert dargestellt, denen es gelang, die entsprechende Wertung bei mehr als einer Rundfahrt im Jahr zu gewinnen.

Die drei großen Landesrundfahrten sind die einzigen Rennen im Radsport-Rennkalender, die über mehr als 14 Tage ausgetragen werden und werden daher auch die dreiwöchigen Rundfahrten genannt. In den Anfangsjahren wurden sie teilweise über einen kürzeren Zeitraum ausgetragen. Die Reihung der Rundfahrten in der Tabelle – Giro d’Italia, Tour de France und Vuelta a España – entspricht der heutigen Reihenfolge. Bis einschließlich 1994 war die Vuelta a España die erste der drei Rundfahrten im Jahresverlauf; erst seit 1995 wird sie im September als letztes der Rennen veranstaltet. Die farbliche Hinterlegung der Fahrernamen orientiert sich an den der aktuellen Farbgebung der Wertungstrikots der einzelnen Rundfahrten – dem maglia azzurra („Azurblaues Trikot“) beim Giro d’Italia, dem maillot blanc à pois rouges („Weißes Trikot mit roten Punkten“) bei der Tour de France und dem maillot lunares („[Blau-]Gepunktetes Trikot“) bei der Vuelta a España. Bergwertungen wurden beim Giro d’Italia und der Tour de France erst einige Zeit nach deren Entstehung eingeführt – bei der jüngeren Vuelta a España mit der ersten Austragung – und es dauerte anschließend nochmals einige Jahrzehnte, bis die Führenden dieser Wertung mit einem speziellen Trikot gekennzeichnet wurden. So zeichnete man den besten Kletterer der Tour de France bei Einführung der Bergwertung 1933 noch mit dem „Grand Prix de la Montagne“ aus; erst 42 Jahre später wurde 1975 das mittlerweile berühmte rotgepunktete Trikot erstmals verwendet. Speziell bei der Vuelta a España wechselten die Farben des Trikots in seiner Geschichte bereits mehrfach. Zur übersichtlicheren Darstellung werden jedoch alle Sieger einheitlich hinterlegt.

Bislang (Stand: 6. Juli 2016) konnten sich insgesamt 118 unterschiedliche Fahrer mindestens eine Berg-Gesamtwertung sichern, davon waren 37 gleich mehrfach erfolgreich. Rekordgewinner mit insgesamt neun Titeln sind der Italiener Gino Bartali, der mit sieben Wertungen auch der beste Kletterer des Giro d’Italia ist, sowie der Spanier Federico Bahamontes. Mit ebenfalls sieben Erfolgen hält der Franzose Richard Virenque die Bestmarke der Tour de France, während der Spanier José Luis Laguía mit seinen fünf Bergwertungen die Rangliste der Vuelta a España anführt. Sein in den 1960er Jahren aktiver Landsmann Julio Jiménez ist der einzige Fahrer, dem es gelang, in den Bergwertungen zweier Grand Tours jeweils mehr als zweimal zu siegen. Die mit Abstand erfolgreichste Nation in Bezug auf gewonnene Bergwertungen bei den großen Landesrundfahrten ist Spanien mit insgesamt 80 Erfolgen.

Federico Bahamontes und dem Kolumbianer Luis Herrera gelang es als bisher einzigen Fahrern, die Bergwertungen aller drei großen Landesrundfahrten zu gewinnen – es konnte allerdings noch keiner alle drei binnen eines Kalenderjahres auf sich vereinen. Zehn Fahrer erkämpften sie sich zwei Mal in einer Saison. Zuletzt gelang dies dem Schweizer Tony Rominger 1993, als er sowohl bei der Tour de France als auch bei der Vuelta a España der Beste in den Bergen war. Der Spanier Andrés Oliva sicherte sicherte sich als bislang Einziger in zwei Jahren je zwei Bergwertungen.

RundfahrtenBearbeiten

Vor 1933 wurden keine Bergwertungen ausgetragen. Soweit für die Jahre nach 1933 kein Sieger vermerkt ist, wurde das Rennen nicht ausgetragen.

Jahr Giro d’Italia Tour de France Vuelta a España
1933 Italien  Alfredo Binda Spanien  Vicente Trueba keine Rundfahrt
1934 Italien  Remo Bertoni Frankreich  René Vietto keine Rundfahrt
1935 Italien  Gino Bartali Belgien  Félicien Vervaecke Italien  Edoardo Molinar
1936 Italien  Gino Bartali Spanien  Julián Berrendero Spanien  Salvador Molina
1937 Italien  Gino Bartali Belgien  Félicien Vervaecke keine Rundfahrt, Spanischer Bürgerkrieg
1938 Italien  Giovanni Valetti Italien  Gino Bartali keine Rundfahrt, Spanischer Bürgerkrieg
1939 Italien  Gino Bartali Belgien  Sylvère Maes keine Rundfahrt, Spanischer Bürgerkrieg
1940 Italien  Gino Bartali keine Rundfahrt, Zweiter Weltkrieg keine Rundfahrt, Spanischer Bürgerkrieg
1941 keine Rundfahrt, Zweiter Weltkrieg keine Rundfahrt, Zweiter Weltkrieg Spanien  Fermín Trueba
1942 keine Rundfahrt, Zweiter Weltkrieg keine Rundfahrt, Zweiter Weltkrieg Spanien  Julián Berrendero
1943 keine Rundfahrt, Zweiter Weltkrieg keine Rundfahrt, Zweiter Weltkrieg keine Rundfahrt, Zweiter Weltkrieg
1944 keine Rundfahrt, Zweiter Weltkrieg keine Rundfahrt, Zweiter Weltkrieg keine Rundfahrt, Zweiter Weltkrieg
1945 keine Rundfahrt, Zweiter Weltkrieg keine Rundfahrt, Zweiter Weltkrieg Spanien  Julián Berrendero
1946 Italien  Gino Bartali keine Rundfahrt, Zweiter Weltkrieg Spanien  Emilio Rodríguez
1947 Italien  Gino Bartali Frankreich  Pierre Brambilla Spanien  Emilio Rodríguez
1948 Italien  Fausto Coppi Italien  Gino Bartali Spanien  Bernardo Ruiz
1949 Italien  Fausto Coppi Italien  Fausto Coppi keine Rundfahrt
1950 Schweiz  Hugo Koblet Frankreich  Louison Bobet Spanien  Emilio Rodríguez
1951 Frankreich  Louison Bobet Frankreich  Raphaël Géminiani keine Rundfahrt
1952 Frankreich  Raphaël Géminiani Italien  Fausto Coppi keine Rundfahrt
1953 Italien  Pasquale Fornara Spanien  Jesús Lorono keine Rundfahrt
1954 Italien  Fausto Coppi Spanien  Federico Bahamontes keine Rundfahrt
1955 Italien  Gastone Nencini Luxemburg  Charly Gaul Italien  Giuseppe Buratti
1956 Luxemburg  Charly Gaul Luxemburg  Charly Gaul Italien  Nino Defilippis
Spanien  Federico Bahamontes
1957 Frankreich  Raphaël Géminiani Italien  Gastone Nencini Spanien  Federico Bahamontes
1958 Belgien  Jean Brankart Spanien  Federico Bahamontes Spanien  Federico Bahamontes
1959 Luxemburg  Charly Gaul Spanien  Federico Bahamontes Spanien  Antonio Suárez
1960 Belgien  Rik Van Looy Italien  Imerio Massignan Spanien  Antonio Karmany
1961 Italien  Vito Taccone Italien  Imerio Massignan Spanien  Antonio Karmany
1962 Spanien  Angelino Soler Spanien  Federico Bahamontes Spanien  Antonio Karmany
1963 Italien  Vito Taccone Spanien  Federico Bahamontes Spanien  Julio Jiménez
1964 Italien  Franco Bitossi Spanien  Federico Bahamontes Spanien  Julio Jiménez
1965 Italien  Franco Bitossi Spanien  Julio Jiménez Spanien  Julio Jiménez
1966 Italien  Franco Bitossi Spanien  Julio Jiménez Spanien  Gregorio San Miguel
1967 Spanien  Aurelio González Spanien  Julio Jiménez Spanien  Mariano Díaz
1968 Belgien  Eddy Merckx Spanien  Aurelio González Spanien  Francisco Gabica
1969 Italien  Claudio Michelotto Belgien  Eddy Merckx Spanien  Luis Ocaña Pernía
1970 Belgien  Martin Vandenbossche Belgien  Eddy Merckx Spanien  Agustín Tamames
1971 Spanien  José Manuel Fuente Belgien  Lucien Van Impe Niederlande  Joop Zoetemelk
1972 Spanien  José Manuel Fuente Belgien  Lucien Van Impe Spanien  José Manuel Fuente
1973 Spanien  José Manuel Fuente Spanien  Pedro Torres Spanien  José Luis Abilleira
1974 Spanien  José Manuel Fuente Spanien  Domingo Perurena Spanien  José Luis Abilleira
1975 Spanien  Andrés Oliva Belgien  Lucien Van Impe Spanien  Andrés Oliva
Spanien  Francisco Galdós
1976 Spanien  Andrés Oliva Italien  Giancarlo Bellini Spanien  Andrés Oliva
1977 Spanien  Faustino Fernandez Ovies Belgien  Lucien Van Impe Spanien  Pedro Torres
1978 Schweiz  Ueli Sutter Frankreich  Mariano Martínez Spanien  Andrés Oliva
1979 Italien  Claudio Bortolotto Italien  Giovanni Battaglin Spanien  Felipe Yáñez
1980 Italien  Claudio Bortolotto Frankreich  Raymond Martin Spanien  Juan Fernández Martín
1981 Italien  Claudio Bortolotto Belgien  Lucien Van Impe Spanien  José Luis Laguía
1982 Belgien  Lucien Van Impe Frankreich  Bernard Vallet Spanien  José Luis Laguía
1983 Belgien  Lucien Van Impe Belgien  Lucien Van Impe Spanien  José Luis Laguía
1984 Frankreich  Laurent Fignon Vereinigtes Konigreich  Robert Millar Spanien  Felipe Yáñez
1985 Spanien  José Luis Navarro Kolumbien  Luis Herrera Spanien  José Luis Laguía
1986 Spanien  Pedro Muñoz Frankreich  Bernard Hinault Spanien  José Luis Laguía
1987 Vereinigtes Konigreich  Robert Millar Kolumbien  Luis Herrera Kolumbien  Luis Herrera
1988 Vereinigte Staaten  Andrew Hampsten Niederlande  Steven Rooks Spanien  Álvaro Pino
1989 Kolumbien  Luis Herrera Niederlande  Gert-Jan Theunisse Kolumbien  Óscar Vargas
1990 Italien  Claudio Chiappucci Frankreich  Thierry Claveyrolat Kolumbien  José Martín Farfán
1991 Spanien  Iñaki Gaston Italien  Claudio Chiappucci Kolumbien  Luis Herrera
1992 Italien  Claudio Chiappucci Italien  Claudio Chiappucci Spanien  Carlos Hernández
1993 Italien  Claudio Chiappucci Schweiz  Tony Rominger Schweiz  Tony Rominger
1994 Schweiz  Pascal Richard Frankreich  Richard Virenque Frankreich  Luc Leblanc
1995 Italien  Mariano Piccoli Frankreich  Richard Virenque Frankreich  Laurent Jalabert
1996 Italien  Mariano Piccoli Frankreich  Richard Virenque Schweiz  Tony Rominger
1997 Kolumbien  José Jaime González Frankreich  Richard Virenque Spanien  José María Jiménez
1998 Italien  Marco Pantani Frankreich  Christophe Rinero Spanien  José María Jiménez
1999 Kolumbien  José Jaime González Frankreich  Richard Virenque Spanien  José María Jiménez
2000 Italien  Francesco Casagrande Kolumbien  Santiago Botero Spanien  Carlos Sastre
2001 Kolumbien  Fredy González Frankreich  Laurent Jalabert Spanien  José María Jiménez
2002 Mexiko  Julio Pérez Cuapio Frankreich  Laurent Jalabert Spanien  Aitor Osa
2003 Kolumbien  Fredy González Frankreich  Richard Virenque Kolumbien  Félix Cárdenas
2004 Deutschland  Fabian Wegmann Frankreich  Richard Virenque Kolumbien  Félix Cárdenas
2005 Venezuela  José Rujano Danemark  Michael Rasmussen Spanien  Joaquim Rodríguez
2006 Spanien  Juan Manuel Gárate Danemark  Michael Rasmussen Spanien  Egoi Martínez
2007 Italien  Leonardo Piepoli Kolumbien  Mauricio Soler Russland  Denis Menschow
2008 Italien  Emanuele Sella 1 Frankreich  David Moncoutié
2009 Italien  Stefano Garzelli 2 Frankreich  David Moncoutié
2010 Australien  Matthew Lloyd Frankreich  Anthony Charteau Frankreich  David Moncoutié
2011 Italien  Stefano Garzelli Spanien  Samuel Sánchez Frankreich  David Moncoutié
2012 Italien  Matteo Rabottini Frankreich  Thomas Voeckler Australien  Simon Clarke
2013 Italien  Stefano Pirazzi Kolumbien  Nairo Quintana Frankreich  Nicolas Edet
2014 Kolumbien  Julián Arredondo Polen  Rafał Majka Spanien  Luis León Sánchez
2015 Italien  Giovanni Visconti Vereinigtes Konigreich  Chris Froome Spanien  Omar Fraile
2016 Spanien  Mikel Nieve Polen  Rafał Majka Spanien  Omar Fraile
2017 Spanien  Mikel Landa Frankreich  Warren Barguil Italien  Davide Villella
2018 Vereinigtes Konigreich  Chris Froome Frankreich  Julian Alaphilippe Belgien  Thomas De Gendt
2019 Italien  Giulio Ciccone Frankreich  Romain Bardet Frankreich  Geoffrey Bouchard
1 Die Ergebnisse des siegreichen Österreichers Bernhard Kohl wurden gelöscht, nachdem er positiv auf das EPO-Dopingsmittel CERA getestet wurde[1]. Zweitplatzierter der Bergwertung war der Spanier Carlos Sastre; das Klassement wurde allerdings noch nicht erneuert.
2 Anfang Mai 2010 wurde der Gewinner der Bergwertung 2009, der Italiener Franco Pellizotti wegen auffälliger Blutwerte im „Biologischen Pass“ vom Weltradsportverband Union Cycliste Internationale (UCI) suspendiert und ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet. Im Oktober 2010 wurde er wegen fehlender Indizien vom Nationalen Olympischen Komitee für Italien (CONI) vom Dopingvorwurf freigesprochen. Pellizotti forderte daraufhin einen Schadenersatz von über 200.000 Euro von der UCI. Am 8. März 2011 bestätigte der Internationale Sportgerichtshof die zweijährige Sperre und erkannte Pellizotti zusätzlich alle Resultate seit dem 17. Mai 2009 ab, darunter auch die Bergwertung der Tour de France 2009[2]. Obwohl er aus den Ergebnislisten gestrichen ist, führt die UCI offiziell noch keinen neuen Bergtrikotsieger. Zweitplatzierter war der Spanier Egoi Martínez.

Fahrer nach Anzahl der errungenen BergwertungenBearbeiten

Fahrer: Gibt den Namen des Fahrers an.
Von: Gibt das Jahr an, in dem der Fahrer erstmals die Bergwertung einer großen Landesrundfahrt gewinnen konnte.
Bis: Gibt das Jahr an, in dem der Fahrer letztmals die Bergwertung einer großen Landesrundfahrt gewinnen konnte.
Gesamt: Gibt die Anzahl der gewonnenen Bergwertungen bei den großen Landesrundfahrten an. Nach diesem Wert richtet sich die Platzierung in der Tabelle.
Giro d’Italia: Gibt die Anzahl der gewonnenen Bergwertungen beim Giro d’Italia an.
Tour de France: Gibt die Anzahl der gewonnenen Bergwertungen bei der Tour de France an.
Vuelta a España: Gibt die Anzahl der gewonnenen Bergwertungen bei der Vuelta a España an.

Anmerkung: Der Übersichtlichkeit halber werden hier nur Fahrer gelistet, die mindestens drei Bergwertungen gewonnen haben.
Fahrer Von Bis Gesamt Giro d’Italia Tour de France Vuelta a España
1. Italien  Gino Bartali 1935 1948 9 7 2
1. Spanien  Federico Bahamontes 1954 1964 9 1 6 2
2. Belgien  Lucien Van Impe 1971 1983 8 2 6
3. Frankreich  Richard Virenque 1994 2004 7 7
4. Spanien  Julio Jiménez 1963 1967 6 3 3
5. Italien  Fausto Coppi 1949 1954 5 3 2
5. Spanien  José Manuel Fuente 1971 1974 5 4 1
5. Spanien  José Luis Laguía 1981 1986 5 5
5. Italien  Claudio Chiappucci 1990 1993 5 3 2
5. Kolumbien  Luis Herrera 1985 1987 5 1 2 2
5. Spanien  Andrés Oliva 1975 1978 5 2 3
6. Spanien  José María Jiménez 1997 2001 4 4
6. Frankreich  David Moncoutié 2008 2011 4 4
6. Luxemburg  Charly Gaul 1955 1959 4 2 2
7. Belgien  Eddy Merckx 1968 1970 3 1 2
7. Italien  Franco Bitossi 1964 1966 3 3
7. Italien  Claudio Bortolotto 1979 1981 3 3
7. Frankreich  Laurent Jalabert 1995 2002 3 2 1
7. Spanien  Emilio Rodríguez 1946 1950 3 3
7. Spanien  Antonio Karmany 1960 1962 3 3

NationenwertungBearbeiten

Nation: Gibt die Nation an.
Gesamt: Gibt die Anzahl der gewonnenen Bergwertungen bei den großen Landesrundfahrten an. Nach diesem Wert richtet sich die Platzierung in der Tabelle.
Giro d’Italia: Gibt die Anzahl der gewonnenen Bergwertungen beim Giro d’Italia an.
Tour de France: Gibt die Anzahl der gewonnenen Bergwertungen bei der Tour de France an.
Vuelta a España: Gibt die Anzahl der gewonnenen Bergwertungen bei der Vuelta a España an.

Nation Gesamt Giro d’Italia Tour de France Vuelta a España
1. Spanien  Spanien 80 16 16 48
2. Italien  Italien 53 38 11 4
3. Frankreich  Frankreich 34 4 22 8
4. Belgien  Belgien 17 6 11
4. Kolumbien  Kolumbien 17 6 5 6
5. Schweiz  Schweiz 6 3 1 2
6. Luxemburg  Luxemburg 4 2 2
6. Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 4 2 2
7. Niederlande  Niederlande 3 2 1
8. Danemark  Dänemark 2 2
8. Australien  Australien 2 1 1
8. Polen  Polen 2 2
9. Deutschland  Deutschland 1 1
9. Venezuela  Venezuela 1 1
9. Russland  Russland 1 1
9. Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 1 1
9. Mexiko  Mexiko 1 1

Sieger mehrerer Bergwertungen in einem KalenderjahrBearbeiten

Jahr: Gibt das Jahr an, in dem der Fahrer mehrere Bergwertungen gewinnen konnte.
Fahrer: Gibt den Namen des Fahrers an.
Rundfahrten: Gibt die Namen der Rundfahrten an, deren Bergwertungen der Fahrer im betreffenden Jahr gewinnen konnte. Die Reihenfolge richtet sich nach der aktuellen Austragungsreihenfolge.

Jahr Fahrer Rundfahrten
1949 Italien  Fausto Coppi Giro d’Italia Tour de France
1956 Luxemburg  Charly Gaul Giro d’Italia Tour de France
1958 Spanien  Federico Bahamontes Tour de France Vuelta a España
1965 Spanien  Julio Jiménez Tour de France Vuelta a España
1972 Spanien  José Manuel Fuente Giro d’Italia Vuelta a España
1975 Spanien  Andrés Oliva Giro d’Italia Vuelta a España
1976 Spanien  Andrés Oliva Giro d’Italia Vuelta a España
1983 Belgien  Lucien Van Impe Giro d’Italia Tour de France
1987 Kolumbien  Luis Herrera Tour de France Vuelta a España
1992 Italien  Claudio Chiappucci Giro d’Italia Tour de France
1993 Schweiz  Tony Rominger Tour de France Vuelta a España

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Keine Gnade für Kohl - Zweijährige Dopingsperre auf sportv1.orf.at
  2. Pellizotti banned for two years by the Court of Arbitration for Sport auf cyclingnews.com vom 8. März 2011
  Diese Seite wurde am 2. November 2012 in dieser Version in die Auswahl der informativen Listen und Portale aufgenommen.