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Diese Liste der Farbstoffe gibt eine Übersicht über Farbstoffe nach Grundfarbe, wie sie in der Fachliteratur üblich ist. Eine Liste der unlöslichen Pigmente liegt unter Liste der Pigmente vor.

ViolettBearbeiten

  • Alizarinviolett ist ein synthetischer organischer Farbstoff, der Farbton ist ein rotstichiges Violett, unverdünnt ein sehr reiner und tiefer Ton. Der Farbstoff ist mäßig bis ausreichend lichtecht und völlig ungiftig.
  • Mauvein ist ein basischer Azinfarbstoff in der namensgebenden Farbe mauve.

BlauBearbeiten

  • Das Wissen um die Zusammensetzung und Herkunft des im Tanach genannten Farbstoffes Techelet ist verlorengegangen. Der Farbton wird in der Schrift als Meeresblau beschrieben. Der Talmud nennt als Quelle das Tier Chilazon, dessen Identifikation aber umstritten ist.

TürkisBearbeiten

GrünBearbeiten

PurpurBearbeiten

  • Mauvein war der erste Anilinfarbstoff. Sein Farbton ist das namensgebende Mauve.
  • Der echte Purpur, ein organischer Farbstoff aus Meeresschnecken, wird nur noch selten, meist für religiöse Zwecke oder zur Restaurierung alter Stoffe benutzt.
  • Tournsol oder Folium ist ein Purpurersatzstoff aus dem Farbstoff des Chrozophora tinctoria L.[1] Der Farbstoff kann eine rote, violette oder blaue Farbe haben und wurde hauptsächlich in der Buchmalerei verwendet.[2]
  • Auch bei Lackmus handelt es sich um einen Purpurersatzstoff, welcher durch Fermentation mit Alkalien und anschließendem Ausfällen mit Alaun aus Extrakten von Flechten hergestellt wird. Er wurde hauptsächlich für die Buchmalerei, aber auch als Lebensmittelfarbe und zum Färben von Papier verwendet. In der Chemie wird Lackmus als pH-Indikator verwendet. Der Farbstoff ist seit dem 7. Jahrhundert bekannt.

GelbBearbeiten

OrangeBearbeiten

  • Pyranthronorange ist ein synthetischer organischer Farbstoff („Teerfarbstoff“) mit ausgezeichneter Lichtechtheit und guter Stabilität. Der Farbton ist ein relativ dunkles Orange. Im Gegensatz zu der Mehrzahl organischer Pigmente ist Pyranthronorange nicht lasierend, sondern halbdeckend. Damit kommt es als Ersatz für giftige und teurere Kadmiumorange in Frage.

RotBearbeiten

  • Der rote Pflanzenfarbstoff Chica wird aus den Blättern des brasilianischen Bignoniengewächses Arrabidaea chica gewonnen und wird von Indianern zur Körperbemalung, zum Färben von Baumwollstoffen und zur Bemalung von Körben verwendet.
  • Das Hauptanwendungsgebiet des Steinkohlenteerfarbstoffes Eosin liegt in der mikroskopischen Färbetechnik.
  • Das echte Karminrot oder Karmesin ist ein organischer Farbstoff, der aus Schildläusen gewonnen wird.
  • Das relativ preiswerte Naphtholrot ist vom Farbton her ein Ersatz für Kadmiumrot, aber weniger deckend und nur mäßig lichtecht.
  • Drachenblut
  • Brasilholz
  • Dornentinte[3]

SchwarzBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. D.V. Thompson: Liber de Coloribus Illuministarum, Speculum 1. Hrsg.: British Museum. 1926, S. 280–307.
  2. M.Gourgas: L‘avenir de Gallargues. Band 65, 1986, S. 16–17.
  3. Heinz Roosen-Runge: Die Tinte des Theophilus. In: Festschrift Luitpold Dussler: 28 Studien zur Archäologie und Kunstgeschichte.