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Liste der Baudenkmäler in Zusmarshausen

Wikimedia-Liste

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler des schwäbischen Marktes Zusmarshausen zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Inhaltsverzeichnis

Baudenkmäler nach OrtsteilenBearbeiten

FriedensdorfBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Roten Berg 14
(Standort)
Historische Ausstattung In Kirchenneubau von 1959. D-7-72-223-34  

GabelbachBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
An der Annakapelle 6
(Standort)
Katholische Kapelle St. Anna Rechteckbau mit eingezogenem Westchor und Dachreiter mit Spitzhelm, 1745; mit Ausstattung D-7-72-223-36  
Im Oberdorf 2
(Standort)
Gasthaus zweigeschossiger Satteldachbau mit Strebepfeilern, Giebelgesimsen, Aufzugsöffnungen und schmiedeeisernem Ausleger, 2. Viertel 18. Jahrhundert. D-7-72-223-37  
Im Oberdorf 6
(Standort)
Bauernhaus zweigeschossiger Satteldachbau mit Putzgliederungen und Schweifgiebel mit gesprengtem Aufsatz, um 1850/60. D-7-72-223-38  
Im Unterdorf 9
(Standort)
Kleinbauernhaus erdgeschossiger Mitterstallbau mit Satteldach und Giebelgesims, um 1830/40. D-7-72-223-39  
Kirchgasse 2
(Standort)
Pfarrhaus zweigeschossiger Satteldachbau mit Aufzugsöffnungen an nördlicher Giebelseite, im Kern 1623, ausgebaut 1783. D-7-72-223-40  
Kirchgasse 6; Kirchgasse 4
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Martin Saalbau mit eingezogenem Chor und südlichem Turm mit welscher Haube und Laterne mit Zwiebelhaube, stattliche

Barockanlage von Johann Paulus, 1737/38, Turm 2. Hälfte 13. Jahrhundert, in den oberen Teilen um 1450/60, 1607 von Hans Holzmann, Aufbau 1768 durch Joseph Dossenberger; mit Ausstattung; ehemalige Kapelle St. Augustinus, jetzt Leichenhaus, Rechteckbau mit Zeltdach, 1. Drittel 18. Jahrhundert; mit Ausstattung.

D-7-72-223-41  
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Schulweg 3
(Standort)
Ehemaliges Obervogtshaus nach 1836 Schule, zweigeschossiger Walmdachbau mit Traufgesims, 1801. D-7-72-223-42  

GabelbachergreutBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Leonhardstraße 28
(Standort)
Katholische Kirche St. Leonhard Saalbau mit eingezogenem Chor und nördlichem Turm mit gedrückter Haube und Laterne mit Spitzhelm, barocker Neubau von Johann Benedikt Ettl, 1737, Turm frühes 16. Jahrhundert, Turmaufsatz 2. Hälfte 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-7-72-223-44  
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KleinriedBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Kleinried
(Standort)
Kapelle Rechteckbau mit eingezogenem Schluss, Mitte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-7-72-223-45 BW

SteinekirchBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Wittum, 500 m südostwärts
(Standort)
Feldkapelle Rechteckbau mit eingezogenem, korbbogigem Chor, Mitte 19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-7-72-223-55 BW
Hofmannstraße 12
(Standort)
Pfarrhaus zweigeschossiger Walmdachbau, mit umlaufendem Traufgesims und Front mit klassizistischer Gliederung, von Johann Mitreiter, 1791/92. D-7-72-223-48  
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Nähe Im Holdergrund, östlich an der Straße nach Wolfsberg
(Standort)
Bildstock Steinsockel mit Voluten und Inschriftentafel, Renaissance, bezeichnet 1664. D-7-72-223-49  
Vitusstraße 9
(Standort)
Hl. Johann Nepomuk Holzfigur, Mitte 18. Jahrhundert; an der Zusambrücke. D-7-72-223-53  
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Vitusstraße 4; Nähe Vitusstraße
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Vitus Saalbau mit gotischem Fries, eingezogenem Chor, nördlichem Turm mit Zwiebelhaube und östlich an den Chor angebauter Ölbergkapelle von um 1790, spätgotischer Bau des späten 15. Jahrhunderts, barocker Ausbau 1760, Turmuntergeschosse 13./14. Jahrhundert; mit Ausstattung; Friedhofsmauer. D-7-72-223-52  
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Wolfsbergstraße 3 a
(Standort)
Kleinbauernhaus erdgeschossiger Satteldachbau mit Giebelgesims, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. D-7-72-223-54 BW

StreitheimBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Eiselestraße 1 a
(Standort)
Bauernhaus erdgeschossiger, langer Mitterstallbau mit Satteldach, zwei Giebelgesimsen und zwei Tennentoren, 1. Drittel 19. Jahrhundert. D-7-72-223-56  
Vitusberg 3
(Standort)
Katholische Kuratiekirche St. Vitus Saalbau mit eingezogenem Chor und südlichem Satteldachturm, spätgotisch um 1500, Ausbau 1723; mit Ausstattung D-7-72-223-58  
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VallriedBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haselbergstraße 14
(Standort)
Katholische Kapelle St. Maria Saalbau mit halbrundem Schluss und westlichem Turm mit Zwiebelhaube, 1710; mit Ausstattung D-7-72-223-60  
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WeilerhofBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Weilerhof 1, östlich des Einzelhofs
(Standort)
Kapelle Satteldachbau mit halbrundem Schluss, wohl Mitte 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-7-72-223-61  
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WolfsbergBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bei Wolfsberg Nr. 1
(Standort)
Bildstock Rechteckbau mit Stichbogennische und Satteldach, 18. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-7-72-223-67  


Am Wolfsberg 3
(Standort)
Ruine der Burg Wolfsberg Reste des Bergfrieds, Tuffquader, 12. Jahrhundert. D-7-72-223-68  
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WollbachBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
St.-Stephanus-Straße 3
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Stephan Saalbau mit eingezogenem Chor und nördlichem Turm mit Zwiebelhaube, Turmunterbau, Chor und Teile des Langhauses 2. Hälfte 15. Jahrhundert, Langhaus-Nordmauer 1717, nach Brand Wiederherstellung und Turmoberteil von Joseph Meitinger 1763; mit Ausstattung D-7-72-223-64  
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WörleschwangBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Untere Hauptstraße 19
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Michael Saalbau mit eingezogenem Chor und südlichem Satteldachturm, Langhaus im Kern 13./14. Jahrhundert, Turmunterbau 14./15. Jahrhundert, Turmoberteil und Chor um 1479, Verlängerung der Kirche Ende 16. Jahrhundert; mit Ausstattung D-7-72-223-65  
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Untere Hauptstraße 21
(Standort)
Ehemalige Mühle zweigeschossiger Satteldachbau mit profilierten, teilweise unterbrochenen Giebelgesimsen und Figurennische im östlichen Giebelspitz, 1720, erneuert 1733. D-7-72-223-66  
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ZusmarshausenBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
(Standort) Ensemble Ortskern Zusmarshausen Das Ensemble umfasst den nord-südwärts gerichteten, leicht ansteigenden Straßenzug des Markt- und Schlossplatzes als den historischen Kernbereich des Marktortes. Zusmarshausen ging wahrscheinlich aus einer karolingischen Siedlung hervor und entwickelte sich unter der Herrschaft des Hochstifts Augsburg zu einem Ort mit Marktgerechtigkeit. Der historische Ort des Marktverkehrs ist der breite Straßenzug zwischen den Einmündungen der Ulmer und der Augsburger Straße. Er wird auf der Ostseite durch eine geschlossene Reihe bürgerlicher Giebel- und Walmdachhäuser eingefaßt, in die sich auch das kleine Rathaus einfügt, das sich durch einen Treppengiebel und einen Dachreiter auszeichnet; die Bauten sind verputzt und entstammen überwiegend dem 18./19. Jahrhundert. Auf der Westseite ist die von dem Augsburger Architekten Michael Kurz zwischen 1939 und 1944 errichtete Pfarrkirche der beherrschende Bau; sie liegt erhöht über den Stützmauern des ehemaligen Kirchhofes, hat den mittelalterlichen Turm ihres Vorgängerbaus bewahrt und ist von einer barocken Kapelle, einem Torturm und dem nördlich unterhalb liegenden stattlichen ehemaligen Pfarrhof umgeben. Am Übergang zwischen Markt- und Schlossplatz bestimmt der breitgelagerte, sehr stattliche barocke Postgasthof mit seinen Walmdächern das Straßenbild; er dokumentiert die Bedeutung des Ortes als Poststation an der Straße von Augsburg nach Ulm seit dem 17. Jahrhundert, Herrschafts- und Amtsgebäude bestimmen dagegen den Charakter des Schlossplatzes. Das freistehende Schloss, am Südende, wurde 1505 vom Augsburger Bischof Heinrich IV. von Lichtenau als hochstiftisches Pflegamt gebaut und diente nach der Säkularisation als Landrichter-, dann als Bezirksamt; die weiteren, meist im Gegensatz zu den Bürgerhäusern des Marktplatzes freistehenden und von Gärten umgebenden Bauten, sind meist im 19. Jahrhundert entstanden. E-7-72-223-1  
Am Kirchplatz 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Maria Immaculata Saalbau mit eingezogenem Chor und südlichem Turm mit Zwiebelhaube, untere Turmgeschosse spätgotisch, Turmoberteil von Georg Rainer um 1700, Chor von Georg Rainer 1712, Langhaus von Michael Kurz und Anton Wenzel 1939/44; mit Ausstattung; vgl. Ensemble Marktplatz. D-7-72-223-1  
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Am Kirchplatz 2
(Standort)
Katholische Kapelle St. Antonius von Padua pilastergegliederter Bau mit Mittelrisalit, Querarmen und halbrundem Chor in Form einer gestelzten Apsis, wohl von Georg Rainer, Chor im Kern vermutlich 1690, um 1725; mit Ausstattung; vgl. Ensemble Marktplatz. D-7-72-223-2  
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An der Roth 1
(Standort)
Ehemalige Öl- und Schleifmühle erdgeschossiger, teils verbretterter Ständerbau, teils Mauerwerksbau mit Satteldach, 19. Jahrhundert. D-7-72-223-5  
Augsburger Straße 1
(Standort)
Ehemaliges Rathaus zweigeschossiger Satteldachbau mit neugotischem Treppengiebel, Dachreiter und Flacherker, im Kern 17. Jahrhundert, Giebel und Dachreiter 2. Hälfte 19. Jahrhundert; vgl. Ensemble Marktplatz. D-7-72-223-6  
Augsburger Straße 2
(Standort)
Gasthaus Post stattlicher zweigeschossiger Vierflügelbau mit Walm- bzw. Satteldächern, rustiziertem Erdgeschoss und Schweifgiebel an der Hauptfassade, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, um 1845 erneuert; vgl. Ensemble Marktplatz. D-7-72-223-7  
Augsburger Straße 9
(Standort)
Gasthaus Krone zweigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, Giebelgesimsen und schmiedeeisernem Ausleger, 1. Hälfte 18. Jahrhundert, erneuert. D-7-72-223-9  
Augsburger Straße 11
(Standort)
Ehemaliges Spital zweigeschossiger Satteldachbau, mit Putzgliederung und östlich anschließendem, schmalem Anbau, im Kern wohl 2. Hälfte 17. Jahrhundert. D-7-72-223-10  
Kapellenstraße
(Standort)
Bildstock hoher Aufbau mit Stichbogennische und flachem Satteldach, um 1720/40; mit Ausstattung. D-7-72-223-12  
Marktplatz
(Standort)
Marktplatz Siehe Ensemble Marktplatz. D-7-72-223-13  
Marktplatz 1
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Walmdachbau, 2. Viertel 19. Jahrhundert. D-7-72-223-14  
Marktplatz 3
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Satteldachbau mit neubarocken Schweifgiebeln und Zwerchhaus, 3. Viertel 19. Jahrhundert; im Kern wohl älter; vgl. Ensemble Marktplatz. D-7-72-223-4  
Marktplatz 4
(Standort)
Gasthof Schwarzbräu zweigeschossiger, giebelständiger Satteldachbau mit geschweiftem Westgiebel, umlaufendem Gesims und eisernem Ausleger, im Kern 1. Hälfte 18. Jahrhundert. D-7-72-223-15  
Marktplatz 7
(Standort)
Pfarrhaus zweigeschossiger Bau mit Halbwalmdach und Putzbandgliederung, 1817. D-7-72-223-16  
Marktplatz 12
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Walmdachbau mit ausladendem Traufgesims und Putzquaderungen am Erdgeschoss, um 1820/40. D-7-72-223-18  
Rankengasse 4
(Standort)
Ehemaliger Kleinbauernhof ehemals hakenförmige Anlage, erdgeschossiges Wohnhaus mit Satteldach und zwei Giebelgesimsen, Ende 18. Jahrhundert. D-7-72-223-19  
Schloßplatz
(Standort)
Schloßplatz Siehe Ensemble Marktplatz. D-7-72-223-20  
Schloßplatz 1
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Walmdachbau mit Putzgliederung im Erdgeschoss und klassizistischer Tür, um 1830/40. D-7-72-223-21  
Schloßplatz 8
(Standort)
Ehemaliges Schloss jetzt Forstamt, dreigeschossiger Bau mit hohem Walmdach und diagonal gestellten Bodenerkern, 1505, Dach Ende 18. Jahrhundert. D-7-72-223-22  
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Ulmer Straße; Lußmähder
(Standort)
Hl. Johann Nepomuk Sandsteinfigur, um 1740/50; auf der Brücke. D-7-72-223-25  
Ulmer Straße 19
(Standort)
Gasthof Adler zweigeschossiger Satteldachbau mit Giebelgesimsen, südseitigem Anbau, schmiedeeisernem Ausleger und spätklassizistischer Haustür, 1. Hälfte 18. Jahrhundert. D-7-72-223-24  
Webergasse 19
(Standort)
Ehemaliges Weberhaus zweigeschossiger Satteldachbau mit auf beiden Traufseiten im Obergeschoss teils modern verschalten Lauben, 2. Hälfte 18. Jahrhundert. D-7-72-223-27  
Wertinger Straße 8
(Standort)
Gasthaus zweigeschossiger, giebelständiger Satteldachbau mit neubarocker Putzgliederung, klassizistischer Haustür und schmiedeeisernem Ausleger, im Kern wohl 18. Jahrhundert; querstehender Stadel mit hohem Satteldach, 2. Hälfte 18. Jahrhundert. D-7-72-223-28  
Wertinger Straße 16
(Standort)
Ehemaliges Spital zweigeschossige Anlage mit Satteldach, Giebelrisalit, Dachreiter und Putzgliederungen, von Joseph Müller, 1851/52. D-7-72-223-30  
Wertinger Straße 17
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Satteldachbau mit Stuckgirlanden an östlicher Traufseite im Obergeschoss, frühes 19. Jahrhundert D-7-72-223-31  
Zusamstraße
(Standort)
Bildstock Nischenbau mit Schweifgiebel und Pilastern, 2. Viertel 18. Jahrhundert; mit Ausstattung. D-7-72-223-33  
Zusamstraße 11
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Satteldachbau mit seitlich offener Laube und modern verbrettertem Fachwerk, Mitte 18. Jahrhundert. D-7-72-223-32  

Nicht mehr in der Denkmalliste aufgeführtBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Kirchplatz
(Standort)
Torhaus mit Treppenaufgang im Kern barock, wohl 17./18. Jahrhundert; vgl. Ensemble Marktplatz. D-7-72-223-3  

AnmerkungenBearbeiten

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Baudenkmäler in Zusmarshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien