Liste der Baudenkmäler in Regensburg-Ostnerwacht

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der bayerischen Gemeinde Regensburg zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Baudenkmäler nach StraßenBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Adolf-Schmetzer-Straße 1; Villapark
(Standort)
Königliche Villa, als Sommerresidenz für König Maximilian II. auf der Ostenbastei erbaut; Villapark mit Parkmauer, L-förmige, leicht unregelmäßige dreigeschossige Anlage mit seitlichen Loggien, Terrassen und Ecktürmchen, Schauseite mit durchfenstertem Mittelrisalit zur Donau, neugotisch, 1854/56 von Ludwig Foltz

Nebengebäude, massiver zwei-, zum Zwingergraben dreigeschossiger Satteldachbau mit Treppengiebeln und -türmchen, Werksteingliederungen, neugotisch, 1854–56 von Ludwig Foltz

Villapark, englischer Park im Bereich des ehemaligen Hütergangs am Stärzenbach mit dem dortigen Stadtmauerbereich, des ehemaligen Zwingers, Stadtgrabens und auf dem östlichen Vorfeld, dem sogenannten Waisenhausgarten, heute bestehend aus Anfahrt und Vorgarten, dem Park im ehemaligen Vorfeld, dem Abschnitt der Donaumauer zwischen Villa und Anatomieturm, sowie der neugotische Promenade mit Zwingermauer, im Zusammenhang mit der Villa 1854–56 angelegt

Parkmauer, mit halbrunden Türmchen und spitzbogigem Einfahrtstor mit Fußgängerdurchgang, neugotisch, 1854–56 von Ludwig Foltz

D-3-62-000-4  
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Adolf-Schmetzer-Straße 3
(Standort)
Torwachthaus Eingeschossiges und traufständiges Satteldachhaus mit Treppengiebeln und Arkaden, Werksteingliederungen, neugotisch, 1840 D-3-62-000-5  
Am Stärzenbach 1
(Standort)
Mietshaus Dreigeschossiger Mansardwalmdachbau in Ecklage, Fassadengliederung in Neurenaissance-Formen, 1887 von Franz Gerner D-3-62-000-122  
Am Stärzenbach 2
(Standort)
Wohnhaus, ehemaliges Handwerkerhaus Zweigeschossiger und traufständiger Satteldachbau, im Kern 14./15. Jahrhundert, barock überformt D-3-62-000-123  
Am Stärzenbach 8
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges und traufständiges Satteldachhaus, zweites Viertel 13. Jahrhundert, 1895 überformt D-3-62-000-125  
Bauergässel 1
(Standort)
Ehemaliges Brunnenhaus des Ritterschen Gartens Dreigeschossiges Walmdachhaus, barock, 17./18. Jahrhundert D-3-62-000-208  
Bertoldstraße 7
(Standort)
Ehemaliger Zwiffelhof Dreigeschossiges Walmdachhaus in Ecklage, 1720, mit Bauinschrift D-3-62-000-216  
Bertoldstraße 9
(Standort)
Ehemaliger städtischer Getreidekasten („Leerer Beutel“) Mit drei Geschossen und hohem Satteldach, 1597/98 bzw. 1606/07 D-3-62-000-217  
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Bertoldstraße 11
(Standort)
Haus zum Steinsberg Langgestrecktes dreigeschossiges Eckhaus mit Walmdach und Fenstergliederung des 14. Jahrhunderts, Keller zum Teil romanisch, im 19. Jahrhundert aufgestockt und im Innern umgebaut, zusammen mit Hallergasse 6 D-3-62-000-218  
Dachauplatz 2
(Standort)
Ehemalige Bettelordenskirche St. Salvator (Minoritenkirche), heute Teil des Museums der Stadt Regensburg Dreischiffige, flachgedeckte Basilika mit gewölbtem polygonalem Saalchor, Hauptschiff zweite Hälfte 13. Jahrhundert, Chor zweites Viertel 14. Jahrhundert D-3-62-000-264  
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Dachauplatz 4
(Standort)
Ehemaliges Minoritenkloster St. Salvator Fünfjochiger Ostflügel des kleinen Kreuzgangs zweite Hälfte 13. Jahrhundert, mit Sternrippengewölbe des 15. Jahrhunderts, großer Kreuzgang, kreuzrippengewölbter Nord- und Westflügel und ein Joch des Südflügels, Anfang 15. Jahrhundert, große Sakristei, zweischiffige, kreuzrippengewölbte Halle, um 1300, ehemaliges Refektorium bzw. Paulsdorfferkapelle, Saalraum, vor 1299, mit Renaissancedecke, spätes 16. Jahrhundert, Keller um 1200, sonst hoch- und spätgotisch D-3-62-000-265  
D.-Martin-Luther-Straße 7
(Standort)
Wohnhaus, ehemaliges Direktionsgebäude der Maschinenfabrik Sinz Fünfgeschossiger Walmdachbau, Mittelrisalit mit Pyramidendach, Neubarock, 1909/10 von Joseph Koch und Franz Spiegel

Erweiterungsbau siehe Haus Nr. 9

D-3-62-000-298  
Dr.-Martin-Luther-Straße 9
(Standort)
Mietshaus Fünfgeschossiger Walmdachbau, die südlichen drei Achsen mit geschweiftem Zwerchgiebel und Erker, Neubarockdekor mit Jugendstilelementen, 1912 von Joseph Koch und Franz Spiegel als Ergänzung zu Haus Nr. 7 D-3-62-000-300  
Donaulände 6
(Standort)
Stadel für das Braune Brauhaus Frei stehender dreigeschossiger Quaderbau mit Satteldach, bezeichnet „1672“, 1786 zum Salzstadel bestimmt D-3-62-000-323  
Donaulände 7
(Standort)
Bürogebäude, ehemalige Agentie der k.u.k. privilegierten österreichischen

Donaudampfschifffahrtsgesellschaft

Zweifarbig gegliederter, zweigeschossiger Backsteinbau mit Walmdach und Seitenflügelstümpfen mit Frackdächern, historistisch, 1888 D-3-62-000-1556  
Fahrbeckgasse 1
(Standort)
Wohnhaus in Ecklage Dreigeschossiges Satteldachhaus mit Aufzugsgiebel, im Kern 17. Jahrhundert, Steinrelief Heilige Familie, neugotisch, um 1900 D-3-62-000-392  
Fahrbeckgasse 3
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiges und traufständiges Satteldachhaus, im Kern 17. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert weitgehend überformt D-3-62-000-393  
Fahrbeckgasse 11
(Standort)
Wohn- und Atelierhaus Dreigeschossiger und traufständiger Satteldachbau mit Zwerchgiebel und Erker, 1893/1902, Nordteil Wiederaufbau von 1946/47 D-3-62-000-1592  
Gichtlgasse 5
(Standort)
Wohnhaus Eckhaus, viergeschossiges Mansardwalmdachhaus, im Kern gotisch, um 1300, im 16. Jahrhundert verändert, 1901 aufgestockt D-3-62-000-489  


Hallergasse 4; Ostengasse 14
(Standort)
Mietshaus mit Gaststätte Drei- bis viergeschossiger Walm- und Mansarddachbau in Ecklage, mit Erker und Zwerchhäusern, im Heimatstil mit Jugendstilelementen, 1913/1914; zusammen mit Hallergasse 4 D-3-62-000-883  
Hallergasse 5
(Standort)
Bräustadel der Brauerei Brandl Mit älterer Malztenne im Norden und jüngerem Stadel im Süden, viergeschossiger und traufständiger Satteldachbau mit eingeschossigem Pultdachanbau nach Westen, bezeichnet „1649“ und „1774“

Gartenmauer an der Heiliggeistgasse, wohl barock, mit Erhöhung im 19. Jahrhundert; zusammen mit Ostengasse 16

D-3-62-000-547  
Heiliggeistgasse 1
(Standort)
Wohnhaus, ehemalige Bäckerei Zweigeschossiges und traufständiges Satteldachhaus, nördlicher Teil im Kern hochmittelalterlich, im 16. Jahrhundert überformt, im 17. Jahrhundert südlicher Eckanbau D-3-62-000-553  
Heiliggeistgasse 7
(Standort)
Bischof-Wittmann-Haus Langgestreckter, dreigeschossiger und traufständiger Walmdachbau, im Kern 1731, ursprünglich zwei Gebäude 1859 vereinigt, 1925 Erweiterung durch einen zweigeschossigen Westflügel, 1955 hofseitige Erweiterung

Angebaut Maria-Schnee-Kapelle, siehe Prinzenweg 4

D-3-62-000-554  
Heiliggeistgasse 12
(Standort)
Wohnhaus eines ehemaligen Stadtbauernhofes Zweigeschossiges und traufständiges Satteldachhaus, 14./15. Jahrhundert, im 17./18. Jahrhundert im Innern umgebaut D-3-62-000-555  
Heiliggeistgasse 16
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges und traufständiges Kleinhaus mit Satteldach, 17./18. Jahrhundert, Innenumbau 19. Jahrhundert

Hofmauer mit gefaster barocker Tür

D-3-62-000-556  
Heiliggeistgasse 20
(Standort)
Bräustadel der ehemaligen Brauerei Nattermann Eingeschossiger Stadel in Ecklage mit Mansardwalmdach, zweites Viertel 18. Jahrhundert D-3-62-000-557  
Kapuzinergasse 7
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges und traufständiges Pultdachhaus, barock, 17. Jahrhundert, im späten 19. Jahrhundert überformt D-3-62-000-609  
Klostermeyergasse 6
(Standort)
Zwei Ritzsteine Mit Darstellungen von Bischofsbüsten, gotisch, 14. Jahrhundert, an der Südostecke D-3-62-000-641  
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Minoritenweg 9
(Standort)
Mietshaus Viergeschossiger Walmdachbau in Ecklage, 1901, Umbauten 1955 und 2006 D-3-62-000-1591  
Minoritenweg 20
(Standort)
Ehemalige Gartenvilla („Rosenpalais“) des Bankiers Löschenkohl, dann Gaststätte Rosenwirtsgarten Zweigeschossiger Mansarddachbau in Ecklage mit Gliederungen und Eingangsrisalit, um 1730/35 von Johann Michael Prunner D-3-62-000-790  
Minoritenweg 21
(Standort)
Wohnhaus (sogenannte Hochholding’sche Behausung) Zweigeschossiger und giebelständiger Mansarddachbau mit Erker, im Kern 15. Jahrhundert, Dachumbau wohl zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-3-62-000-791  
Minoritenweg 27
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiges und traufständiges Satteldachhaus mit Inschrifttafel des 17. Jahrhunderts, 1870 und 1992 umgebaut und aufgestockt D-3-62-000-792  
Minoritenweg 29
(Standort)
Kränner’sche Behausung Zweigeschossiges, zum Minoritenweg giebelständiges Satteldachhaus mit turmähnlichem Kernbau des 13./14. Jahrhunderts und Pultdachanbau des 19. Jahrhunderts D-3-62-000-793  
Minoritenweg 32
(Standort)
Mietshaus in Ecklage Dreigeschossiger Mansardwalmdachbau mit kurzen Flügeln nach Westen, Fassade mit Risaliten und Zwerchgiebeln, Neurenaissance, 1887 von Franz Gerner D-3-62-000-794  
Minoritenweg 33
(Standort)
Albrecht-Altdorfer-Gymnasium Winkelförmiger dreigeschossiger Walmdachbau mit Eckpavillons und Zwerchhausgiebel, Neurenaissance, 1892/94 von Adolf Schmetzer

Fundamente der Stadtmauer und eines Zwingermauertürmchens, Bruchsteinmauer aus Kalkstein, um 1330

D-3-62-000-795  
Ostenallee
(Standort)
Ostenallee Allee im Englischen Stil mit Denkmälern, 1779–81 von Fürst Carl Anselm von Thurn und Taxis anstelle der nachmittelalterlichen Bastionen als östlicher Teil des Grüngürtels um die Mauern der Altstadt angelegt; siehe Fürst-Anselm-Allee und Prebrunn-Allee D-3-62-000-1686  
Ostenallee, am Studentenwiesl
(Standort)
Denkmal für Generalleutnant Friedrich Freiherr von Zoller Inschriftpodest mit Waffentropaion, Eisenguss auf Steinsockel, klassizistisch, 1821, gegossen im Eisengusswerk Bodenwöhr, Modell von Joseph Hundertpfund nach Entwurf von Ignaz Bergmann D-3-62-000-461  
Ostengasse 3
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiges und traufständiges Satteldachhaus, im Kern um 1250, barock umgebaut, 1894 Fassade neu gestaltet D-3-62-000-877  
Ostengasse 4
(Standort)
Wohnhaus, ehemaliger Gasthof Zum Rappen Dreigeschossiges und giebelständiges Satteldachhaus, Dachgeschosse mit Ladeluken, im Kern zweite Hälfte 12. Jahrhundert, Ende 14. oder Anfang 15. Jahrhundert mit traufständigem Anbau erweitert, im 17. Jahrhundert überformt D-3-62-000-878  
Ostengasse 5
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossiger und traufständiger Massivbau mit Satteldach, östlicher Turmbau erste Hälfte 13. Jahrhundert, westlicher Anbau 1352 (dendrochronologisch datiert) mit Ausbau 1424 (dendrochronologisch datiert), Dach 1577 (dendrochronologisch datiert), Innenausbauten 16.–19. Jahrhundert D-3-62-000-1741  
Ostengasse 11
(Standort)
Wohnhaus, ehemalige Hafnerwerkstatt Dreigeschossiges und traufständiges Satteldachhaus, im Kern erste Hälfte 13. Jahrhundert, in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts überformt D-3-62-000-880  
Ostengasse 12
(Standort)
Wohnhaus (ehemals Gasthaus Schwarzes Ross) Aus zwei Bauten bestehender dreigeschossiger und traufständiger Satteldachbau, östlicher Teil spätromanisch, erste Hälfte 13. Jahrhundert, westlicher Teil barock, 18. Jahrhundert, 1888/90 zusammengefasst und überformt D-3-62-000-881  
Ostengasse 13
(Standort)
Sogenannte Lehr’sche Behausung Dreigeschossiger und traufständiger Satteldachbau, im Kern 12. Jahrhundert, Umbau des späten 18. Jahrhunderts, Fassade mit Empirestuck von 1789 D-3-62-000-882  
Ostengasse 16
Hallergasse 5
Hallergasse 1
(Standort)
Wohn- und Gasthaus Zum Bär an der Kette Dreigeschossiges und traufständiges Haupthaus mit Walmdach und Aufzugsgaube, frühgotisch, zweite Hälfte 13. Jahrhundert, Umbauten 1596 und 1777

Westflügel, zweiteilig, nördlich dreigeschossiger Walmdachbau, im Kern 15. Jahrhundert, Umbauten 1874; Gaststuben mit Ausstattung

Ehemalige Sommerschenke, erdgeschossiger Garteneinbau mit Satteldach und östlich angebauter Kegelbahn, frühes 19. Jahrhundert

Gartenmauer an der Heiliggeistgasse, wohl barock, mit Erhöhung im 19. Jahrhundert, siehe auch Brandl Bräu

D-3-62-000-885  
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Ostengasse 15
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges Pultdachhaus, im Kern mittelalterlich, im 16. Jahrhundert erneuert und im 17./18. Jahrhundert umgebaut, Innenausbau 19. Jahrhundert D-3-62-000-884  
Ostengasse 18
(Standort)
Wohnhaus Viergeschossiges und traufständiges Grabendachhaus, im Kern spätgotisch, 15. Jahrhundert, um 1700 umgebaut und erweitert, Aufstockung 1862 und 1898, mit neubarockem Fassadendekor D-3-62-000-887  
Ostengasse 19
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossiges und traufständiges Satteldachhaus, im Kern spätmittelalterlich, 14./15. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert überformt, Fassade von 1908 D-3-62-000-888  
Ostengasse 20
(Standort)
Keller Zwei Räume mit stichbogiger Tonne, zweite Hälfte 13. Jahrhundert D-3-62-000-889  
Ostengasse 21
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiges und traufständiges Mansarddachhaus des 18. Jahrhunderts, mit neubarocker Fassade von 1904 D-3-62-000-890  
Ostengasse 22
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiges und giebelständiges Satteldachhaus, im Kern spätes 13. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert erneuert und im frühen 19. Jahrhundert aufgestockt D-3-62-000-891  
Ostengasse 23
(Standort)
Keller Gewölbter Raum unter dem Westteil des Vorderhauses, wohl 15. Jahrhundert, mit Fragment eines Fluchttunnels, 1940/45

nicht nachqualifiziert, im BayernViewer-denkmal nicht kartiert

D-3-62-000-1599  
Ostengasse 25
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiges und giebelständiges Satteldachhaus, im Kern um 1300, im 17. Jahrhundert überformt D-3-62-000-892  
Ostengasse 26
(Standort)
Wohnhaus, ehemalige Bolland'sche Brauerei Dreiflügelige Anlage mit dreigeschossigem und traufständigem Satteldachhaus des 17./18. Jahrhunderts, 1842 aufgestockt und Fassadenänderung, westlich ehemaliges Kellergebäude, dreigeschossiger Satteldachbau von 1856, östlich ehemalige Stallung, zweigeschossiger Satteldachbau des 19. Jahrhunderts

Ehem Bräuhaus siehe Prinzenweg 2

D-3-62-000-893  
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Ostengasse 27
(Standort)
Katholische Akademie, ehemaliges Domkapitelsches und Evangelisches Krankenhaus, anstelle des Passauer Hofes St. Sebald Zweiflügelanlage mit dreigeschossigen Walmdachbauten

Nördlicher Flügel nach 1667, aufgestockt 1862

Östlicher Flügel frühklassizistisch, 1806/07 von Emanuel Joseph von Herigoyen, nach 1945 wiederaufgebaut

D-3-62-000-894  
Ostengasse 29
(Standort)
Ehemaliges Ostenschulhaus St. Klara Dreiflügeliger und dreigeschossiger Walmdachbau im Rundbogenstil, 1865/66 von Eduard Pahl D-3-62-000-895  
Ostengasse 30
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiges und giebelständiges Satteldachhaus mit Gesimsgliederung, um 1800 D-3-62-000-896  
Ostengasse 31, 33, 35; Donaulände 9; Kapuzinergasse 3
(Standort)
Ehemaliges Kapuzinerkloster St. Matthias, gegründet 1613, 1811–1974 Klarissenkloster, heute Ostkirchliches Institut Kirche St. Matthias, 1615 geweiht, tonnengewölbter Saalbau mit eingezogenem Chor und Satteldach Fassade mit Pilastergliederung und Doppelportal, 1889 erweitert; mit Ausstattung

Hofmauer mit Rundbogenportal und Figurengiebel, um 1615

Westlich der Kirche Oratorium, zweigeschossiges Satteldachhaus mit Saalbau von 1906; mit Ausstattung

Konventbau mit Kreuzgang, vierflügeliger und dreigeschossiger Walmdachbau mit Gesimsteilung, 17. Jahrhundert, südöstlich der Kirche Pforten- und Gästetrakt, zweiflügliger Halbwalmdachbau mit Giebelgauben und Putzgliederungen, 1714, 1733 grundlegend umgebaut

Klostergartenmauer, Bruchstein, bezeichnet „1614“

Eremitage von 1712, nach Obermünster transloziert, siehe Obermünsterplatz 6

D-3-62-000-897  
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Ostengasse 32
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Dreigeschossiges und traufständiges Satteldachhaus mit Kniestock, im Kern zweite Hälfte 13. Jahrhundert, 1893 grundlegend umgebaut

Rückgebäude, ehemaliger Gesindetrakt, dreigeschossiges Pultdachhaus von 1893

D-3-62-000-898  
Ostengasse 34; Ostengasse 34a; Ostengasse 34b; Ostengasse 34c
(Standort)
Wohnhaus, straßenseitiger Trakt des ehemaligen vierflügeligen Niedermünsterischen Bauernhofes Westlicher Kernbau zweigeschossiger Pultdachbau, barock, 17. Jahrhundert, Nord- und Ostflügel, ehemalige Wirtschafts- und Stadelbauten, 17. Jahrhundert, im frühen 19. Jahrhundert zu einem zweigeschossigen und traufständigen Satteldachbau vereinigt und zu Wohnzwecken ausgebaut D-3-62-000-899  
Ostengasse 35
(Standort)
Barocke Mauer Mit Lisenen und Ädikulagiebeln reich gegliedert, 17./18. Jahrhundert; zum ehemaligen Kloster gehörig D-3-62-000-900  
Ostengasse 36
(Standort)
Marienheim Dreigeschossiger Mansardwalmdachbau in Ecklage, neubarocke Formen mit Putzgliederungen und Risaliten, 1896/97, Ostflügel 1901 D-3-62-000-901  
Ostengasse 39
(Standort)
Ostentor Fünfgeschossiger Torturm der Stadtbefestigung mit zwei östlich angebauten achteckigen Flankierungstürmen und Zeltdach, um 1300, in der Durchfahrt Bauinschrift der Zwingermauer, Kalkstein, um 1330 D-3-62-000-902  
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Prinzenweg 1
(Standort)
Wohnhaus in Ecklage Dreigeschossiges, zum Prinzenweg traufständiges Satteldachhaus mit Pultdachanbau, im Kern um 1200, barock umgebaut, Aufstockung erste Hälfte 19. Jahrhundert D-3-62-000-929  
Prinzenweg 2
(Standort)
Ehemaliges Brauerhaus der Brauerei Bolland-Fuchs Dreigeschossiges und giebelständiges Satteldachhaus, bezeichnet „1846“, mit romanischem Keller des 12. Jahrhunderts; siehe auch Ostengasse 26 D-3-62-000-930  
Prinzenweg 3
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges und traufständiges Satteldachhaus, bezeichnet „1765“, erstes Obergeschoss zu Wohnzwecken 1873 ausgebaut D-3-62-000-1554  
Prinzenweg 4
(Standort)
Katholische Waisenhauskapelle Maria Schnee Gewölbter Saalbau mit Walmdach und Dachreiter, in Ecklage, 1734 errichtet, reiche Rokoko-Ausstattung; zum Bischof-Wittmann-Haus gehörig, siehe Heiliggeistgasse 7 D-3-62-000-931  
Prinzenweg 8
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiger und traufständiger ehemaliger Wohnturm mit Satteldach, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldach, beide 14. Jahrhundert, Wohnhaus 1880 aufgestockt D-3-62-000-932  
Prinzenweg 13
(Standort)
Schlussstein vom ehemaligen Augustinerkloster Kalkstein, spätgotisch, 15. Jahrhundert; an Hoffassade eingemauert D-3-62-000-933  
Schattenhofergasse 1
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger und giebelständiger Satteldachbau in Ecklage zur Donaulände, im Kern 17./18. Jahrhundert, 1856 überformt D-3-62-000-1039  
Schattenhofergasse 2
(Standort)
Ehemaliger Huemer’scher Stadtbauernhof Wohnhaus, zweigeschossiger und traufständiger, nach Norden abgewalmter Satteldachbau mit Bauinschrift von 1584, über Keller wohl des 14. Jahrhunderts

Wohnhaus, Teile des ehemaligen Stadels, Umfassungswände in Bruchstein, im Kern spätes 16. Jahrhundert, und böhmisches Kappengewölbe im Erdgeschoss, 19. Jahrhundert

D-3-62-000-1040  
Schattenhofergasse 3
(Standort)
Ehemaliger Stadel Zweigeschossiger und giebelständiger Satteldachbau, 1747, ab 1980 im Innern ausgebaut D-3-62-000-1041  
Schattenhofergasse 5
(Standort)
Ehemaliger Stadel Eingeschossiger und traufständiger Bau mit hohem Mansardwalmdach, 18. Jahrhundert D-3-62-000-1042  
Schattenhofergasse 7
(Standort)
Ehemaliger Stadel Zweigeschossiger Walmdachbau mit korbbogigem Eingang, 17./18. Jahrhundert, Dach von 1952 D-3-62-000-1043  
Schattenhofergasse 9
(Standort)
Stadel Dreigeschossiger und giebelständiger Satteldachbau mit Aufzugsluken und -galgen, wohl 16. Jahrhundert D-3-62-000-1044  
Schattenhofergasse 11
(Standort)
Wohnhaus, wohl ehemaliger Stadel Zweigeschossiger und giebelständiger Steildachbau, 16./17. Jahrhundert D-3-62-000-1045  
Schwanenplatz 1
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiges und traufständiges Satteldachhaus mit Loggia und figürlicher Bauplastik, frühgotisch, Anfang 14. Jahrhundert, um 1700 aufgestockt D-3-62-000-1058  
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Schwanenplatz 3
(Standort)
Gasthaus Goldener Ochs Dreigeschossiges und giebelständiges Satteldachhaus mit Treppengiebel und turmartigem Kernbau, frühgotisch, 13. Jahrhundert, Mitte 19. Jahrhundert aufgestockt D-3-62-000-1059  
Schwanenplatz 4
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiger und traufständiger Satteldachbau mit frühgotischem Keller der zweiten Hälfte 13. Jahrhundert, heutige Gestalt von 1865 aus der Zusammenfassung zweier Häuser D-3-62-000-1060  
Silbernagelgasse 6
(Standort)
Wohnhaus (sogenannte Ritter’sche Gartenbehausung) Viergeschossiger und traufständiger Basilikalbau mit Walmdach, zweite Hälfte 17. Jahrhundert, über gotischem Keller, mit barocker Gliederung und Segmentbogengiebel, Innenausbau 1896 D-3-62-000-1094  
Silbernagelgasse 7
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiger und giebelständiger Satteldachbau, 1805, im Kern 15./16. Jahrhundert D-3-62-000-1095  
St.-Georgen-Platz 6
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus, ehemaliger Walderbacher Hof Zweigeschossiger und giebelständiger Steilsatteldachbau mit Filialgiebel, 16. Jahrhundert, Keller aus dem 12. Jahrhundert, 1959 Umbau D-3-62-000-1017  
St.-Georgen-Platz 9
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiger und giebelständiger Mansardwalmdachbau, wohl 18. Jahrhundert D-3-62-000-1018  
Trothengasse 2
(Standort)
Romanischer Keller Mit Tonnenwölbung und Bruchsteinmauerwerk, wohl erste Hälfte 13. Jahrhundert

nicht nachqualifiziert, im BayernViewer-denkmal nicht kartiert

BW
Trunzergasse 8
(Standort)
Ehemalige Königlich Bayerische Hufbeschlagschule Zweigeschossiges und traufständiges Satteldachhaus mit Fachwerkgiebel, im Kern 17./18. Jahrhundert, 1892 zur Hufbeschlagschule umgebaut D-3-62-000-1574  
Trunzergasse 10
(Standort)
Mietshaus Viergeschossiger Mansardwalmdachbau, neubarock, mit Josephsrelief, 1892 D-3-62-000-1575  
Von-der-Tann-Straße 6
(Standort)
Kelleranlage Tonnengewölbte Räume, 18. Jahrhundert und älter

Rundturm der Zwingermauer, um 1330; im Erker an der Alleeseite

nicht nachqualifiziert, im BayernViewer-denkmal nicht kartiert

D-3-62-000-1251  
Von-der-Tann-Straße 7
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiges Walmdachhaus mit Schweifgiebeln, Erker und Eckerkertürmchen mit welscher Haube, Neurenaissance, 1899/1900 von Joseph Koch D-3-62-000-1252  
Von-der-Tann-Straße 10; Von-der-Tann-Straße 12
(Standort)
Doppelhaus, ehemaliges Café Von-der-Tann Viergeschossiges und traufständiges Satteldachhaus mit vorspringendem Mittelteil, reichem Jugendstildekor und geschnitzten Eingangstüren, 1902/03 von Hans Gerner

Nordfront über Stadtmauerfundament, Südfront über ehemaliger Zwingermauer; siehe auch Stadtbefestigung

D-3-62-000-1253  
Von-der-Tann-Straße 15
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossig, mit vorgewölbtem Mittelteil, vorkragendem Walmdach und Putzgliederungen, Jugendstil, 1907 von Gebrüder Wildanger; Baugruppe mit Nr. 17 D-3-62-000-1256  
Von-der-Tann-Straße 17
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiger Walmdachbau in Ecklage, Runderker mit ägyptisierenden Säulen, Fassadenzierformen im Jugendstil, bezeichnet „1907“ von Gebrüder Wildanger; Baugruppe mit Nr. 15 D-3-62-000-1257  
Von-der-Tann-Straße 22
(Standort)
Wohnhaus Doppelhaus zusammen mit Nr. 24, dreigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Risaliten an der Alleeseite, Putzgliederungen in Neurenaissance-Formen, 1890 von Johann Zimmermann

Südfront über Fundament der Zwingermauer

D-3-62-000-1259  
Von-der-Tann-Straße 24
(Standort)
Wohnhaus Doppelhaus zusammen mit Nr. 22, dreigeschossiger Mansarddachbau mit Risaliten an der Alleeseite, Putzgliederungen in Neurenaissanceformen, 1890 von Johann Zimmermann

Südfront über Fundament der Zwingermauer

D-3-62-000-1260  
Von-der-Tann-Straße 32
(Standort)
Wohnhaus Viergeschossiges Walmdachhaus mit Mittelrisalit an der Gartenfront und Putzgliederungen mit Eckbetonung, Neurenaissance, 1895 von Alois Janker, Aufstockung 1926

Südliche Grundstücksgrenze an Verlauf der ehemaligen Stadtgraben-Futtermauer

D-3-62-000-1262  
Von-der-Tann-Straße 36
(Standort)
Wohnhaus Viergeschossiges Satteldachhaus mit Seitenrisaliten und Putzzierformen, Neurenaissance, 1891/92 von Alois Janker

Südliche Grundstücksgrenze an Verlauf der ehemaligen Stadtgraben-Futtermauer

D-3-62-000-1263  
Von-der-Tann-Straße 38
(Standort)
Wohnhaus Viergeschossiges Walmdachhaus mit Schweifgiebel, Erker, Putzgliederungen und seitlichem Eingangsbogen, Jugendstil, 1903 von Anton Mayer, zusammen mit Nr. 40

Südliche Grundstücksgrenze am Verlauf der ehemaligen Stadtgraben-Futtermauer

D-3-62-000-1264  
Von-der-Tann-Straße 40
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus, Café Pernsteiner Viergeschossiger Kopfbau mit Walmdach, Zwerchgiebeln, Risalit, Erker und Jugendstildekor, 1903 von Anton Mayer, zusammen mit Nr. 38 D-3-62-000-1265  

AnmerkungenBearbeiten

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Bildersammlung zu Baudenkmälern in Regensburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien