Liste der Baudenkmäler in Regensburg-Großprüfening-Dechbetten-Königswiesen

Wikimedia-Liste

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der bayerischen Gemeinde Regensburg zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Baudenkmäler nach Ortsteilen und StraßenBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Großprüfening
5850 Regensburg - Nürnberg; 5851 Regensburg - Ingolstadt
(Standort)
Bildstock Säule mit Reliefaufsatz der Kreuzigungsgruppe, Sandstein, spätbarock, 18. Jahrhundert D-3-62-000-944  
Großprüfening
Annagasse 5
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger und giebelständiger Satteldachbau, wohl 18. Jahrhundert, mit figurgeschmücktem Lichterker, gotisch D-3-62-000-158  
Großprüfening
Bei der Schanze 7
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Walmdachbau, 1702/03, 1988 Erdgeschoss teilweise entkernt; Wohnhaus des Malers Johann Gebhard D-3-62-000-215  
Großprüfening
Großprüfening 21
(Standort)
Gasthaus Goldener Hirsch Zweigeschossiger Walmdachbau in Ecklage, Portal mit Wappen des Klosters Prüfening, Ende 18. Jahrhundert D-3-62-000-513  
Großprüfening
Großprüfening 25
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger und traufständiger Satteldachbau, 17./18. Jahrhundert D-3-62-000-514  
Großprüfening
Großprüfening 33
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Anna Giebelständiger und polygonal schließender Saalbau mit abgewalmtem Satteldach, spätgotisch, 1487/88, nach schweren Bombenschäden 1945 Wiederaufbau bis 1962; mit Ausstattung D-3-62-000-515  
weitere Bilder
Großprüfening
Prüfeninger Schloßstraße 73 b; Prüfeninger Schloßstraße 73 c
(Standort)
Ehemalige Benediktinerabtei St. Georg, seit 1803 Schloss Prüfening Katholische Pfarr- und ehemalige Benediktinerabteikirche St. Georg, dreischiffige Pfeilerbasilika mit drei Chören, zwei Osttürmen, östlichem Querhaus romanisch, 1109–1130, Vorhalle und Fassade mit Schweifgiebel, Säulenportal, Wappen und Werksteingliederungen in Kalkstein, spätbarock, 1718, Anbau der spätgotischen Michaelskapelle Ende 15. Jahrhundert, Erneuerung des mittleren Chorhauptes, nachgotisch, um 1609; mit Ausstattung

Ehemaliger Konventbau und Abteistock, ab 1803 Schloss, seit 2002 Montessorischule, dreigeschossige Dreiflügelanlage mit Walmdächern, Mittelrisalit mit Durchfahrt, Resten des Kreuzgangs und Parkportal mit Dreiecksgiebel, Konventbau im Kern erste Hälfte 17. Jahrhundert, Abteistock 1663

Ehemaliger Astronomischer Turm, dreigeschossiger Halbwalmdachbau mit Dachterrasse und achteckigem Observatoriumsturm, 1624 mit späteren Umbauten, Turm 1790, über einem Teil des älteren Konventgebäudes errichtet, mit Wandbrunnen, Renaissance, bezeichnet mit „1616“

Ehemalige Personalpfarrkirche St. Andreas, einschiffige Chorturmkirche mit eingezogener Apsis, 1125 geweiht, 1803 bis ca. 1976 profaniert, Apsis 1955 rekonstruiert

Stadel, eingeschossiger Satteldachbau, Bruchstein, 18. Jahrhundert, unter Verwendung älterer Architekturteile

Brunnenhaus, Satteldachbau mit unterirdischen Querstollen und Leitungen, Quadermauerwerk mit Eckpilastern und Rundbogenfriesen, 12. Jahrhundert

Ergänzungsbau zum Brunnenhaus, eingeschossiger Zeltdachbau, 19. Jahrhundert

Ehemaliger Alter Pfarrhof, zweigeschossiger und traufständiger Satteldachbau mit Krüppelwalm und Eingangsrisalit, 18. Jahrhundert

Ehemalige Stallung und Ökonomie, zweiteiliger und zweigeschossiger, gestelzter Walmdachbau mit Aufzugsgiebeln und Toreinfahrt, Werksteingliederungen, 17./18. Jahrhundert

Park- und Gartenanlage, teilweise als englischer Park angelegt, 18./19. Jahrhundert, mit Klostermauern, Bruchstein, barock, 17./18. Jahrhundert und 19. Jahrhundert, mit älteren Spolien, Einfahrt mit Allee und gemauerten Pfeilern und Sphyngen, Kalkstein, klassizistisch, um 1805, wohl nach Entwürfen von Emanuel Joseph von Heriygoyen

Gartentempel, viersäuliger dorischer Prostylos mit quergelagerter Cella und Freitreppe, klassizistisch, um 1805 wohl von Emanuel Joseph von Heriygoyen, restauriert um 1900 durch Max Schultze

Ehemaliges Gartenhaus, sogenannter Kavaliersbau, zweigeschossiger Walmdachbau mit Schweifgiebel, Vortreppe und Putzgliederungen, erste Hälfte 18. Jahrhundert

Ehemaliges Gewächshaus, eingeschossiger und traufständiger Satteldachbau mit Mittelpavillon, frühes 19. Jahrhundert, Umbauten um 1900

Schlosswirtschaft, eingeschossiger und traufständiger Satteldachbau mit Zwerchgiebel und westlich anschließendem eingeschossigem Walmdachbau mit Schweifgiebeln, Putzgliederungen neubarock, um 1900

Brunnen, profilierter Brunnenpfeiler mit Figur einer Löwen, romanisch, wohl 12. Jahrhundert, Brunnen 19. Jahrhundert

D-3-62-000-936  
weitere Bilder
Dechbetten
An der Brunnstube
(Standort)
Brunnstube, anstelle eines älteren Brunnenhauses von 1549/50 Kreuzgratgewölbter Raum mit Marmorbänken, Marmortisch, Wassergalerie und Inschrifttafeln, Quadermauerwerk, 1650 D-3-62-000-136  
Dechbetten
An der Brunnstube 13
(Standort)
Villa Eingeschossiger und gestelzter Krüppelwalmdachbau mit Fußwalm, Zwerchhaus, Schweifgiebel und Bundwerkkonstruktion, um 1900 D-3-62-000-137  
Dechbetten
Dechbetten 18
(Standort)
Mariensäule Figur der Muttergottes mit Kind auf Kompositsäule über profiliertem Sockel, barock, 1708 D-3-62-000-270  
Dechbetten
Nähe Schwalbenneststraße
(Standort)
Brunnstube der Wasserleitung des ehemaligen Reichsstiftes St. Emmeram Satteldachbau mit Quadermauern, 1199 erbaut, 1580 erneuert, 1937 renoviert, in Umfassungsmauer, Bruchstein, um 1580 D-3-62-000-269  
Dechbetten
Neyweg 2
(Standort)
Katholische Filial- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt Saalbau mit eingezogenem Chor, Nordturm mit Welscher Haube, Giebelfassade mit figürlichem Portal, Wandgliederungen, spätbarock, im Kern mittelalterlich, 1722–25 grundlegend umgebaut; mit Ausstattung

Friedhofsmauer mit Portal, Renaissance, 1628

Epitaphien der Prüfeninger Malerfamilie Gebhard, 18. Jahrhundert

D-3-62-000-807  
weitere Bilder
Königswiesen
Friedrich-Ebert-Straße 2 u. 46
(Standort)
Figur des heiligen Johannes Nepomuk Sandstein, barock, 18. Jahrhundert, auf moderner Säule, vom ehemaligen Gut Königswiesen transferiert D-3-62-000-440  
Königswiesen
Nähe Königswiesener Parkweg
(Standort)
Gruftkapelle der Familien Boutteville und Zuylen van Nyefelt Satteldachbau mit Giebelaufsätzen, neugotisch, 19. Jahrhundert

Denkmal für die Reichsgrafen Jenison-Walworth, vierseitiger Inschriftstein mit Eckstreben, Sandstein, neugotisch, um 1860/70

D-3-62-000-643  

AnmerkungenBearbeiten

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Bildersammlung zu Baudenkmälern in Regensburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien