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Liste der Baudenkmäler in Rammingen (Bayern)

Wikimedia-Liste

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der schwäbischen Gemeinde Rammingen zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen von Rammingen

Inhaltsverzeichnis

Baudenkmäler nach OrtsteilenBearbeiten

OberrammingenBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauptstraße (beim Kapellenplatz, nördlich der Kirche)
(Standort)
Bildstock neugotischer Pfeiler mit Gehäuse, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-7-78-209-5  
Nähe Hauptstraße (beim Lindenweg)
(Standort)
Bildstock Geiselheiland, gefaßte Holzfigur in modernem Gehäuse, Mitte 18. Jahrhundert D-7-78-209-17  
Hauptstraße 3
(Standort)
Bauernhaus Mitterstallbau, zweigeschossiger, giebelständiger Satteldachbau mit nördlich angebautem Pfründehäuschen, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-7-78-209-2  
Hauptstraße 49
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus Mitterstallbau, zweigeschossiger, giebelständiger Satteldachbau mit nördlich angebautem Pfründehäuschen, Stallbereich zu Wohnzwecken umgebaut, wohl 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-7-78-209-3  
Hauptstraße 51
(Standort)
Bauernhaus Mitterstallbau mit Wiederkehr, zweigeschossiger Satteldachbau mit Sohlbankgesims und klassizistischem Portal, 2. Viertel 19. Jahrhundert D-7-78-209-4  
Kapellenplatz 1
(Standort)
Kath. Filialkirche Unserer Lieben Frau flachgedeckter Saalbau mit dreiseitigem Schluss und nördlichem Turm mit Zwiebelhaube, im Kern um 1600, Umbau und Erweiterung wohl durch Joseph Stiller, 1766; mit Ausstattung D-7-78-209-1  
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Marienweg (bei der Hauptstraße)
(Standort)
Bildstock neugotischer Bündelpfeiler mit geschlossenem Gehäuse, Sandstein, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-7-78-209-6  
Salamähder (ca. 1 km westlich des Ortes am Weg nach St. Anna)
(Standort)
Bildstock Ölgemälde der Hl. Familie in erneuertem, hölzernem Gehäuse, Ende 19. Jahrhundert D-7-78-209-7  

UnterrammingenBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Grottenweg 7
(Standort)
Lourdeskapelle neuromanischer Backsteinbau mit halbrundem Schluss und Dachreiter, 1891; mit Ausstattung D-7-78-209-8  
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Hauptstraße 106
(Standort)
Ehemaliges Bauernhaus zweigeschossiger Mittertennbau mit flachem Satteldach, Wirtschaftsteil verbretterter Ständerbau, wohl 18. Jahrhundert D-7-78-209-10  
Hauptstraße 110
(Standort)
Ehemaliger Zehentstadel zweigeschossiger Mitterstallbau mit flachem Satteldach, im Kern wohl 17. Jahrhundert D-7-78-209-11  
Hauptstraße 112
(Standort)
Bauernhaus stattlicher zweigeschossiger Mitterstallbau mit Walmdach, Wirtschaftsteil modernisiert, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-7-78-209-12  
Hauptstraße 120
(Standort)
Ehemaliger Gasthof Adler Baugruppe zu drei parallel aneinandergebauten, zweigeschossigen Satteldachhäusern, Mitte 19. Jahrhundert, Stadel im Kern 18. Jahrhundert D-7-78-209-14  
Hauptstraße 130
(Standort)
Bauernhaus zweigeschossiger Mittertennbau mit Satteldach und profilierten Gesimsen, südseitig zwei Türen mit Verdachungen auf Volutenkonsolen, um 1830 D-7-78-209-15  
Kirchplatz 1
(Standort)
Kath. Pfarrkirche St. Magnus pilastergegliederter Saalbau mit eingezogenem Chor, nördlicher Turm mit laternenbekrönter Kuppelhaube, Turm 2. Hälfte 15. Jahrhundert, Neubau von Joseph Stiller, 1767/68; mit Ausstattung D-7-78-209-18  
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Kirchplatz 1, 2
(Standort)
Kapelle sogenanntes Armenseelenhäuschen, kleiner rechteckiger Satteldachbau mit pilastergerahmter Öffnung und angebauter Kerkernische, 1767/1768; mit Ausstattung; in der Südwestecke des Friedhofs D-7-78-209-18  
Türkheimer Straße (bei der Hauptstraße)
(Standort)
Mariensäule Bildsäule aus Sandstein, von Johann Reiling, 1865 D-7-78-209-16  
Türkheimer Straße (beim Lindenweg)
(Standort)
Kruzifix 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-7-78-209-19  

Ehemalige BaudenkmälerBearbeiten

In diesem Abschnitt sind Objekte aufgeführt, die noch existieren und früher einmal in der Denkmalliste eingetragen waren, jetzt aber nicht mehr.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Unterrammingen
Grottenweg
(Standort)
Kruzifix 2. Hälfte 18. Jahrhundert; nahe der Lourdeskapelle D-7-78-209-9  
Unterrammingen
Nähe Grottenweg
(Standort)
Kruzifix 2. Hälfte 18. Jahrhundert; nordwestlich des Ortes an der Straße nach Mattsies D-7-78-209-20  

AnmerkungenBearbeiten

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Baudenkmäler in Rammingen (Bayern) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien