Liste der Baudenkmäler in Frickenhausen am Main

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler in der unterfränkischen Gemeinde Frickenhausen am Main zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1] Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 16. Mai 2020 wieder und enthält 85 Baudenkmäler.

Wappen von Frickenhausen

EnsemblesBearbeiten

Ortskern Frickenhausen am MainBearbeiten

 
Ortskern Frickenhausen a.Main

Das Ensemble umfasst den vom Befestigungsring eingeschlossenen Ort einschließlich der diesem im Osten vorgelagerten Grabenzone, dem im Süden ehemals der Verlandung dienenden Areal bis zum Dreschplatz sowie dem Friedhof. – Der von einer spätmittelalterlichen Wehrmauer mit Türmen umschlossene Marktflecken ist in seiner baulichen Erscheinung geprägt von der seit dem Mittelalter überlieferten charakteristischen Wirtschaftsstruktur der kleinen Mainorte: eine kleinbürgerliche Fischer- und Schiffersiedlung, bestehend aus eng aneinandergebauten Kleinhäusern in engen Gassensystemen unmittelbar am Fluss, verbunden mit der hangseitig angelegten und durch Gärten aufgelockerten Gruppe stattlicher Wohn- und Wirtschaftsbauten der seit salischer Zeit berühmten Weingüter. Zwischen diesen beiden verschieden strukturierten Ortshälften verläuft von Torturm zu Torturm mit zahlreichen Gasthöfen, Häcker- und Handwerkerhäusern die mainparallele Durchgangsstraße. Im Ortsmittelpunkt als Zeugnis für die seit 1406 überlieferten regionalen Marktrechte ein Marktplatz mit barocker Mariensäule und dem allseits freistehenden, ortsbeherrschenden Baublock, bestehend aus der Kirche sowie dem aus dem ehemaligen würzburgischen Saalhof hervorgegangenen spät- und nachgotischen Rathaus. Die im Kern spätmittelalterlichen Wohngebäude sind in großer Zahl vor allem im 17. und 18. Jahrhundert umgebaut und neu geformt worden: giebel- und traufseitige, zweigeschossige Putzbauten, oft mit Fachwerkobergeschossen, die verputzt sein können oder freiliegen, mit Sattel-, Walm- oder Mansarddächern; unter ihnen tragen einige Barockbauten des frühen 18. Jahrhunderts mit reich gegliederten Fassaden herrschaftliche Züge. Zahlreiche Hausfiguren und Bildstöcke geben dem Ortsbild die für die fränkischen Fürstbistümer besonders typische sakrale Komponente. Umgrenzung: Obertorstraße 1 – Flurnummern 273/2, 273, 271, 275 – Güßgraben – Fortsetzung des Güßgrabens in gerader Linie bis zum Main – Mainufer bis zur Höhe des Dreschplatzes – Weingartenstraße von der Ochsenfurt Straße bis zur Uppentalstraße. Aktennummer: E-6-79-131-1.

Ortsbefestigung Frickenhausen am MainBearbeiten

f1  Karte mit allen Koordinaten dieses Abschnitts: OSM

Der Mauerring umfasst den Ort in etwa rechteckigem Umriss. Er wurde im späten 15./frühen 16. Jahrhundert errichtet und ist in seinem ganzen Umfang nahezu vollständig erhalten. Er besitzt an der nördlichen Bergseite fünf volle Rundtürme (zwei davon als Ecktürme) und einen halbrunden Schalenturm; auf der südlichen Flussseite vier Rundtürme; nach Osten einen halbrunden Schalenturm. Alle vier Tore sind erhalten

  • das Mühltor und das Untere Tor im Zuge der Durchgangsstraße, hohe Tortürme des 15./16. Jahrhunderts
  • das Wassertor zum Main, ein Torturm des 15./16. Jahrhunderts mit seitlichen Treppengiebeln
  • das Obertor zu den Weinbergen, ein Torbau von 1483 mit Fachwerkobergeschoss.

Der ehemalige Grabenbereich ist an der Ost- und Südseite mit Gärten besetzt. Aktennummer: D-6-79-131-2. Ortsbefestigung Frickenhausen am Main (Q41233776).

Beginnend beim Unteren Tor im Westen sind folgende Teile der Ortsbefestigung im Uhrzeigersinn erhalten.

  • Hauptstraße 1 (Lage): Unteres Tor, Torturm, viergeschossiger Massivbau mit Tordurchfahrt, Satteldach, Glockentürmchen und Ziervolutengiebel, bezeichnet 1518 (D-6-79-131-73) Unteres Tor (Q41233778)
  • Hauptstraße 3 (Lage): ehemaliges Torwärterhaus, zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit auf Konsolen vorkragendem Fachwerkobergeschoss, wohl 16./17. Jahrhundert
  • Hauptstraße 3 (Lage): Ortsmauer mit Grabenbereich, 15./16. Jahrhundert
  • Nähe Hauptstraße 5 (Lage): Reste eines Schalenturms, 15./16. Jahrhundert
  • Nähe Hauptstraße 7 (Lage): Rundturm der Ortsbefestigung, 15./16. Jahrhundert
  • Spitalgasse 26, 24, 22 (Lage): Nordmauer der Ortsbefestigung, 15./16. Jahrhundert
  • Spitalgasse 20 (Lage): Rundturm der Ortsbefestigung, 15./16. Jahrhundert
  • Nähe Dorfgraben (Lage): Joachimsturm, ausgebauter Turm der Ortsbefestigung, 15./16. Jahrhundert
  • Nähe Dorfgraben (Lage): Rundturm der Ortsbefestigung, 15./16. Jahrhundert
  • Valentin-Zang-Straße 14 (Lage): Obertor, Torturm, zweigeschossiger Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss und rundbogiger Tordurchfahrt, bezeichnet 1483 (D-6-79-131-3) Obertor (Q41233788)
  • Mühlgasse 26 (Lage): Ortsmauer, 15./16. Jahrhundert
  • Mühlgasse 16 (Lage): Mühltor, Torturm, viergeschossiger Massivbau mit spitzbogiger Tordurchfahrt und Satteldach, ehemals mit Renaissancevolutengiebel, dieser 1879 abgebrannt, 15. Jahrhundert (D-6-79-131-75) Mühltor (Q41233792)
  • Nähe Winzergasse (Lage): Rundturm der Ortsbefestigung, 15./16. Jahrhundert
  • Nähe Winzergasse 16 (Lage): Rundturm der Ortsbefestigung, 15./16. Jahrhundert, in Haus verbaut
  • Fährergasse 12 (Lage): Rest eines Rundturm der Ortsbefestigung, 15./16. Jahrhundert
  • Maingasse 9 (Lage): Maintor, Torturm, dreigeschossiger Massivbau mit Tordurchfahrt, Satteldach und Treppengiebeln, mit zahlreichen Hochwassermarken, bezeichnet 1477 (D-6-79-131-74) Maintor (Q41233799)
  • Büttnergasse 14 (Lage): Rundturm der Ortsbefestigung, 15./16. Jahrhundert

Baudenkmäler nach OrtsteilenBearbeiten

Frickenhausen am MainBearbeiten

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Maintor
(Standort)
Wegkreuz Sandsteinkreuz auf Postament mit Inschrift, darunter Figur der trauernden Maria, Sandstein, stark verwittert, bezeichnet 1706 D-6-79-131-80  
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Babenbergplatz 1
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger Walmdachbau in Ecklage mit reicher Barockgliederung D-6-79-131-30  
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Babenbergplatz 1
(Standort)
Hausfigur bezeichnet 1714 D-6-79-131-30  
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Babenbergplatz
(Standort)
Mariensäule Maria Immaculata auf hoher Säule mit Putten sowie Emblemen aus der Lauretanischen Litanei, auf Postament, flankiert von zwei Erzengeln auf balusterartige Einfriedung, letztere 1953 rekonstruiert, Sandstein, von Joseph Ritter, 1710 D-6-79-131-16  
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Babenbergplatz 4
(Standort)
Ehemalige Domkapitelsche Kellerei zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau mit Fachwerkobergeschoss, sowie südlichem Anbau mit Fachwerkobergeschossen und Satteldach, im Kern 15. Jahrhundert, Inschriftentafel bezeichnet 1475, Erscheinungsweise 17. Jahrhundert D-6-79-131-24  
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Babenbergplatz 4
(Standort)
Hoftor rundbogig, 17. Jahrhundert, mit Reliefaufsatz der Marienkrönung, 19. Jahrhundert D-6-79-131-24  
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Babenbergplatz 4a
(Standort)
Winzerei dreigeschossiger, verputzter Walmdachbau mit doppelluchtigen, geohrten Fensterrahmungen, mit Hausfigur des Hl. Johann Nepomuk, Erscheinungsbild 17. Jahrhundert, im Kern spätmittelalterlich D-6-79-131-25  
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Babenbergplatz 4a
(Standort)
Inschriftentafel bezeichnet 1706 D-6-79-131-25  
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Babenbergplatz 5
(Standort)
Ehemaliges Wohnwirtschaftsgebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit geohrten Fensterrahmungen, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-6-79-131-29  
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Babenbergplatz 5
(Standort)
Hausmadonna 19. Jahrhundert D-6-79-131-29 BW
Babenbergplatz 6
(Standort)
Ehemaliges Bischofspalais der Würzburger Bischöfe seit 1882 Knabenschule, jetzt Gemeindeverwaltung, zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau über hohem Kellergeschoss, mit Freitreppe und geohrten Fensterrahmungen, 17. Jahrhundert D-6-79-131-26  
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Babenbergplatz 7
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss, 18./ 1. Viertel 19. Jahrhundert D-6-79-131-28  
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Babenbergplatz 10
(Standort)
Pfarrhaus zweigeschossiger Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss über hohem Sockel, im Kern 17. Jahrhundert D-6-79-131-27  
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Babenbergplatz 10
(Standort)
Brunnen D-6-79-131-27 BW
Fischergasse 2
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau, 16./17. Jahrhundert D-6-79-131-46  
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Fischergasse 5
(Standort)
Ehemalige Scheune jetzt Wohnhaus, zweigeschossiger Bruchsteinmauerwerksbau, südliche Traufseite mit Fachwerkobergeschoss, 18./1. Viertel 19. Jahrhundert D-6-79-131-48  
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Fischergasse 9
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau, mit Fachwerkobergeschoss, dieses traufseitig vorkragend und westlichem Treppengiebel, 16. /17. Jahrhundert D-6-79-131-55  
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Fischergasse 16
(Standort)
Ehemaliges Wohnwirtschaftsgebäude zweigeschossiger Satteldachbau mit Fachwerkoberstock, im Giebel vorkragend, wohl 16. Jahrhundert D-6-79-131-47  
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Fischergasse 20
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger Halbwalmdachbau über hohem Kellergeschoss, wohl verputztes Fachwerk, am Kellereingang bezeichnet 1538, bezeichnet 1722 D-6-79-131-56  
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Fischergasse 24
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit geohrten Fensterrahmungen, mit Bauinschrift, bezeichnet 1497, äußeres Erscheinungsbild 17./18. Jahrhundert D-6-79-131-58  
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Fischergasse 26
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau mit Fachwerkobergeschoss und geohrten Fensterrahmungen, 18. Jahrhundert D-6-79-131-59  
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Fischergasse 26
(Standort)
Ehemaliges Wirtschaftsgebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit geohrten Fensterrahmungen, gleichzeitig D-6-79-131-59  
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Fischergasse 28
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau, im Kern 17. Jahrhundert D-6-79-131-60  
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Frankfurter Gärtchen
(Standort)
Gartenhäuschen kleiner Massivbau mit Walmdach, 18. Jahrhundert D-6-79-131-78  
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Nähe Geheusteige
(Standort)
Mariensäule Figur der Maria Immaculata auf ornamentiertem Pfeiler über Postament, Sandstein, 17. Jahrhundert D-6-79-131-81 BW
Hand
(Standort)
Bildstock Reliefaufsatz mit Kreuzbekrönung und Pietà-Darstellung, darunter Inschriftenfeld, auf Säule über Sockel, Sandstein, 17. Jahrhundert D-6-79-131-89 BW
Hauptstraße 7
(Standort)
Ehemaliger Gutshof, sogenannter Fürstenhof Wohngebäude, zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau mit geohrten Fensterrahmungen, 1. Hälfte 18. Jahrhundert, über älterem Kern, mit nördlichem Ökonomieanbau, 18./19. Jahrhundert D-6-79-131-38  
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Nähe Zehntgasse
(Standort)
Ökonomiegebäude mit Krüppelwalm, frühes 18. Jahrhundert D-6-79-131-38  
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Hauptstraße 5
(Standort)
Nebengebäude zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Walmdach, 18. Jh. D-6-79-131-38  
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Hauptstraße 7
(Standort)
Ziehbrunnen 17. Jahrhundert D-6-79-131-38 BW
Zehntgasse 1
(Standort)
Garten 18./19. Jahrhundert D-6-79-131-38 BW
Hauptstraße 7
(Standort)
Gartenpforte bezeichnet 1580 D-6-79-131-38  
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Nähe Zehntgasse
(Standort)
Hoftor frühes 18. Jahrhundert D-6-79-131-38 BW
Hauptstraße 9
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger Walmdachbau mit reicher Barockfassade, und Hausmadonna des 18. Jahrhunderts, Gebäude frühes 18. Jahrhundert D-6-79-131-36  
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Spitalgasse 1
(Standort)
Ehemaliges Nebengebäude zweigeschossiger, langgestreckter Rückflügel mit Satteldach und direkt anschließendem zweigeschossigem, verputzten Walmdachbau, beide mit geohrten Fensterrahmungen und Bossenportalen mit Maskenschlussstein, bezeichnet 1702 D-6-79-131-36  
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Hauptstraße 11
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit geohrten Fensterrahmungen, im Kern 18. Jahrhundert D-6-79-131-31  
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Hauptstraße 13
(Standort)
Rathaus zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Satteldach sowie südwestlichem Erker mit Zwiebelhaube und Freitreppe, Maßwerkgeländer erneuert, im Kern um 1480, im Wesentlichen 2. Hälfte 16. Jahrhundert, bezeichnet 1480 und 1590; mit Ausstattung D-6-79-131-15  
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Hauptstraße 13
(Standort)
Epitaphe Sandstein, bezeichnet 1617 und 1624 D-6-79-131-15  
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Hauptstraße 13
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Gallus vierjochige Hallenkirche mit Chorturm mit Spitzhelm, Turmuntergeschosse romanisch, Langhaus von Hans Bock, 1514–1521, Langhauswölbung, Chor und Turmoberbau 1605–16; mit Ausstattung D-6-79-131-17  
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Hauptstraße 13
(Standort)
Ölbergkapelle mit nahezu lebensgroßen Sandsteinfiguren, 16./17. Jahrhundert D-6-79-131-17  
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Hauptstraße 15
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau in Ecklage, mit westlichem Treppengiebel und geohrten Fensterrahmungen, im Kern spätmittelalterlich, im Wesentlichen 18. Jahrhundert D-6-79-131-14  
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Hauptstraße 16
(Standort)
Ehemaliges Gasthaus Fränkischer Hof zweigeschossiger Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss, 17. Jahrhundert D-6-79-131-41  
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Hauptstraße 17
(Standort)
Gasthaus zweigeschossiger Satteldachbau in Ecklage mit Fachwerkobergeschoss und westlichem Anbau, 16. Jahrhundert D-6-79-131-13  
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Hauptstraße 17
(Standort)
Ökonomiegebäude Massivbau mit Satteldach und Treppengiebel, im Kern 14. Jahrhundert D-6-79-131-13 BW
Hauptstraße 18
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit östlich auskragendem Fachwerkobergeschoss, im Kern 16./17. Jahrhundert D-6-79-131-42  
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Hauptstraße 22
(Standort)
Ehemalige Schmiede dreigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Fachwerkobergeschossen, bezeichnet 1801 D-6-79-131-44  
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Hauptstraße 36
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss und geohrten Fensterrahmungen, bezeichnet 1848, im Kern 17./18. Jahrhundert D-6-79-131-51  
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Hauptstraße 40
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss, Giebel mit Zierfachwerk und östlicher, überbauter Toreinfahrt, diese bezeichnet 1548, im Wesentlichen 17. Jahrhundert D-6-79-131-52  
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Hauptstraße 42
(Standort)
Gasthof zum Bären zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Schweifgiebel und geohrten Fensterrahmungen, mit Wirtshausausleger des 19. Jahrhunderts, 17. Jahrhundert D-6-79-131-53  
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Hauptstraße 44
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Krüppelwalmdachbau mit Fachwerkobergeschoss, sowie südlich anschließender überbauter Toreinfahrt mit Fachwerkobergeschoss und Satteldach, im Kern spätmittelalterlich, bezeichnet 1649, Umbauten 18. Jahrhundert D-6-79-131-54  
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Höflingsberg, Straße nach Segnitz, vor dem Weinberg
(Standort)
Kreuzschlepper Figur des kreuztragenden Christus auf Knien, auf Postament mit Inschrift, errichtet anstelle des Vorgängers des 18. Jahrhunderts, bezeichnet 1939 D-6-79-131-88 BW
In der Röten, Ochsenfurter Straße, Einmündung der Weingartenstraße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Bildstock in Nische, 18. Jahrhundert; nicht nachqualifiziert, im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht kartiert D-6-79-131-83
Kapellenberg
(Standort)
Katholische Kapelle St. Valentin Saalbau mit Satteldach, geschweiften Giebeln und Dachreiter mit Glockendach sowie südlichem Anbau, 1699; mit Ausstattung D-6-79-131-76  
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Kapellenberg, Kapellensteige
(Standort)
Wegkreuz gusseisernes Kruzifix des 19. Jahrhunderts, auf Sandsteinsockel, frühes 19. Jahrhundert D-6-79-131-87  
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Kapellensteige 1
(Standort)
Bildstock giebelbedachter Nischenaufsatz mit Kreuzbekrönung auf Pfeiler, Kalkstein, ehemals mit Pietàfigur, bezeichnet 1609 D-6-79-131-86  
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Kapellensteige
(Standort)
Weinbergserschließungsgasse beidseitig mit Weinbergsmauern eingefasste, gepflasterte Gasse zur Weinlage Kapellenberg, mit Vierzehn Bildnischen eines erneuerten Kreuzweges der 1980er Jahre, sowie Pforten und Treppenanlagen, im Kern wohl um 1699, im Wesentlichen wohl frühes 19. Jahrhundert, letzte Sanierung 1982 D-6-79-131-77  
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Unterer Kapellenbergsweg
(Standort)
Bildstock Reliefaufsatz mit Dreifaltigkeitsdarstellung, auf Pfeiler mit Stiftungsinschrift, auf Postament, Sandstein, bezeichnet 1673 D-6-79-131-77  
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Kapellensteige
(Standort)
Bildhäuschen rundbogiger Nischenaufsatz auf Tischsockel, darin Pietàgruppe des 17. Jahrhunderts, Kalkstein, wohl 17./18. Jahrhundert D-6-79-131-77  
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Kirchgasse 1
(Standort)
Hausmadonna 19. Jahrhundert D-6-79-131-23  
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Kirchgasse 2
(Standort)
Ehemaliges Benefiziatenhaus zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Fachwerkoberstock, 15. Jahrhundert D-6-79-131-18  
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Kirchgasse 3
(Standort)
Pforte rundbogig, bezeichnet 1702 D-6-79-131-22  
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Kirchgasse 4
(Standort)
Ehemaliges Amtsgericht dreigeschossiger Satteldachbau mit Fachwerkobergeschossen, westliche Giebelseite verschiefert, 17. Jahrhundert D-6-79-131-19  
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Kirchgasse 5
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger Halbwalmdachbau, Obergeschoss in Teilen verputztes Fachwerk, mit geohrten Fensterrahmungen, bezeichnet 1708, über spätmittelalterlichem Kern D-6-79-131-21  
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Kirchgasse 6
(Standort)
Ehemaliges Ökonomiegebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit auf Konsolen vorkragendem Fachwerkobergeschoss und geohrten Fensterrahmungen, 18. Jahrhundert, im Kern wohl spätmittelalterlich D-6-79-131-20  
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Maingasse 5
(Standort)
Hausfigur Hl. Sebastian, Holz, 17. Jahrhundert D-6-79-131-50  
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Maingasse 7
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau in Ecklage, mit Fachwerkobergeschoss, bezeichnet 1710 D-6-79-131-49  
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Mühlgasse 1
(Standort)
Hoftor rundbogig, mit Maskenschlussstein, barock, um 1700 D-6-79-131-68  
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Mühlgasse 3
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss und rundbogiger Pforte, 17. Jahrhundert D-6-79-131-67  
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Mühlgasse 5
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger Satteldachbau über hohem Sockel mit Fachwerkobergeschoss, mit Hausfigur, 17. Jahrhundert D-6-79-131-66  
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Valentin-Zang-Straße 6
(Standort)
Ökonomiegebäude zweigeschossiger Fachwerkobau mit Satteldach, wohl 17./18. Jahrhundert D-6-79-131-66 BW
Mühlgasse 5
(Standort)
Hoftor rundbogig, bezeichnet 1812 D-6-79-131-66  
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Mühlgasse 6
(Standort)
Wohngebäude eingeschossiger, verputzter Fachwerkbau mit Satteldach und südlichem Krüppelwalm, über massivem Kellergeschoss, 2. Hälfte 15. Jahrhundert D-6-79-131-93  
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Mühlgasse 7
(Standort)
Wohngebäude zurückgesetztes Giebelhaus, 17./18. Jahrhundert D-6-79-131-65 BW
Mühlgasse 8
(Standort)
Wohngebäude eingeschossiger, verputzter Fachwerkbau über hohem Sockel mit Halbwalmdach, östlich an Nachbargebäude angelehnt, barockes Türgewände bezeichnet 1697 D-6-79-131-61  
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Mühlgasse 14
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss, um 1600 D-6-79-131-62  
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Mühlgasse 15
(Standort)
Ehemaliges Wohnwirtschaftsgebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss mit geschnitzten Eckpfosten, 17. Jahrhundert D-6-79-131-64  
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Nähe Ochsenfurter Straße
(Standort)
Friedhof ummauerte Anlage mit Grabmälern des 19. und des 1. Viertels des 20. Jahrhunderts, an der Westseite vor der Ortsbefestigung angelegt, mit nordöstlichem historischen Kern, 1593, nach 1803 als einziger Begrägbisplatz genutzt D-6-79-131-79  
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Nähe Ochsenfurter Straße
(Standort)
Friedhofskreuz Kruzifix auf Postament mit Inschrift, Sandstein, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-6-79-131-79  
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Nähe Ochsenfurter Straße
(Standort)
Bildhäuschen rundbogiger Nischenaufsatz auf Postament mit IHS-Monogramm, Kalkstein, 17./18. Jahrhundert D-6-79-131-79  
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Nähe Ochsenfurter Straße
(Standort)
Bildstockaufsatz mit Kreuzbekrönung und rundbogiger Nische, Sandstein, bezeichnet 1613 D-6-79-131-79 BW
Ochsenfurter Straße 48
(Standort)
Pietà Sandsteinfigurengruppe auf Postament mit Inschriftenkartusche, wohl 19./ frühes 20. Jahrhundert D-6-79-131-1 BW
Patrizierplatz 1
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss und Torbogen, in baulicher Verbindung mit Patrizierplatz 2, im Kern 1556 (dendrologisch datiert) und 1564 (dendrologisch datiert) D-6-79-131-91  
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Patrizierplatz 2
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Fachwerkgiebel, in baulicher Verbindung mit Patrizierplatz 1, 17. Jahrhundert D-6-79-131-10  
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Patrizierplatz 3
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger Walmdachbau mit reicher barocker Fassadengliederung, und Hausfigurengruppe der Hl. Familie der 1. Hälfte 18. Jh., Gebäude bezeichnet 1730 D-6-79-131-5  
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Patrizierplatz 3
(Standort)
Ökonomiegebäude massiver Satteldachbau, im Kern 18. Jahrhundert D-6-79-131-5  
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Patrizierplatz 3
(Standort)
Hoftoranlage mit korbbogiger Einfahrt, 18. Jahrhundert, sowie zweitem Hoftor bezeichnet 1830 D-6-79-131-5  
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Patrizierplatz 4
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger Halbwalmdachbau in Ecklage, mit Fachwerkobergeschoss, bezeichnet 1682 D-6-79-131-6  
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Patrizierplatz 7
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss und geohrten Fensterrahmungen, im Kern 16. Jahrhundert, Erscheinungsbild 18. Jahrhundert D-6-79-131-9  
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Patrizierplatz 9
(Standort)
Hausfigur Hl. Johann Nepomuk, 18. Jahrhundert D-6-79-131-8  
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Patrizierplatz 11
(Standort)
Wohngebäude Giebelhaus mit profiliertem Tor, 17. Jahrhundert D-6-79-131-7  
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Segnitzer Straße 1
(Standort)
Kreuzschlepper Figur des kreuztragenden Christus auf Knien, auf Pfeiler über Tischsockel, Sandstein, 19. Jahrhundert D-6-79-131-85  
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Spitalgasse 3
(Standort)
Ehemaliges Spital zweigeschossiger, verputzter Walm- bzw. Satteldachbau über hohem Sockelgeschoss, mit Fachwerkobergeschoss und geohrten Fensterrahmungen, im Kern 16. Jahrhundert, Erscheinungsbild 1. Hälfte 18. Jahrhundert D-6-79-131-35  
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Spitalgasse 3
(Standort)
Hausfigur Hl. Andreas, 18. Jahrhundert D-6-79-131-35  
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Spitalgasse 5
(Standort)
Ehemalige Zehntscheune zweigeschossiger Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss, mit Inschriftentafel, bezeichnet 1650 D-6-79-131-34  
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Spitalgasse 12
(Standort)
Kleinsthaus zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss, bezeichnet 1829 D-6-79-131-32  
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Valentin-Zang-Straße 1
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss und geohrten Fensterrahmungen, im Kern 17. Jahrhundert D-6-79-131-12  
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Valentin-Zang-Straße 2
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger Massivbau mit Sattel- bzw. Schopfwalmdach sowie nördlichem, einseitigen Volutengiebel, 17. Jahrhundert D-6-79-131-69  
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Valentin-Zang-Straße 3
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss mit südlichem, zweigeschossigem Satteldachvorbau mit Fachwerkobergeschoss, im Kern 16. Jahrhundert D-6-79-131-11  
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Valentin-Zang-Straße 5
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Fachwerkobergeschoss, 17./18. Jahrhundert, mit südlichem zweigeschossigem Vorbau mit Satteldach und verputztem Fachwerkobergeschoss, nach 1825 D-6-79-131-4  
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Valentin-Zang-Straße 8
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger Satteldachbau mit auf Konsolen vorkragendem, verputztem Fachwerkobergeschoss, bezeichnet 1661, im Kern älter D-6-79-131-70  
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Valentin-Zang-Straße 10
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, verputzter Krüppelwalmdachbau, mit Fachwerkobergeschoss und geohrten Fensterrahmungen, 18. Jahrhundert D-6-79-131-71  
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Weingartenstraße; beim Schlangengäßle
(Standort)
Bildstock Reliefaufsatz mit Verkündigungsszene und hl. Andreas als Bekrönung, auf Säule über Tischsockel, Sandstein, bezeichnet 1665 D-6-79-131-84  
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Weingartenstraße 4
(Standort)
Bildstock tabernakelartiger Nischenaufsatz mit Figur des Schmerzensmannes im Hostienkelch, Sandstein, 18. Jahrhundert D-6-79-131-90  
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Weingartenstraße 40, an der Grundstücksmauer
(Standort)
Bildstock Monolith, kielbogiger Nischenaufsatz mit modernem Madonnenrelief, über kurzem Pfeiler auf quergelagertem Sockel, Kalkstein, 17. Jahrhundert D-6-79-131-82  
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Zehntgasse 2
(Standort)
Portalgewände rundbogig, bezeichnet 1715 D-6-79-131-37  
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Siehe auchBearbeiten

AnmerkungenBearbeiten

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Baudenkmäler in Frickenhausen am Main – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien