Hauptmenü öffnen

Liste der Anlegestellen am Ludwigs-Main-Donau-Kanal

Bauwerk in Deutschland
Verlauf des Kanals in Bayern

Die Liste der Anlegestellen am Ludwigs-Main-Donau-Kanal erfasst die ehemaligen Häfen und Anländen am denkmalgeschützten Ludwig-Donau-Main-Kanal, Bayern.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Bauzeit: 1835–46; Länge 173 km; Auflassung 1950; seit 1995 wieder Museumsbetrieb auf Teilabschnitten. Diese Liste ergänzt den Hauptartikel und bildet den Stand etwa um 1894 – 1904 ab.
Die ehemaligen Anlegestellen und Häfen liegen in den heutigen Regierungsbezirken:   Niederbayern,   Oberbayern,   Oberpfalz,   Mittelfranken und   Oberfranken.

Anlegestellen am Ludwig-Donau-Main-KanalBearbeiten

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM

Lage:
LMDK-km
Loc. Ort Hafen: Beschreibung Kailänge ursprüngliche Ausstattung Bild
0,0   Mündung in die Donau - - kein Anleger - - - Beginn der Kilometrierung -
0,1 L/R -
0,2 L/R
  Kelheim Handelshafen erhalten[1] 113 m „Fläche 4.600 m²; 3 Handkrahne, stärkster Krahn 5 t, Postamt, Telegraphenstation bzw.
Telephon-Sprechstelle, Bahnanschluß mit Umlademöglichkeit, Hebestelle für Schifffahrtsgebühren“
2,6 R   Ziegelthal Lände abgegangen, beim Bau des Main-Donau-Kanales überformt -
5,3 R   Schellneck Lände gestört, wurde 1982 teilweise versetzt[2] ja
6,1 L   Heidenstein Lände abgegangen, beim Bau des Main-Donau-Kanales überformt -
8,5 L   Galgenthal Lände abgegangen, beim Bau des Main-Donau-Kanales überformt -
9,0 R   Felsenhäusl Lände abgegangen -
10,7 L   Schwarzgründelthal Lände abgegangen, beim Bau des Main-Donau-Kanales überformt -
10,9 R   Nußhausen Lände abgegangen, beim Bau des Main-Donau-Kanales überformt -
13,7 R   Emmerthal Lände abgegangen, beim Bau des Main-Donau-Kanales überformt -
15,7 R   Riedenburg Schleuse Lände abgegangen, beim Bau des Main-Donau-Kanales überformt „Postamt, Telegraphenstation bzw. Telephon-Sprechstelle, Bahnanschluß“ (ab 1904) ja
16,1 R   Riedenburg Ort Lände abgegangen, beim Bau des Main-Donau-Kanales überformt -
20,9 L   Gundelfing Lände abgegangen, beim Bau des Main-Donau-Kanales überformt -
28,8 R   Mühlbach Lände abgegangen, beim Bau des Main-Donau-Kanales überformt -
33,6 R   Dietfurt Lände gestört „Postamt, Telegraphenstation bzw. Telephon-Sprechstelle“ -
41,5 L   Beilngries Lände gestört erhalten[3] (liegt trocken)
beim Bau des Main-Donau-Kanales gestört
360 m „Postamt, Telegraphenstation bzw. Telephon-Sprechstelle, 1 Handkrahn 1,5 t, Lagerschuppen
Dienstwohngebäude, Bahnanschluß mit Umlademöglichkeit, Hebestelle für Schifffahrtsgebühren“
ja
48,8 L   Berching Lände erhalten[4] 70 m „Postamt, Telegraphenstation bzw. Telephon-Sprechstelle, Bahnanschluß“ ja
51,8   Wegscheid Lände gestört erhalten 30 m Nur noch Fragmente erhalten, neuzeitlicher Holzsteg als Ersatz der ehemaligen eisernen Straßenbrücke.
68,6 R   Neumarkt Handelshafen gestört erhalten[5] 96 m „1 Handkrahn 2 t, Postamt, Telegraphenstation bzw. Telephon-Sprechstelle,
Bahnanschluß, 1 Ladeschuppen; Dienstwohngebäude“
70,5 R   Blomenhof Lände abgegangen „Werkslände für Ziegelei“ -
80,2 L   Rasch Ziegelei Lände abgegangen „Werkslände für Ziegelei“ -
80,6 R   Rasch Lände abgegangen 40 m „1 Lagerschuppen;“
83,9 R   Schwarzenbach Landesteg neuzeitlich 20 m ursprünglich kein Anleger; heute gelegentlicher Museumsbetrieb mit dem Treidelschiff Elfriede ja
88,6 R   Pfeifferhütte Lände ruinös erhalten 48 m
98,6 L   Röthenbach b. St.W. Lände abgegangen, überbaut von Grundschule 36 m
98,8 R   Wendelstein Wernloch Lände gestört erhalten „Werkslände für Steinbruch“ Wernloch; aufgelassen in den 1910er Jahren
100,5 R   Wendelstein Lände gestört erhalten[6] 73 m „Schuppen, Bahnanschluß (ab 1886)
104,8 R   Worzeldorf Lände erhalten[7] 61 m „Schiffswendeplatz, Krahn“ Werkslände des Holsteinbruches und Steinbrüchleins; ja
113,0 -
113,3
  Nürnberg Handelshafen abgegangen, in den 1960er Jahren überbaut mit der A 73 292 m „2 Handkrahne, 2 Ladeschuppen (Speicher); Postamt, Telegraphenstation bzw.
Telephon-Sprechstelle, Bahnanschluß mit Umlademöglichkeit, Hebestelle für Schifffahrtsgebühren;“
ja
119,3   Fürth Handelshafen abgegangen, in den 1960er Jahren überbaut mit der A 73[8] 102 m „1 Handkrahn 1,5 t; 1 Ladeschuppen“ ja
130,2 L   Bruck Lände abgegangen, in den 1970er Jahren überbaut mit Wohnblock 41 m -
132,3 R   Erlangen Handelshafen abgegangen, überbaut mit der Feuerwehr Erlangen 110 m „1 Handkrahn 1,5 Tonnen Tragkraft; 1 Lagerschuppen, Postamt, Telegraphenstation bzw.
Telephon-Sprechstelle, Bahnanschluß mit Umlademöglichkeit, Hebestelle für Schifffahrtsgebühren“
ja
140,7 L   Baiersdorf Lände abgegangen, in den 1960er Jahren überbaut mit der A 73 32 m „Postamt, Telegraphenstation bzw. Telephon-Sprechstelle, Bahnanschluß mit Umlademöglichkeit“ ja
149,3 R   Forchheim Handelshafen abgegangen, Hafen ist überbaut mit Einkaufszentrum
Schleusenhaus erhalten,[9]
70 m „1 Handkrahn zu 1,5 t, 1 Lagerschuppen, 1 Dienstgebäude, Postamt, Telegraphenstation bzw.
Telephon-Sprechstelle, Bahnanschluß mit Umlademöglichkeit, Hebestelle für Schifffahrtsgebühren“
ja
160,9 R   Hirschaid Lände abgegangen, 1965 überformt mit dem Main-Donau-Kanal 32 m „Postamt, Telegraphenstation bzw. Telephon-Sprechstelle, Bahnanschluß mit Umlademöglichkeit“ -
169,1 R   Bug Hafen abgegangen, überbaut mit Gewerbebetrieb -
169,5   Fähre Bug Länden abgegangen, links mit Straße, rechts als Anleger überbaut „Fähre zum Übersetzen der Zugpferde“ (Regnitz) -
171,8   Fähre Mühlwörth Länden erhalten, in Betrieb von April – Oktober „Fähre zum Übersetzen der Zugpferde (am Mühlwörth)“ (Regnitz) -
172,0 R -
172,4
  Bamberg Handelshafen erhalten[10] 146 m „2 Handkrahne, stärkster Krahn trägt 5 t, 1 Ladeschuppen, Postamt, Telegraphenstation bzw.
Telephon-Sprechstelle, Bahnanschluß mit Umlademöglichkeit, Hebestelle für Schifffahrtsgebühren“
ja
173   Mündung in den Main (Regnitz) - - kein Anleger - - Ende der Kilometrierung – an der „Winterung“ -
Südrampe des Kanals
Nordrampe des Kanals

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Manfred Kimmig: Kanaldokumentation. Abschrift aus: Der Führer über die deutschen Wasserstraßen 1893, online verfügbar (PDF, 173 kB).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten