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Liste Essener Friedhöfe

Wikimedia-Liste
Ehrenhof und alte Trauerhalle des Parkfriedhofs, Essens größter Grabstätte

Die Liste Essener Friedhöfe zeigt Grabstätten auf heutigem Essener Stadtgebiet, die derzeit noch belegt werden oder bereits geschlossen sind. Die Stadt Essen pflegt zurzeit (Stand: Mai 2013) insgesamt 39 Ehrengräber teils ehemaliger Stadtoberhäupter, teils Essener Bürger, die sich um die Stadt besonders verdient gemacht haben.

Friedhöfe, die noch belegt werdenBearbeiten

Friedhöfe, dessen Trägerschaft städtischer oder christlicher Konfession ist.

Kommunale FriedhöfeBearbeiten

Essen verfügt über folgende 23 städtische Friedhöfe mit einer Gesamtfläche von rund 240 Hektar:

Friedhof Lage Eröffnung Größe Kapelle u. a. Kriegsgräber Bemerkungen
Parkfriedhof Huttrop
Am Parkfriedhof 33
51° 27′ 2,9″ N, 7° 2′ 54,6″ O
1925 40,64 ha Trauerhalle unter Denkmalschutz[1] Zweiter Weltkrieg Größte zusammenhängende Friedhofsfläche der Stadt Essen; zwei Ehrengräber der Stadt Essen von Gustav Heinemann und der Stifterin Claire Hennes, weitere hier beigesetzte Persönlichkeiten: Christine Hengst (erste Schulrätin in Nordrhein-Westfalen), Karl Imhoff (Bauingenieur), Edmund Körner (Architekt), Max Prüß (Baudirektor), Robert Schmidt (Stadtplaner und erster Verbandsdirektor des Siedlungsverbandes Ruhrkohlenbezirk), Adolf Wagner (Gewichtheber)
Südwestfriedhof Fulerum
Fulerumer Straße 15b
51° 26′ 5,5″ N, 6° 58′ 0,5″ O
1910 32,27 ha Andachtshalle unter Denkmalschutz[2] Erster und Zweiter Weltkrieg Zweitgrößte Begräbnisstätte der Stadt Essen mit 2.827 Kriegsgräbern; Ehrengräber der Stadt Essen von Franz Dinnendahl, Wilhelm Holle, Heinz Renner, Wilhelm Nieswandt
Friedhof Bredeney Bredeney
Westerwaldstr. 6
51° 24′ 37,6″ N, 6° 58′ 51,6″ O
1909 7,07 ha Kapelle Erster und Zweiter Weltkrieg beherbergt Gräbmäler der Industriellenfamilie Krupp sowie das Grab von Berthold Beitz und Else Beitz; Ehrengräber der Stadt Essen von Hans Toussaint, Waldthausen, Thea Rasche, Fritz Schupp
Bergfriedhof Fischlaken
Scheppener Weg 40b
51° 23′ 9″ N, 7° 2′ 1″ O
1934 13,77 ha Erster und Zweiter Weltkrieg Ehrengräber der Stadt Essen von Horst Katzor, Kurt Jooss; ebenfalls hier beigesetzt der Stadtrat und Landtagsabgeordnete Josef Aust und die Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit Antje Huber
Friedhof am Hallo Stoppenberg
Hallostr. 120
51° 28′ 45″ N, 7° 3′ 12″ O
1918 17,4 ha Zweiter Weltkrieg Verfügt über ein muslimisches Grabfeld; Ehrengrab der Stadt Essen von Carl Meyer (Bürgermeister von Stoppenberg)
Siepenfriedhof Huttrop
Becksiepen 14
51° 26′ 39″ N, 7° 2′ 48″ O
1917 2,55 ha nein Der Journalist Walter Wimmer ist hier beigesetzt.
Terrassenfriedhof Schönebeck
Kaldenhoverbaum 55
51° 27′ 21″ N, 6° 56′ 57″ O
1926 27,97 ha Zweiter Weltkrieg Zwei Grabfelder mit insgesamt 1698 Gräbern von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern, die während des Zweiten Weltkrieges in Essen ums Leben kamen; darunter 1667 aus der Sowjetunion, 11 Belgier, 7 Polen, 6 Jugoslawen, 3 Niederländer, 3 aus der Tschechoslowakei und Bulgarien; davon sind 300 unbekannten Namens[3]; Ehrengrab der Stadt Essen von Heinrich Strunk
Ostfriedhof Südostviertel
Saarbrücker Str. 76
51° 26′ 49″ N, 7° 1′ 52″ O
1893 8,35 ha Kapelle nein Viele Grabmale des ehem. Essener Bürgertums sind 1955 vom aufgelassenen Friedhof am Kettwiger Tor auf den Ostfriedhof überführt worden. Ehrengräber der Stadt Essen von Erich Zweigert, Gustav Hache, Johann Conrad Kopstadt, Heinrich Arnold Huyssen, Karl Friedrich (Artur) Koenig (Bürgermeister), Heinrich Varnhorst (Bürgermeister), Wilhelm Weigle (Pfarrer), Edmund Lührmann, Wilhelm Busch, Carl Funke, Gottschalk Diedrich Baedeker, Diedrich Gottschalk Baedeker, Hans Piekenbrock, Heinrich Carl Sölling, Mary Wigman
Stadtwaldfriedhof Kettwig Kettwig
An der Nittlau 41
51° 22′ 1″ N, 6° 57′ 20″ O
1953 5,68 ha Erster und Zweiter Weltkrieg
Nordfriedhof Altenessen-Nord
Hauerstr. 27
51° 30′ 3″ N, 7° 1′ 0″ O
1874 21,98 ha Erster und Zweiter Weltkrieg Die Landtagsabgeordnete Aenne Gehling ist unter anderem hier beigesetzt.
Friedhof am Hellweg Freisenbruch
Hellweg 95
51° 27′ 11″ N, 7° 5′ 44″ O
1971 16,01 ha nein Verfügt seit 1977 über das einzige Krematorium der Stadt Essen.
Friedhof Kray Kray
Siegfriedstr. 20
51° 27′ 52″ N, 7° 5′ 17″ O
1904 6,88 ha Ehrengrab der Stadt Essen von Jacob Weber
Friedhof Werden II Werden
Heskämpchen 2
51° 23′ 46″ N, 7° 0′ 23″ O
1876 3,28 ha Trauerhalle Ehrengräber der Stadt Essen der Werdener Bürgermeister Joseph Breuer und Ludwig Soldan
Südfriedhof Rüttenscheid
Lührmannstr. 123
51° 25′ 37″ N, 6° 59′ 7″ O
1900 2,99 ha Kapelle nein Vom Grugapark umgeben; Ehrengrab der Stadt Essen von Paul Hans Jaeger, hier beigesetzt der Oberstadtdirektor Ernst Finkemeyer
Friedhof Karnap Karnap
Ahnewinkelstr. 51
51° 31′ 22″ N, 7° 0′ 59″ O
1910 5,13 ha Erster und Zweiter Weltkrieg
Friedhof am Schildberg Dellwig
Richtstr. 20
51° 29′ 2″ N, 6° 54′ 50″ O
1914 6,86 ha Trauerhalle Zweiter Weltkrieg 40 Kriegsgräber
Friedhof Überruhr Überruhr
Holthuser Tal 20
51° 24′ 42″ N, 7° 5′ 12″ O
1970 5,25 ha nein Hier unter anderem beigesetzt: Peter Reuschenbach, Oberbürgermeister
Friedhof Heisingen I Heisingen
Georgkirchstr. 7
51° 24′ 10″ N, 7° 3′ 55″ O
1879 1,84 ha nein Ehrengrab der Stadt Essen von Emil Hagmann
Friedhof Heisingen II Heisingen
Wechselpfad 15
51° 24′ 16″ N, 7° 4′ 16″ O
1970 5,5 ha nein
Friedhof Frillendorf Frillendorf
Ernestinenstr. 267
51° 27′ 42″ N, 7° 2′ 58″ O
1905 2,7 ha Erster und Zweiter Weltkrieg
Friedhof Schonnebeck Schonnebeck
Friedhofstraße
51° 28′ 37″ N, 7° 4′ 9″ O
1902 2,64 ha nein
Friedhof Rellinghausen Rellinghausen
Am Glockenberg 36a
51° 25′ 31″ N, 7° 2′ 12″ O
1870 2,65 ha nein Ehrengrab der Stadt Essen von Joseph Sartorius, von 1876 bis 1910 einziger Bürgermeister Rellinghausens, Grab des Ballonfahrers Karl Bernhard Bamler
Friedhof Burgaltendorf Burgaltendorf
Worringstr. 4a
51° 25′ 0″ N, 7° 6′ 30″ O
1968 0,82 ha nein

Evangelische FriedhöfeBearbeiten

Friedhof Lage Eröffnung Größe Kapelle u. a. Kriegsgräber Bemerkungen
Matthäusfriedhof Borbeck-Mitte
Marreweg
51° 28′ 5″ N, 6° 57′ 0″ O
1859[4] Trauerhalle, errichtet 1961 Erster und Zweiter Weltkrieg hier beigesetzt: Georg Melches (Mitbegründer und Funktionär von Rot-Weiss Essen), Heinz-Horst Deichmann (Unternehmer), August Gottschalk (Fußballspieler)
Friedhof Viktoriastraße Katernberg
Pfarrstr. 10–11
51° 29′ 47,6″ N, 7° 2′ 43″ O
Trauerhalle Erster und Zweiter Weltkrieg
Gemeindefriedhof Dellwig-Frintrop-Gerschede Frintrop
Pfarrstr. 10–11
51° 28′ 52″ N, 6° 55′ 4″ O
Trauerhalle Erster und Zweiter Weltkrieg
Gemeindefriedhof Haarzopf Haarzopf
Raadter Str. 79a
51° 25′ 0″ N, 6° 57′ 31,5″ O
Erster und Zweiter Weltkrieg
Friedhof Niederweniger Straße Kupferdreh
Niederweniger Straße 22
51° 23′ 32″ N, 7° 5′ 28″ O
Kapelle unter Denkmalschutz[5] nein
Friedhof Überruhr Überruhr
Klapperstraße
51° 25′ 20″ N, 7° 5′ 42″ O
nein
Friedhof Freisenbruch Freisenbruch
Bochumer Landstraße
51° 25′ 20″ N, 7° 5′ 42″ O
Erster und Zweiter Weltkrieg
Friedhof Hülsebergstraße Horst
Hülsebergstraße
51° 26′ 20″ N, 7° 6′ 16″ O
Trauerhalle nein
Friedhof Kirchfeldstraße Kettwig
Kirchfeldstraße
51° 21′ 59″ N, 6° 56′ 20″ O
nein

Katholische FriedhöfeBearbeiten

Friedhof Lage Eröffnung Größe Kapelle u. a. Kriegsgräber Bemerkungen
Friedhof Katernberg Katernberg
Viktoriastraße
51° 30′ 1,3″ N, 7° 2′ 28,5″ O
nein
Friedhof Haus-Horl-Straße Gerschede
Haus-Horl-Straße 120
51° 29′ 33″ N, 6° 56′ 53″ O
Erster und Zweiter Weltkrieg
Friedhof Hülsmannstraße Borbeck-Mitte
Hülsmannstraße
51° 28′ 38″ N, 6° 56′ 57″ O
Erster und Zweiter Weltkrieg
Friedhof Stoppenberg Stoppenberg
Essener Straße
51° 28′ 29″ N, 7° 2′ 8″ O
nein
Friedhof Rosenhügel Bochold
Endstraße
51° 28′ 26″ N, 6° 58′ 48″ O
1890[6] Erster und Zweiter Weltkrieg
Friedhof Pflanzstraße Bedingrade
Pflanzstraße
51° 28′ 19″ N, 6° 54′ 39″ O
Kapelle nein
Friedhof Dachstraße Borbeck-Mitte
Dachstraße
51° 28′ 7″ N, 6° 57′ 2″ O
Zweiter Weltkrieg
Kath. Friedhof an der Helenenstraße Altendorf
Husmannshofstraße
51° 27′ 47″ N, 6° 59′ 2″ O
Erster und Zweiter Weltkrieg
Kath. Friedhof an der Margarethenstraße Holsterhausen
Margarethenstr. 21
51° 26′ 56″ N, 6° 59′ 2″ O
nein Grabstätte des Fußballspielers Helmut Rahn
Kath. Friedhof an der St.-Elisabeth-Kirche Frohnhausen
Dollendorfstraße
51° 26′ 56,3″ N, 6° 57′ 39,3″ O
1994 nein beherbergt vier Priestergräber
Friedhof Schönebeck Schönebeck
Heißener Straße
51° 27′ 13,5″ N, 6° 56′ 31″ O
nein
Friedhof Freisenbruch Freisenbruch
Bochumer Landstraße
51° 27′ 3″ N, 7° 6′ 7″ O
nein
Laurentiusfriedhof Steele
Laurentiusweg
51° 26′ 50″ N, 7° 4′ 19″ O
nein
Neuer Laurentiusfriedhof Steele
Am Stadtgarten
51° 26′ 40,6″ N, 7° 3′ 57,8″ O
nein
Kath. Friedhof an der Rühlestraße Holsterhausen
Rühlestraße
51° 26′ 23″ N, 6° 59′ 51″ O
nein Das Grabmal der Familie Hermann Reintjes wurde als Baudenkmal deklariert.[7]
Friedhof Steele-Horst Horst
Lindkensfeld
51° 26′ 10″ N, 7° 6′ 21″ O
Trauerhalle Zweiter Weltkrieg
Friedhof Überruhr Überruhr
Hinseler Hof
51° 25′ 36″ N, 7° 4′ 35″ O
nein
Friedhof Burgaltendorf Burgaltendorf
Am Kirchhof
51° 24′ 59″ N, 7° 6′ 47″ O
16. Mai 1899[8] Zweiter Weltkrieg
Friedhof St. Markus Bredeney
Frankenstraße 364
51° 24′ 52″ N, 6° 59′ 46″ O
1887 nein Der Architekt Emil Jung ist hier beigesetzt.
Friedhof Byfang Byfang
Auf der Knappe
51° 24′ 14″ N, 7° 5′ 47″ O
nein
Friedhof Heisingen Heisingen
Kreuzstraße 12
51° 24′ 10″ N, 7° 3′ 54″ O
Erster und Zweiter Weltkrieg
Friedhof Kupferdreh Kupferdreh
An den Friedhöfen
51° 23′ 40″ N, 7° 5′ 32″ O
nein
Friedhof Kupferdreh-Dilldorf Kupferdreh
Rathgeberhof
51° 23′ 0″ N, 7° 4′ 50″ O
nein
Friedhof Kettwig (Corneliusfriedhof) Kettwig
Corneliusstraße
51° 22′ 11″ N, 6° 56′ 6″ O
nein
Friedhof Kettwig Kettwig
Brederbachstraße
51° 21′ 59″ N, 6° 56′ 20″ O
Kapelle nein
Friedhof Kettwig vor der Brücke Kettwig
Höseler Weg
51° 21′ 15″ N, 6° 55′ 20″ O
Zweiter Weltkrieg

Friedhöfe, die nicht mehr belegt werdenBearbeiten

Friedhöfe die nicht mehr oder nur noch in Ausnahmefällen belegt werden, wobei die Trägerschaft städtisch oder christlich ist.

Friedhof Lage Genutzt von/bis Größe Kapelle u. a. Bemerkungen
Friedhof Altenessen-Süd, heute Spindelmannpark Altenessen-Süd
Berthold-Beitz-Boulevard
51° 28′ 35″ N, 7° 0′ 12,8″ O
Der Kaufmann Johann Heinrich Spindelmann (1878–1927) erhielt hier ein Ehrengrab der Stadt Essen, da er sein durch Viehhandel verdientes Vermögen der Stadt vermachte, damit diese eine Stiftung in seinem Namen für die Unterstützung von Waisenkindern einrichtete. Die Stadt verpflichtete sich im Gegenzug zum weiteren Unterhalt seiner Grabstätte.[9][10]
Alter Friedhof Huttrop Huttrop
Steeler Straße
51° 26′ 47″ N, 7° 2′ 42″ O
1878–1991 Leichenhalle (nicht mehr vorhanden) Mehrere Grabmäler stehen heute unter Denkmalschutz.[11]
Alter Friedhof Kray Kray
Leither Straße
51° 28′ 1″ N, 7° 4′ 55,9″ O
Ende 19.

Jahrhundert bis 1991

rund 7000 m² Leichenhalle im nördlichen Teil (nicht mehr vorhanden) Ein Hauptweg trennte den Friedhof in einen evangelischen und einen katholischen Bereich. Im evangelischen fanden 615 und im katholischen Teil 1189 Beisetzungen statt. Nachdem 1948 ein Wiedererwerb der Grabstätten durch die Stadt Essen ausgeschlossen worden war, wurde der Friedhof 1983 außer Dienst gestellt. Schließlich wurde er am 20. März 1991 entwidmet. Die Grabstätten des Pfarrers Beck, des Architekten Carl Hausmnann, des Medizinalrates Birkenpesch und der Familien Beckmann, Gantenberg, Ridder sind noch vorhanden.[12]
Westfriedhof, heute Gervinuspark Frohnhausen
Kerckhoffstraße
51° 27′ 3″ N, 6° 58′ 11″ O
1895–1959 Trauerhalle (nicht mehr vorhanden) Das Grabmal des ersten und einzigen Bürgermeisters der Bürgermeisterei Altendorf, der damals größten Landgemeinde Preußens, Wilhelm Kerckhoff, wird als Ehrengrab der Stadt Essen erhalten. Weitere Grabmäler sind noch heute vorhanden.


Alter Friedhof Rüttenscheid, heute Christinenpark Rüttenscheid
Brassertstraße
51° 25′ 57,1″ N, 7° 0′ 18,5″ O
Alter Friedhof Segeroth Nordviertel
Bottroper Straße
51° 28′ 1″ N, 6° 59′ 53″ O
1863–1980er Jahre Hier sind unter anderen Opfer des Ersten Weltkrieges sowie Bergleute zweier Grubenunglücke auf Zeche Victoria Mathias und Zeche Amalie beigesetzt. Im nordöstlichen Teil befindet sich Essens größtes jüdisches Grabfeld. Die Gräber des Stifters Johann Heinrich Spindelmann sowie des Altenessener Bürgermeisters Theodor Stankeit werden als Ehrengräber der Stadt Essen weiter unterhalten. Das gesamte Gelände ist zum Segeroth-Park mit erhaltenen Grabmälern umgestaltet.
Friedhof Schloss Baldeney Bredeney
Freiherr-vom-Stein-Straße
51° 24′ 29,5″ N, 7° 1′ 25″ O
Ende 17.–19. Jahrhundert kleine Begräbnisstätte des Schloss Baldeney
Friedhof Werden I Werden
Dückerstraße
51° 23′ 33,3″ N, 7° 0′ 9,1″ O
1824–1876 Friedhof östlich der St.-Lucius-Kirche, 1103 erstmals urkundlich erwähnt, in heutiger Form 1824 angelegt, 1876 aufgelassen; heute Parkanlage mit wenigen erhaltenen Grabsteinen, dazu Statuen der ehemaligen Königsbrücke von Otto von Bismarck, Helmuth von Moltke und Kaiser Wilhelm I., geschaffen von Wilhelm Albermann; ehemaliger Friedhof seit 1994 unter Denkmalschutz[13]

Nicht mehr bestehende FriedhöfeBearbeiten

Friedhof Lage Genutzt von/bis Größe Kapelle u. a. Bemerkungen
Friedhof am Kettwiger Tor Südviertel
etwa an der Freiheit
51° 27′ 0,5″ N, 7° 0′ 48″ O
1827–1955 Leichenhalle (nicht mehr vorhanden) erster kommunaler Friedhof der Stadt Essen außerhalb ihrer Stadtmauer mit Familiengruften des alteingesessenen, teils bedeutenden Bürgertums
Katholischer Friedhof am Burgplatz Stadtkern
Burgplatz
51° 27′ 19,2″ N, 7° 0′ 50,4″ O
bis 1826 genutzt Friedhof bestand im nördlichen Drittel des Burgplatzes und des Domhofes über 1000 Jahre[14], von 1522 bis 1817 Existenz einer Beinhauskapelle
Evangelischer Friedhof am Weberplatz Stadtkern
Weberplatz
51° 27′ 34,2″ N, 7° 0′ 37,5″ O
1620[15] bis 1827 Hier wurde 1826 der Industrielle und Firmengründer Friedrich Krupp beigesetzt. Seine Grabplatte befindet sich heute auf dem Friedhof Bredeney.
Friedhof vor dem Viehofer Tor Nordviertel 1863–1879 Durch die stark anwachsende Einwohnerzahl Essens zur Zeit der Industrialisierung war der Friedhof 1877 bereits fast vollständig belegt und wurde in Folge 1879 geschlossen.
Katholischer Friedhof Borbeck Werden
Brückstraße
51° 23′ 17,7″ N, 7° 0′ 15,3″ O
Anfang des 19. Jahrhunderts geschlossen Ehemaliger Friedhof der Abtei Werden, musste Anfang des 19. Jahrhunderts dem Ausbau der Brückstraße (B 224) weichen[16]
Abteifriedhof Borbeck-Mitte
Germaniaplatz
51° 28′ 29,1″ N, 6° 57′ 7,6″ O
1840–1857 Der Friedhof befand sich auf dem Areal des heutigen Germaniaplatzes.

Jüdische FriedhöfeBearbeiten

Friedhof Lage Genutzt von/bis Größe Kapelle u. a. Bemerkungen
Jüdischer Friedhof Reckhammerweg Nordviertel

Assmannweg
51° 28′ 14,5″ N, 6° 59′ 58″ O

1885–1991 Im nordöstlichen Teil des ehemaligen Friedhofs Segeroth befindet sich Essens größter jüdischer Friedhof. Er steht heute unter Denkmalschutz.[17]; hier beigesetzt: Simon Hirschland (Gründer der Simon Hirschland Bank), sein Sohn Isaac Hirschland (Bankier, Stadtverordneter der Stadt Essen und Kommerzienrat)
Jüdischer Friedhof Lazarettstraße Westviertel

Lazarettstraße (damals Hoffnungsstraße)
51° 27′ 14″ N, 7° 0′ 18″ O

1837–1923 1941 sind aus militärischen Gründen etwa 36 Grabsteine auf den Parkfriedhof überführt worden. 1973/1974 wurde das ehemalige Friedhofsgelände mit einem Altenheim der Heilsarmee überbaut.[18] Hier war Moses Hirschland (Arzt und Stadtverordneter der Stadt Essen) beigesetzt.
Jüdischer Friedhof Lanterstraße Huttrop

Lanterstraße
51° 26′ 40,6″ N, 7° 2′ 21,4″ O

1837–1923 Gelände überbaut, Lage nicht mehr vor Ort ersichtlich
Jüdischer Friedhof Am Knottenberg Steele

Hiltrops Kamp
51° 27′ 0,2″ N, 7° 4′ 4,2″ O

17. bis 19. Jahrhundert Nichts mehr vorhanden, Gelände ist heute überbaut. Nachfolger ist der Jüdische Friedhof Hiltrops Kamp
Jüdischer Friedhof Hiltrops Kamp Steele

Hiltrops Kamp
51° 26′ 54″ N, 7° 4′ 3″ O

1855–1943
Jüdischer Friedhof auf dem Parkfriedhof Huttrop

Schulzstr. 25
51° 26′ 56″ N, 7° 3′ 1″ O

eröffnet 1931 Trauerhalle unter Denkmalschutz[19] Auf dem Friedhof finden bis heute Beisetzungen statt.
Jüdischer Friedhof Pastoratsberg Werden

Pastoratsberg
51° 22′ 54,5″ N, 7° 0′ 8,4″ O

nach 1830 bis 1938 70 erhaltene Grabsteine, nicht öffentlich zugänglich

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen (Parkfriedhof, Alte Trauerhalle) (PDF; 517 kB); abgerufen am 7. Februar 2018
  2. Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen (Südwestfriedhof) (PDF; 844 kB); abgerufen am 7. Februar 2018
  3. Gedenktafel vor Ort
  4. Ev. Gemeinde Essen-Borbeck-Vogelheim Matthäusfriedhof; zuletzt gesichtet am 19. Januar 2016
  5. Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen (Kupferdreh) (PDF; 431 kB); abgerufen am 7. Februar 2018
  6. St.-Maria-Rosenkranz: Grabstätte auf dem Rosenhügel; zuletzt gesichtet am 28. September 2016
  7. Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen (Holsterhausen) (PDF; 686 kB); abgerufen am 7. Februar 2018
  8. Erwin Dickhoff: Essener Straßen. Hrsg.: Stadt Essen–Historischer Verein für Stadt und Stift Essen. Klartext-Verlag, Essen 2015, ISBN 978-3-8375-1231-1, S. 38.
  9. Ehrengräber für verdiente Persönlichkeiten der Stadt Essen; in: DerWesten.de vom 10. Mai 2013; abgerufen am 7. Februar 2018 (Anmerkung: Friedhof Segeroth ist in der Quelle falsch)
  10. Historisches Portal Essen: Ehrengräber; abgerufen am 7. Februar 2018
  11. Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen (Alter Friedhof Huttrop) (PDF; 2,8 MB); abgerufen am 27. Dezember 2016
  12. Historisches Portal Essen: Alter Friedhof Kray; abgerufen am 27. Dezember 2016
  13. Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen (PDF; 576 kB); abgerufen am 27. Dezember 2016
  14. Stadtarchäologie Essen
  15. Monika Fehse: Essen. Geschichte einer Stadt. Hrsg.: Ulrich Borsdorf. Peter Pomp Verlag, Bottrop, Essen 2002, ISBN 3-89355-236-7, S. 180.
  16. Bodendenkmal Abteikirche; abgerufen am 5. Januar 2017
  17. Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen (Nordviertel) (PDF; 422 kB); abgerufen am 7. Februar 2018
  18. Eintrag zu Alter Jüdischer Friedhof in der Lazarettstraße in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands Rheinland, abgerufen am 14. Juli 2017.
  19. Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen (Parkfriedhof) (PDF; 534 kB); abgerufen am 7. Februar 2018