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Lispenhausen

Stadtteil von Rotenburg an der Fulda

Lispenhausen ist nach der Kernstadt der nach Einwohnerzahl größte Stadtteil von Rotenburg an der Fulda im osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Lispenhausen
Wappen von Lispenhausen
Koordinaten: 50° 59′ 27″ N, 9° 46′ 7″ O
Höhe: 199 (180–550) m
Einwohner: 2400 (20. Jul. 2009)
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36199
Vorwahl: 06623
Blick auf die ehemalige Wasserburg
Blick auf die ehemalige Wasserburg

Geographische LageBearbeiten

Der Ort liegt 50 km südlich von Kassel im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, zwischen Rotenburg und Bebra, an der Bundesstraße 83 in einer Entfernung von etwa 2,5 Kilometern zur Kernstadt. Durch Lispenhausen fließt der Haselbach, der am südwestlichen Ortsrand in die Fulda mündet.

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde im Jahr 786 als Lehen der Abtei Hersfeld erstmals urkundlich erwähnt.

Am 1. August 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Lispenhausen im Zuge der Gebietsreform in Hessen in die Stadt Rotenburg an der Fulda eingegliedert.[1][2]

WappenBearbeiten

Das Wappen wurde am 25. Oktober 1955 durch das Hessische Innenministerium genehmigt.

Blasonierung: „In Rot drei silberne Balken, belegt mit einem springenden silbernen Hirsch.“[3]

ReligionBearbeiten

 
Kirche in Lispenhausen

Evangelisch

In Lispenhausen gibt es eine Evangelische Kirche.

Katholisch

Kloster Lispenhausen

In Lispenhausen gibt es ein Kloster der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel. Das Kloster steht unter dem Patrozinium „Zur Schmerzhaften Mutter Gottes“. Dem Kloster ist ein Gästehaus angeschlossen. Die Klosterkirche ist eine Filialkirche der der Katholischen Pfarrgemeinde St. Franziskus Bebra-Rotenburg.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

Eindruckvollstes Gebäude im Ort ist die ehemalige Wasserburg Lispenhausen.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Jedes Jahr am zweiten Oktoberwochenende findet die Kirmes statt. Den Abschluss dieses Volksfestes bildet der sogenannte „Dappchenball“.

Jährlich findet am ersten Juniwochenende ein Frühjahrsmarkt in Lispenhausen statt.

VerkehrBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Lispenhausen – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Hersfeld und Rotenburg (GVBl. II 330-13) vom 11. Juli 1972. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 217, § 2 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 407.
  3. Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Lispenhausen, Landkreis Rotenburg, Regierungsbezirk Kassel vom 25. Oktober 1955. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1955 Nr. 46, S. 1137, Punkt 1184 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,2 MB]).