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Linda Bresonik

deutsche Fußballspielerin

Linda Bresonik [brɛˈzoːnɪk][1] (* 7. Dezember 1983 in Essen) ist eine ehemalige deutsche Fußballnationalspielerin.

Linda Bresonik
20130113 - PSG-Montpellier 075.jpg
im Trikot von Paris Saint-Germain (2013)
Informationen über die Spielerin
Geburtstag 7. Dezember 1983
Geburtsort EssenDeutschland
Größe 175 cm
Position Mittelfeld
Juniorinnen
Jahre Station
1988–1995 TuS 84/10 Essen
1995–2000 Grün-Weiß Schönebeck
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2000–2005 FCR 2001 Duisburg 86 (22)
2005–2006 SC 07 Bad Neuenahr 5 0(2)
2006–2008 SG Essen-Schönebeck 28 (17)
2008–2012 FCR 2001 Duisburg 69 (17)
2012–2015 Paris Saint-Germain 31 (19)
2015–2017 MSV Duisburg 28 0(7)
2017 BV Cloppenburg 7 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
Deutschland U-17 10 0(?)
2000–2002 Deutschland U-19 20 0(?)
2001–2014 Deutschland 84 0(8)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 19. Dezember 2917
Linda Bresonik
im Trikot der Nationalmannschaft

Inhaltsverzeichnis

WerdegangBearbeiten

Bresonik begann ihre Karriere mit fünf Jahren beim TuS 84/10 Essen, wo sie bis zur D-Jugend in einer Jungenmannschaft spielte. 1995 wechselte sie zu Grün-Weiß Schönebeck, einem Vorläufer der heutigen SG Essen-Schönebeck. Von 2000 bis 2005 spielte sie für den FCR 2001 Duisburg. Am 10. Mai 2001 absolvierte sie ihr erstes Länderspiel für Deutschland gegen die Auswahl Italiens. Im gleichen Jahr gewann Bresonik mit der deutschen Auswahl die Europameisterschaft im eigenen Land. 2002 wurde sie einerseits U-19-Europameisterin andererseits Dritte bei der U-19-Weltmeisterschaft. Die FIFA setzte im Rahmen der Weltmeisterschaft Bresoniks Namen auf eine Liste mit 16 Spielerinnen, die „man sich für die Zukunft merken muss“. Neben Bresonik standen unter anderem die 16-jährige Marta und die Kanadierin Christine Sinclair auf der Liste. 2003 fuhr Bresonik mit der A-Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft 2003 in die USA.

Nach einer Station beim SC 07 Bad Neuenahr kehrte die Mittelfeldspielerin 2006 zur SG Essen-Schönebeck zurück. Beim Algarve-Cup 2007 wurde sie in der deutschen Nationalmannschaft eingesetzt, mit der sie im September 2007 Weltmeister wurde. Beim DFB-Hallenpokal 2008 wurde Bresonik zur besten Spielerin gewählt und sicherte sich zusätzlich noch den Titel der besten Torschützin.[2] Am Ende der Saison 2007/08 verließ sie die SG Essen-Schönebeck und spielte wieder für Duisburg.

Im Viertelfinale des Olympischen Frauenfußball-Turniers 2008 in Peking zog sich Bresonik einen Außenbandriss im linken Sprunggelenk zu und musste das Turnier beenden.[3] 2009 gewann sie mit Duisburg den UEFA Women’s Cup und den DFB-Pokal. 2011 kündigte sie zunächst ihren Vertrag in Duisburg, band sich jedoch im August 2011 bis zum Ende der Saison 2012/13 an den FCR.[4]

Am 15. Februar 2012 erzielte sie beim 5:0-Sieg im EM-Qualifikationsspiel mit dem 3:0 gegen die Auswahl der Türkei das 1000. Länderspieltor der A-Nationalmannschaft. Beim Algarve-Cup 2012 wurde sie in den drei Gruppenspielen eingesetzt.[5] Am 27. Juli 2012 löste Bresonik ihren Vertrag mit dem FCR Duisburg auf[6] und unterschrieb beim Paris Saint-Germain FC.[7]

2014 beendete sie ihre Nationalmannschaftskarriere. Zur Saison 2015/16 wurde sie vom Zweitligisten MSV Duisburg, dem unmittelbaren Nachfolger ihres früheren Duisburger Vereins, verpflichtet. 2017 verließ sie den Verein wieder. Sie schloss sich dem Zweitligisten BV Cloppenburg an, der ihr auch eine berufliche Zukunft bot.

Am 19. Dezember 2017 gab die 84-malige Nationalspielerin aus beruflichen sowie privaten Gründen ihr sofortiges Karriereende bekannt und verließ mit sofortiger Wirkung den BV Cloppenburg, um sich auf ihre am 1. Dezember übernommene Stelle als Mitarbeiterin der Gleichstellungsstelle der Stadt Düsseldorf konzentrieren zu können.

ErfolgeBearbeiten

TitelBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

Ausbildung und FreizeitBearbeiten

Linda Bresonik ist ausgebildete Groß- und Außenhandelskauffrau und spielt Swingolf, eine vereinfachte Golfspielvariante.[9]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Linda Bresonik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten