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LageBearbeiten

Linars liegt auf dem Nordufer der Charente etwa acht Kilometer (Fahrtstrecke) westlich der Stadt Angoulême in der alten Kulturlandschaft des Angoumois in einer Höhe von etwa 60 Metern ü. d. M.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 2006 2015
Einwohner 726 852 1.667 2.208 2.193 2.071 2.107

Im 19. Jahrhundert sank die Einwohnerzahl des Ortes von etwa 600 im Jahr 1800 auf etwa 400 im Jahr 1900 ab. Aufgrund der Nähe zur Stadt Angoulême und vergleichsweise günstiger Immobilienpreise ist die Bevölkerung der Gemeinde im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts auf über 2000 Einwohner angewachsen.

WirtschaftBearbeiten

Linars ist traditionell landwirtschaftlich geprägt, wobei der Anbau von Hanf schon seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle spielt. In mittelalterlichen Urkunden ist der Ort als Linaria oder Linares überliefert, was auf den Anbau von Flachs (lin) und/oder Hanf (chanvre) zurückgeht. Ansonsten bestimmen Einzelhandel, Handwerk und kleinere Dienstleistungsbetriebe das wirtschaftliche Geschehen des Ortes.

GeschichteBearbeiten

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden die Überreste eines gallorömischen Landgutes (villa rustica) und eines Friedhofs aus derselben Epoche gefunden. In den Hugenottenkriegen (1562–1598) erlitten Ort und Kirche schwere Schäden; möglicherweise wurde beim Wiederaufbau der schlanke Wachturm auf der Nordseite der Kirche errichtet. Auch die Existenz eines in der Französischen Revolution aufgelösten und zerstörten Priorates im Weiler Chevanon ist belegt.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Kirchenschiff

WeblinksBearbeiten

  Commons: Linars – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Église Saint-Pierre, Linars in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  2. Cloche, Église Saint-Pierre, Linars in der Palissy-Datenbank des französischen Kulturministeriums (französisch)