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Die Liga für Völkerfreundschaft war eine Dachorganisation von Freundschaftsgesellschaften und -komitees in der DDR. Aufgabe war die Mitwirkung beim Aufbau und der Pflege zwischenstaatlicher Beziehungen der DDR mit anderen Ländern.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Älteste Freundschaftsgesellschaften in der SBZ bzw. der DDR waren die im Juni 1947 gegründete Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft und die im August 1948 gegründete Hellmut-von-Gerlach-Gesellschaft für kulturelle, wirtschaftliche und politische Beziehungen mit dem neuen Polen.

Am 7. Juni 1952 wurden alle bestehenden Freundschaftsgesellschaften in der DDR in der Dachorganisation Gesellschaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland vereint. Aus ihr ging am 15. Dezember 1961 die Liga für Völkerfreundschaft hervor.

Präsidenten und GeneralsekretäreBearbeiten

Präsidenten

Generalsekretäre

Freundschaftsgesellschaften und -komiteesBearbeiten

Zuletzt (1987) waren in der Liga 48 Freundschaftsgesellschaften organisiert.[1]

Beispiele für Freundschaftsgesellschaften und -komitees, die in der Liga zusammengefasst waren:

  • Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft
  • Freundschaftsgesellschaft DDR-Schweden
  • Freundschaftsgesellschaft DDR-Arabische Länder
  • Freundschaftsgesellschaft DDR-Afrika
  • Freundschaftsgesellschaft DDR-Lateinamerika
  • Freundschaftsgesellschaft DDR-Südostasien
  • Freundschaftskomitee DDR-Indien
  • DDR-Komitee für Freundschaft mit dem palästinensischen Volk
  • Freundschaftskomitee DDR-USA
  • Freundschaftskomitee DDR-Großbritannien
  • Freundschaftskomitee DDR-Frankreich
  • Freundschaftsgesellschaft DDR-Belgien
  • Freundschaftsgesellschaft DDR-Polen
  • Freundschaftsgesellschaft DDR-Japan

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten