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Leon Seidel (* 22. November 1996 in Köln) ist ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher. 2008 stand er mit elf Jahren zum ersten Mal vor der Kamera. Bekannt wurde er durch die Rolle von Huckleberry Finn im Film Tom Sawyer von 2011.[1]

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Sein schauspielerisches Talent, meint Seidel, habe er von seinem Vater Heiko Seidel geerbt, der Mitglied einer Kabarettgruppe ist.[1] Sein Debüt hatte er 2008 im Kinofilm Berlin 36 an der Seite von Karoline Herfurth und Axel Prahl. Im selben Jahr spielte er in der Folge Helge in der deutschen Mockumentary-Serie Stromberg. 2010 spielte er Felix im Jugendfilm Teufelskicker. Ein Jahr später spielte er in Tom Sawyer den Huck Finn. Ein Jahr darauf folgte die Fortsetzung Die Abenteuer des Huck Finn, in der er den Titelhelden verkörperte. Er ist außerdem als Sprecher tätig, unter anderem in den Hörspielen zu seinen Filmauftritten als Huck Finn.

Nach den Dreharbeiten zu Die Abenteuer des Huck Finn, der im Dezember 2012 in den deutschen Kinos startete, kehrte Leon Seidel im Schuljahr 2012/2013 an die 9. Klasse der Realschule zurück. er lebte damals mit seinen Eltern in Köln-Sürth.[2] Danach setzte er seine Schauspielkarriere fort. Im Jahr 2014 spielte er in dem Fernsehfilm Die Auserwählten einen 13-jährigen Schüler, der in den 70er-Jahren an der Odenwaldschule vom Schulleiter missbraucht wird.[3] Im Jahr 2015 traf er wieder mit Louis Hofmann, der in zwei Filmen an seiner Seite den Tom Sawyer verkörpert hatte, zusammen. In dem dänischen Spielfilm Unter dem Sand – Das Versprechen der Freiheit sind die beiden in den Rollen von jungen deutschen Kriegsgefangenen in Dänemark zu sehen, die sich an der Minensuche beteiligen müssen, um die Freiheit zu erlangen.

FilmografieBearbeiten

FernsehserienBearbeiten

  • 2009: Stromberg: Die Rückkehr (in der Rolle des Helge)
  • 2009: Stromberg: Helge (in der Rolle des Helge)
  • 2011: Stromberg: Frau Wilhelmi (in der Rolle des Helge)
  • 2011: Stromberg: Der Nachfolger (in der Rolle des Helge)
  • 2014: Der Lehrer: Kann ich hier mobben? (in der Rolle des Mark)
  • 2014: SOKO Köln: Auf der schiefen Bahn (in der Rolle des Eric Thiel)
  • 2015: SOKO 5113: Herzblut (in der Rolle des Marco Kiessling)
  • 2016: SOKO Leipzig: Väter (in der Rolle des Kevin Etting)
  • 2017: Heldt: Vom Umtausch ausgeschlossen (in der Rolle des Jonas Sandner)
  • 2018: SOKO Köln: Kinder aus gutem Hause (in der Rolle des Finn Krieger)
  • 2018: In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte: Glücksspiel

SprechrollenBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

New Faces Award
  • 2011: Bester Kinderfilmdarsteller für die Rolle in Wintertochter[4]
  • 2012: Bestes Jugendtalent für die Rolle in Tom Sawyer

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Leon Seidel. (Nicht mehr online verfügbar.) filmstarts, archiviert vom Original am 19. Oktober 2013; abgerufen am 18. Oktober 2013.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.filmstarts.de
  2. Bernd Peters: Hausbesuch beim Kölner „Huckleberry Finn“. Leon (16): Ab jetzt wird gebüffelt. In: Express 21. Dezember 2012, abgerufen am 26. Dezember 2018.
  3. Interview mit Leon Seidel, ARD, 2014, abgerufen am 30. Dezember 2018
  4. Leon Seidel. Agentur Schwarz, abgerufen am 18. Oktober 2013.