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Leoben

Gemeinde in Österreich
Leoben
Wappen Österreichkarte
Wappen von Leoben
Leoben (Österreich)
Leoben
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Leoben
Kfz-Kennzeichen: LE
Fläche: 107,73 km²
Koordinaten: 47° 23′ N, 15° 6′ OKoordinaten: 47° 22′ 54″ N, 15° 5′ 50″ O
Höhe: 541 m ü. A.
Einwohner: 24.645 (1. Jän. 2018)
Postleitzahlen: 8700, 8792
Vorwahl: 03842
Gemeindekennziffer: 6 11 08
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Erzherzog-Johann-Straße 2
8700 Leoben
Website: www.leoben.at
Politik
Bürgermeister: Kurt Wallner (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(31 Mitglieder)
17
4
3
3
2
1
1
17 
Insgesamt 31 Sitze
  • SPÖ: 17
  • FPÖ: 4
  • ÖVP: 3
  • KPÖ: 3
  • Parteiunabhängige Bürgerliste: 2
  • Team Pilsner: 1
  • GRÜNE: 1
Lage der Stadt Leoben im Bezirk Leoben
EisenerzKalwangKammern im LiesingtalKraubath an der MurLeobenMautern in SteiermarkNiklasdorfProlebRadmerSankt Michael in ObersteiermarkSankt Peter-FreiensteinSankt Stefan ob LeobenTrabochTrofaiachVordernbergWald am SchoberpaßSteiermarkLage der Gemeinde Leoben im Bezirk Leoben (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Leobener Innenstadt, in der Murschleife gelegen
Leobener Innenstadt, in der Murschleife gelegen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Leoben [leˈoːbn̩] ist eine Stadtgemeinde im österreichischen Bundesland Steiermark und ist mit 24.645 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) nach der Landeshauptstadt Graz dessen zweitgrößte Stadt. Leoben ist Sitz des Bezirks- und Landesgerichtes Leoben und der Bezirkshauptmannschaft des gleichnamigen Bezirkes, zudem beherbergt die Stadt eine Außenstelle der Montanbehörde Süd. Die Stadt weist eine lange Tradition im Berg- und Hüttenwesen auf, hat mit einem Werk der Voestalpine im Stadtteil Donawitz einen der bedeutendsten Standorte der österreichischen Eisen- und Stahlindustrie, gilt als Zentrum des obersteirischen Industrieraums und ist Sitz der Montanuniversität Leoben.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Leoben liegt im mittleren Murtal, rund acht Kilometer östlich von Sankt Michael in Obersteiermark und 15 Kilometer westlich von Bruck an der Mur. Der alte Stadtkern wurde in einer Flussschlinge („Murschleife“) knapp unter der Mündung des von Nordwesten kommenden Vordernberger Baches begründet. Damit bildet die Stadt den südlichen Ausgangspunkt der österreichischen Eisenstraße. Heute erstreckt sie sich auf beiden Seiten des Flusses bis an die Bergflanken. Diese sind im Norden die Ausläufer des Hochschwabs, im Süden die Abhänge der Gleinalpe und im Westen die Ausläufer der Eisenerzer Alpen.

Die Fläche der Stadtgemeinde beträgt rund 108 km², wovon knapp 79 % bewaldet sind. Der tiefstgelegene Punkt in der Stadt liegt auf 515 m Seehöhe, der höchstgelegene Punkt ist der Gipfel des Wetterkogels der Hochalpe (Hochalm) auf 1643 m im äußersten Südosten des Stadtgebietes.

StadtgliederungBearbeiten

 
Lage der Katastralgemeinden von Leoben

Leoben gliedert sich in sechs Ortschaften bzw. Stadtteile (Bevölkerung Stand 1. Januar 2018[1]):

  • Donawitz (3536 Ew. mit Neuwerk und anderen Ortsteilen)
  • Göß (3752 Ew. mit Schladnitzdorf, Windischberg u. a.)
  • Hinterberg (1050 Ew. mit Steinleitensiedlung u. a.)
  • Judendorf (5475 Ew. mit Münzenberg, Prolebersiedlung, Seegraben, Veitsberg u. a.)
  • Leitendorf (2568)
  • Leoben (8264 Ew. mit den Stadtteilen Maßenberg, Mühltal, Nennersdorf, Pölzgraben u. a.)

Die Stadt besteht aus zehn Katastralgemeinden (KG-Fläche: Stand 31. Dezember 2017[2]):

  1. Donawitz (810,49 ha; im Nordwesten der Stadt)
  2. Göß (821,77 ha; im Süden)
  3. Gößgraben-Göß (3.133,97 ha)
  4. Judendorf (680,14 ha; im Norden und Nordosten der Stadt; Judendorf war bis 1496 eine jüdische Siedlung in einer weiteren, östlich der Innenstadt gelegenen Murschleife. Der heutige Stadtteil entstand im 19. Jahrhundert als Bergarbeitersiedlung. Seegraben bildet den nördlichen und östlichen Teil der KG Judendorf. Ursprünglich zum Stadtteil Judendorf gehörig, wird es heute als eigener Stadtteil bezeichnet. Es ist für den stillgelegten Bergbau Seegraben bekannt.)
  5. Leitendorf (500,34 ha; Hinterberg ist der westliche, Leitendorf der östliche Teil der gleichnamigen KG; Leitendorf verbindet die Waasenvorstadt mit Göß)
  6. Leoben (59,43 ha; Josefee ist im Zentrum der Stadt im nördlichen Teil der KG Leoben gelegen; Ende des 19. Jahrhunderts als „Neustadt“ planmäßig errichtet)
  7. Mühlthal (1.082,28 ha; südöstlich der Innenstadt gelegen; Lerchenfeld ist im östlichen Teil der KG Mühlthal, östlich der Innenstadt gelegen)
  8. Prettach (755,86 ha)
  9. Schladnitzgraben (2.645,62 ha)
  10. Waasen (287,16 ha; westlich der Innenstadt als Vorstadt gelegen)

Grünanlagen und ParksBearbeiten

Insgesamt gibt es in Leoben sieben verschiedene Parkanlagen mit einer Gesamtfläche von rund 6,4 Hektar. Zu den größten Parks zählen der Stadtpark am Glacis und der Augarten, aufgrund des nahegelegenen Asia Spa auch Asia-Spa-Park genannt, mit einer Fläche von jeweils rund 2,5 Hektar. Weitere offizielle Parks sind der Gärnerpark mit rund 4.800 m², der Pestalozzipark mit etwa 4.000 m², der Park des Eggenwald’schen Gartenhauses mit rund 2.000 m², der Peter-Tunner-Park mit ungefähr 1.500 m², sowie der etwa 1.300 m² große Jakobipark. Außerdem weist die Stadt zahlreiche weitere nicht namentlich genannte bzw. bezeichnete Grünfläche, vor allem entlang der Mur, auf; zusätzlich gibt es in etwa 20 Hektar städtischen Wald, wie etwa am Maßenberg oder am Kalvarienberg.

GeschichteBearbeiten

Die erste Nennung des Namens „Liupina“ findet sich in einer Schenkungsurkunde von König Ludwig dem Kind an den Gaugrafen Aribo II., Graf zu Göss-Schladnitz, im Jahr 904. Eine Siedlung unter dem Namen „Forum Liuben“ wurde erstmals im Jahr 1173 genannt, diese befand sich rund um die Jakobskirche am Fuß der Maßenburg. Ab 1261 wurde unter König Ottokar II. die Stadt nordwärts an die jetzige Stelle der Altstadt in der „Murschleife“ verlegt, mit quadratischem Grundriss und einer Befestigungsmauer, deren nordwestliche Eckbefestigung die einstige „Burg“ an der Stelle des heutigen Rathauses und deren nordöstliche Ecke das Dominikanerkloster bildete. In die Zeit der Verlegung fällt auch die Verleihung des Stadtrechts. 1314 findet sich die erste Erwähnung als Eisenhandelsplatz („Raueisenverlagsort“).

1480 wurde beim Türkensturm die „Waasenvorstadt“ im Westen in Brand gesteckt, auch die dortige Kirche „Maria am Waasen“ fiel dem Feuer zum Opfer.

 
Leoben um 1900

In den Wirren von Reformation und Gegenreformation diente die Stadt im Jahr 1525 als wichtiger Stützpunkt zur Niederschlagung des Knappenaufstandes im Ennstal und rund um Schladming. Trotzdem trat die Stadt 1572 am Brucker Ausschusslandtag offiziell dem Augsburger Bekenntnis bei, was jedoch nur bis 1613 von Bestand war. In diesem Jahr begann die Rekatholisierung; der Jesuitenorden gründete eine Niederlassung in Leoben. 1620 eröffnete er in der einstigen Burg eine Lateinschule und errichtete 1660–1665 die Kirche St. Xaver. 1773 wurde die Schule mit der Aufhebung des Ordens geschlossen.[3] Von 1786 bis 1808 gab es, nach der Verlegung des Admonter Stiftsgymnasiums nach Leoben, wieder ein Gymnasium, das jedoch im ehemaligen Dominikanerkloster untergebracht war.

 
Der Vorfrieden von Leoben wurde im Eggenwald'schen Gartenhaus unterzeichnet

1797 trafen sich französische und österreichische Gesandtschaften in Leoben. Dort schlossen Napoleon und die Vertreter Österreichs den Vorfrieden von Leoben. 1805 wurde die Stadt von den durchziehenden Franzosen besetzt.

Von etwa 1782 bis 1859 war die Stadt Zentrum des Bistums Leoben und damit Bischofssitz. 1859 erfolgte die Vereinigung mit der Diözese Graz-Seckau.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts gab es eine langsame, aber stetige Weiterentwicklung. Dafür geben unter anderem die folgenden Ereignisse Zeugnis ab:

  • Verlegung der bergmännischen Lehranstalt nach Leoben im Jahr 1849. Diese Lehranstalt ist der Vorgänger der Montanuniversität.
  • Gründung der Handels- und Gewerbekammer ein Jahr später
  • 1876: Verlegung der neuen Obermittelschule in die ehemalige „Burg“ und allmähliche Umwandlung in ein achtklassiges Gymnasium
  • Errichtung des Gaswerkes und der Gasbeleuchtung in weiten Teilen Leobens 1884
  • 1901: offizielle Genehmigung, in der einem Mädchen der Besuch des Gymnasiums erlaubt wird.
  • 1906: Inbetriebnahme der ersten elektrischen Straßenbeleuchtung

In der folgenden ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts konnten sich zahlreiche Betriebe in Leoben etablieren.

 
Hacklhaus am Hauptplatz, 1895

1939 wurden die beiden bis dahin selbstständigen Gemeinden Göss und Donawitz eingegliedert, wodurch sich die Einwohnerzahl der Stadt verdreifachte.

Schwierige wirtschaftliche Zeiten musste die Stadt in den 1960er Jahren (Schließung des Kohlebergbaus Seegraben) und den 1980er Jahren (Einschränkung der Eisen- und Stahlindustrie in der Hütte Donawitz) überstehen. Durch eine Umorientierung in neue Richtungen gelang es, diese Krise zu überstehen:

  • moderne Technologien (z. B. Leiterplattenwerk Hinterberg)
  • Kongressstadt (Errichtung des Kongresszentrums)
  • Kultur und Tourismus (Landesausstellung 1997 und jährlich neue ethnologische Ausstellungen)

Allerdings fiel in diese Periode auch die Amtszeit der Bürgermeister Gottfried Heindler und Leopold Posch, die mit einer forcierten Modernisierung den Abriss erhaltenswerter Bausubstanz aus dem 18. Jahrhundert verantworteten. Am einschneidendsten war die Zerstörung des Vierkant-Komplexes der ehemaligen Burg, die in drei Flügeln das Bundesrealgymnasium und in einem Flügel die sogenannte Museumsgalerie beherbergte. Nur dieser, der Nordostflügel, blieb erhalten und wurde in die heutige Kunsthalle integriert, der Rest wurde abgetragen und an seiner Stelle der Betonblock des neuen Rathauses errichtet. Das Gymnasium wurde schon 1962 in die Moserhofgasse verlegt und in „Gymnasium Leoben Alt“ umbenannt, als daneben das „Gymnasium Leoben Neu“ errichtet wurde.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

 


Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Schwammerlturm und Murbrücke
 
Hauptplatz mit altem Rathaus
 
Das Hacklhaus am Hauptplatz
 
Altes Museumsgebäude mit den Anbauten von 1997
  • Katholische Pfarrkirche Leoben-St. Xaver mit der Rektoratskirche St. Jakob zu Leoben
  • Katholische Pfarrkirche Leoben-Göss hl. Andreas, ehemalige Klosterkirche vom ehemaligen Stift Göß
  • Katholische Pfarrkirche Leoben-Waasen Mariä Himmelfahrt
  • Katholische Pfarrkirche Leoben-Donawitz hl. Joseph
  • Katholische Pfarrkirche Leoben-Hinterberg hl. Schutzengel
  • Katholische Pfarrkirche Leoben-Lerchenfeld Hl. Geist
  • Evangelische Gustav-Adolf-Kirche
  • Stadttheater Leoben: Das am 6. Juli 1790 gegründete Theater wird noch heute bespielt und ist damit das älteste durchgehend bespielte Theater Österreichs.
  • Mautturm Schwammerlturm, auch Stadtturm genannt: Ursprünglich 1280 errichtet, wurde der frühere Wehrturm 1615 von Grund auf neu errichtet. Durch ein Erdbeben wurde er 1794 schwer beschädigt. Bei der Instandsetzung erhielt er die pilzförmige Haube, die das ursprüngliche Spitzdach ersetzte und der er seinen heutigen volkstümlichen Namen verdankt.
  • Altes Rathaus: Das alte Rathaus am Hauptplatz wurde 1485 erbaut und erhielt 1568 einen fünfseitigen Eckturm. 1607 wurde es um die südlich angrenzenden Nachbarhäuser erweitert. Anlässlich des Besuches von Kaiser Karl VI. 1728 wurde die Wappenreihe der habsburgischen Länder an der Frontseite des Hauses hinzugefügt. Bis 1973 war es Sitz der Stadtverwaltung. Nach Errichtung des Rathaus-Neubaus wird im alten Gebäude ein Einkaufs- und Kongresszentrum untergebracht.
  • Hauptplatz: Auf dem 1997 nach Plänen von Architekt Boris Podrecca neu gestalteten Hauptplatz sind neben dem alten Rathaus noch folgende Bauten erwähnenswert:
    • Hacklhaus: Am Hauptplatz befindet sich dieses Haus aus dem 16. Jahrhundert mit reich verzierter Stuck-Fassade von 1680 (Darstellung der von Gewappneten flankierten vier Jahreszeiten von rechts beginnend: Winter, Herbst, Sommer, Frühling in der unteren Reihe und der christlichen Tugenden in der oberen Reihe von rechts beginnend: Stärke, Liebe, Glaube, Gerechtigkeit, Hoffnung, Wahrheit). Benannt ist das Haus nach einem seiner Besitzer Georg Hackl.
    • Dreifaltigkeitssäule: Als Pestsäule wurde sie von Johann Jacob Schoy gestaltet und 1718 errichtet. Die Mittelsäule wird von insgesamt sechs Heiligenfiguren flankiert.
    • Bergmannsbrunnen: Der Bergmannsbrunnen befindet sich am südlichen Ende des Hauptplatzes. Er wurde 1799 vom Steinmetzmeister Franz Pack errichtet. Er ist mit der Darstellung eines Bergknappen versehen.
    • Engelsbrunnen: Der Engelsbrunnen befindet sich am nördlichen Ende des Hauptplatzes. Er wurde 1794 von Josef Carlone errichtet. Über seinem Becken befindet sich die Darstellung eines Engels, der einen Schild mit den Wappen von Leoben hält.
  • Ehemaliges Dominikanerkloster: Wurde 1280 gegründet, überstand die Wirren der Reformationszeit und auch die Klosteraufhebungen durch Kaiser Joseph I. 1811 wegen Personalmangels aufgelöst, 1855 bis 2005 Gerichtsgebäude und Justizanstalt, ab 2007 Bestandteil des Innerstädtischen Einkaufszentrums[4] (Leoben City Shopping – LCS)
  • Neues Rathaus und Ausstellungszentrum: Das neue Rathaus wurde 1973 an der Murpromenade nördlich des Stadtturms als modernes Bürogebäude errichtet. 1997 erfolgte aus Anlass der steirischen Landesausstellung die Erweiterung um einen Ausstellungsbereich, geplant von Günther Domenig. Dieser stellt gleichzeitig die Verbindung zum alten Museumsgebäude her. Im Museum ist eine permanente Ausstellung zur Geschichte Leobens untergebracht (Schwerpunkte: Vorgeschichte, Wirken des Jesuitenordens in Leoben und die Zeit der Kriege gegen Frankreich). Das Ausstellungszentrum bietet jährlich wechselnde Ausstellungen zu ethnologischen Themen, die in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim stattfinden.
    • 1998: China – Verborgene Schätze
    • 1999: Götter des Himalaja
    • 2000: Peru – Versunkene Kulturen
    • 2001: Ägypten – Im Reich der Pharaonen
    • 2002: Dschingis Khan
    • 2003: Geisha und Samurai
    • 2004: Faszination Vietnam
    • 2005: Mensch und Kosmos – Präkolumbische Kunst aus Mexiko
    • 2006: Die Welt des Orients – Kunst und Kultur des Islam
    • 2007: Gold und Jade – Sensationsfunde aus Chinesischen Herrschergräbern
    • 2008: Die Wikinger
    • 2009: Das Gold der Steppe – Sensationsfunde aus den Fürstengräbern der Skythen und Sarmaten
    • 2010: Alexander der Große
    • 2011: Die Rückkehr der Götter
    • 2012: Radkult – gestern, heute, morgen
    • 2013: Faszination Schädel. Der Kult um den Kopf
    • 2014: Die Shaolin-Mönche (Mai bis September)
    • 2014: Ins Schwarze getroffen (Oktober bis Dezember)
    • 2015: Ägypten – die letzten Pharaonen
    • 2015/16: Sonderausstellung Spielzeug (November bis Jänner)
  • Freimannsturm: Der Freimannsturm ist neben dem Mautturm der zweite erhalten gebliebene Wehrturm der Stadtbefestigung. Er wurde im späten 13. Jahrhundert als südwestliches Wehreck an der Stadtmauer errichtet. Der obere Teil des Turmes mit den Schießscharten und den Spitzdach erhielt sein Aussehen nach dem Türkeneinfall von 1480. Im Mittelalter war er Sitz des Scharfrichters, des sogenannten „Freimanns“, daher der Name.
  • Maßenburg: Ende des 13. Jahrhunderts südlich der Altstadt auf dem Maßenberg als Wehranlage errichtet. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg ausgebaut. Seit dem frühen 19. Jahrhundert ist der Wehrbau eine Ruine. Im Jahr 1998 wurden die Reste der Burg restauriert, und eine Aussichtsplattform über den westlichen Wehrturm errichtet.[5]
  • Stift Göss: ehemaliges Benediktinerinnen-Stift, gegründet vor 1020 durch Pfalzgraf Aribo I., ist das älteste Kloster der Steiermark. 1782 wurde das Kloster aufgehoben, diente aber von 1784 bis 1800 als Bischofssitz des Bistums Leoben. Spätgotisches Kirchenschiff (um 1520) über einer frühromanischen Krypta (um 1000), ausgestattet mit einem klassizistischen Hochaltar 1793. Flankiert von einer allein stehenden frühgotischen Michaelskapelle 1271–1283 mit sehenswerten Fresken dieser Zeit. Aus dem Stift Göss stammt das älteste erhaltene christliche Messgewand, der „Gösser Ornat“. Es wurde um 1260 als Seidenstickerei angefertigt und kann heute im Museum für Angewandte Kunst in Wien besichtigt werden.
  • Redemptoristenkolleg Leoben: Die Redemptoristenkirche St. Alfons (Klosterkirche) war die einzige Kirche der Redemptoristen in Leoben. Die Grundsteinlegung für den Bau der Kirche erfolgte 1846. Durch die Revolution von 1848 wurde der Bau unterbrochen. Die Kirche wurde erst 1854 fertiggestellt. 2010 verließen die letzten Redemptoristen Leoben. Oktober 2010 wurde im ehemaligen Redemptoristenkloster in der Leobener Gösserstraße ein Studentenheim mit 39 Plätzen eröffnet.
  • Erzbergbahn: Bahnstrecke, die teilweise als Museumsbahn über den Präbichl nach Eisenerz und Hieflau führt.
Regelmäßige Veranstaltungen
 
Kunsthalle bzw. Museumscenter Leoben
  • MuseumsCenter|Kunsthalle: jährlich wechselnde ethnologische Ausstellungen im Ausstellungszentrum von April bis Oktober
  • Internationale Sommerphilharmonie: Reihe klassischer Konzerte im Juli
  • LE-Music-Night: zwei Mal jährlich, am Pfingstsonntag und am 25. Oktober, mit regionalen und internationalen Bands
  • Stadt-Land-Fest: meistens am dritten Wochenende im September; soll Stadt- und Landleben für einen Tag vereinen
  • Gösser Kirtag: jedes Jahr am Donnerstag nach dem ersten Sonntag im Oktober
  • Ledersprung: studentischer Brauch an der Montanuniversität, Ende November/Anfang Dezember
  • Adventmarkt: alljährlich am Hauptplatz mit Kunsthandwerkständen und täglichem Rahmenprogramm

SportBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
Leoben – Blick über die Mur – um 1912
 
Einkaufszentrum Leoben City Shopping
 
Leoben 2009

Bei der Arbeitsstättenzählung der Statistik Austria mit Stichtag 15. Mai 2001 wurden in Leoben 1203 Arbeitsstätten (darunter neun mit mehr als 100 und acht mit mehr als 200 Beschäftigten) mit insgesamt 15.114 Beschäftigten gezählt.

Ansässige UnternehmenBearbeiten

  • Brauerei Göss: Die 1459 erstmals erwähnte Brauerei wurde 1860 vom galizischen Braumeister Max Kober erworben und ausgebaut, sodass sie bald zur drittgrößten Brauerei des Landes wurde (1929: 420.000 hl Ausstoß). Heute ist sie Mitglied der Brau Union Österreich AG und produziert jährlich mehr als eine Million Hektoliter Bier.
  • Hüttenwerk Donawitz der Voestalpine AG: rund 2300 Beschäftigte, Produktion von Eisenbahnschienen und Walzdraht. Das Werk Donawitz ist ein modernes LD-Kompaktstahlwerk. Mit dem Linz-Donawitz-Verfahren (kurz LD-Verfahren), das in Linz und Donawitz von der Voestalpine entwickelt wurde, werden weltweit 80 Prozent des Stahls hergestellt. Im Werk Donawitz werden im Jahr aus Roheisen und Schrott 1,8 Millionen Tonnen Stahl erzeugt. Aus diesem Stahl werden unter anderem im Walzwerk Eisenbahnschienen hergestellt. Das Werk Donawitz ist die größte Schienenfabrik Europas, die auch die mit bis zu 120 Metern weltweit längsten Schienen der Welt anfertigt. Die Werkshallen für die Stahldrahterzeugung befinden sich im angrenzenden Ort Sankt Peter-Freienstein.
  • Österreichische Novopan Holzindustrie: Holzspanplattenwerk in Leoben-Göss, gegründet 1951 von Franz Mayr-Melnhof. Dieses Werk wurde im Februar 2010 aufgrund der Wirtschaftskrise geschlossen.
  • AT&S (Austria Technologie und Systemtechnik AG): Das 1984 gegründete, weltweit tätige Leiterplattenwerk hat seinen Stammsitz in Leoben-Hinterberg.
  • Mayr-Melnhof Holz GmbH: Sägewerk und Holzgroßhandel
  • Knapp Systemintegration GmbH: Logistiksoftware und Integrationslösungen
  • RHI Technologiezentrum Leoben
  • Leoben City Shopping: Einkaufszentrum in der Leobener Innenstadt

JustizBearbeiten

In Leoben befindet sich das Justizzentrum Leoben sowie das Bezirks- und Landesgericht Leoben.

SicherheitsbehördeBearbeiten

Als Sicherheitsbehörde für die Stadt fungiert die Landespolizeidirektion (LPD) Steiermark über ihre Außenstelle, das Polizeikommissariat Leoben. Leoben ist damit, neben Schwechat, die einzige Nicht-Statutarstadt, deren Sicherheitsverwaltung von der Landespolizeidirektion besorgt wird. Der LPD beigegeben als Dienststelle des Wachkörpers für das Stadt- und Bezirksgebiet ist das Stadt- und Bezirkspolizeikommando Leoben, welches in der Stadt über zwei Polizeiinspektionen und eine Verkehrsinspektion verfügt. Da die Sicherheitsverwaltung nicht durch die Bezirkshauptmannschaft besorgt wird, hat Leoben das vom restlichen Bezirk abweichende Kennzeichenkürzel LE.

MontanbehördeBearbeiten

Leoben war von 1854 bis zu deren Auflösung im Jahr 1999 Sitz der Berghauptmannschaft Leoben. Deren Agenden werden nun von der Montanbehörde Süd im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, die auch eine Außenstelle in Leoben unterhält, wahrgenommen.

MedienBearbeiten

In Leoben ist das Lokalradio Grün Weiß (Firmenbezeichnung Radio – TV Grün Weiß BetriebsGmbH Nfg. KG) beheimatet. Das Online-Nachrichtenmagazin leobennews.at bringt Nachrichten aus dem Bezirk. Es wird von einer Privatperson geführt und hat seinen Sitz in der nahegelegenen Gemeinde Traboch.

BildungBearbeiten

 
Hauptgebäude der Leobener Montanuniversität
  • Montanuniversität Leoben: Leoben beherbergt mit der Montanuniversität eine der Hauptausbildungsstätten Europas für Hüttenwesen (Metallurgie) und andere montanistische Studien wie Bergbau, Montanmaschinenwesen, Werkstoffwissenschaften und Erdölwesen. Darüber hinaus haben sich am Campus der Montanuniversität Leoben mit dem PCCL – Polymer Competence Center Leoben sowie dem Materials Center Leoben auch namhafte Forschungsgesellschaften im Werkstoff- und Kunststoffbereich angesiedelt.
  • HTL-Leoben: Neben der Universität gibt es noch die Höhere Technische Lehranstalt (HTL)-Leoben, die den Grundstock für angehende Metallurgen legt. Sie ist mit ihren Ausbildungszweigen Maschineningenieurwesen-Metallurgie, Wirtschaftsingenieurwesen-Logistik und seit Herbst 2013 auch Rohstofftechnikingenieurswesen einzigartig in Österreich.
  • NMS Leoben-Stadt (früher BIHS): Mit über 300 Schülerinnen die größte NMS in der Region. Aufgrund der unermüdlichen Schulentwicklungsarbeit, für den diese Schule vom Land Steiermark den Pädagogischen Panther verliehen bekommen hat, gilt die NMS Leoben-Stadt als sehr innovativ. Viele Konzepte, die heute Kernbereiche der NMS-Schulentwicklung sind, werden und wurden hier entwickelt, erprobt und umgesetzt. Seit Jahren wird hier vernetzt mit regionalen Firmen und überregionalen Bildungseinrichtungen gearbeitet. Ein Science-Schwerpunkt (zusätzliche Experimentierstunden in BU, PH, CH) der mit der Prüfung „Junior Master of Science“ abschließt, wurde hier entwickelt. Als zweite lebende Fremdsprache wird Französisch angeboten. Österreichweit bekannt durch „das Buch des Guten“, das sich ausschließlich auf die positiven Seiten der Schüler konzentriert und diese öffentlich macht.
  • Europa Hauptschule Leoben: Die Schwerpunkte der im Stadtteil Donawitz befindlichen Europa Hauptschule sind EDV und Technik. Ein von der Europäischen Union gefördertes Projekt ermöglicht die Partnerschaft mit der schwedischen Karlbergsskolan in Karlskoga, mit der dänischen „Vester Mariendal Skole“ in Aalborg und mit der norwegischen „Kråkerøy Ungdomsskole“ in Fredrikstad. Seit Oktober 2007 gilt die Europa Hauptschule Leoben als beste Hauptschule in Österreich und erreichte bei einem landesweiten Ranking der Haupt- und Mittelschulen den zweiten Platz.
  • BG/BRG Leoben Alt (BG/BRG Leoben 1): Das BG/BRG Leoben Alt befindet sich im Stadtteil Waasen und besteht seit dem 19. Jahrhundert. Es gibt einen realistischen, einen musischen Schwerpunkt und in den ersten vier Klassen auch einen ohne Schwerpunkt. Nach der 4. Klasse kann zwischen Latein, Spanisch und Italienisch mit oder ohne IKT gewählt werden. Zur Schule gehört eine Tagesheimschule mit Nachmittagsbetreuung.
  • BG/BRG Leoben Neu: Das unmittelbar neben dem alten Gymnasium befindliche BG/BRG Leoben Neu ist österreichische UNESCO-Projektschule und besteht seit 1977. Ab der 3. Klasse entscheiden sich die Schüler für eine naturwissenschaftliche oder eine sprachliche Ausrichtung, wobei eine endgültige Festlegung erst in der Oberstufe erfolgt. Nach der Genehmigung durch den Landesschulrat für Steiermark ist das Neue Gymnasium die erste höhere Schule der Stadt, für deren Schüler die durch die Autonomie erworbenen besonderen Qualifikationen auch in den Zeugnissen aufscheinen. Im naturwissenschaftlichen Bereich wurde die Schule Physikweltmeister (AYPT) im Team. Im Bereich der kulturellen Bildung unterrichten mit dem Maler und Bildhauer Herbert Lerchegger (Bildende Kunst) und dem Schriftsteller Günther Freitag (Literatur) zwei Träger des Kulturpreises der Stadt Leoben. Auch hier besteht die Möglichkeit einer Nachmittagsbetreuung.
  • BORG Leoben: Seit dem Schuljahr 2011/12 besteht (als Abspaltung vom BORG Eisenerz) in Leoben in enger Kooperation mit dem BG/BRG Leoben Neu ein Bundes-Oberstufen-Realgymnasium mit zwei Zweigen: Sportzweig und Kreativzweig mit künstlerischem Schwerpunkt.
  • HLW (Höhere Bundeslehranstalt) und HASCH (Handelsschule): In Donawitz befinden sich eine HLW für wirtschaftliche Berufe mit dem Ausbildungszweig IKW (Internationale Kommunikation in der Wirtschaft) sowie bis 2011 eine Handelsschule. Seit dem Schuljahr 2011/12 ist letztere geschlossen.

VerkehrBearbeiten

Eisenbahn
An der Bahnstrecke Bruck an der Mur–Leoben gelegen, ist der Bahnhof Leoben Hauptbahnhof eine wichtige Drehscheibe für den Eisenbahnverkehr. Hier zweigt die Erzbergbahn nach Hieflau ab, die im Personenverkehr aber nicht mehr regulär verkehrt.
Leoben Hauptbahnhof ist Systemhalt der Railjet-Linien Wien–Villach, der Eurocity- und Euronight-Linien Graz–Zürich und der Intercity-Linie Graz–Bischofshofen–Salzburg/Innsbruck sowie Graz–Linz. Allerdings sollen ab dem Jahr 2026 die Fernzüge Wien–Villach über die Koralmbahn geführt werden und somit nicht mehr nach Leoben kommen.
Straße
Leoben liegt an der Semmering Schnellstraße S 6 sowie an der Leobener Straße B 116 und ist über die wenige Kilometer lange B115a mit der Eisenstraße B 115 verbunden.
Nahverkehr
Zwischen 1949 und 1973 deckte der Oberleitungsbus Leoben die Hauptlinien des innerstädtischen Verkehrs ab; er wurde durch Omnibusse ersetzt.

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

17
4
3
3
2
1
1
17 
Insgesamt 31 Sitze
  • SPÖ: 17
  • FPÖ: 4
  • ÖVP: 3
  • KPÖ: 3
  • Parteiunabhängige Bürgerliste: 2
  • Team Pilsner: 1
  • GRÜNE: 1

Als Industriestadt ist Leoben traditionell sozialdemokratisch dominiert. Auch nach der Gemeinderatswahl vom 22. März 2015 stellt die SPÖ die stärkste Fraktion (absolute Mehrheit) im Gemeinderat und mit Kurt Wallner den Bürgermeister.

Vizebürgermeister sind Maximilian Jäger (SPÖ) und Daniel Geiger (FPÖ). Neben dem Bürgermeister und den Vizebürgermeistern gehören Heinz Ahrer (SPÖ), Reinhard Lerchbammer (ÖVP), Willibald Mautner (SPÖ) und Werner Murgg (KPÖ) dem siebenköpfigen Stadtrat an.[8]

Im Gemeinderat sind sieben Fraktionen vertreten:

BürgermeisterBearbeiten

WappenBearbeiten

Das Wappen von Leoben ist bereits seit dem Mittelalter in Verwendung und geht auf Legenden vom „Eisen fressenden Strauß“ zurück. Man dachte, dass der Strauß ein eisenfressendes Tier sei. Da Leoben zu dieser Zeit für Eisen und Stahl bekannt war, wurde er ins Wappen aufgenommen. Die älteste Darstellung des Stadtwappens findet sich auf dem Siegel einer Urkunde aus dem Jahr 1298.[9]

Das Gemeindewappen wurde mit Verlautbarung der Steiermärkischen Landesregierung vom 24. Mai 2018 mit Wirkung vom 10. Juni 2018 wiederverliehen.[10]

Die neue Blasonierung (Wappenbeschreibung) lautet:

„In rotem Schild ein silberner Strauß, im Schnabel und im angewinkelten rechten Ständer je ein silbernes Hufeisen haltend.“

StädtepartnerschaftBearbeiten

Seit 1994 pflegt Leoben eine Städtepartnerschaft mit der chinesischen Millionenstadt Xuzhou. Der chinesische Torbogen im Augarten ist ein Geschenk der Partnerstadt. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf Bereiche wie Studentenaustausch, den gegenseitigen Besuch von Delegationen und einen gemeinsamen Auftritt bei der Expo 2010 in Shanghai. Der Botschafter der Volksrepublik China in Österreich, Zhao Bin, besuchte Leoben im Jahr 2016. Für die ethnologische Ausstellung „China – Verborgene Schätze“ (1998) in der Kunsthalle Leoben stellte Xuzhou viele Exponate zur Verfügung.[11]

PersonenBearbeiten

 
Eva K. Anderson, Sängerin und Songwriterin
 
Walter Schachner, berühmtester Fußballspieler, den Leoben bisher hervorgebracht hat

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Personen mit Beziehung zur StadtBearbeiten

  • Mario Fraiss (* 1978), Moderator, lebt seit 2002 in Leoben
  • Günther Freitag (* 1952), Schriftsteller, lebt seit 1975 in Leoben
  • Robert Kautsky, (1895–1963), österreichischer Theatermaler, Bühnen- und Kostümbildner, starb in Leoben
  • Johann Max Tendler (1811–1870), Maler, starb in Leoben
  • Peter Tunner (1809–1897), Bergbaupionier, lebte und wirkte in Leoben
  • Koloman Wallisch (1889–1934), sozialdemokratischer Arbeiterführer, 1934 in Leoben hingerichtet

LiteraturBearbeiten

  • Günther Jontes: Leoben, die alte Bergstadt. Geschichte, Kunst, Gegenwart. Podmenik, Fohnsdorf 1989, ISBN 3-900662-20-7.
  • Günther Jontes: Leoben – Geschichten aus der Geschichte, Leoben 2016, online
  • Alfred Joham: Leoben – Straßennamen mit Geschichte. Selbstverlag Stadt Leoben, Leoben 2015. ISBN 978-3-9504139-0-8.
  • Alfred Joham: Leoben. Bauentwicklung und Stadtbefestigung. Eine stadtmorphologische Studie zur Leobener Innenstadt. Schriftenreihe des Instituts für Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz, Band 17, ZDB-ID 1447950-3. Selbstverlag des Instituts für Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz, Graz 2009, ISBN 978-3-9502834-0-2.
  • Alfred Joham/Wolfram Hoyer (Hgg.): Vom Kloster zum Einkaufszentrum. Die Geschichte des Dominikanerklosters in Leoben. Selbstverlag Stadt Leoben, Leoben 2011, ISBN 978-3-9500840-4-7.
  • Elfriede Maria Huber-Reismann: Die medizinische Versorgung der Stadt Leoben vom 13. bis zum 20. Jahrhundert. Eine sozial-historische Quellenstudie als Beitrag zur Medizingeschichte sowie zur steirischen Stadtgeschichtsforschung. Dissertation. Universität Graz, Graz 2009. – Volltext online (PDF).
  • Ingrid Schubert: Leoben. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 3, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2004, ISBN 3-7001-3045-7.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  2. Regionalinformation.zip (Excel-Datei, 1.210 KB); abgerufen am 4. Jänner 2018
  3. Geschichte des „Alten Gymnasiums Leoben“. In: gym-leoben.net. Abgerufen am 11. April 2018.
  4. Alfred Joham/Wolfram Hoyer (Hgg.), Vom Kloster zum Einkaufszentrum. Die Geschichte des Dominikanerklosters in Leoben. Leoben 2011.
  5. Alfred Joham: Leoben – Straßennamen mit Geschichte. Selbstverlag Stadt Leoben, Leoben 2015, ISBN 978-3-9504139-0-8, S. 153–155.
  6. 1. Spendengütesiegel. In: asvoe-steiermark.at. Abgerufen am 12. Januar 2018.
  7. Die Vereinigung. In: polsv-leoben.at. Archiviert vom Original am 7. Oktober 2018; abgerufen am 7. Oktober 2018 (Die Originalseite wird laufend aktualisiert. Die Angaben im Artikel beruhen auf der archivierten Version.).
  8. Gemeinderatswahl am 22. März 2015: Wahlkundmachung. In: leoben.at. 2015, abgerufen am 24. Oktober 2017 (PDF; 200 KB).
  9. F. Kirnbauer: Wappen der Stadt Leoben. Leobener Grüne Hefte, Heft 38. Wien, 1959.
  10. 50. Kundmachung: Verleihung des Rechtes zur Führung eines Gemeindewappens an die Stadtgemeinde Leoben (politischer Bezirk Leoben). In: Landesgesetzblatt. Land Steiermark, 29. Mai 2018 (ris.bka.gv.at [abgerufen am 2. Juni 2018]).
  11. Städtepartnerschaft. In: leoben.at. Abgerufen am 10. August 2018.