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Lenkrad mit zwei Pedalen

Ein Lenkrad dient als Gamecontroller zum Steuern von Rennsimulationen. Üblicherweise besteht das Gerät aus einem großen, als Lenkrad gestaltetem Drehregler sowie Pedalen für Gas-, Brems- und manchmal Kupplungs-Betätigung. Dazu kommen manchmal verschiedene Schaltelemente (meist Knöpfe), die meist an der Lenkradkonsole befestigt sind. Solch ein Peripheriegerät soll Computerspielern ein realistisches Fahrgefühl vermitteln, indem analog der Lenkwinkel gesteuert und die Pedale bedient werden. Der relativ große Drehwinkel ermöglicht dabei eine genauere Steuerung als mit Tastatur oder Maus möglich wäre. Computer-Lenkräder gibt es für Arcade-Spiele, Spielkonsolen, PC-Spiele und auch für professionelle Fahrsimulatoren.

EntwicklungBearbeiten

Die ersten solchen Lenkräder begannen als einfache Kunststoffräder, die an ein Drehpotentiometer angeschlossen waren. Um den Widerstand beim Einschlagen zu simulieren, waren diese mit Drehfedern versehen. Später wurden anstelle von Federn elektrische Servomotoren verwendet, um eine realistischere Kraft zu erhalten (Force Feedback).[1] Erstmals gab es diese Technik im Sidewinder Wheel von Microsoft. Auch bei den Pedalen gibt es Systeme, die eine realistische Weg-Kraft-Kurve erzeugen. Hersteller von Lenkrädern für Computerspiele sind u. a. Fanatec, Logitech, Microsoft und Thrustmaster.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Mauricio Orozco, Juan Silva, Abdulmotaleb El Saddik, Emil Petriu: The Role of Haptics in Games. In: Abdulmotaleb El Saddik (Hrsg.): Haptics Rendering and Applications. IntechOpen 2012, ISBN 9789533078977, S. 224. doi:10.5772/32809