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Lenelotte Möller (* 13. Juli 1967 in Speyer) ist eine deutsche Autorin, Übersetzerin und Gymnasiallehrerin. Sie ist Herausgeberin mehrerer Bücher und leitet seit 2016 das Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium in Neustadt an der Weinstraße.

LebenBearbeiten

Lenelotte Möller wuchs in Speyer auf und besuchte dort das Edith-Stein-Gymnasium. Nach dem Abitur absolvierte sie zunächst eine Ausbildung an der Fachhochschule für Finanzen im südpfälzischen Edenkoben. Anschließend nahm sie ein Lehramtsstudium auf mit den Fächern Geschichte, Latein und Evangelische Theologie in Saarbrücken, Basel und Mainz. Während des Studiums arbeitete sie vier Jahre im Archiv des Bistums Speyer.

Im Jahr 2000 promovierte sie an der Universität Mainz bei Peter Claus Hartmann in Geschichte über das Thema Höhere Mädchenschulen in der Kurpfalz und im fränkischen Raum im 18. Jahrhundert.[1] Von 2002 bis 2008 war sie als Lehrerin am Edith-Stein-Gymnasium in Speyer tätig, anschließend für zwei Jahre in Schifferstadt am Paul-von-Denis-Schulzentrum.[2] Hier übernahm sie 2010 als Studiendirektorin die Koordination schulfachlicher Aufgaben, bevor sie im Jahr 2016 als Oberstudiendirektorin an das Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium Neustadt wechselte.[3]

Lenelotte Möller war bis 2008 Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Pfalz/Speyer der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.[4][5] Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Historischen Vereins der Pfalz.[6] Für die Inschriften-Kommission der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz sammelt sie die historischen Inschriften in Speyer.[7][8] Seit 2013 ist sie Präsidentin der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften.[9]

WerkeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Andreas Rutz: Rezension von: Lenelotte Möller: Höhere Mädchenschulen in der Kurpfalz (…). In: PERFORM 2 (2001), Nr. 3. www.sehepunkte.de, abgerufen am 30. Dezember 2009.
  2. Edith Stein Gymnasium: Nachrichten aktuell (Memento vom 3. April 2009 im Internet Archive)
  3. KRG: Lenelotte Möller neue Schulleiterin. In: Die Rheinpfalz, Stadt-Magazin. 30. Mai 2016, abgerufen am 28. Dezember 2018.
  4. @1@2Vorlage:Toter Link/www.politische-bildung-rlp.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  5. @1@2Vorlage:Toter Link/speyer-aktuell.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  6. 2008 Historischer Verein der Pfalz.
  7. Die Deutschen Inschriften – Mainz (Memento vom 22. Juni 2006 im Internet Archive)
  8. Universität Heidelberg.
  9. Pfälzische Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften.