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Lee Seung-bae (* 10. Mai 1971) ist ein ehemaliger südkoreanischer Boxer. Lee war Asienmeister 1992 und 1995, Gewinner der Asienspiele 1994, Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele 1992 und Silbermedaillengewinner der Asienspiele 1998 und der Olympischen Spiele 1996.

KarriereBearbeiten

1992 gewann Lee im Mittelgewicht (-75 kg) die Asienmeisterschaften, wobei er im Finale gegen Altangereb Bandi, Mongolei, gewann. Im selben Jahr startete er bei den Olympischen Spielen und erreichte nach Siegen über Michal Franek, Tschechoslowakei (6:2), Ricardo Araneda, Chile (12:8), und Albert Papilaya, Indonesien (15:3), das Halbfinale, welches er gegen Ariel Hernández, Kuba (14:1), verlor und somit die olympische Silbermedaille gewann.

1994 gewann Lee die Asienspiele mit einem Finalsieg über Arkadiy Topayev, Kasachstan (10:7). Bei den Asienmeisterschaften 1995 errang Lee die Goldmedaille im Halbschwergewicht (-81 kg), wobei er im Finale Vassiliy Jirov, Kasachstan (15:2), schlug. Im Jahr darauf nahm er an den Olympischen Spielen teil und erreichte nach Siegen über Sam Leuji, Sambia (14:0), Freddy Rojas, Kuba (13:9), Stipe Drviš, Kroatien (14:11), Thomas Ulrich, Deutschland (12:8), das Finale welches er jedoch gegen Wassili Schirow, Kasachstan (17:4), verlor und damit die olympische Silbermedaille gewann.

1998 startete Lee bei den Asienspielen und erreichte auch hier das Finale, welches er gegen Sergey Mixaylov, Usbekistan (9:5), verlor.

WeblinksBearbeiten

  Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Vornamen der Person gesetzt. Dies ist die übliche Reihenfolge im Koreanischen. Lee ist hier somit der Familienname, Seung-bae ist der Vorname.