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GeographieBearbeiten

Le Puy liegt auf 327 m, zehn Kilometer westlich von Baume-les-Dames und etwa 19 km nordöstlich der Stadt Besançon (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich in der gewellten Landschaft zwischen den Flusstälern von Doubs und Ognon, in einem Becken zwischen den Waldhöhen von Mont Bichoux im Norden und Bois du Poirier im Süden.

Die Fläche des 3,42 km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt in den äußersten nordwestlichen Höhenzügen des Juras. Der Hauptteil des Gebietes wird von einem Becken eingenommen, das durchschnittlich auf 320 m liegt. Es ist vorwiegend mit Acker- und Wiesland bestanden. Nach Osten erstreckt sich das Gemeindeareal mit einem schmalen Streifen in das Waldgebiet des Bois des Nuées. Hier wird mit 375 m die höchste Erhebung von Le Puy erreicht. Auf dem gesamten Areal gibt es keine oberirdischen Fließgewässer, weil das Niederschlagswasser im verkarsteten Untergrund versickert.

Nachbargemeinden von Le Puy sind Villers-Grélot im Norden, Val-de-Roulans im Osten, L’Écouvotte, Saint-Hilaire und Vennans im Süden sowie Pouligney-Lusans im Westen.

GeschichteBearbeiten

Der Ortsname geht auf das französische Wort puits (Brunnen) zurück. Zusammen mit der Franche-Comté gelangte das Dorf mit dem Frieden von Nimwegen 1678 definitiv an Frankreich.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In einem Wald östlich des Dorfes steht die Kapelle Notre-Dame de la Délivrance, die 1854 errichtet wurde.

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1962 48
1968 41
1975 35
1982 45
1990 48
1999 46
2006 67

Mit 111 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) gehört Le Puy zu den kleinsten Gemeinden des Département Doubs. Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stets im Bereich zwischen 55 und 80 Personen gelegen hatte, wurde bis Mitte der 1970er Jahre ein Rückgang verzeichnet. In den letzten Jahren gab es eine deutliche Bevölkerungszunahme.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Le Puy war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft (Ackerbau, Obstbau und Viehzucht) und die Forstwirtschaft geprägtes Dorf. Noch heute leben die Bewohner zur Hauptsache von der Tätigkeit im ersten Sektor. Außerhalb des primären Sektors gibt es nur wenige Arbeitsplätze im Dorf. Einige Erwerbstätige sind auch Wegpendler, die in den umliegenden größeren Ortschaften ihrer Arbeit nachgehen.

Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsstraßen an einer Departementsstraße, die von Pouligney nach Villers-Grélot führt. Der nächste Anschluss an die Autobahn A36 befindet sich in einer Entfernung von ungefähr 8 km. Weitere Straßenverbindungen bestehen mit Lusans, L’Écouvotte und Saint-Hilaire.

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes du Doubs. Band 2, Flohic Editions, Paris 2001, ISBN 2-84234-087-6, S. 1164.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Le Puy (Doubs) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien