Hauptmenü öffnen
Start der Mil Milhas in Brasilien November 2007.

Die Le-Mans-Series-Saison 2007 war die vierte Langstreckenmeisterschaft des ACOs. Sie wurde über sechs Rennen in der Zeit vom 15. April 2007 bis zum 10. November 2007 ausgetragen. Erstmals gewann ein Dieselfahrzeug die Konstrukteurswertung in der Prototypen-Klasse LMP1. Neben den fünf europäischen Läufen wurde ein 1000-Meilen-Rennen in Brasilien ausgetragen. Es war somit nicht nur das erste Rennen auf dem südamerikanischen Kontinent, sondern auch der erste Lauf, bei dem eine Distanz von mehr als 1000 km zurückgelegt wurde.

Änderungen 2007Bearbeiten

RegelwerkBearbeiten

Neben kleineren aerodynamischen Veränderungen der LMPs trat die bereits im Regelwerk für 2006 angekündigte Beschränkung der maximalen Lautstärke eines Auspuffsystems in Kraft. Dabei durfte der Schwellenwert von 113 dB(A) nicht überschritten werden, die Messungen der Lautstärke wurden in 15 m Entfernung zur Rennstrecke durchgeführt. Außerdem wurde die maximale Größe des Tankbehälters für Dieselfahrzeuge auf 81 Liter festgelegt. Die Kapazität der Benzintanks blieb, wie bisher, bei 90 Liter. Die Richtlinien für Temperaturen innerhalb eines Cockpits wurden 2007 etwas gelockert. Die maximale Temperatur im Fahrzeug bei installierter Klimaanlage durfte nun bis zu 32 °C betragen. Falls keine Klimaanlage installiert war, musste dem Fahrer per Ventilator Frischluft zugeführt werden, jedoch durfte die Temperatur im Cockpit die Außentemperatur um 12 °C nicht überschreiten.[1]

RennstreckenBearbeiten

Die Rennserie wurde um eine Strecke auf sechs Läufe erweitert. Die Rennen in Valencia und Interlagos wurden erstmals in dieser Saison im Rahmen der Le Mans Series gefahren. Die 1000-Kilometer-Rennen in Silverstone und in Monza fanden nach einer Pause 2006 wieder statt, dafür wurde auf die Läufe in Donington und Istanbul verzichtet. Der Lauf Mil Milhas Brasil in Interlagos stellte den ersten Lauf der Serie auf dem südamerikanischen Kontinent dar, allerdings war es nicht der erste Lauf außerhalb Europas, da bereits 2005 in dem zu Asien gehörenden Teil der Türkei ein Lauf außerhalb Europas stattfand. Des Weiteren war es das erste Rennen der Le Mans Series, bei dem die zurückgelegte Distanz nicht den üblichen 1000 km, sondern über 1600 km entsprach.

FahrzeugeBearbeiten

In den Prototypenklassen LMP1 wurde 2007 der Peugeot 908 HDi FAP erstmals der Öffentlichkeit vorgeführt. Neben der Neuvorstellung des Dieselprototyps wurden die Weiterentwicklungen der Vorjahresmodelle von Lola, Creation, Pescarolo und Zytek vorgestellt. Für die Fahrzeuge der GT1-Kategorie wurden keine neuen Fahrzeuge entwickelt, da die FIA und der ACO planen, bis 2010 diese Kategorie abzuschaffen. Das neue Reglement wurde im Oktober 2007 vorgelegt. In der Gruppe GT2 wurde neben dem Porsche 997 GT3-RSR auch zum ersten Mal eine Corvette Z06 in der Le Mans Series eingesetzt.

MeisterschaftBearbeiten

2007 wurde neben den bisher vier Rennkategorien eine weitere Wertung eingeführt. Zusammen mit dem neuen Seriensponsor Michelin integrierte der ACO die Le Mans Series und das 24-Stunden-Rennen von Le Mans in die Michelin Energy Endurance Challenge. Die separate Wertung wurde von Frédéric Henry-Biabaud beim LMS-Vortest in Le Castellet vorgestellt. In jedem Rennen wurden in den jeweiligen Klassen alle teilnehmenden Fahrzeuge anhand eines Index bewertet, der sich aus Spritverbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit und Gewicht des Fahrzeugs errechnete. Das jeweilige siegreiche Team gewann pro Rennen ein Preisgeld in Höhe von bis 10000 Euro.[2]

Teams und FahrerBearbeiten

LMP1Bearbeiten

 
Lola B07/17 beim 1000-km-Rennen von Silverstone

Swiss Spirit verkaufte nach der Saison 2006 seinen Courage LC70 an Saulnier Racing[3] und erwarb von Lola das erste B07-Chassis. In diesen Lola wurde ein Audi-FSI-Motor eingebaut, der bis 2006 nur dem Werksteam zur Verfügung stand. Das tschechische Rennteam Charouz bestritt 2007 sein erstes Sportwagenjahr mit einem weiteren neuen Lola-B07-Chassis. Als Motor wurde der Judd GV5.5 S2 ausgewählt, mit dem Pescarolo Sport 2006 nicht nur die Team-, sondern auch die Fahrerwertung hatte gewinnen können. Pescarolo selber setzte weiterhin seine Eigenentwicklung basierend auf dem Courage C60 ein. Außerdem konnte Rollcentre als Kunde gewonnen werden, die ebenfalls mit Judd-Motor und Pescarolo-Chassis antraten. Nach dem erfolglosen Ausflug im Jahr davor in die LMP2-Klasse war das britische Team somit wieder in der großen Prototypen-Klasse gelandet. Courage beendete in der Winterpause das Programm mit Mugen, dessen Motoren sich in den letzten Jahren als nicht ausreichend zuverlässig erwiesen hatten, und wechselte zum britischen Motorenspezialist AER.[4] Arena Motorsports, das bereits unter dem Banner von Audi Sports UK Sportwageneinsätze bestritten hat,[5] trat 2007 als werksgestütztes Zytek-Team unter eigenem Namen an. Neben den Stammfahrern durfte Max Chilton an einem Lauf teilnehmen, mit 16 Jahren der bisher jüngste Rennfahrer der Le Mans Series.[6] Peugeot kehrte nach über zehn Jahren Abstinenz in den Langstreckensport zurück. Mit dem LMS-GT1-Meister 2006 Pedro Lamy, Formel 1-Fahrer und Open-Fortuna-Meister 1998 Marc Gené und dem einzigen geschlossenen Sportwagen der Saison war das Werksteam der Titelaspirant für 2007.

Team Chassis Motor Reifen Nr. Stammfahrer Ersatzfahrer
Monaco  Scuderia Lavaggi Lavaggi LS1 Ford-PME D 3 Italien  Giovanni Lavaggi
Italien  Marcello Puglisi
Italien  Cristian Corsini
Deutschland  Wolfgang Kaufmann
Schweiz  Swiss Spirit Lola B07/18 Audi M 5 Schweiz  Marcel Fässler
Schweiz  Jean-Denis Delétraz
Schweiz  Iradj Alexander
Frankreich  Team Peugeot Total Peugeot 908 HDi FAP Peugeot (Diesel) M 7 Frankreich  Nicolas Minassian
Spanien  Marc Gené
8 Frankreich  Stéphane Sarrazin
Portugal  Pedro Lamy
Vereinigtes Konigreich  Creation Autosportif Creation CA07 Judd GV5.5 S2 D 9 Vereinigtes Konigreich  Jamie Campbell-Walter
Schweiz  Felipe Ortiz
Vereinigtes Konigreich  Stuart Hall
Japan  Haruki Kurosawa
Japan  Shinji Nakano
Vereinigtes Konigreich  Arena Motorsports International Zytek 07S Zytek 2ZG408 M 10 Schweden  Stefan Johansson
Japan  Hayanari Shimoda
Vereinigtes Konigreich  Tom Chilton
Vereinigtes Konigreich  Max Chilton
Frankreich  Courage Compétition Courage LC70 AER P32T M 12 Schweiz  Alexander Frei
Frankreich  Jonathan Cochet
Frankreich  Bruno Besson
13 Frankreich  Jean-Marc Gounon
Frankreich  Guillaume Moreau
Russland  Witali Petrow
Niederlande  Racing for Holland Dome S101.5 Judd GV5.5 S2 M 14 Niederlande  David Hart
Niederlande  Jan Lammers
Niederlande  Jeroen Bleekemolen
Tschechien  Charouz Racing System Lola B07/17 Judd GV5.5 S2 M 15 Tschechien  Jan Charouz
Deutschland  Stefan Mücke
Malaysia  Alex Yoong
Frankreich  Pescarolo Sport Pescarolo 01 Judd GV5.5 S2 M 16 Frankreich  Emmanuel Collard
Frankreich  Jean-Christophe Boullion
Schweiz  Harold Primat
Frankreich  Romain Dumas
17 Schweiz  Harold Primat
Frankreich  Christophe Tinseau
Vereinigtes Konigreich  Rollcentre Racing Pescarolo 01 Judd GV5.5 S2 D 18 Vereinigtes Konigreich  Stuart Hall
Portugal  João Barbosa
Vereinigtes Konigreich  Martin Short
Vereinigtes Konigreich  Phil Keen
Vereinigtes Konigreich  Chamberlain-Synergy Motorsport Lola B06/10 AER P32T M 19 Vereinigtes Konigreich  Gareth Evans
Vereinigtes Konigreich  Bob Berridge
Vereinigtes Konigreich  Peter Owen

LMP2Bearbeiten

 
Radical SR9 beim 1000-km-Rennen von Silverstone

In der kleinen Prototypenklasse wechselte der Sieger der LMP2-Konstrukteurswertung 2006 von einem mit Judd-Motor angetriebenen Courage auf einen neuen Zytek 07S/2. Neben Michael Vergers und Teameigner Juan Barazi wurde das Team durch Karim Ojjeh komplettiert, der 2006 für Paul Belmondo Racing fuhr. Ebenfalls von Zytek ausgerüstet startete der LMP2-Neuling Team LNT ab Silverstone in die Saison. Die britische Truppe war aber weiterhin in der GT2-Kategorie präsent. Mit T2M Motorsport war ein weiterer Bekannter aus der GT2-Kategorie nun in dem Sportwagensegment LMP2 aktiv. Das japanische Team mit Sitz in Frankreich tauschte in der Winterpause ihren Porsche 911 GT3 RSR gegen ein Dome-Mader-Gespann ein. Serge Saulnier, dessen Team Saulnier Racing im Vorjahr einen Courage LC70 für Swiss Spirit betreut hatte, verkaufte sein Team an die JN-Investissements-Gruppe.[7] Nun geführt von Jacques Nicolet trat man unter eigenem Namen in der Serie an, kaufte das Courage Chassis von Swiss Spirit und modifizierte es für die LMP2-Klasse.[3] Das einzige deutsche Sportwagenteam schlug hingegen einen anderen Weg ein. Ian Mitchell, Teameigner von Kruse Motorsport, tauschte seinen Courage C65 gegen ein Vorjahreschassis von Pescarolo Sport. Einige Änderungen mussten am ehemaligen LMP1-Fahrzeug vorgenommen werden, um ihr Pescarolo-01-Chassis nach dem Regelwerk der kleinen Prototypenklasse umzurüsten. Mitchell vertraute weiterhin auf ein Judd-XV675-Aggregat, das in den Wagen eingesetzt werden musste, ein Vorgang, den bisher kein anderes Team mit diesem Fahrzeug auf sich genommen hatte. Die beiden letztjährigen Radical-SR9-Chassis wurden auch 2007 in der Le Mans Series eingesetzt. Das Fahrzeug von Rollcentre wurde an Embassy Racing verkauft, das zum Vortest auf dem Circuit Paul Ricard mit einem Pilbeam erschien, aber mit dessen Zuverlässigkeit nicht zufrieden war.[8] Der andere Radical wurde wie im Vorjahr von Team Bruichladdich eingesetzt.

Team Chassis Motor Reifen Nr. Stammfahrer Ersatzfahrer
Frankreich  Pierre Bruneau Pilbeam MP93 Judd XV675 M 20 Frankreich  Pierre Bruneau
Frankreich  Marc Rostan
Vereinigtes Konigreich  Simon Pullan
Brasilien  Paulo Bonifácio
Vereinigtes Konigreich  Team Bruichladdich Radical Radical SR9 AER P07 D 21 Vereinigtes Konigreich  Tim Greaves
Vereinigtes Konigreich  Stuart Moseley
Vereinigtes Konigreich  Robin Liddell
Vereinigtes Konigreich  Jacob Greaves
Frankreich  Noël del Bello Racing Courage LC75 AER P07 M 24 Frankreich  Jean-Marc Gounon
Russland  Witali Petrow
Vereinigtes Konigreich  Ray Mallock, Ltd. (RML) MG-Lola EX264 AER P07 M 25 Vereinigtes Konigreich  Mike Newton
Brasilien  Thomas Erdos
Italien  Ranieri Randaccio Lucchini LMP2/04 Nicholson-McLaren LMP2 D 26 Italien  Ranieri Randaccio
Italien  Gianni Collini
Italien  Giovanni Lavaggi
Schweiz  Horag Racing Lola B05/40 Judd XV675 M 27 Schweiz  Fredy Lienhard
Belgien  Didier Theys
Belgien  Eric van de Poele
Japan  T2M Motorsport Dome S101.5 Mader M 29 Frankreich  Robin Langechal
Japan  Kōji Yamanishi
Vereinigte Staaten  Binnie Motorsports Lola B05/42 Zytek ZG348 K 31 Vereinigte Staaten  William Binnie
Vereinigtes Konigreich  Allen Timpany
Vereinigtes Konigreich  Chris Buncombe
Frankreich  Barazi-Epsilon Zytek 07S/2 Zytek ZG348 M 32 Danemark  Juan Barazi
Niederlande  Michael Vergers
Saudi-Arabien  Karim Ojjeh
Spanien  Saulnier Racing Courage LC75 AER P07 M 35 Frankreich  Jacques Nicolet
Frankreich  Alain Filhol
Frankreich  Bruce Jouanny
Portugal  Quifel ASM Team Lola B05/40 AER P07 D 40 Portugal  Miguel Amaral
Spanien  Miguel Angel de Castro
Spanien  Angel Burgueño
Deutschland  Kruse Motorsport Pescarolo 01 Judd XV675 K 44 Kanada  Tony Burgess
Frankreich  Jean De Pourtales
Osterreich  Norbert Siedler
Vereinigtes Konigreich  Embassy Racing Radical SR9 Judd XV675 D 45 Vereinigtes Konigreich  Warren Hughes
Neuseeland  Neil Cunningham
Vereinigtes Konigreich  Darren Manning
Brasilien  Mario Haberfeld
Vereinigtes Konigreich  Team LNT Zytek 07S/2 Zytek ZG348 M 46 Vereinigtes Konigreich  Tom Kimber-Smith
Vereinigtes Konigreich  Danny Watts

GT1Bearbeiten

Die Vorjahressieger in Team Larbre setzten 2007 zwei Aston Martin DBR9 ein. Von den Fahrern des Siegesfahrzeugs blieb allerdings nur der Schweizer Gabriele Gardel im Team. Ebenfalls mit zwei Fahrzeugen erschien Luc Alphand Aventures. Neben der alten Corvette C5 konnte man das Nachfolgemodell Corvette C6.R erwerben, das 2006 den Klassensieg im 24-Stunden-Rennen von Le Mans eingefahren hatte.[9] Mit einem neu aufgebauten Saleen trat Racing Box als Neuling in der Serie an. Das Team konnte aber bereits Erfahrungen aus Einsätzen in der Italienischen GT-Serie vorweisen.[10] Die in der FIA-GT fahrende Truppe Jetalliance Racing hatte 2007 einen kurzen Gastbesuch während der 1000 km von Spa, unter anderem mit dem ehemaligen Formel 1-Fahrer und FIA-GT-Meister Karl Wendlinger.

Team Chassis Motor Reifen Nr. Stammfahrer Ersatzfahrer
Frankreich  Aston Martin Racing Larbre Aston Martin DBR9 Aston Martin M 50 Frankreich  Christophe Bouchut
Italien  Fabrizio Gollin
Schweiz  Gabriele Gardel
51 Belgien  Grégory Franchi
Schweiz  Steve Zacchia
Vereinigtes Konigreich  Gregor Fisken
Frankreich  Roland Bervillé
Brasilien  Fernando Rees
Frankreich  Team ORECA Saleen S7-R Ford M 55 Monaco  Stéphane Ortelli
Frankreich  Soheil Ayari
Vereinigtes Konigreich  Team Modena Aston Martin DBR9 Aston Martin M 59 Spanien  Antonio García
Brasilien  Christian Fittipaldi
Vereinigte Staaten  Liz Halliday
Vereinigtes Konigreich  Darren Turner
Italien  Racing Box Saleen S7-R Ford M 61 Italien  Piergiuseppe Perazzini
Italien  Marco Cioci
Italien  Salvatore Tavano
Belgien  Kurt Mollekens
Osterreich  Jetalliance Racing Aston Martin DBR9 Aston Martin M 65 Osterreich  Karl Wendlinger
Osterreich  Lukas Lichtner-Hoyer
Osterreich  Thomas Gruber
Frankreich  Luc Alphand Aventures Chevrolet Corvette C6.R Chevrolet LS7-R M 72 Frankreich  Luc Alphand
Frankreich  Jérôme Policand
Frankreich  Patrice Goueslard
Monaco  Olivier Beretta
Vereinigtes Konigreich  Oliver Gavin
Chevrolet Corvette C5-R 73 Frankreich  Jean-Luc Blanchemain
Frankreich  Sébastien Dumez
Belgien  Vincent Vosse
Frankreich  Didier André

GT2Bearbeiten

Da der Vorjahressieger der GT2, Autolando Sport, in die International GT Open abgewandert war, wechselte Joël Camathias in das Porsche-Team von James Watt Automotive, während Titelträger Marc Lieb ein Cockpit bei Team Felbermayr-Proton erhielt. Neben zwei Neuwagen setzte das deutsche Team auch auf einen alten 996 GT3 RSR. Alle anderen Porsche-Teams wechselten geschlossen zum neuen Porsche 997 GT3 RSR, bis auf Ice Pol Racing, das in dieser Saison nun mit einem Ferrari F430 antrat. Das Spyker-Werksteam konzentrierte seine Präsenz auf einen Wagen, konnte jedoch über die Winterpause ein Fahrzeug an das Schweizer Speedy Racing Team verkaufen.[11]

Team Chassis Motor Reifen Nr. Stammfahrer Ersatzfahrer
Monaco  JMB Racing Ferrari F430GTC Ferrari F136 D 74 Brasilien  Francisco Longo
Brasilien  Chico Serra
Brasilien  Daniel Serra
75 Brasilien  Alexandre Negrão, Sr.
Brasilien  Alexandre Negrão jr.
Brasilien  Andreas Mattheis
Frankreich  IMSA Performance Matmut Porsche 997 GT3 RSR Porsche M97/80 M 76 Frankreich  Raymond Narac
Osterreich  Richard Lietz
Deutschland  Team Felbermayr-Proton Porsche 997 GT3 RSR Porsche M97/80 P 77 Deutschland  Marc Lieb
Frankreich  Xavier Pompidou
Deutschland  Marc Basseng
Italien  Scuderia Villorba Corse Ferrari F430GTC Ferrari F136 P 78 Monaco  Alex Caffi
Italien  Denny Zardo
Deutschland  Team Felbermayr-Proton Porsche 996 GT3 RSR Porsche M96/77 P 79 Deutschland  Gerold Ried
Osterreich  Horst Felbermayr Sr.
Vereinigte Staaten  Philip Collin
Deutschland  Johannes Stuck
Belgien  Prospeed Competition Porsche 997 GT3 RSR Porsche M97/80 M 80 Belgien  Rudi Penders
Belgien  Franz Lamot
Belgien  Bart Couwberghs
Vereinigtes Konigreich  Team LNT Panoz Esperante GT-LM Élan P 81 Vereinigtes Konigreich  Tom Kimber-Smith
Vereinigtes Konigreich  Danny Watts
82 Vereinigtes Konigreich  Richard Dean
Vereinigtes Konigreich  Lawrence Tomlinson
Frankreich  Lucas Lassere
Vereinigte Staaten  Tom Milner Jr.
Italien  G.P.C. Sport Ferrari F430GTC Ferrari F136 P 83 Italien  Luca Drudi
Italien  Gabrio Rosa
Vereinigtes Konigreich  Johnny Mowlem
Vereinigtes Konigreich  Chad Peninsula Panoz Panoz Esperante GT-LM Élan P 84 Vereinigtes Konigreich  John Harsthorne
Vereinigtes Konigreich  Sean McInerney
Vereinigtes Konigreich  Michael McInerney
Niederlande  Spyker Squadron Spyker C8 Spyder GT2-R Audi M 85 Niederlande  Peter Kox
Tschechien  Jaroslav Janiš
Niederlande  Mike Hezemans
Vereinigtes Konigreich  Peter Dumbreck
Niederlande  Paul van Splunteren
Deutschland  Team Felbermayr-Proton Porsche 997 GT3 RSR Porsche M97/80 P 88 Osterreich  Horst Felbermayr Jr.
Deutschland  Christian Ried
Deutschland  Thomas Gruber
Deutschland  Marc Basseng
Deutschland  Johannes Stuck
Danemark  Markland Racing Chevrolet Corvette C6 Z06 Chevrolet D 89 Danemark  Henrik Møller Sørensen
Danemark  Kurt Thiim
Danemark  Thorkild Thyrring
Danemark  Rene Rasmussen
Deutschland  Farnbacher Racing Porsche 997 GT3 RSR Porsche M97/80 P 90 Deutschland  Pierre Ehret
Deutschland  Dirk Werner
Danemark  Lars-Erik Nielsen
Vereinigtes Konigreich  Piers Masarati
Brasilien  Dener Motorsport
Brasilien  Stuttgart Sportscar
Porsche 997 GT3 RSR Porsche M97/80 Y 91 Brasilien  Raul Boesel
Brasilien  Marcel Visconde
Brasilien  Flavio Figueiredo
Frankreich  Thierry Perrier
Frankreich  Perspective Racing
Porsche 997 GT3 RSR Porsche M97/80 D 92 Frankreich  Philippe Hesnault
Frankreich  Anthony Beltoise
Vereinigtes Konigreich  Nigel Smith
Vereinigtes Konigreich  Rob Barff
Vereinigtes Konigreich  John Hartshorne
Portugal  Pedro Névoa
Frankreich  Thierry Perrier
Schweiz  Speedy Racing Team Spyker C8 Spyder GT2-R Audi D 94 Schweiz  Andrea Chiesa
Vereinigtes Konigreich  Jonny Kane
Italien  Andrea Belicchi
Vereinigtes Konigreich  James Watt Automotive Porsche 997 GT3 RSR Porsche M97/80 P 95 Vereinigtes Konigreich  Paul Daniels
Vereinigtes Konigreich  Dave Cox
Schweiz  Joël Camathias
Vereinigtes Konigreich  Richard Westbrook
Australien  Bryce Washington
Danemark  Allan Simonsen
Vereinigtes Konigreich  Virgo Motorsport Ferrari F430GTC Ferrari F136 D 96 Vereinigtes Konigreich  Robert Bell
Danemark  Allan Simonsen
Italien  Gianmaria Bruni
Italien  G.P.C. Sport Ferrari F430GTC Ferrari F136 P 97 Spanien  Sergio Hernández
Italien  Alessandro Bonetti
Italien  Fabrizio De Simone
Italien  Matteo Bobbi
Italien  Luca Drudi
Belgien  Yves Lambert
Belgien  Ice Pol Racing Team Ferrari F430GTC Ferrari F136 P 98 Belgien  Yves Lambert
Belgien  Christian Lefort
Belgien  Fred Bouvy
Belgien  Christian Kelders
Belgien  Stéphane Lemeret
Finnland  Markus Palttala
Monaco  JMB Racing Ferrari F430GTC Ferrari F136 D 99 Schweiz  Paolo Maurizio Basso
Vereinigtes Konigreich  Bo McCormick
Niederlande  Peter Kutemann
Frankreich  Stéphane Daoudi
Portugal  Francisco da Cruz Martins
Vereinigtes Konigreich  Ben Aucott
Vereinigtes Konigreich  Robert Bell
Osterreich  Philipp Peter

ErgebnisseBearbeiten

RennkalenderBearbeiten

Gesamtsieger sind fett hervorgehoben.

Nr. Datum Rennname /
Rennstrecke
Klasse Team Sieger Fahrzeug
1 15. April Italien  1000-km-Rennen von Monza
Autodromo Nazionale Monza
LMP1 Frankreich  Team Peugeot Total Frankreich  Nicolas Minassian
Spanien  Marc Gené
Peugeot 908 HDi FAP
LMP2 Schweiz  Horag Racing Schweiz  Fredy Lienhard
Belgien  Eric van de Poele
Belgien  Didier Theys
Lola B05/40
GT1 Frankreich  Luc Alphand Frankreich  Luc Alphand
Frankreich  Jérôme Policand
Frankreich  Patrice Goueslard
Chevrolet Corvette C6.R
GT2 Italien  G.P.C. Sport Spanien  Sergio Hernández
Italien  Alessandro Bonetti
Italien  Fabrizio De Simone
Ferrari F430GTC
2 6. Mai Spanien  1000-km-Rennen von Valencia
Circuit Ricardo Tormo
LMP1 Frankreich  Peugeot Total Sport Frankreich  Stéphane Sarrazin
Portugal  Pedro Lamy
Peugeot 908 HDi FAP
LMP2 Portugal  Quifel ASM Team Portugal  Miguel Amaral
Spanien  Miguel Angel de Castro
Spanien  Angel Burgueño
Lola B05/40
GT1 Frankreich  Team Oreca Monaco  Stéphane Ortelli
Frankreich  Soheil Ayari
Saleen S7R
GT2 Deutschland  Team Felbermayr-Proton Deutschland  Marc Lieb
Frankreich  Xavier Pompidou
Porsche 996 GT3 RSR
3 1. Juli Deutschland  1000-km-Rennen auf dem Nürburgring
Nürburgring
LMP1 Frankreich  Peugeot Total Sport Frankreich  Stéphane Sarrazin
Portugal  Pedro Lamy
Peugeot 908 HDi FAP
LMP2 Vereinigtes Konigreich  RML Vereinigtes Konigreich  Mike Newton
Brasilien  Thomas Erdos
MG-Lola EX264
GT1 Frankreich  Team Oreca Monaco  Stéphane Ortelli
Frankreich  Soheil Ayari
Saleen S7R
GT2 Vereinigtes Konigreich  Virgo Motorsport Vereinigtes Konigreich  Rob Bell
Danemark  Allan Simonsen
Ferrari F430GTC
4 19. August Belgien  1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps
Circuit de Spa-Francorchamps
LMP1 Frankreich  Peugeot Total Sport Frankreich  Stéphane Sarrazin
Portugal  Pedro Lamy
Peugeot 908 HDi FAP
LMP2 Vereinigtes Konigreich  RML Vereinigtes Konigreich  Mike Newton
Brasilien  Thomas Erdos
MG-Lola EX264
GT1 Frankreich  Team Oreca Monaco  Stéphane Ortelli
Frankreich  Soheil Ayari
Saleen S7R
GT2 Deutschland  Team Felbermayr-Proton Deutschland  Marc Lieb
Frankreich  Xavier Pompidou
Porsche 996 GT3 RSR
5 16. September Vereinigtes Konigreich  1000-km-Rennen von Silverstone
Silverstone Circuit
LMP1 Frankreich  Team Peugeot Total Frankreich  Nicolas Minassian
Spanien  Marc Gené
Peugeot 908 HDi FAP
LMP2 Frankreich  Barazi-Epsilon Danemark  Juan Barazi
Niederlande  Michel Vergers
Saudi-Arabien  Karim Ojjeh
Zytek 07S/2
GT1 Frankreich  Team Oreca Monaco  Stéphane Ortelli
Frankreich  Soheil Ayari
Saleen S7R
GT2 Vereinigtes Konigreich  Virgo Motorsport Vereinigtes Konigreich  Rob Bell
Italien  Gianmaria Bruni
Ferrari F430GTC
6 11. November Brasilien  Mil Milhas
Autódromo José Carlos Pace
LMP1 Frankreich  Team Peugeot Total Frankreich  Nicolas Minassian
Spanien  Marc Gené
Peugeot 908 HDi FAP
LMP2 Frankreich  Barazi-Epsilon Danemark  Juan Barazi
Niederlande  Michel Vergers
Saudi-Arabien  Karim Ojjeh
Zytek 07S/2
GT1 Frankreich  Aston Martin Larbre Vereinigtes Konigreich  Roger Fisken
Frankreich  Roland Bervillé
Schweiz  Steve Zacchia
Brasilien  Fernando Rees
Aston Martin DBR9
GT2 Deutschland  Team Felbermayr-Proton Deutschland  Marc Lieb
Frankreich  Xavier Pompidou
Deutschland  Marc Basseng
Porsche 996 GT3 RSR

1000 km MonzaBearbeiten

LMP1 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 1 Nicolas Minassian
Marc Gené
Team Peugeot Total 4:59:20,735
2 2 Emmanuel Collard
Jean-Christophe Boullion
Pescarolo Sport +1 Runde
3 3 Stéphane Sarrazin
Pedro Lamy
Team Peugeot Total +2 Runden
LMP2 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 6 Fredy Lienhard
Didier Theys
Eric van de Poele
Horag Racing +8 Runden
2 8 Mike Newton
Thomas Erdos
RML +12 Runden
3 23 William Binnie
Allen Timpany
Chris Buncombe
Binnie Motorsports +23 Runden
GT1 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 9 Luc Alphand
Jérôme Policand
Patrice Goueslard
Luc Alphand Aventures +13 Runden
2 10 Christophe Bouchut
Fabrizio Gollin
Gabriele Gardel
Aston Martin Racing Larbre +14 Runden
3 11 Jean-Luc Blanchemain
Sébastien Dumez
Vincent Vosse
Luc Alphand Aventures +14 Runden
GT2 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 14 Sergio Hernández
Alessandro Bonetti
Fabrizio de Simone
G.P.C. Sport +19 Runden
2 15 Alex Caffi
Denny Zardo
Scuderia Villorba Corse +19 Runden
3 16 Robert Bell
Allan Simonsen
Virgo Motorsport +19 Runden

Das 1000-km-Rennen von Monza fand am 15. April auf dem Autodromo Nationale Monza statt und ging über eine Distanz von 173 Runden à 5,793 km, also insgesamt 1002,189 km.

Nicolas Minassian erreichte im Qualifying in einer Zeit von 1:34,503 die Pole-Position im Peugeot 908 vor dem Teamkollegen Stéphane Sarrazin. In der LMP2 stellte Angel Burgueño seinen Lola auf Gesamtposition 10. Unter den GT1-Wagen erzielte das Team ORECA mit 1:45,443 die schnellste Zeit. Richard Lietz konnte für IMSA Performance Matmut die Bestzeit in der GT2 herausfahren, mit 1:50,381 reichte das für Gesamtplatz 28.

Im Rennen können sich die beiden Peugeots schnell vom Rest des Feldes absetzten, die ärgsten Verfolger von Pedro Lamy und Marc Gené sind Jean-Christophe Boullion im Pescarolo und Stefan Mücke im Lola von Charouz Racing Systems. Vor der 2-Stunden-Marke bekommt der Peugeot von Pedro Lamy und Stéphane Sarrazin technische Probleme und verliert vier Runden an der Box. Während die ersten beiden Plätze nun an die Fahrerduos Nicolas Minassian/Marc Gené und Emmanuel Collard/Jean-Christophe Boullion vergeben sind, überholt der zweite Peugeot einen Gegner nach dem anderen und kann bis zum Zieleinlauf auf den dritten Platz vorfahren, nachdem der Sportwagen zwischenzeitlich auf Gesamtrang 10 zurückgefallen war.

In der kleinen LMP-Klasse liegen nach wenigen Minuten drei Lolas an der Spitze, Thomas Erdos für RML, gefolgt von den Prototypen von Quifel ASM und Horag Racing. Die Positionen scheinen bezogen, als in der zweiten Rennhälfte erst der Lola des ASM-Teams in die Box geschoben wird und dann das Fahrzeug von Mike Newton und Thomas Erdos mit einem Kühlungsproblem an der Box steht. Der Wagen kann jedoch mit regelmäßigen Zwangspausen weiterfahren und erreicht trotz des Handicaps den zweiten Platz. Dahinter, aufgrund von technischer Problem weit abgeschlagen, liegt der Wagen von Binnie Motorsports. Als Klassensieger und auf dem sechsten Gesamtrang überquert der Schweizer Lola von Horag Racing die Ziellinie.

In der Anfangsphase wechselt die Führung, auch dank Safetycarphase, mehrfach zwischen dem Team-ORECA-Saleen und der Corvette C6.R von Luc Alphand. Letztendlich setzt sich ORECA gegenüber seinen Konkurrenten durch, jedoch ist nach 52 gefahrenen Runden das Rennen für ORECA beendet, ein Motorschaden stoppt die französische Mannschaft. Rund eine Stunde vor Rennende sind die Positionen bezogen, die beiden Fahrzeuge von Luc Alphand auf dem ersten und dem dritten Platz, der verbleibende Aston Martin DBR9 von Team Modena dazwischen.

Wie bei der großen GT-Klasse ist die Anfangsphase des Rennens im GT2-Feld durch Überholmanöver gekennzeichnet, wobei das Team von Farnbacher Racing zunächst die Oberhand behält. Nach einigen Drehern und technischen Problemen verschiedener Teilnehmer liegt nach drei Stunden der Ferrari F430 von Sergio Hernández, Alessandro Bonetti und Fabrizio De Simone vor einem weiteren Ferrari der englischen Scuderia-Villorba-Corse-Mannschaft. Während der Abstand zwischen den beiden Führenden eine Stunde vor Rennende 10 Sekunden beträgt, muss Porsche-Werksfahrer Marc Lieb den Meisterschaftslauf mit nur zwei funktionierenden Gängen beenden. Die Reihenfolge in der Spitze der GT2 bleibt bis zum Abwinken des Rennens bestehen.

1000 km ValenciaBearbeiten

LMP1 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 1 Stéphane Sarrazin
Pedro Lamy
Team Peugeot Total 6:01:22,555
2 2 Jan Charouz
Stefan Mücke
Alex Yoong
Charouz Racing System +2 Runden
3 3 Marcel Fässler
Jean-Denis Delétraz
Iradj Alexander
Swiss Spirit +3 Runden
LMP2 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 7 Miguel Amaral
Miguel Angel de Castro
Angel Burgueño
Quifel ASM Team +10 Runden
2 8 Jacques Nicolet
Alain Filhol
Bruce Jouanny
Saulnier Racing +12 Runden
3 9 Tim Greaves
Stuart Moseley
Robin Liddell
Team Bruichladdich Radical +12 Runden
GT1 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 10 Stéphane Ortelli
Soheil Ayari
Team ORECA +12 Runden
2 12 Piergiuseppe Perazzini
Marco Cioci
Salvatore Tavano
Racing Box +15 Runden
3 13 Christophe Bouchut
Fabrizio Gollin
Gabriele Gardel
Aston Martin Racing Larbre +16 Runden
GT2 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 18 Marc Lieb
Xavier Pompidou
Team Felbermayr-Proton +23 Runden
2 19 Robert Bell
Allan Simonsen
Virgo Motorsport +24 Runden
3 20 Alex Caffi
Denny Zardo
Scuderia Villorba Corse +24 Runden

Auf dem Circuit de la Comunitat Valenciana Ricardo Tormo fand am 6. Mai 2007 der zweite Lauf der LMS statt und ging über eine Distanz von 234 Runden. Dabei wurde eine Distanz von 947,934 km zurückgelegt.

Die Pole-Position wurde von Marc Gené herausgefahren, mit einer Zeit von 1:23.489 konnte er dem zweiten Peugeot 0,441 Sekunden abnehmen. In der LMP2 umrundete Michael Vergers den Kurs in 1:25.606, damit startete er von dem 4. Gesamtrang ins Rennen. Für die GT-Fahrzeuge ging die schnellste Qualifikationszeit, wie bereits in Monza, an Team ORECA und IMSA Performance.

Ähnlich wie in Monza können die beiden Werks-Peugeots bereits nach dem Start einen erheblichen Vorsprung herausfahren, einzig der Zytek von Arena Motorsports kann die Rundenzeiten der Turbodiesel mitgehen. Jedoch fällt das Fahrzeug aufgrund eines defekten Gaszugs in der dritten Stunde aus. Die Position übernimmt nach einem Dreikampf der Lola-Teams das Fahrzeug von Jan Charouz, Stefan Mücke und Alex Yoong. Der Doppelsieg für Peugeot ist ihnen unter normalen Rennbedingungen nicht mehr zu nehmen, als in der letzten Rennstunde der Peugeot mit der Nummer 7 in die Box geschoben wird. Die diagnostizierten Kupplungsprobleme bedeuten das Aus für den Prototyp. Nachdem die 6-Stundenmarke überschritten ist, wird das Rennen abgewinkt. Stéphane Sarrazin und Pedro Lamy gewinnen mit zwei Runden Vorsprung vor den beiden Lolas von Charouz Racing und Swiss Spirit.

Das Rennen des schnellsten Trainingsfahrzeugs der LMP2 verläuft durchwachsen. Schon in der ersten Runde muss Michael Vergers aufgrund eines Fahrfehlers das Rennen hinter allen anderen LMP-Fahrzeugen aufnehmen. Zwischenzeitlich wieder Erster der kleinen Prototypen, fällt der Wagen wegen technischer Probleme auf Gesamtrang 22 zurück. Immer besser finden dagegen die beiden Lokalmatadoren Miguel Angel de Castro und Angel Burgueño ins Rennen. Zunächst auf dem dritten Klassenrang gestartet, überholen sie in der letzten Rennstunde das bisher führende LMP2-Fahrzeug von Vitaly Petrov und Jean-Marc Gounon. Am Ende gewinnen sie ihre Klasse mit zwei Runden Vorsprung vor dem Wagen von Saulnier Racing.

Einen Start-Ziel-Sieg können Stéphane Ortelli und Soheil Ayari für Team ORECA herausfahren. Während ihr Saleen S7-R ohne Probleme den Kurs 222 Mal umrundet, werden die anderen Teams mit technischen Problemen und kleineren Kollisionen zurückgeworfen. Am Ende überqueren beide Saleen vor dem Aston Martin DBR9 des Larbre-Teams die Ziellinie.

In der kleinen GT-Klasse fahren am Anfang die beiden Porsche von Felbermayr-Proton und IMSA Performance den restlichen GT2-Fahrzeugen davon, jedoch können zur Rennhälfte sowohl Virgo Motorsport, als auch Scuderia Villorba Corse wieder aufschließen. Rund eine Stunde vor Rennende sieht es dennoch nach einem Klassensieg für Raymond Narac und Richard Lietz aus, als der LMP2-Fahrer Bruce Jouanny beim Überrunden früh zurück auf die Ideallinie zieht und Lietz in die Mauer abdrängt. Das bedeutete das Aus für den Porsche von IMSA Performance und eine 30 Sekunden-Stop-and-Go-Strafe für das Team von Saulnier Racing.

1000 km NürburgringBearbeiten

LMP1 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 1 Stéphane Sarrazin
Pedro Lamy
Team Peugeot Total 6:01:13,828
2 2 Marc Gené
Nicolas Minassian
Team Peugeot Total +1 Runde
3 3 Emmanuel Collard
Jean-Christophe Boullion
Pescarolo Sport +3 Runden
LMP2 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 6 Mike Newton
Thomas Erdos
RML +6 Runden
2 7 Juan Barazi
Michael Vergers
Karim Ojjeh
Barazi-Epsilon +7 Runden
3 10 Miguel Amaral
Miguel Angel de Castro
Angel Burgueño
Quifel ASM Team +7 Runden
GT1 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 16 Stéphane Ortelli
Soheil Ayari
Team ORECA +13 Runden
2 18 Luc Alphand
Jérôme Policand
Patrice Goueslard
Luc Alphand Aventures +14 Runden
3 19 Christophe Bouchut
Fabrizio Gollin
Gabriele Gardel
Aston Martin Racing Larbre +14 Runden
GT2 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 25 Robert Bell
Allan Simonsen
Virgo Motorsport +21 Runden
2 26 Marc Lieb
Xavier Pompidou
Team Felbermayr-Proton +21 Runden
3 20 Pierre Ehret
Dirk Werner
Lars-Erik Nielsen
Farnbacher Racing +22 Runden

Das traditionsreiche Rennen 1000 km Nürburgring fand am 1. Juli 2007 auf dem Grand Prix Kurs des Nürburgrings statt und ging über eine Distanz von 1003,860 km; dabei wurde der Kurs 195-mal umrundet.

Die erste Startreihe sicherten sich erneut die beiden dieselbetriebenen Sportprototypen von Peugeot. Marc Gené konnte mit einer 1:41,867 die Polezeit des Vorjahres um fast vier Sekunden unterbieten. Der beste Platz eines LMP2-Fahrzeugs wurde von Thomas Erdos für das britische RML-Team herausgefahren. Mit einer 1:45,492 reichte es somit für die achte Startposition. Soheil Ayhari fuhr auf Platz 24, damit ging die schnellste GT1-Zeit an das ORECA Team. Der zweitplatzierte Aston Martin DBR9 von Team Modena verfehlte die Bestzeit um fast eine Sekunde. Weitaus knapper verlief die Qualifikation in der GT2-Kategorie, mit 0,140 Sekunden Vorsprung stand erstmals in der Saison 2007 ein Ferrari am Anfang des GT2-Feldes. Somit beendete das Virgo Motorsport Team die Qualifikation, dank Robert Bell, mit einer 1:58,930 auf Startplatz 31.

Nach dem Rennstart können die beiden Peugeots Abstand zum Rest des Feldes aufbauen. Schnellster Benziner ist der Werkscourage von Jean-Marc Gounon und Guillaume Moreau, da sowohl der Charouz, als auch Racing for Holland aufgrund technischer Ungereimtheiten aus der letzten Startreihe starten. Nach gut der Hälfte des Rennens überholt der Pescarolo mit der Nummer 16 den an dritter Stelle liegenden Courage. Während die ersten drei Plätze bis zum Ende des Rennens nicht mehr wechseln, strandet Jean-Marc Gounon im Kiesbett und kann erst mit Hilfe der Streckenposten befreit werden. Das Team von Charouz Racing Systems und Creation Automotive nutzen die ungewollte Standzeit des Courage, ziehen vorbei und werden im Ziel als Vierte und Fünfte gewertet.

Die schnellsten LMP2-Fahrzeuge sind nach dem Start die beiden Lolas von RML und Quifel ASM; der dritte Platz wechselt bis zur Rennhälfte einige Male zwischen dem Radical von Embassy Racing und dem Zytek von Barazi-Epsilon. Rund zwei Stunden vor Rennende kann Karim Ojjeh das Fahrzeug von Quifel ASM überholen und fährt somit auf die zweite Klassenposition. Da im Spitzenfeld der LMP2 bis zum Schwenken der Zielflagge keine weiteren Positionen getauscht werden, erzielen Mike Newton und Thomas Erdos ihren ersten Klassensieg in dieser Saison.

Die GT1-Fahrzeuge bleiben von Start weg dicht beieinander, nur der Saleen von Team ORECA kann sich vom Rest des GT1-Feldes etwas absetzen. Vor der 3-Stundenmarke ereilt das führende Fahrzeug ein Reifenschaden, und es muss unplanmäßig die Box aufsuchen. Dennoch kann es die Klassenführung nach vier gefahrenen Stunden wieder an sich reißen und gibt diese bis zum Ende des Rennens nicht mehr her.

In der Kategorie der kleinen Gran Turismo-Fahrzeuge führt von Start weg der Virgo Ferrari von Robert Bell und Allan Simonsen, dahinter die beiden Porsche von Felbermayr-Proton und Farnbacher Racing. Das Rennen verläuft sehr unspektakulär, neben den Positionswechsel durch Boxenstopps bleibt die Reihenfolge der Fahrzeuge bis zum Ende des Rennens konstant.

1000 km Spa-FrancorchampsBearbeiten

LMP1 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 1 Stéphane Sarrazin
Pedro Lamy
Team Peugeot Total 5:47:47,313
2 2 Emmanuel Collard
Jean-Christophe Boullion
Pescarolo Sport +2 Runden
3 4 Harold Primat
Christophe Tinseau
Pescarolo Sport +5 Runden
LMP2 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 3 Mike Newton
Thomas Erdos
RML +3 Runden
2 5 Miguel Amaral
Miguel Angel de Castro
Angel Burgueño
Quifel ASM Team +6 Runden
3 7 Fredy Lienhard
Didier Theys
Eric van de Poele
Horag Racing +7 Runden
GT1 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 6 Stéphane Ortelli
Soheil Ayari
Team ORECA +6 Runden
2 8 Christophe Bouchut
Fabrizio Gollin
Gabriele Gardel
Aston Martin Racing Larbre +7 Runden
3 9 Luc Alphand
Jérôme Policand
Patrice Goueslard
Luc Alphand Aventures +9 Runden
GT2 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 17 Marc Lieb
Xavier Pompidou
Team Felbermayr-Proton +13 Runden
2 18 Robert Bell
Allan Simonsen
Virgo Motorsport +14 Runden
3 19 Sergio Hernández
Alessandro Bonetti
Fabrizio de Simone
G.P.C. Sport +15 Runden

Die 1000 km von Spa-Francorchamps fanden am 19. August statt und gingen über eine Distanz von 143 Runden à 7,004 km, also insgesamt 1001,572 km.

Nicolas Minassian konnte im Qualifying die schnellste Runde herausfahren und scheiterte nur knapp an der 2 Minuten-Marke. Beachtenswert, es war die vierte Pole-Position in vier Rennen für das Peugeot Team mit der Startnummer 7. In der LMP2 erzielte der RML MG-Lola mit einer Rundenzeit von 2:06.660 die beste Startposition seiner Klasse. Auf Gesamtposition 22 und somit schnellster GT1, stand der Saleen S7R von Team ORECA. Stéphane Ortelli umrundete den Kurs mit 2:14.715 somit rund eine halbe Sekunde schneller, als der zweitplatzierte Wagen des Racing Box Team. In der GT2 ging die beste Startposition an Marc Lieb, der für das Team Felbermayr-Proton den Gesamtstartplatz 31 erfahren konnte.

Bereits in der ersten Kurve kommt es zu einer Kollision des Werkscourage mit dem Chavouz Lola-Judd. Beide Fahrzeuge können nach längerer Reparaturpause weiterfahren, jedoch ist für den Werkscourage das Rennen nach 15 Runden gelaufen. Unbehelligt vom Unfall fahren beide Peugeots dem Feld davon, stärkster Verfolger ist der Pescarolo Sport Wagen von Emmanuel Collard und Jean-Christophe Boullion. Nach gut einer Stunde werden am Peugeot mit der Nummer 7 Reparaturen vorgenommen, danach kann der Prototyp zwar weiterfahren, aber nach gut zehn Minuten wird der Wagen in der Box abgestellt und aufgegeben. Derweil sind die Positionen der LMP1 bezogen, der verbleibende Peugeot führt bis zum Rennende vor beiden Pescarolos.

Das Rennen der LMP2 gestaltet sich verhältnismäßig unspektakulär, während Mike Newton und Thomas Erdos sich schnell absetzen können, kämpfen in der ersten Rennhälfte der Lola von Binnie Motorsport und der Radical von Embassy um eine Podiumsplatzierung, bei dem Warren Hughes am Ende im Kiesbett strandet. In der zweiten Rennhälfte bekommt auch Binnie Motorsport Probleme, nach einem Kontakt mit dem Fahrzeug von Saulnier Racing muss der Wagen die mehrere Runden in der Box repariert werden. Ebenfalls im Gefecht um den zweiten Platz setzt Michael Vergers seinen Prototyp von Barazi-Epsilon an die Mauer und muss das Rennen aufgeben. Der aufrückende Lola der Horag Lister Mannschaft erbt den dritten Podiumsplatz hinter dem Gesamtdritten und führenden LMP2 vom Team RML und Team Quifel ASM.

In der GT1 bildet sich schnell ein Führungstrio, bestehend aus dem Team ORECA Saleen, der Luc Alphand Corvette und dem Aston Martin von Team Larbre. Während des Rennens kann sich der Aston Martin an der zweitplatzierten Corvette vorbeiquetschen und fährt das Rennen auf Gesamtrang 8 ins Ziel. Die restlichen Podiumsplätze werden durch Stéphane Ortelli und Soheil Ayari für das französische ORECA Team und von Luc Alphand, Patrice Gouslard und Jerome Policand komplettiert.

Den Start der GT2 Fahrzeuge gewinnt der Felbermayr-Proton Porsche, gefahren von Marc Lieb und Xavier Pompidou. Direkt dahinter die Fahrerpaarung Robert Bell und Allan Simonsen, gefolgt vom französischen IMSA Performance Matmut Team. Während des Rennens kommt es zu zahlreichen Drehern, Abflügen und Kollisionen, die mehrere SafetyCar-Einsätze auslösen. Auch wenn zwischenzeitlich das Fahrzeug von Robert Bell in Führung liegt, gewinnt am Ende Felbermayr-Proton, vor den beiden Ferraris von Virgo Motorsport und GPC Sport.

1000 km SilverstoneBearbeiten

LMP1 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 1 Nicolas Minassian
Marc Gené
Team Peugeot Total 6:01:13,828
2 2 Emmanuel Collard
Jean-Christophe Boullion
Pescarolo Sport +2 Runden
3 3 Stuart Hall
João Barbosa
Martin Short
Rollcentre Racing +4 Runden
LMP2 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 5 Juan Barazi
Michael Vergers
Karim Ojjeh
Barazi-Epsilon +8 Runden
2 7 Tom Kimber-Smith
Danny Watts
Team LNT +9 Runden
3 8 Miguel Amaral
Miguel Angel de Castro
Angel Burgueño
Quifel ASM Team +10 Runden
GT1 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 12 Stéphane Ortelli
Soheil Ayari
Team ORECA +14 Runden
2 13 Antonio García
Darren Turner
Team Modena +15 Runden
3 15 Jean-Luc Blanchemain
Sébastien Dumez
Vincent Vosse
Luc Alphand Aventures +18 Runden
GT2 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 20 Robert Bell
Gianmaria Bruni
Virgo Motorsport +22 Runden
2 22 Raymond Narac
Richard Lietz
IMSA Performance Matmut +23 Runden
3 23 Mike Hezemans
Peter Dumbreck
Spyker Squadron +24 Runden

Die 1000 km Silverstone auf dem Silverstone Circuit, nahe der Stadt Northampton, fanden am 8. April 2007 statt und gingen über eine Distanz von 195 Runden à 5,141 km, also insgesamt 1002,495 km.

Mit einer Zeit von 1:31,692 fährt Nicolas Minassian auf die Pole-Position, gefolgt von seinem Teamkollegen Pedro Lamy, der die erste Startreihe für Peugeot komplettiert. Schnellster LMP2 ist der Zytek von Team LNT mit einer Zeit von 1:35,149, somit Gesamtstartplatz 4. In der GT1 konnte sich das Team Modena nicht nur die erste GT1-Qualifikationsbestzeit in dieser Saison notieren lassen, sondern auch die Serie vom Team ORECA stoppen, die zum ersten Mal in dieser Saison hinter einem anderen GT1-Fahrzeug ins Rennen gehen. Mit einer Rundenzeit von 1:49,730 reicht es für Virgo Motorsports für Startplatz 29, noch vor allen anderen GT2-Fahrzeugen.

Die beiden Peugeots können ihre Startposition sofort in eine Führung umsetzen und legen schnell eine Lücke zwischen sich und den Rest des Feldes. Nach Vollendung der Rennhalbzeit ereilt den Peugeot von Marc Gené ein Reifenschaden, der ihn zwingt fast eine komplette Runde um den Kurs zu humpeln, während zwischen dem Charouz Lola und dem Pescarolo mit der Nummer 16 ein Kampf um die Reihenfolge auf dem Siegerpotest entbrennt. Nutznießer dieser Situation ist der zurückgefallene Peugeot, der sich dem Duo schnell nähert und rund eine halbe Stunde vor Rennende überholt. Nur wenige Minuten später fährt der Peugeot mit der Nummer 8 in die Box, das Fahrzeug wird von der Rennleitung inspiziert und kurz darauf wegen des gebrochenen Radkasten disqualifiziert. Die beiden Pescarolo-Teams erben knapp fünf Minuten vor Rennende die Positionen 2 und 3.

In der LMP2 wechselt die Führung bis zu dritten Rennstunde mehrfach, danach führt der Zytek von Barazi-Epsilon und gibt diese bis zum Rennende nicht mehr auf. Der bevorstehende Doppelsieg gleitet dem britischen Hersteller Zytek fast aus den Händen, als das Fahrzeug vom Team LNT und der Binnie Motorsport Lola wenige Minuten vor Rennende im Kies strandet. Jedoch schafft Tom Kimber-Smith sich zu befreien, bevor der portugiesische Lola überholen kann.

Während in der Anfangsphase die GT1-Fahrzeuge eng beieinander liegen, dünnt sich das Feld aufgrund von Fahrfehlern immer weiter aus. Daher führt in der dritten Rennstunde Team Modena vor Team ORECA. Knapp 2 Stunden vor Rennende übernimmt Stéphane Ortelli die Führung in der GT1-Wertung und fährt die französische Mannschaft zum vierten Klassensieg in diesem Jahr.

Robert Bell und Gianmaria Bruni können sich schnell vom Feld absetzen, gefolgt von den Fahrzeugen von IMSA Performance Matmut und Feldmeyer-Proton. Während das Team von Virgo Motorsport einem Klassensieg entgegen fährt, schleicht der ärgste Verfolger erst auf drei Reifen um den Kurs und muss rund eine Stunde vor Rennende aufgeben. Neben dem Ferrari von Virgo Motorsport und dem Porsche von IMSA Performance Matmut, steht zum ersten Mal in dieser Saison ein Spyker auf dem GT2-Podium.

Mil MilhasBearbeiten

LMP1 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 1 Nicolas Minassian
Marc Gené
Team Peugeot Total 8:58:21,822
2 2 Stéphane Sarrazin
Pedro Lamy
Team Peugeot Total +12 Runden
3 3 Jamie Campbell-Walter
Stuart Hall
Felipe Ortiz
Creation Autosportif +16 Runden
LMP2 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 5 Juan Barazi
Michael Vergers
Karim Ojjeh
Barazi-Epsilon +23 Runden
2 16 Warren Hughes
Darren Manning
Mario Haberfeld
Embassy Racing +96 Runden
3 - - - -
GT1 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 6 Gregor Fisken
Steve Zacchia
Roland Bervillé
Fernando Rees
Aston Martin Racing Larbre +45 Runden
2 11 Olivier Beretta
Oliver Gavin
Patrice Goueslard
Luc Alphand Aventures +54 Runden
3 - - - -
GT2 Gesamt Fahrer Team Zeit
1 7 Marc Lieb
Xavier Pompidou
Marc Basseng
Team Felbermayr-Proton +48 Runden
2 8 Alexandre Negrão, Sr.
Alexandre Negrão, Jr.
Andreas Mattheis
JMB Racing +50 Runden
3 9 Ben Aucott
Robert Bell
Philipp Peter
JMB Racing
Aucott Racing
+51 Runden

Auf dem Autódromo José Carlos Pace fand am 10. November 2007 der letzte Lauf der Le Mans Series 2007 statt und ging erstmals über eine Distanz von mehr als 1000 km. Der Rennkurs wurde 374-mal umrundet, was einer Strecke von 1611,566 km entspricht.

Das Qualifying konnte erstmals Stéphane Sarrazin für sich entscheiden, mit einer 1:18,787 war er somit rund 0,2 Sekunden schneller als seine Teamkollegen Nicolas Minassian und Marc Gené. Für Gesamtposition 5 und Klassenschnellster der LMP2 reichte Michael Vergers eine 1:23,449. In der GT1 stellte der mehrfache ALMS-Sieger Olivier Beretta die Corvette von Luc Alphand auf die achte Gesamtposition. Eine Startreihe dahinter startet der schnellste GT2, pilotiert von Dirk Werner auf der zehnten Position.

Das 1000 Meilen-Rennen beginnt dramatisch, das Fahrzeug auf der Pole-Position kommt nicht von der Stelle und kann erst anfahren, nachdem sich das Feld in der Einführungsrunde befindet. Die Schaltung hängt zwischen den Gängen und die Elektronik blockiert deshalb die Antriebsräder. Pedro Lamy braucht gut eine Stunde um seinen Peugeot von hinten auf die zweite Position zu fahren und sich hinter seinem Teamkollegen einzureihen. Eine halbe Stunde später bricht bei Jean-Christophe Boullion beim Anbremsen des Senna-S die Vorderradaufhängung, er kann das Auto abfangen ohne die Streckenbegrenzung zu berühren und danach in die Box fahren. Nach Überschreiten der Rennhalbzeit wird der Peugeot von Pedro Lamy und Stéphane Sarrazin an die Box geschoben um Reparaturen vorzunehmen, kann jedoch weiterfahren, bevor sich der Pescarolo wieder in Schlagdistanz befindet. Nach der siebten Rennstunde muss der Peugeot mit der Nummer 8 zweimal unplanmäßig die Box aufsuchen, kann aber nach einigen Reparaturen weiterfahren, verliert aber mehrere Runden auf das führende Schwesterfahrzeug. Nach 374 Runden wird das Rennen abgewinkt. Pedro Lamy und Stéphane Sarrazin gewinnen als Zweitplatzierte die Meisterschaft.

Wie der Peugeot, kann auch der Pilbeam der Pierre Bruneau Mannschaft nicht anfahren und wird in die Box geschoben, kann später zwar weiterfahren, schlägt jedoch in der zweiten Rennhälfte in die Mauer ein und verbaut sich somit die sichere Podiumsposition. Die beiden verbleibenden LMP2 fahren eng beieinander, bis der Embassy Radical nach einem Abflug ins Kiesbett mehrere Runden an der Box verliert und sich somit Juan Barazi, Michael Vergers und Karim Ojjeh ihren zweiten Klassensieg für Barazi-Epsilon sichern können.

In der GT1 kann sich die Corvette des Luc Alphand Team schnell vom Aston Martin absetzen. Nach fünf Stunden beträgt der Vorsprung bereits sieben Runden, allerdings muss die Corvette kurz darauf bei einem längeren Reparaturaufenthalt die Führung in der GT1 abgeben. Da der Larbre Mannschaft kein Fehler unterläuft können diese im letzten Lauf der Meisterschaft ihren ersten Klassensieg in dieser Saison verbuchen.

Während in der GT2 die Felbermeyer-Proton Porsche mit der Nummer 79 und 88 durch mehrfache Reifenschäden am rechten Hinterrad auffallen, fährt das Schwesterauto von Marc Lieb, Xavier Pompidou und Marc Basseng einen ungefährdeten Klassensieg ein. Aufgrund technischer Probleme der Teams von GPC und James Watt Automotive kann das monegassische JMB Racing Team zwei Ferraris auf das GT2-Podium befördern, wobei eines der Fahrzeuge komplett mit brasilianischen Lokalmatadoren besetzt ist. Im anderen JMB Ferrari befindet sich unter anderem der Meisterschaftsführende Robert Bell, der seinen eigenen Ferrari nicht nach Interlagos gebracht hat.

GesamtpunktestandBearbeiten

FahrerwertungBearbeiten

Innerhalb jeder der vier Klassen werden an die Fahrer der ersten acht Fahrzeuge Punkte wie folgt verteilt: 10-8-6-5-4-3-2-1. Fahrer, die nicht mindestens eine Stunde gefahren sind, erhalten keine Punkte. Sollten zwei oder mehrere Fahrer gleiche Anzahl von Meisterschaftspunkte haben, werden diejenigen besser gestellt, die in der Saison das beste Einzelresultat erzielen konnten. Haben alle Fahrer dasselbe Resultat erzielt, wird demjenigen der Vorrang gegeben, der die meisten Platzierungen mit dem Ergebnis vorweisen kann. Sollten alle Fahrer die gleiche Anzahl an entsprechenden Resultaten haben, wird derjenige besser bewertet, der das Einzelresultat als erstes erzielte. Ansonsten belegen alle Fahrer dieselbe Platzierung.

LMP1Bearbeiten

Die Entscheidung über den Meistertitel in der Fahrerwertung fiel erst im letzten Saisonrennen. Stéphane Sarrazin und Pedro Lamy führten zwar seit dem zweiten Saisonlauf, jedoch ermöglichten es die technischen Probleme und der daraus resultierende Rückstand in Silverstone Jean-Christophe Boullion, der bis dahin konstant in die Punkte fahren konnte, erneut aufzuschließen. Durch das bessere Ergebnis im letzten Rennen ging der Titel mit 4,5 Punkten Vorsprung an Pedro Lamy und Stéphane Sarrazin. Der zweite Pescarolo-Stammfahrer Emmanuel Collard verbaute sich bereits vorzeitig die Meisterschaft, da er aufgrund von Verpflichtungen als Porsche-Werksfahrer in der FIA-GT am 1000-Kilometer-Rennen von Valencia nicht teilnahm.[12]

Platz Fahrer Team Lauf 1 Lauf 2 Lauf 3 Lauf 4 Lauf 5 Lauf 6 Total
1 Frankreich  Stéphane Sarrazin Frankreich  Team Peugeot Total 6 10 10 10 4 40
= Portugal  Pedro Lamy Frankreich  Team Peugeot Total 6 10 10 10 4 40
2 Frankreich  Jean-Christophe Boullion Frankreich  Pescarolo Sport 8 4 6 8 8 2,5 36,5
3 Frankreich  Nicolas Minassian Frankreich  Team Peugeot Total 10 8 10 5 33
= Spanien  Marc Gené Frankreich  Team Peugeot Total 10 8 10 5 33
4 Frankreich  Emmanuel Collard Frankreich  Pescarolo Sport 8 6 8 8 2,5 32,5
5 Vereinigtes Konigreich  Stuart Hall Vereinigtes Konigreich  Rollcentre Racing
Vereinigtes Konigreich  Creation Autosportif
3
 
5
 
5
 
6
 
 
3
22
6 Portugal  João Barbosa Vereinigtes Konigreich  Rollcentre Racing 3 5 5 6 19
7 Schweiz  Harold Primat Frankreich  Pescarolo Sport 5 3 6 2,5 16,5
8 Tschechien  Jan Charouz Tschechien  Charouz Racing System 8 5 2 15
= Deutschland  Stefan Mücke Tschechien  Charouz Racing System 8 5 2 15
9 Vereinigtes Konigreich  Jamie Campbell-Walter Vereinigtes Konigreich  Creation Autosportif 4 3 5 3 15
= Schweiz  Felipe Ortiz Vereinigtes Konigreich  Creation Autosportif 4 3 5 3 15
10 Frankreich  Christophe Tinseau Frankreich  Pescarolo Sport 5 3 6 14
11 Malaysia  Alex Yoong Tschechien  Charouz Racing System 8 5 13
12 Vereinigtes Konigreich  Tom Chilton Vereinigtes Konigreich  Arena Motorsports International 3 4 7
13 Schweiz  Marcel Fässler Schweiz  Swiss Spirit 6 6
= Schweiz  Jean-Denis Delétraz Schweiz  Swiss Spirit 6 6
= Schweiz  Iradj Alexander Schweiz  Swiss Spirit 6 6
14 Vereinigtes Konigreich  Gareth Evans Vereinigtes Konigreich  Chamberlain-Synergy Motorsport 2 4 6
= Vereinigtes Konigreich  Bob Berridge Vereinigtes Konigreich  Chamberlain-Synergy Motorsport 2 4 6
= Vereinigtes Konigreich  Peter Owen Vereinigtes Konigreich  Chamberlain-Synergy Motorsport 2 4 6
15 Japan  Haruki Kurosawa Vereinigtes Konigreich  Creation Autosportif 5 5
16 Frankreich  Jean-Marc Gounon Frankreich  Courage Compétition 4 1 5
= Frankreich  Guillaume Moreau Frankreich  Courage Compétition 4 1 5
17 Schweiz  Alexander Frei Frankreich  Courage Compétition 2 3 5
= Frankreich  Jonathan Cochet Frankreich  Courage Compétition 2 3 5
18 Frankreich  Romain Dumas Frankreich  Pescarolo Sport 4 4
19 Japan  Shinji Nakano Vereinigtes Konigreich  Creation Autosportif 4 4
20 Vereinigtes Konigreich  Max Chilton Vereinigtes Konigreich  Arena Motorsports International 4 4
21 Japan  Hayanari Shimoda Vereinigtes Konigreich  Arena Motorsports International 3 3
22 Niederlande  Jan Lammers Niederlande  Racing for Holland 1 2 3
= Niederlande  Jeroen Bleekemolen Niederlande  Racing for Holland 1 2 3
= Niederlande  David Hart Niederlande  Racing for Holland 1 2 3

† - Für den Lauf in Interlagos wurden nur halbe Punkte vergeben, da weniger als fünf Fahrzeuge in dieser Klasse am Rennen teilgenommen haben.[13]

LMP2Bearbeiten

Die Meisterschaft in der LMP2 war durch den Rennverlauf in Silverstone noch nicht entschieden. Sowohl Mike Newton und Thomas Erdos, als auch Miguel Amaral, Miguel Angel de Castro und Angel Burgueño hatten noch die Möglichkeit die Meisterschaft zu gewinnen. Allerdings nahm keiner der Titelaspiranten am letzten Lauf in Südamerika teil. Da für den Lauf in Brasilien nur drei LMP2-Fahrzeuge angemeldet waren, ging der Meistertitel endgültig an Mike Newton und Thomas Erdos, selbst wenn einer der Quifel-ASM-Fahrer in einem anderen Prototyp am Rennen teilgenommen hätte. Denn aufgrund der geringen Anzahl an Rennwagen entschied der ACO nur halbe Meisterschaftspunkte zu vergeben. Daher konnte man für einen Sieg nur fünf anstatt der üblichen zehn Punkte erzielen. Für einen Gleichstand wären jedoch sechs Punkte nötig gewesen.

Platz Fahrer Team Lauf 1 Lauf 2 Lauf 3 Lauf 4 Lauf 5 Lauf 6 Total
1 Vereinigtes Konigreich  Mike Newton Vereinigtes Konigreich  RML 8 3 10 10 5 36
= Brasilien  Thomas Erdos Vereinigtes Konigreich  RML 8 3 10 10 5 36
2 Portugal  Miguel Amaral Portugal  Quifel ASM Team 10 6 8 6 30
= Spanien  Miguel Angel de Castro Portugal  Quifel ASM Team 10 6 8 6 30
= Spanien  Angel Burgueño Portugal  Quifel ASM Team 10 6 8 6 30
3 Danemark  Juan Barazi Frankreich  Barazi-Epsilon 2 8 10 5 25
= Niederlande  Michael Vergers Frankreich  Barazi-Epsilon 2 8 10 5 25
= Saudi-Arabien  Karim Ojjeh Frankreich  Barazi-Epsilon 2 8 10 5 25
4 Frankreich  Jacques Nicolet Spanien  Saulnier Racing 5 8 2 5 3 23
= Frankreich  Alain Filhol Spanien  Saulnier Racing 5 8 2 5 3 23
= Frankreich  Bruce Jouanny Spanien  Saulnier Racing 5 8 2 5 3 23
5 Schweiz  Fredy Lienhard Schweiz  Horag Racing 10 5 6 21
= Belgien  Eric van de Poele Schweiz  Horag Racing 10 5 6 21
= Belgien  Didier Theys Schweiz  Horag Racing 10 5 6 21
6 Vereinigte Staaten  William Binnie Vereinigte Staaten  Binnie Motorsports 6 3 4 4 17
= Vereinigtes Konigreich  Allen Timpany Vereinigte Staaten  Binnie Motorsports 6 3 4 4 17
= Vereinigtes Konigreich  Chris Buncombe Vereinigte Staaten  Binnie Motorsports 6 3 4 4 17
7 Vereinigtes Konigreich  Warren Hughes Vereinigtes Konigreich  Embassy Racing 4 3 1 4 12
8 Vereinigtes Konigreich  Danny Watts Vereinigtes Konigreich  Team LNT 8 8
= Vereinigtes Konigreich  Tom Kimber-Smith Vereinigtes Konigreich  Team LNT 8 8
9 Vereinigtes Konigreich  Tim Greaves Vereinigtes Konigreich  Team Bruichladdich Radical 6 2 8
= Vereinigtes Konigreich  Stuart Moseley Vereinigtes Konigreich  Team Bruichladdich Radical 6 2 8
10 Kanada  Tony Burgess Deutschland  Kruse Motorsport 4 4 8
= Frankreich  Jean de Pourtales Deutschland  Kruse Motorsport 4 4 8
= Osterreich  Norbert Siedler Deutschland  Kruse Motorsport 4 4 8
11 Vereinigtes Konigreich  Darren Manning Vereinigtes Konigreich  Embassy Racing 3 1 4 8
12 Vereinigtes Konigreich  Robin Liddell Vereinigtes Konigreich  Team Bruichladdich Radical 6 6
13 Frankreich  Jean-Marc Gounon Frankreich  Noël del Bello Racing 5 5
= Russland  Witali Petrow Frankreich  Noël del Bello Racing 5 5
14 Neuseeland  Neil Cunningham Vereinigtes Konigreich  Embassy Racing 4 4
15 Brasilien  Mario Haberfeld Vereinigtes Konigreich  Embassy Racing 4 4
16 Frankreich  Pierre Bruneau Frankreich  Pierre Bruneau 3 1 4
= Frankreich  Marc Rostan Frankreich  Pierre Bruneau 3 1 4
= Vereinigtes Konigreich  Simon Pullan Frankreich  Pierre Bruneau 3 1 4
17 Vereinigtes Konigreich  Jacob Greaves Vereinigtes Konigreich  Team Bruichladdich Radical 2 2

† -Für den Lauf in Interlagos wurden nur halbe Punkte vergeben, da weniger als fünf Fahrzeuge in der Klasse am Rennen teilgenommen haben.[13]

GT1Bearbeiten

Die Meisterschaftssituation in der GT1 gestaltete sich ähnlich der LMP2. Drei Fahrerpaarungen hatten nach dem Rennen in Silverstone noch die Möglichkeit den GT1-Titel zu gewinnen. Allerdings konnten aufgrund der geringen Teilnehmeranzahl und der daraus resultierenden halbierten Meisterschaftspunkte nicht genügend Punkte erzielt werden, um Stéphane Ortelli und Soheil Ayari den Meistertitel zu entreißen.

Platz Fahrer Team Lauf 1 Lauf 2 Lauf 3 Lauf 4 Lauf 5 Lauf 6 Total
1 Monaco  Stéphane Ortelli Frankreich  Team ORECA 10 10 10 10 40
= Frankreich  Soheil Ayari Frankreich  Team ORECA 10 10 10 10 40
2 Frankreich  Patrice Goueslard Frankreich  Luc Alphand Aventures 10 5 8 6 4 4 37
3 Frankreich  Jérôme Policand Frankreich  Luc Alphand Aventures 10 5 8 6 4 33
4 Frankreich  Christophe Bouchut Frankreich  Aston Martin Racing Larbre 8 6 6 8 2 30
= Italien  Fabrizio Gollin Frankreich  Aston Martin Racing Larbre 8 6 6 8 2 30
= Schweiz  Gabriele Gardel Frankreich  Aston Martin Racing Larbre 8 6 6 8 2 30
5 Frankreich  Luc Alphand Frankreich  Luc Alphand Aventures 10 5 8 6 29
6 Spanien  Antonio García Vereinigtes Konigreich  Team Modena 5 4 5 8 22
7 Italien  Piergiuseppe Perazzini Italien  Racing Box 4 8 5 3 20
= Italien  Marco Cioci Italien  Racing Box 4 8 5 3 20
= Italien  Salvatore Tavano Italien  Racing Box 4 8 5 3 20
8 Schweiz  Steve Zacchia Frankreich  Aston Martin Racing Larbre 3 3 3 5 5 19
= Vereinigtes Konigreich  Gregor Fisken Frankreich  Aston Martin Racing Larbre 3 3 3 5 5 19
9 Frankreich  Jean-Luc Blanchemain Frankreich  Luc Alphand Aventures 6 2 4 6 18
= Frankreich  Sébastien Dumez Frankreich  Luc Alphand Aventures 6 2 4 6 18
10 Belgien  Vincent Vosse Frankreich  Luc Alphand Aventures 6 4 6 16
11 Belgien  Grégory Franchi Frankreich  Aston Martin Racing Larbre 3 3 3 5 14
12 Brasilien  Christian Fittipaldi Vereinigtes Konigreich  Team Modena 4 5 9
13 Vereinigtes Konigreich  Darren Turner Vereinigtes Konigreich  Team Modena 8 8
14 Vereinigtes Konigreich  Oliver Gavin Frankreich  Luc Alphand Aventures 4 4 8
15 Frankreich  Roland Bervillé Frankreich  Aston Martin Racing Larbre 5 5
= Brasilien  Fernando Rees Frankreich  Aston Martin Racing Larbre 5 5
16 Vereinigte Staaten  Liz Halliday Vereinigtes Konigreich  Team Modena 5 5
17 Monaco  Olivier Beretta Frankreich  Luc Alphand Aventures 4 4
18 Osterreich  Thomas Gruber Osterreich  JetAlliance Racing 4 4
= Osterreich  Karl Wendlinger Osterreich  JetAlliance Racing 4 4
= Osterreich  Lukas Lichtner-Hoyer Osterreich  JetAlliance Racing 4 4
19 Frankreich  Didier André Frankreich  Luc Alphand Aventures 2 2

† - Für das Rennen in Interlagos wurden nur halbe Punkte vergeben, da weniger als fünf Fahrzeuge in der Klasse am Rennen teilgenommen haben.[13]

GT2Bearbeiten

Die Entscheidung über den Meistertitel in der GT2 konnte sich Robert Bell bereits durch seinen Sieg in Silverstone vorzeitig sichern. Teamkollege Allan Simonsen nahm an diesem vorletzten Meisterschaftslauf nicht teil, da er Verpflichtungen in der australischen GT-Meisterschaft nachging. Nachdem der Virgo Motorsport-Ferrari im letzten Lauf in Brasilien selber nicht antrat und die beiden Fahrer bei verschiedenen anderen Teams anheuerten, fiel erst hier die Entscheidung ob Robert Bell den Meistertitel mit seinem Teamkollegen zu teilen hatte oder nicht. Robert Bell blieb Ferrari treu und wechselte für den Lauf zu JMB, während Allan Simonsen das Rennen für das Porsche Team James Watt Automotive bestritt. Durch das Erreichen der Punkteränge kürte sich Robert Bell zum alleinigen LMS-GT2-Meister 2007.

Platz Fahrer Team Lauf 1 Lauf 2 Lauf 3 Lauf 4 Lauf 5 Lauf 6 Total
1 Vereinigtes Konigreich  Robert Bell Vereinigtes Konigreich  Virgo Motorsport
Monaco  JMB Racing
6
 
8
 
10
 
8
 
10
 
 
6
48
2 Frankreich  Xavier Pompidou Deutschland  Team Felbermayr-Proton 1 10 8 10 10 39
= Deutschland  Marc Lieb Deutschland  Team Felbermayr-Proton 1 10 8 10 10 39
3 Danemark  Allan Simonsen Vereinigtes Konigreich  Virgo Motorsport 6 8 10 8 32
4 Italien  Alessandro Bonetti Italien  G.P.C. Sport 10 2 5 6 4 27
= Italien  Fabrizio de Simone Italien  G.P.C. Sport 10 2 5 6 4 27
5 Italien  Alex Caffi Italien  Scuderia Villorba Corse 8 6 4 3 21
= Italien  Denny Zardo Italien  Scuderia Villorba Corse 8 6 4 3 21
6 Spanien  Sergio Hernández Italien  G.P.C. Sport 10 2 6 18
7 Deutschland  Pierre Ehret Deutschland  Farnbacher Racing 5 6 5 16
= Deutschland  Dirk Werner Deutschland  Farnbacher Racing 5 6 5 16
= Danemark  Lars-Erik Nielsen Deutschland  Farnbacher Racing 5 6 5 16
8 Vereinigtes Konigreich  Jonny Kane Schweiz  Speedy Racing Team 2 4 1 5 2 14
= Schweiz  Andrea Chiesa Schweiz  Speedy Racing Team 2 4 1 5 2 14
= Italien  Andrea Belicchi Schweiz  Speedy Racing Team 2 4 1 5 2 14
9 Deutschland  Marc Basseng Deutschland  Team Felbermayr-Proton 2 10 12
10 Frankreich  Raymond Narac Frankreich  IMSA Performance Matmut 3 8 11
= Osterreich  Richard Lietz Frankreich  IMSA Performance Matmut 3 8 11
11 Niederlande  Mike Hezemans Niederlande  Spyker Squadron 6 5 11
12 Italien  Gianmaria Bruni Vereinigtes Konigreich  Virgo Motorsports 10 10
13 Italien  Matteo Bobbi Italien  G.P.C. Sport 5 4 9
14 Brasilien  Alexandre Negrão, Sr. Monaco  JMB Racing 8 8
= Brasilien  Alexandre Negrão, Jr. Monaco  JMB Racing 8 8
= Brasilien  Andreas Mattheis Monaco  JMB Racing 8 8
15 Belgien  Yves Lambert Belgien  Ice Pol Racing Team 3 2 3 8
= Belgien  Christian Lefort Belgien  Ice Pol Racing Team 3 2 3 8
16 Deutschland  Christian Ried Deutschland  Team Felbermayr-Proton 4 2 1 7
= Osterreich  Horst Felbermayr Jr. Deutschland  Team Felbermayr-Proton 4 2 1 7
17 Vereinigtes Konigreich  Peter Dumbreck Niederlande  Spyker Squadron 6 6
= Vereinigtes Konigreich  Ben Aucott Monaco  JMB Racing 6 6
= Osterreich  Philipp Peter Monaco  JMB Racing 6 6
= Italien  Luca Drudi Italien  G.P.C. Sport 4 2 6
18 Italien  Gabrio Rosa Italien  G.P.C. Sport 4 2 6
= Vereinigtes Konigreich  Johnny Mowlem Italien  G.P.C. Sport 4 2 6
19 Vereinigtes Konigreich  Tom Kimber-Smith Vereinigtes Konigreich  Team LNT 5 5
= Vereinigtes Konigreich  Danny Watts Vereinigtes Konigreich  Team LNT 5 5
= Niederlande  Peter Kox Niederlande  Spyker Squadron 5 5
= Niederlande  Paul van Splunteren Niederlande  Spyker Squadron 5 5
20 Belgien  Stéphane Lemeret Belgien  Ice Pol Racing Team 2 3 5
21 Osterreich  Thomas Grüber Deutschland  Team Felbermayr-Proton 4 4
22 Brasilien  Raul Boesel Brasilien  Dener Motorsport 4 4
= Brasilien  Marcel Visconde Brasilien  Dener Motorsport 4 4
= Brasilien  Flavio Figueiredo Brasilien  Dener Motorsport 4 4
23 Finnland  Markus Palttala Belgien  Ice Pol Racing Team 3 3
= Vereinigtes Konigreich  Richard Dean Vereinigtes Konigreich  Team LNT 3 3
= Vereinigtes Konigreich  Lawrence Tomlinson Vereinigtes Konigreich  Team LNT 3 3
24 Brasilien  Francisco Longo Monaco  JMB Racing 3 3
= Brasilien  Chico Serra Monaco  JMB Racing 3 3
= Brasilien  Daniel Serra Monaco  JMB Racing 3 3
25 Frankreich  Philippe Hesnault Frankreich  Thierry Perrier/Perspective 1 1 2
26 Schweiz  Paolo Maurizio Basso Monaco  JMB Racing 1 1
= Vereinigtes Konigreich  Bo McCormick Monaco  JMB Racing 1 1
27 Frankreich  Anthony Beltoise Frankreich  Thierry Perrier/Perspective 1 1
= Vereinigtes Konigreich  Nigel Smith Frankreich  Thierry Perrier/Perspective 1 1
28 Vereinigtes Konigreich  Rob Barff Frankreich  Thierry Perrier/Perspective 1 1
= Portugal  Pedro Névoa Frankreich  Thierry Perrier/Perspective 1 1

TeamwertungBearbeiten

LMP1Bearbeiten

Die Saison 2007 war ein Kampf Zuverlässigkeit gegen Schnelligkeit. Während die Werksfahrzeuge von Peugeot an Geschwindigkeit in jedem Rennen ungeschlagen waren, fehlte es ihnen an Zuverlässigkeit. Hier konnte vor allem das Vorjahresmeisterteam von Pescarolo Sport auftrumpfen, obwohl man keinen Lauf in dieser Saison für sich entscheiden konnte, erreichte man in jedem Rennen die Punkteränge, oftmals wurde man nur von den Dieselprototypen geschlagen. Letzten Endes reichte es allerdings nur für den Vizemeistertitel, der jedoch mit einer automatischen Einladung zum 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2008 verknüpft war. Le-Mans-Series-Meister 2007 war somit Peugeot, die neben dem Titel ebenfalls eine Einladung für Le Mans 2008 erhielten.

Platz Nr Team Chassis Motor Lauf 1 Lauf 2 Lauf 3 Lauf 4 Lauf 5 Lauf 6 Total
1 #8 Frankreich  Team Peugeot Total Peugeot 908 HDi FAP Peugeot 6 10 10 10 4 40
2 #16 Frankreich  Pescarolo Sport Pescarolo 01 Judd GV5.5 S2 8 4 6 8 8 2,5 36,5
3 #7 Frankreich  Team Peugeot Total Peugeot 908 HDi FAP Peugeot 10 8 10 5 33
4 #18 Vereinigtes Konigreich  Rollcentre Racing Pescarolo 01 Judd GV5.5 S2 3 5 5 6 19
5 #15 Tschechien  Charouz Racing System Lola B07/17 Judd GV5.5 S2 8 5 2 15
6 #9 Vereinigtes Konigreich  Creation Autosportif Creation CA07 Judd GV5.5 S2 4 3 5 3 15
7 #17 Frankreich  Pescarolo Sport Pescarolo 01 Judd GV5.5 S2 5 3 6 14
8 #10 Vereinigtes Konigreich  Arena Motorsports International Zytek 07S Zytek 2ZG408 3 4 7
9 #5 Schweiz  Swiss Spirit Lola B07/18 Audi 6 6
10 #19 Vereinigtes Konigreich  Chamberlain-Synergy Motorsport Lola B06/10 AER P32T 2 4 6
11 #13 Frankreich  Courage Compétition Courage LC70 AER P32T 4 1 5
12 #12 Frankreich  Courage Compétition Courage LC70 AER P32T 2 3 5
13 #14 Niederlande  Racing for Holland Dome S101.5 Judd GV5.5 S2 1 2 3

† - Für das Rennen in Interlagos wurden nur halbe Punkte vergeben, da weniger als fünf Fahrzeuge, in der Klasse, am Rennen teilgenommen haben.[13]

LMP2Bearbeiten

Die Entscheidung in der Teamwertung der LMP2 entsprach weitestgehend der Fahrerwertung, da alle Topteams die komplette Saison mit ihrer Stammbesetzung absolvierten. So konnte RML die Meisterschaft zwischen den Läufen entschieden, weil der einzige Titelkonkurrent in Brasilien nicht antrat. Da in der Teamwertung sowohl Titelträger als auch Vizemeister eine automatische Einladung zum 24-Stunden-Rennen von Le Mans erhielten, war die Teilnehmeranzahl am letzten Rennen entscheidend. Quifel ASM verzichtete auf eine Reise nach Südamerika und ermöglichte Barazi-Epsilon mit einem Klassensieg gleichzuziehen. In Interlagos traten allerdings nur drei LMP2 Fahrzeuge an und so wurden nach Entscheidung des ACOs nur halbe Meisterschaftspunkte vergeben, das dem portugiesischen Team den Vizetitel sicherte.

Platz Nr Team Chassis Motor Lauf 1 Lauf 2 Lauf 3 Lauf 4 Lauf 5 Lauf 6 Total
1 #25 Vereinigtes Konigreich  RML MG-Lola EX264 AER P07 8 3 10 10 5 36
2 #40 Portugal  Quifel ASM Team Lola B05/40 AER P07 10 6 8 6 30
3 #32 Frankreich  Barazi-Epsilon Zytek 07S/2 Zytek ZG348 2 8 10 5 25
4 #35 Spanien  Saulnier Racing Courage LC75 AER P07 5 8 2 5 3 23
5 #27 Schweiz  Horag Racing Lola B05/40 Judd XV675 10 5 6 21
6 #31 Vereinigte Staaten  Binnie Motorsports Lola B05/42 Zytek ZG348 6 3 4 4 17
7 #45 Vereinigtes Konigreich  Embassy Racing Radical SR9 Judd XV675 4 3 1 4 12
8 #46 Vereinigtes Konigreich  Team LNT Zytek 07S/2 Zytek ZG348 8 8
9 #21 Vereinigtes Konigreich  Team Bruichladdich Radical Radical SR9 AER P07 6 2 8
10 #44 Deutschland  Kruse Motorsport Pescarolo 01 Judd XV675 4 4 8
11 #24 Frankreich  Noël del Bello Racing Courage LC75 AER P07 5 5
12 #20 Frankreich  Pierre Bruneau Pilbeam MP93 Judd XV675 3 1 4

† - Für das Rennen in Interlagos wurden nur halbe Punkte vergeben, da weniger als fünf Fahrzeuge, in der Klasse, am Rennen teilgenommen haben.[13]

GT1Bearbeiten

Wie in der Fahrerwertung, war der Beschluss des ACOs aufgrund der Teilnehmeranzahl für das Rennen in Interlagos nur halbe Punkte zu vergeben die, Meisterschaftsentscheidung. Somit war dem Team ORECA der Klassentitel nicht mehr zu nehmen, da sie abgesehen von der Mil Milhas jedes Rennen der Saison für sich entscheiden konnten. Der Titel des Vizemeister hingegen war noch offen. Allerdings meldete Team Larbre den Aston Martin mit der Nummer 51 für das Rennen in Brasilien an. Nachdem man den Fehler bemerkte, fragte man beim ACO nach, ob es möglich wäre die Fahrzeugnummern zu tauschen um mit der Startnummer des drittplatzierten Schwesterauto antreten zu dürfen. Das Ersuchen wurde abgewiesen, da Luc Alphand Adventures dagegen Protest einlegte.[14]

Platz Nr Team Chassis Motor Lauf 1 Lauf 2 Lauf 3 Lauf 4 Lauf 5 Lauf 6 Total
1 #55 Frankreich  Team ORECA Saleen S7-R Ford 10 10 10 10 40
2 #72 Frankreich  Luc Alphand Aventures Chevrolet Corvette C6.R Chevrolet LS7-R 10 5 8 6 4 4 37
3 #50 Frankreich  Aston Martin Racing Larbre Aston Martin DBR9 Aston Martin 8 6 6 8 2 30
4 #59 Vereinigtes Konigreich  Team Modena Aston Martin DBR9 Aston Martin 5 4 5 8 22
5 #61 Italien  Racing Box Saleen S7-R Ford 4 8 5 3 20
6 #51 Frankreich  Aston Martin Racing Larbre Aston Martin DBR9 Aston Martin 3 3 3 5 5 19
7 #73 Frankreich  Luc Alphand Aventures Chevrolet Corvette C5-R Chevrolet LS7-R 6 2 4 6 18
8 #65 Osterreich  JetAlliance Racing Aston Martin DBR9 Aston Martin 4 4

† - Für das Rennen in Interlagos wurden nur halbe Punkte vergeben, da weniger als fünf Fahrzeuge, in der Klasse, am Rennen teilgenommen haben.[13]

GT2Bearbeiten

Aufgrund konstanter Fahrleistung ging der GT2-Titel bereits in Silverstone an die Virgo Motorsport Mannschaft, die in dieser Saison bei jeder Teilnahme auch eine Podiumsposition erfahren konnte. Felbermeyer-Proton stand als Vizemeister fest, als die Teilnehmerliste für das Rennen in Interlagos herausgegeben wurde. Weder G.P.C. Sport noch Scuderia Villorba Corse traten den Weg nach Südamerika an, um in den Titelkampf einzugreifen. Bemerkenswerterweise wurde auch 2007 eine besondere Siegesserie nicht gebrochen: Seit 2005 gewann immer abwechselnd erst Ferrari und im darauffolgenden Rennen ein Porsche die GT2-Klasse.

Platz Nr Team Chassis Motor Lauf 1 Lauf 2 Lauf 3 Lauf 4 Lauf 5 Lauf 6 Total
1 #96 Vereinigtes Konigreich  Virgo Motorsport Ferrari F430GTC Ferrari F136 6 8 10 8 10 42
2 #77 Deutschland  Team Felbermayr-Proton Porsche 997 GT3 RSR Porsche M97/80 1 10 8 10 10 39
3 #97 Italien  G.P.C. Sport Ferrari F430GTC Ferrari F136 10 2 5 6 4 27
4 #78 Italien  Scuderia Villorba Corse Ferrari F430GTC Ferrari F136 8 6 4 3 21
5 #90 Deutschland  Farnbacher Racing Porsche 997 GT3 RSR Porsche M97/80 5 6 5 16
6 #94 Schweiz  Speedy Racing Team Spyker C8 Spyder GT2-R Audi 2 4 1 5 2 14
7 #76 Frankreich  IMSA Performance Matmut Porsche 997 GT3 RSR Porsche M97/80 3 8 11
8 #85 Niederlande  Spyker Squadron Spyker C8 Spyder GT2-R Audi 6 5 11
9 #75 Monaco  JMB Racing Ferrari F430GTC Ferrari F136 8 8
10 #98 Belgien  Ice Pol Racing Team Ferrari F430GTC Ferrari F136 3 2 3 8
11 #99 Monaco  JMB Racing Ferrari F430GTC Ferrari F136 1 6 7
12 #88 Deutschland  Team Felbermayr-Proton Porsche 997 GT3 RSR Porsche M97/80 4 2 1 7
13 #83 Italien  G.P.C. Sport Ferrari F430GTC Ferrari F136 4 2 6
14 #81 Vereinigtes Konigreich  Team LNT Panoz Esperante GT-LM Élan 5 5
15 #91 Brasilien  Dener Motorsport Porsche 997 GT3-RSR Porsche M97/80 4 4
16 #82 Vereinigtes Konigreich  Team LNT Panoz Esperante GT-LM Élan 3 3
17 #74 Monaco  JMB Racing Ferrari F430GTC Ferrari F136 3 3
18 #92 Frankreich  Thierry Perrier/Perspective Porsche 997 GT3 RSR Porsche M97/80 1 1 2

BegleitserienBearbeiten

Neben den Hauptrennen der Le Mans Series fuhren 2007 am gleichen Rennwochenende mehrere begleitende Rennserien auf derselben Strecke. Fester Bestandteil des Rahmenprogramms waren der Markenpokal Peugeot 207 Spider Cup und die von Peter Auto organisierte Classic Endurance Racing. Außerdem starteten die Sportwagen des Radical Race Cup bei drei der fünf europäischen Veranstaltungen. Zu ausgewählten Meisterschaftsläufen traten unter anderem die World Series by Renault und der französische Porsche Carrera Cup an.

BerichterstattungBearbeiten

Eine Live-Übertragung aller sechs Saisonläufe in voller Länge erfolgte durch den Fernsehsender Motors TV. Kommentiert wurde die Sendung von Mark Cole und Carlton Kirby. Für die Läufe in Spa, Silverstone und Interlagos wurde das Team durch die Rennfahrerin Liz Halliday unterstützt.[15]

LiteraturBearbeiten

  • Andrew Cotton, Alfredo Filippone, Olivier Loisy, Jean-Marc Teissedre: 2007 Le Mans Series Yearbook. Apollo Publishing, ISBN 2-9521044-7-6.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Reglement Technique ACO - ACO Technical Regulations 2007 Prototype "LM"P1 & "LM"P2. 22. November 2006.
  2. http://www.michelin.com/corporate/actualites/en/actu_affich.jsp?id=20108&codeRubrique=38&lang=EN Stand: 12. Juni 2007.
  3. a b Wouter Melissen: http://www.ultimatecarpage.com/car/3210/Courage-LC75-AER.html Stand 2. Mai 2007.
  4. Wouter Melissen: http://www.ultimatecarpage.com/car/3185/Courage-LC70-AER.html Stand 2. April 2007.
  5. Jonny Kane: http://jonnykane.com/news/races/2003/sebring.htm (Memento vom 29. Januar 2009 im Internet Archive) Stand 12. März 2003.
  6. 2007 Le Mans Series Yearbook. 2007, S. 200.
  7. http://www.motorsport.com/news/article.asp?ID=241313&F=N@1@2Vorlage:Toter Link/www.motorsport.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Stand: 17. Januar 2007.
  8. 2007 Le Mans Series Yearbook. 2007, S. 18.
  9. David Palmeter: http://palmeter.com/C6R-004.htm (Memento vom 21. Oktober 2008 im Internet Archive) Stand 16. Februar 2008.
  10. Martin Krejci: Saleen chassis numbers Stand 4. Oktober 2007.
  11. Wouter Melissen: http://www.ultimatecarpage.com/car/2320/Spyker-C8-Spyder-GT2-R.html Stand 3. April 2008.
  12. Gabriel Portos: http://www.planetlemans.com/2007/04/30/the-planetlemans-valencia-preview-prototypes/ Stand 30. April 2007.
  13. a b c d e f Oliver Runschke: http://www.projectlemans.de/content/view/3726/154/ Stand 7. November 2007.
  14. ASkyler: (Memento vom 24. Dezember 2013 im Internet Archive) Stand 9. November 2007.
  15. Liz Halliday: (Memento vom 22. April 2008 im Internet Archive) Stand 1. November 2007.