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Laura Feiersinger

österreichische Fußballspielerin

Laura Feiersinger (* 5. April 1993 in Saalfelden am Steinernen Meer, Österreich) ist eine österreichische Fußballspielerin, die seit dem 1. Juli 2018 beim 1. FFC Frankfurt unter Vertrag steht.

Laura Feiersinger
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im Trikot der Nationalmannschaft (2015)
Personalia
Geburtstag 5. April 1993 (26 Jahre)
Geburtsort Saalfelden am Steinernen MeerÖsterreich
Größe 167 cm
Position Mittelfeld
Juniorinnen
Jahre Station
2001 SV Oftering
2001–2007 1. Saalfeldner SK
2007–2008 FC Pinzgau Saalfelden
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2008–2010 USK Hof 36 0(9)
2010–2011 Herforder SV 18 0(7)
2011–2016 FC Bayern München 62 0(3)
2014–2016 FC Bayern München II 8 0(4)
2016–2018 SC Sand 39 0(5)
2018– 1. FFC Frankfurt 21 (10)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2008–2010 Österreich U-17 6 0(2)
2009–2010 Österreich U-19 13 0(3)
2010– Österreich 72 (12)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 12. Mai 2019

2 Stand: 9. April 2019

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

VereineBearbeiten

Feiersinger, Tochter des ehemaligen österreichischen Nationalspielers Wolfgang Feiersinger, begann ihre Laufbahn 2001 in Oftering und wechselte nach zwei Monaten zum 1. Saalfeldner SK, für den sie bis August 2007 aktiv war. Anschließend spielte sie beim neugegründeten FC Pinzgau Saalfelden, der aus der Fusion des 1. Saalfeldner SK mit dem ESV Saalfelden hervorgegangen war. Unmittelbar nach der Zweitliga-Meisterschaft des USK Hof in der 2. Frauenliga Mitte stieß sie zum Verein, kam in den beiden Relegationsspielen gegen den Meister der 2. Division Ost, SV Groß-Schweinbarth, zum Einsatz und trug bei den 6:2- und 4:0-Siegen zum Aufstieg in die ÖFB-Frauenliga bei.

2010 wechselte sie nach Deutschland zum Bundesligaaufsteiger Herforder SV, für den sie 18 Ligaspiele absolvierte. Ihr Bundesligadebüt gab sie am 15. August 2010 (1. Spieltag) bei der 0:2-Niederlage im Heimspiel gegen den FC Bayern München, als sie in der 50. Minute für Jennifer Ninaus eingewechselt wurde. Ihre ersten von sieben Toren erzielte sie am 29. August 2010 (3. Spieltag) bei der 3:6-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den VfL Wolfsburg.

Zur Saison 2011/12 verpflichtete sie der FC Bayern München, für den sie am 21. August 2011 (1. Spieltag) beim 3:0-Sieg im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen debütierte und mit dem Treffer zum 3:0 in der 88. Spielminute ihr erstes Bundesligator erzielte. Vom 23. April bis 21. Mai 2011 nahm Feiersinger mit der Bundesligamannschaft am Bundesliga-Cup teil, den sie mit der Mannschaft gegen den Deutschen Meister 1. FFC Turbine Potsdam mit 2:1 gewann.[1] Vor dem letzten Saisonspiel am 16. Mai 2016, in dem sie beim 1:1 im Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit Einwechslung für Vivianne Miedema in der 58. Minute noch einmal zum Einsatz kam, wurde sie gemeinsam mit Eunice Beckmann, Jenny Gaugigl, Raffaella Manieri, Ricarda Walkling und Fabienne Weber vom Verein verabschiedet.[2] Zur Saison 2016/17 wurde sie vom Ligakonkurrenten SC Sand verpflichtet.[3] Ihr Pflichtspieldebüt gab sie am 4. September 2016 (1. Spieltag) beim torlosen Unentschieden im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg.

Zur Saison 2018/19 wurde sie vom Ligakonkurrenten 1. FFC Frankfurt verpflichtet, bei dem sie einen bis zum 30. Juni 2020 gültigen Vertrag erhielt.[4]

NationalmannschaftBearbeiten

Nachdem sie in der Salzburger Landesauswahl zum Einsatz gekommen war, folgten Einsätze in der U-17- und in der U-19-Nationalmannschaft. Am 9. Juni 2010 debütierte sie in der A-Nationalmannschaft, die in Ottensheim Malta mit 6:0 besiegte.[5] In ihrem zweiten Länderspiel am 23. Juni 2010, beim 4:0-Sieg über die Auswahl der Türkei, erzielte sie mit dem Treffer zum 3:0-Halbzeitstand ihr erstes Länderspieltor.

Erstmals erreichte sie mit der A-Nationalmannschaft in der Qualifikation für die Europameisterschaft 2013 als Gruppen-Zweiter die Ausscheidungsspiele um die Teilnahme an der Endrunde, scheiterte jedoch an der Auswahlmannschaft Russlands, da das Hinspielergebnis von 0:2 im Rückspiel mit 1:1 nicht mehr reichte.

Vier Jahre später schloss sie mit der Mannschaft die Gruppe 8 der 2. Qualifikationsrunde für die Europameisterschaft 2017 als Zweitplatzierter hinter Norwegen ab und qualifizierte sich erstmals für ein bedeutsames Turnier, nachdem man ein Jahr zuvor als Erstteilnehmer das Turnier um den Zypern-Cup gewann. Die Mannschaft erreichte bei der Europameisterschaft 2017 das Halbfinale.

ErfolgeBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Laura Feiersinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Feiersingers Einsatz im Bundesliga-Cup
  2. Feiersingers Verabschiedung auf der Homepage des FC Bayern München
  3. Pressemitteilung (Memento des Originals vom 27. Juni 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.scsand-frauen.de auf scsand-frauen.de
  4. Feiersinger und Aschauer zu Top-Klub Frankfurt. Abgerufen am 18. April 2018.
  5. Feiersingers erstes Länderspiel auf oefb.at