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Late Registration
Studioalbum von Kanye West

Veröffent-
lichung(en)

30. August 2005

Label(s) Roc-A-Fella Records
Def Jam Recordings

Format(e)

CD, LP

Genre(s)

Pop-Rap, Alternative Hip-Hop

Titel (Anzahl)

21

Laufzeit

83:25

Produktion

Kanye West, Jon Brion, Devo Springsteen, Just Blaze, Warryn Campbell

Studio(s)

Chronologie
The College Dropout (2004) Late Registration Graduation (2007)

Late Registration ist das zweite Solo-Album des US-Rappers und Produzenten Kanye West. Es wurde am 30. August 2005 veröffentlicht und stieg in den USA gleich auf Platz 1 ein. In der ersten Woche wurde es rund 860.000 Mal verkauft. Das Magazin Rolling Stone kürte es zum Album des Jahres[1], insgesamt gewann die Platte dreimal Platin.[2] Bis heute wurde es weltweit über 4 Millionen Mal verkauft.

Das Album brachte West 2006 3 Grammys ein, in den Kategorien Best Rap Song (für Diamonds from Sierra Leone), Best Rap Solo Performance (für Gold Digger) und Best Rap Album (und behauptete sich somit in dieser Kategorie gegen Eminems Encore und 50 Cents The Massacre).

SinglesBearbeiten

Die erste Singleauskopplung mit dem Titel Diamonds from Sierra Leone enthält ein Sample der Titelmusik von Diamantenfieber von Shirley Bassey. Als zweite Single veröffentlichte West Gold Digger, zusammen mit Jamie Foxx. Der am 17. September 2005 veröffentlichte Track war die zweite Single des US-Rappers, die es auf Platz eins der amerikanischen Billboard-Charts schaffte. Sie hielt sich 38 Wochen in den Top 100. Als die dritte Single kam Heard ’Em Say mit Adam Levine von Maroon 5 auf den Markt und die vierte, Touch the Sky, mit Lupe Fiasco folgte kurz danach. Beide waren kommerziell weniger erfolgreich.

Das Video zu Touch the Sky jedoch kostete rund 1 Million Dollar und es wirkte unter anderem die Schauspielerin Pamela Anderson mit. Die letzte Single aus dem Erfolgsalbum hieß Drive Slow.

TitellisteBearbeiten

  1. Wake Up Mr. West – 0:41
  2. Heard ’Em Say – 3:24
  3. Touch The Sky – 3:57
  4. Gold Digger – 3:28
  5. Skin – 2:34
  6. Drive Slow – 4:33
  7. My Way Home – 1:44
  8. Crack Music – 4:31
  9. Roses – 4:06
  10. Bring Me Down (featuring Brandy) – 3:19
  11. Addiction – 4:27
  12. Two – 3:31
  13. Diamonds from Sierra Leone (Remix) – 3:53
  14. We Major – 7:29
  15. Blown Away – 5:24
  16. Hey Mama – 5:05
  17. Celebration – 3:19
  18. Sky – 1:19
  19. Gone – 6:03
  20. Diamonds from Sierra Leone (Bonus) – 3:59
  21. Late (Hidden Track) – 3:51

KritikenBearbeiten

Quelle Bewertung
Allmusic      [3]
Rolling Stone      [4]
The Guardian      [5]
Pitchfork Media           [6]
Spin      [7]
New Musical Express      [8]
Laut.de      [9]

Das Album gewann drei Grammy Awards und war auch als Album of the Year nominiert.

Im Magazin Rolling Stone war Late Registration das einzige Album aus dem Jahre 2005, das mit der Höchstwertung von fünf Sternen bewertet wurde. Die Zeitschrift führt das Album auf Platz 40 der 100 besten Alben der 2000er Jahre.[10] Außerdem belegt es Platz 118 der 500 besten Alben aller Zeiten.[11]

In der Auswahl der 200 besten Alben des Jahrzehnts von Pitchfork Media erreichte das Album Platz 18.[12]

Die Zeitschrift Spin wählte es auf Platz 104 der 300 besten Alben aus dem Zeitraum 1985 bis 2014.[13]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. The Top 50 Records of 2005. Rolling Stone, archiviert vom Original am 2. Oktober 2009; abgerufen am 15. Juli 2016 (englisch).
  2. RIAA: Datenbankeintrag, 22. September 2008
  3. Review von Andy Kellman auf allmusic.com (abgerufen am 4. Mai 2018)
  4. Review von Rob Sheffield auf rollingstone.com (abgerufen am 4. Mai 2018)
  5. Review von Alexis Petridis auf theguardian.com (abgerufen am 4. Mai 2018)
  6. Review von Sean Fennessey auf pitchfork.com (abgerufen am 4. Mai 2018)
  7. Review von Jon Caramanica auf spin.com (abgerufen am 4. Mai 2018)
  8. Review von Hattie Collins auf nme.com (abgerufen am 4. Mai 2018)
  9. Review von Alexander Engelen auf laut.de (abgerufen am 4. Mai 2018)
  10. 100 Best Albums of the 2000s auf rollingstone.com (abgerufen am 4. Mai 2018)
  11. 500 Greatest Albums of All Time auf rollingstone.com (abgerufen am 4. Mai 2018)
  12. The Top 200 Albums of the 2000s auf pitchfork.com (abgerufen am 4. Mai 2018)
  13. The 300 Best Albums of the Past 30 Years (1985–2014) auf spin.com (abgerufen am 4. Mai 2018)

WeblinksBearbeiten