Lanzelin

Graf von Altenburg bei Brugg

Lanzelin, Kanzelin oder Landolt[1] († August 991) war vermutlich der Sohn von Guntram dem Reichen, dem Stammvater der Habsburger, und Vater des Radbot, des Gründers der Burg Habsburg und des Klosters Muri.

Der Name seiner Frau war, da die Quellen sich widersprechen, entweder Luitgard von Thurgau oder Liutgard bzw. Lütgard von Nellenburg (* 960). Sie war eine Tochter des Grafen Eberhard III. im Thurgau.[2]

Er nannte sich Graf von Altenburg, möglicherweise nach der gleichnamigen heute noch erhaltenen Burg Schlösschen Altenburg in Altenburg bei Brugg (im heutigen Kanton Aargau, unweit von der später erbauten Habsburg), vielleicht aber auch nach Altenburg im Klettgau: Er wird auch als Graf von Klettgau und Thurgau bezeichnet. Von ihm heißt es, dass er Ländereien im heutigen Aargau gewaltsam erobert haben soll.

NachkommenBearbeiten

Lanzelin hatte vier Kinder:

(nicht zu verwechseln mit Werner I. (1025–1096), Graf auf der Habsburg)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. nach dem historischen Lexikon der Schweiz
  2. Hans Kläui: Genealogisches Handbuch der Schweizer Geschichte, Band IV, Seite 183.
  3. nach der Stammtafel bei: Eduard Heyck, Geschichte der Herzöge von Zähringen, 1881, S. 566
  4. Philipp Jaffé: Bibliotheca Band 1, S. 547.
VorgängerAmtNachfolger
Guntram der ReicheGraf im Klettgau, Graf im Thurgau und Graf von Habsburg
vor 985–991
Radbot, Rudolf I. und Werner I. und Landolt II.