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Langerringen

Gemeinde in Schwaben, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Langerringen
Langerringen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Langerringen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 9′ N, 10° 46′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Augsburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Langerringen
Höhe: 569 m ü. NHN
Fläche: 42,1 km2
Einwohner: 3820 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86853
Vorwahl: 08232
Kfz-Kennzeichen: A, SMÜ, WER
Gemeindeschlüssel: 09 7 72 170
Gemeindegliederung: 8 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 16
86853 Langerringen
Website: www.langerringen.de
Bürgermeister: Konrad Dobler (CSU)
Lage der Gemeinde Langerringen im Landkreis Augsburg
AugsburgLandkreis Aichach-FriedbergLandkreis DachauLandkreis Dillingen an der DonauLandkreis Donau-RiesLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis GünzburgLandkreis Landsberg am LechLandkreis OstallgäuLandkreis StarnbergLandkreis UnterallgäuLandkreis Neuburg-SchrobenhausenSchmellerforstAdelsriedAllmannshofenAltenmünsterAystettenBiberbach (Schwaben)BobingenBonstetten (Schwaben)DiedorfDinkelscherbenEhingen (Landkreis Augsburg)EllgauEmersackerFischachGablingenGersthofenGessertshausenGraben (Lechfeld)GroßaitingenHeretsriedHiltenfingenHorgauKleinaitingenKlosterlechfeldKönigsbrunnKühlenthalKutzenhausenLangenneufnachLangerringenLangweid am LechMeitingenMickhausenMittelneufnachNeusäßNordendorfOberottmarshausenScherstettenSchwabmünchenStadtbergenThierhauptenUntermeitingenUstersbachWalkertshofenWehringenWeldenWestendorf (Landkreis Augsburg)ZusmarshausenKarte
Über dieses Bild
Langerringen von Süden
Kirche in Gennach

Langerringen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Augsburg und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Langerringen.

GeographieBearbeiten

Das Dorf Langerringen liegt im Süden des Landkreises Augsburg. Langerringen ist ein typisches Straßendorf, das neben zwei Hauptstraßenzüge im Nordwesten und Nordosten erweitert ist durch später hinzugekommene Siedlungen, die je nach Relation als Neubaugebiete bezeichnet werden können.

Zudem ist das Dorf durch die Singold und ihre Nebenflüsse und den daraus resultierenden Auenlandschaften geprägt. Die Singold verläuft westlich des Hauptstraßenzugs und trennt die westlich vorgelagerten Siedlungen vom Dorfkern.

GemeindeteileBearbeiten

Die Gemeinde hat acht amtlich benannte Gemeindeteile (nicht amtlich benannte Gemeindeteile sind kursiv gesetzt, in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben):[2]

  • Falkenberg (Dorf) mit Baumschule und „Mondscheinhof“
  • Gennach (Pfarrdorf) mit Bichl, Pisterhof und Gennachermühle
  • Langerringen (Pfarrdorf) mit Burghof (Einöde), Einöde (Weiler) und Gerum
  • Schwabmühlhausen (Pfarrdorf)
  • Schwabaich, früher: Aichhöfe (Weiler)
  • Westerringen (Kirchdorf) mit Westerringen-Bahnhof, Linderhof, Volkner und Reitgarten

GeschichteBearbeiten

Der Ortsadel der Edlen von Erringen hatte hier im 12. und 13. Jahrhundert ihren Sitz. Sie werden als Ministerialen des Augsburger Hochstifts mehrfach genannt. Um 1300 gaben sie ihre bischöflichen Lehen wieder auf. Im Jahr 1460 erwarb das Domstift Augsburg den Hof und weitere Güter als Lehen vom Hochstift Augsburg und richtete im Ort ein Pflegamt ein. Bis ins 17. Jahrhundert hieß der Ort Erringen. Auch der Ortsteil Westerringen gehörte dem Domstift Augsburg. Ab 1806 gehörte der Ort zum Königreich Bayern. Danach teilte Langerringen die Geschichte seines größeren Umlandes. Am 17. April 1945 marschierten amerikanische Truppen in Langerringen ein. In den Jahren 1934 und 1935 wurden die Singold und der Röthenbach reguliert. Von 1939 bis zur Auflösung 1972 gehörte Langerringen zum ehemaligen Landkreis Schwabmünchen.

(Quelle unter[3])

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Gennach und Schwabmühlhausen eingegliedert.[4]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat von Langerringen setzt sich aus 16 Mitgliedern zusammen. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister. Bei der letzten Kommunalwahl am 16. März 2014 lag die Wahlbeteiligung bei 60,7 %. Sie brachte folgendes Ergebnis:[5]

  • CSU/Unabhängige Wähler: 8 Sitze
  • SPD: 2 Sitze
  • Freie Wähler e. V.: 4 Sitze
  • Dorfliste Schwabmühlhausen: 2 Sitze

BürgermeisterBearbeiten

Konrad Dobler ist seit 2002 Bürgermeister von Langerringen.

WappenBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: In Blau auf grünem Berg ein oben stumpfer silberner Quaderturm mit offenem Tor.

GemeindepartnerschaftenBearbeiten

Seit 17. Juni 2000 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde La Baconnière.

BaudenkmälerBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Langerringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Langerringen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 20. August 2019.
  3. Geschichte Langerringens. Gemeinde Langerringen, abgerufen am 19. April 2017.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 768.
  5. Ergebnis der Kommunalwahlen in Bayern am 16. März 2014 – Landkreis Augsburg