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2013Landtagswahl Hessen 2018
Landesstimmenergebnis[1]
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30
20
10
0
27,0
19,8
19,8
13,1
7,5
6,3
3,0
3,5
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
 10
   8
   6
   4
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-12
-11,3
+8,7
-10,9
+9,0
+2,5
+1,1
+1,8
-0,9
      
Insgesamt 137 Sitze

Die Wahl zum 20. Hessischen Landtag fand am 28. Oktober 2018 statt[2]. Gleichzeitig zur Wahl wurden 15 Volksabstimmungen über vom Landtag beschlossene Verfassungsänderungen durchgeführt.[3]

Die Wahlbeteiligung betrug 67,3 % und lag damit 5,9 Prozentpunkte niedriger als bei der Landtagswahl 2013, die gleichzeitig mit der Bundestagswahl stattfand.

Stärkste Partei wurde die CDU, die jedoch wie die nur drittplatzierte SPD zweistellige Verluste hinnehmen musste. Die CDU erzielte ihr schlechtestes Ergebnis seit 1966.[4] Die SPD musste sogar ihr schlechtestes Ergebnis überhaupt in einer hessischen Landtagswahl hinnehmen. Die Grünen erreichten ihr historisch bestes Resultat in Hessen und wurden knapp vor den Sozialdemokraten zweitstärkste Kraft, auch gewannen die Grünen erstmals Direktmandate. Für die AfD bedeutete der Einzug in den Hessischen Landtag, dass sie nun in allen 16 Landesparlamenten vertreten ist. FDP und Linke wurden fünft- beziehungsweise sechststärkste Kraft.

Die bisherige schwarz-grüne Landesregierung erhielt somit die Möglichkeit, mit einem Sitz Mehrheit im Parlament weiter zu regieren. Eine Jamaika-Koalition wurde von der FDP abgelehnt, weil sie für die potenziellen Koalitionspartner nicht notwendig war, um die absolute Mehrheit im Parlament zu bilden. Zudem hatte die FDP eine rechnerisch mögliche Ampelkoalition mit Tarek Al-Wazir als Ministerpräsident ausgeschlossen, während CDU und SPD wiederum nach einem Sondierungsgespräch kein Interesse an einer schwarz-roten Koalition mit Ein-Stimmen-Mehrheit zeigten. CDU und Grüne einigten sich am 19. Dezember 2018 einen Monat nach dem Beginn ihrer Koalitionsverhandlungen auf einen neuen Koalitionsvertrag.[5] Am 18. Januar 2019 wurde Volker Bouffier mit der schwarz-grünen Ein-Stimmen-Mehrheit wiedergewählt und die neuen Minister im Kabinett Bouffier III ernannt.

AusgangslageBearbeiten

Sitzverteilung im Landtag im November 2015
     
Insgesamt 110 Sitze

Nach der vorigen Landtagswahl vom 22. September 2013 bildete sich am 18. Januar 2014 unter Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und seinem Stellvertreter Tarek Al-Wazir (Grüne) das schwarz-grüne Kabinett Bouffier II. Aus der Wahl war die CDU mit 38,3 % als stärkste Kraft hervorgegangen, gefolgt von der SPD mit 30,7 % und den Grünen mit 11,1 %. Die Linke mit 5,2 % und die FDP mit 5,03 % überwanden die 5-Prozent-Hürde, an der die erstmals bei einer Landtagswahl angetretene AfD mit 4,1 % scheiterte. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,2 %.

Wahlberechtigte in ZahlenBearbeiten

Aufgerufen, am 28. Oktober 2018 zur Wahl ihrer 110 Landtagsabgeordneten und an Volksabstimmungen über Änderungen der Verfassung des Landes Hessen teilzunehmen, waren knapp 4,4 Mio Stimmberechtigte über 18 Jahre. Davon waren 9 Prozent der Wahlberechtigten 18 bis 24 Jahre alt, 27 Prozent zwischen 25 und 44 Jahren alt und 29 Prozent zwischen 45 und 59 Jahren alt. Die größte Altersgruppe mit 35 Prozent waren die über 60-Jährigen.[6]

Neue Grenzziehung von WahlkreisenBearbeiten

Zur Landtagswahl 2018 wurde von der schwarz-grünen Regierung das Hessische Landtagswahlgesetz geändert. Da die Bevölkerungszahl eines Hessischen Wahlkreises der durchschnittlichen Bevölkerungszahl der Wahlkreise so weit wie möglich entsprechen soll – wobei eine Abweichung von nicht mehr als 25 Prozent zulässig ist – sind von den 55 Wahlkreisen 18 neu eingegrenzt worden. Grund dafür ist der enorme Zuzug im Rhein-Main-Gebiet und der Wegzug in ländlichen Gebieten Nord- und Osthessens. Ein durchschnittlicher Wahlkreis verfügte über rund 80.000 Stimmberechtigte.[7][8][9]

Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen ParteienBearbeiten

(A) Anmerkung: Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke haben traditionell jeweils zwei Spitzenkandidaten aufgestellt. Tarek Al-Wazir galt auf Listenplatz 2 der Grünen genauso wie 2013 als Kandidat für das Amt eines stellvertretenden Ministerpräsidenten als kleiner Koalitionspartner und dementsprechend als potenzieller Ministerpräsident in einer Koalition unter Führung der Grünen.[10][11]

Parteien und LandeslistenBearbeiten

 
Stimmzettel für die Wahl zum Hessischen Landtag am 28. Oktober 2018 am Beispiel vom Wahlkreis 3 Kassel-Stadt I

Wahlvorschläge waren bis zum 20. August 2018 einzureichen. Parteien und Wählergruppen, die nicht seit der letzten Landtagswahl ununterbrochen im Landtag vertreten waren, benötigten für ihre Landesliste 1000 und für ihre Kreiswahlvorschläge jeweils 50 Unterstützungsunterschriften.[12] Am 31. August 2018 entschied der Landeswahlausschuss über die Zulassung der Landeslisten und in den Wahlkreisen die Kreiswahlausschüsse über die Zulassung der Direktkandidaten.[13]

Zugelassen wurden 23 Parteien und Wählervereinigungen mit insgesamt 691 Listenkandidaten und in den 55 Wahlkreisen 413 Direktkandidaten.[14]

Partei Kurzbezeichnung Bewerber auf Platz 1
der Landesliste[15]
Wahl-
kreisbe-
werber
Anzahl der
Bewerber auf der
Landesliste
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU Volker Bouffier 55 110
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD Thorsten Schäfer-Gümbel 55 152
Bündnis 90/Die Grünen GRÜNE Priska Hinz(1) 55 60
Die Linke DIE LINKE Janine Wissler(2) 55 30
Freie Demokratische Partei FDP René Rock 55 56
Alternative für Deutschland AfD Rainer Rahn 55 30
Piratenpartei Deutschland PIRATEN Jürgen Erkmann 8 29
Freie Wähler FREIE WÄHLER Engin Eroglu 41 61
Nationaldemokratische Partei Deutschlands NPD Daniel Lachmann 12
Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative Die PARTEI Mario Bouffier 18 63
Ökologisch-Demokratische Partei ÖDP Angela Binder 6 9
Graue Panther Graue Panther Alexander Günther 5
Bürgerrechtsbewegung Solidarität BüSo Alexander Hartmann 5
Allianz Deutscher Demokraten AD-Demokraten Yüksel Özcelik 10
Bündnis C – Christen für Deutschland Bündnis C Andrea Rehwald 7
Bündnis Grundeinkommen BGE Gerhard Wagner 7
Die Violetten DIE VIOLETTEN Jochem Kalmbacher 2 5
Liberal-Konservative Reformer – Die Euro-Kritiker LKR Stephanie Tsomakaeva 1 10
Menschliche Welt MENSCHLICHE WELT Caffer Abzak 1 2
Partei der Humanisten Die Humanisten Rutger Comes 10
Partei für Gesundheitsforschung Gesundheitsforschung Dennis Rudolph 5
Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei Claudia Scharnagl 1 9
V-Partei³ V-Partei³ Alexandra Munir-Muuß 1 4
Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands APPD 1
Demokratie in Bewegung DiB 1
Nichtparteigebundene Einwohner-Vertreter (Freie Wählergemeinschaft Langen) NEV 1
Ökologische Linke ÖkoLinX 1
Insgesamt 413 691
(1) Tarek Al-Wazir war ebenfalls Spitzenkandidat der Grünen und galt als potenzieller Ministerpräsident der Partei bei einem Wahlsieg der Grünen.
(2) Jan Schalauske war ebenfalls Spitzenkandidat der Linken.

WahlkampfthemenBearbeiten

Die dominierenden Wahlkampfthemen waren Bildung mit dem Fokus auf Lehrermangel, Unterrichtsausfall und marode Schulgebäude, der bezahlbare Wohnraum in Städten, die Luftreinhaltung und der Ausbau des ÖPNV, Umweltschutz, Gleichberechtigung und Integration.[16]

KoalitionsaussagenBearbeiten

CDU, SPD, Grüne und FDP wollten sich vor der Wahl jeweils auf keine bevorzugte Koalition eindeutig festlegen.[17][18][19][20] Die Diskussionen über mögliche Koalitionen wurden von den Umfrageergebnissen, in denen neben der bisherigen schwarz-grünen Landesregierung auch eine Große Koalition teilweise keine Mehrheit mehr erhielt und somit ausschließlich Dreier-Bündnisse möglich waren, beeinflusst. Der SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel wollte nicht beantworten, ob die SPD Tarek Al-Wazir nach einem Wahlsieg der Grünen zum Ministerpräsidenten wählen würde,[21] während der FDP-Spitzenkandidat René Rock es für „sehr schwer vorstellbar“ hielt, in eine Regierung unter Führung der Grünen einzutreten.[22]

Der hessische Ministerpräsident Bouffier schloss für die CDU sowohl eine Koalition mit der Linken als auch mit der AfD aus.[23] René Rock erklärte, dass die FDP mit AfD und Linken ebenfalls nicht koalieren wird.[24] Koalitionen mit der AfD schlossen auch alle anderen im Landtag vertretenen Parteien aus. Die SPD blieb prinzipiell offen für eine Koalition mit der Linken.[25] Der Grünen-Spitzenkandidat Tarek Al-Wazir verwies darauf, dass „Ausschließeritis“ nach der Landtagswahl 2008 zu Neuwahlen führte und deshalb Sondierungen mit allen Parteien außer der AfD für die Grünen nicht ausgeschlossen sind.[26]

ErgebnisBearbeiten

Das endgültige Ergebnis wurde am 16. November 2018 festgestellt.[1]

Die CDU wurde mit 27 Prozent stärkste Kraft. Dahinter folgten Grüne und SPD jeweils mit einem Ergebnis von 19,8 Prozent. Laut dem endgültigen Endergebnis sind die Grünen mit 66 Stimmen Vorsprung zweitstärkste Kraft.

Die schwarz-grüne Landesregierung verfügt rechnerisch über eine Mehrheit von einem Sitz. Eine Große Koalition oder eine Ampel-Koalition erhielten ebenfalls theoretische Mehrheiten von einem Sitz. Die CDU erzielte mit 40 Direktmandaten 8 Überhangmandate, die übrigen Parteien insgesamt 19 Ausgleichsmandate (Grüne 6, SPD 6, AfD 3, FDP 2, Die Linke 2). Der Landtag vergrößerte sich auf 137 Sitze. Auf Basis der regulären Landtagsgröße von 110 Sitzen hätten weder die CDU/Grüne-Koalition noch eine theoretische CDU/SPD- oder Grüne/SPD/FDP-Koalition eine rechnerische Mehrheit erhalten.

Wahlanalysen zeigten, dass CDU und SPD vor allem bei Menschen im Rentenalter erfolgreich waren. Beide Parteien sowie die Grünen waren bei Wählern ohne Migrationshintergrund erfolgreicher als bei solchen mit ausländischen Wurzeln; AfD, FDP und Die Linke hingegen erzielten bei Wählern mit Migrationshintergrund bessere Ergebnisse als bei solchen ohne. Ehemalige Unions- und SPD-Wähler verstanden die Wahl als Gelegenheit, diese Parteien aus bundespolitischen Gründen abzustrafen; frühere CDU-Anhänger waren davon mehr betroffen als einstige SPD-Anhänger, die vor allem zu den Grünen abwanderten.[27]

 
Hessischer Landtag, Plenarsaal
Landesstimmen Wahlkreisstimmen
Stimmen
absolut
% Sitze Stimmen
absolut
% Direkt-
man-
date
Wahlberechtigte 4.372.788 4.372.788 -
Wähler 2.942.846 67,3 2.942.846 67,3
Gültige Stimmen 2.881.261 97,9 2.873.070 97,6
CDU 776.910 27,0 40 843.068 29,3 40
GRÜNE 570.512 19,8 29 517.904 18,0 5
SPD 570.446 19,8 29 670.637 23,3 10
AfD 378.692 13,1 19 362.210 12,6
FDP 215.946 7,5 11 205.384 7,1
DIE LINKE 181.332 6,3 9 164.535 5,7
FREIE WÄHLER 85.465 3,0 88.122 3,1
Tierschutzpartei 28.095 1,0 471 0,0
Die PARTEI 18.334 0,6 12.007 0,4
PIRATEN 11.617 0,4 3.818 0,1
ÖDP 7.539 0,3 3.232 0,1
NPD 6.173 0,2
Graue Panther 4.870 0,2
Bündnis C 3.789 0,1
Gesundheitsforschung 3.572 0,1
V-Partei³ 3.553 0,1 145 0,0
BGE 3.031 0,1
AD-Demokraten 2.971 0,1
Die Humanisten 2.646 0,1
DIE VIOLETTEN 2.403 0,1 373 0,0
MENSCHLICHE WELT 1.600 0,1 74 0,0
LKR 1.340 0,0 139 0,0
BüSo 425 0,0
DiB 168 0,0
APPD 94 0,0
NEV 643 0,0
ÖkoLinX Hessen 46 0,0
Total 2.881.261 100 137 2.873.070 100 55

Wahlkreiskarten der LandesstimmenanteileBearbeiten

Karte der DirektmandateBearbeiten

Nach der WahlBearbeiten

Sowohl die CDU als auch die SPD erklären die massiven Verluste in Hessen mit der Unzufriedenheit der Bürger mit der Arbeit der Bundesregierung. Es sei ein „Denkzettel für die GroKo“. Die SPD-Parteivorsitzende Andrea Nahles hat nach der hessischen Landtagswahl die Große Koalition im Bund scharf kritisiert. „Der Zustand der Regierung ist nicht akzeptabel“, sagte sie in Berlin. Schwarz-Rot müsse nun einen „verbindlichen Fahrplan“ für die kommenden Monate vorlegen – falls dessen Umsetzung bis zur „Halbzeitbilanz“ der Bundesregierung nicht gelinge, müsse die SPD überlegen, ob sie in der Großen Koalition noch „richtig aufgehoben“ sei. Auch die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Malu Dreyer hat nach den schweren Verlusten der SPD in Hessen Veränderungen in ihrer Partei gefordert. Es sei deutlich geworden, dass die meisten Wähler nicht den Eindruck hätten, dass die SPD Zukunftsfragen beantworte.

Der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU/CSU, Carsten Linnemann, forderte nach den hohen Verlusten der CDU von der Bundesparteivorsitzenden und Bundeskanzlerin Angela Merkel Konsequenzen: „Wer hier in Berlin dieses Ergebnis schönreden will, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt […] Unsere massiven Stimmenverluste lassen befürchten, dass wir weiterhin dabei sind, unseren Status als Volkspartei zu verlieren.“[28] Merkel gab am Tag nach der Wahl bekannt, beim Bundesparteitag im Dezember 2018 nicht mehr für den Bundesparteivorsitz kandidieren zu wollen.[29]

Bedingt durch die Verknüpfung mit dem politischen Schicksal Angela Merkels erfuhr die Landtagswahl auch im Ausland Beachtung. Die New York Times beschrieb das Wahlergebnis als einen Verlust der politischen Mitte zu Gunsten von „Linksaußen-“ und „Rechtsaußen-Parteien“. Es habe zu Bundeskanzlerin Merkels „überraschender Ankündigung“ geführt, welche in politischer Instabilität und einer schwierigen Übergangsphase resultiere, was sich negativ auf die wirtschaftlichen Aussichten der Eurozone auswirken könne.[30]

Sondierungsgespräche über Schwarz-Grün, Große Koalition und Ampel-KoalitionBearbeiten

Direkt nach der Landtagswahl vereinbarten die bisherigen Koalitionspartner Sondierungsgespräche über eine Fortsetzung der schwarz-grünen Koalition. Obwohl die CDU auch die FDP zu Gesprächen eingeladen hatte, schloss der FDP-Spitzenkandidat René Rock die Bildung einer Jamaika-Koalition aus, weil die Christdemokraten und die Grünen alleine über eine knappe Mehrheit verfügten.[31] Gespräche über eine schwarz-rote Koalition zwischen CDU und SPD wurden in der Woche nach der Wahl ebenfalls geführt.[32]

Eine Ampel-Koalition wurde von der FDP Hessen zunächst mit der Begründung, dass man Tarek Al-Wazir nicht zum Ministerpräsidenten wählen wolle, ausgeschlossen. Nachdem bei der Nachkontrolle des vorläufigen amtlichen Endergebnisses in Frankfurt am Main die Möglichkeit nicht mehr ausgeschlossen werden konnte, dass die SPD knapp vor den Grünen läge, kam es zu einem ersten Treffen zwischen SPD und FDP.[33] Als es am Tag vor der Bekanntgabe des endgültigen Ergebnisses zu einem ersten gemeinsamen Sondierungsgespräch mit Grünen, SPD und FDP kam, erklärte der FDP-Landesvorsitzende Stefan Ruppert, dass die SPD nach seinen Informationen knapp stärker als die Grünen werden würde.[34] Thorsten Schäfer-Gümbel erklärte am Abend nach dem Sondierungsgespräch, dass es aus seiner Sicht kein Thema geben würde, bei dem keine Einigung zwischen den drei Parteien möglich wäre.[35]

Das am 16. November bekanntgegebene amtliche Endergebnis ergab einen Vorsprung der Grünen von 66 Wählerstimmen vor der SPD. Da demnach Al-Wazir in einer Ampel-Koalition das Amt des Ministerpräsidenten beanspruchen könnte, erklärte der SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel, dass die SPD unter diesen Voraussetzungen keine Regierungsbeteiligung anstrebt und die Oppositionsführung im Landtag übernehmen will.[36]

Schwarz-grüne KoalitionsverhandlungenBearbeiten

Nachdem die FDP und die SPD keine Fortführung von alternativen Sondierungsgesprächen befürworteten, entschied sich der CDU-Landesvorstand am 16. November 2018 einstimmig dafür, den Grünen die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen anzubieten.[37] Am folgenden Tag beschloss der Landesvorstand der Grünen ebenfalls einstimmig, das Angebot der Christdemokraten anzunehmen.[38] Die Parteien trafen sich am 19. November 2018 zur ersten Verhandlungsrunde und setzten sich das Ziel, vor Weihnachten einen Koalitionsvertrag zu vereinbaren.[39] In der Nacht vom 18. auf den 19. Dezember 2018 schlossen die Koalitionspartner ihre letzte Verhandlungsrunde erfolgreich ab.[40]

Nachdem die Gremien beider Parteien die Ergebnisse gebilligt hatten, wurde am 23. Dezember 2018 der Koalitionsvertrag unterzeichnet. Er trägt den Titel Aufbruch im Wandel durch Haltung, Orientierung und Zusammenhalt und beinhaltet unter anderem:

  • Eine Aufstockung der Polizei um 1000 Stellen, hauptsächlich im Vollzugsdienst.
  • Strengere Regeln für Asylbewerber, sofern sie mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind.
  • Den weiteren Ausbau von Ganztagsschulen.
  • Die Aufstockung der Fördersummen für den sozialen Wohnungsbau um eine halbe Milliarde Euro.
  • Mehr Stellen für Professoren an hessischen Hochschulen.

An die CDU fallen, neben den Posten des Ministerpräsidenten und des Chefs der Staatskanzlei, sechs Ministerien, an die Grünen vier. Die konstituierende Sitzung mit der Wahl einer neuen Landesregierung fand am 18. Januar 2019 statt.[41]

Auszählung und Weitergabe der WahlergebnisseBearbeiten

Nachdem die Wahlbezirke die Schnellmeldungen an die Wahlämter der Städte und Gemeinden gemeldet hatten, reichten diese Ämter die Ergebnisse über die Wahlkreisleitung an das vom Hessischen Statistischen Landesamt (HSL) betriebene Portal WahlWeb weiter. Dazu mussten die Mitarbeiter der Gemeinden alle Ergebnisse einzeln eingeben. Eine direkte Weitergabe in elektronischer Form (XML-Datei), die bei früheren Wahlen möglich war, wurde laut HSL wegen Sicherheitsvorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nicht angeboten. Im Anschluss konnten die Gemeinden die Daten vom HSL zurück in ihre Wahlprogramme importieren. EDV-Probleme beim HSL verlangsamten für hunderte Gemeinden zwischen ca. 19.30 und 21.00 Uhr die Eingabe ihrer Daten in das WahlWeb, was die Ermittlung der Wahlergebnisse auf Landesebene um Stunden verzögerte.[42] Das vorläufige amtliche Wahlergebnis für Hessen stand am 29. Oktober 2018 um 01.51 Uhr fest. Im Zusammenhang mit der Technik des HSL stand möglicherweise auch, dass in verschiedenen Frankfurter Wahlbezirken falsche Ergebnisse im WahlWeb auftauchten.[43]

Fehler im vorläufigen ErgebnisBearbeiten

In vielen Frankfurter Wahlbezirken gab es Pannen wie das Vertauschen von Ergebnissen, Zahlendreher oder sogar Stapel von Stimmen, die bei der Ermittlung des vorläufigen Ergebnisses überhaupt nicht ausgezählt wurden. In einigen Bezirken wurden die Ergebnisse am Wahlabend nur geschätzt und erst bei der Ermittlung des endgültigen Wahlergebnisses genau ausgezählt. Möglicherweise liegen die Probleme an einer Nicht-Verfügbarkeit der IT-Systeme.[44][45] Zwischenzeitlich schien es möglich, dass das amtliche Endergebnis landesweit mehr Zweitstimmen für die SPD als für die Grünen ausweisen könnte.[46][47] Letztlich zeigte das amtliche Endergebnis, dass die Grünen bei den Zweitstimmen landesweit vor der SPD liegen, mit einem knappen Vorsprung von 66 Stimmen.[48]

Abweichungen des endgültigen Ergebnisses im Vergleich zu 2013Bearbeiten

Landesstimmen 2018 Landesstimmen 2013
vorläufig endgültig Abweichung vorläufig endgültig Abweichung
CDU 776.254 776.910 +656 1.198.889 1.199.633 +744
GRÜNE 570.260 570.512 +252 348.371 348.661 +290
SPD 570.166 570.446 +280 961.311 961.896 +585
AfD 378.376 378.692 +316 126.419 126.906 +487
FDP 215.642 215.946 +304 157.354 157.451 +97
DIE LINKE 181.263 181.332 +69 161.389 161.488 +99

Obwohl die Abweichungen zwischen dem endgültigen und dem vorläufigen Ergebnis der Landtagswahl von den Medien wegen des engen Rennens zwischen Grünen und SPD als ungewöhnlich wahrgenommen wurden, war das vorläufige Ergebnis 2018 im Vergleich zur Landtagswahl 2013 insgesamt genauer. Genauso wie bei vorigen Wahlen erhöhte sich die Anzahl der Stimmen von allen vertretenen Parteien des Landtags insbesondere, weil zunächst ungültig gewertete Stimmen bei der exakten Auszählung als gültig gewertet wurden.

UmfragenBearbeiten

SonntagsfrageBearbeiten

Letzte Umfragen vor der WahlBearbeiten

Institut Datum CDU SPD Grüne Linke FDP AfD Sonst.
Forschungsgruppe Wahlen[49] 25.10.2018 28 % 20 % 20 % 8 % 8 % 12 % 4 %
INSA[49] 23.10.2018 26 % 21 % 21 % 8 % 7 % 13 % 4 %
Infratest dimap[49] 18.10.2018 26 % 21 % 20 % 8 % 9 % 12 % 4 %
Forschungsgruppe Wahlen[49] 18.10.2018 26 % 20 % 22 % 8 % 8 % 12 % 4 %
Forschungsgruppe Wahlen[49] 03.10.2018 29 % 23 % 18 % 8 % 6 % 13 % 3 %
Infratest dimap[49] 24.09.2018 28 % 23 % 17 % 8 % 7 % 14 % 3 %
Forschungsgruppe Wahlen[49] 21.09.2018 32 % 25 % 15 % 8 % 6 % 11 % 3 %
INSA[49] 07.09.2018 29 % 24 % 14 % 8 % 7 % 14 % 4 %
Landtagswahl 2013 22.09.2013 38,3 % 30,7 % 11,1 % 5,2 % 5,0 % 4,1 % 5,6 %

Ältere UmfragenBearbeiten

Januar – August 2018
Institut Datum CDU SPD Grüne Linke FDP AfD Sonst.
Infratest dimap[49][50] 21.06.2018 31 % 22 % 14 % 7 % 7 % 15 % 4 %
Forschungsgruppe Wahlen[49] 12.06.2018 31 % 25 % 13 % 8 % 8 % 11 % 4 %
INSA[51] 17.05.2018 33 % 24 % 13 % 8 % 7 % 11 % 4 %
Forschungsgruppe Wahlen[49] 22.03.2018 31 % 26 % 13 % 8 % 7 % 10 % 5 %
Allensbach[49] 02.03.2018 31 % 26 % 12 % 7 % 9 % 11 % 4 %
Forsa[49] 25.02.2018 33 % 23 % 14 % 7 % 8 % 10 % 5 %
Infratest dimap[49][52] 19.01.2018 31 % 25 % 13 % 8 % 8 % 12 % 3 %
Landtagswahl 2013 22.09.2013 38,3 % 30,7 % 11,1 % 5,2 % 5,0 % 4,1 % 5,6 %
2013 – 2017
Institut Datum CDU SPD Grüne Linke FDP AfD Sonst.
Infratest dimap[49] 12.01.2017 32 % 24 % 14 % 8 % 6 % 14 % 2 %
Infratest dimap[49] 24.08.2016 36 % 27 % 13 % 6 % 4 % 9 % 5 %
Forsa[49] 18.04.2016 33 % 27 % 11 % 6 % 7 % 10 % 6 %
Infratest dimap[49] 20.01.2016 34 % 26 % 11 % 8 % 5 % 12 % 4 %
Forsa[49] 02.09.2015 38 % 28 % 13 % 5 % 5 % 4 % 7 %
dimap[49] 20.07.2015 41 % 27 % 14 % 6 % 6 % 2 % 4 %
dimap[49] 16.12.2014 38 % 27 % 16 % 7 % 2 % 5 % 5 %
Forsa[49] 14.03.2014 39 % 27 % 12 % 7 % 5 % 5 % 5 %
Landtagswahl 2013 22.09.2013 38,3 % 30,7 % 11,1 % 5,2 % 5,0 % 4,1 % 5,6 %

VerlaufBearbeiten

 
Sonntagsfragen zur Hessischen Landtagswahl der Institute Infratest Dimap (D), Forsa (F), Forschungsgruppe Wahlen (G), INSA (I) und Allensbach (A) sowie Ergebnis der Landtagswahl 2013.

Potential-AnalyseBearbeiten

Institut Datum Wahlchance CDU SPD Grüne Linke FDP AfD
INSA[53] 23.10.2018 „sicher“ 20 % 16 % 16 % 7 % 5 % 10 %
„sicher und vielleicht“ 38 % 40 % 48 % 23 % 22 % 15 %
„grundsätzlich nicht“ 25 % 19 % 17 % 29 % 20 % 70 %

Hypothetische Direktwahl MinisterpräsidentBearbeiten

Institut Datum   Volker Bouffier (CDU)   Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) keinen davon/weiß nicht
Forschungsgruppe Wahlen[54] 25.10.2018 43 % 34 % 23 %
Forschungsgruppe Wahlen[55] 18.10.2018 46 % 32 % 22 %
Forschungsgruppe Wahlen[56] 03.10.2018 42 % 35 % 16 %
Infratest dimap[57] 24.09.2018 43 % 39 % 9 %
Forschungsgruppe Wahlen[58] 21.09.2018 43 % 37 % 20 %
Infratest dimap[59] 21.06.2018 45 % 36 % 10 %
Forschungsgruppe Wahlen[60] 23.03.2018 45 % 34 % 21 %
Infratest dimap[61] 19.01.2018 45 % 40 % 9 %
Infratest dimap[62] 12.01.2017 48 % 35 % 9 %
Infratest dimap[63] 24.08.2016 45 % 27 %
Infratest dimap[62] 20.01.2016 46 % 35 %

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Landtagswahl in Hessen 2018 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Endgültiges Ergebnis Land Hessen statistik-hessen.de, zugegriffen am 16. November 2018
  2. Wahltermine in Deutschland
  3. Land Hessen: Volksabstimmungen 2018 (Memento des Originals vom 12. Juni 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wahlen.hessen.de
  4. Schwarz-Grün kann in Hessen weiter regieren, n-tv
  5. FAZ.net 19. Dezember 2018: CDU und Grüne einigen sich auf Koalitionsvertrag
  6. Wahlberechtigte Landtagswahl 2018 — Knapp 4,4 Millionen Wahlberechtigte in Hessen, statistik.hessen.de vom 21. Februar 2018 (abgerufen am 25. Oktober 2018)
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  9. http://www.doev.de/wp-content/uploads/2018/Leitsaetze/17/E_0558.pdf
  10. "Al-Wazir könnte Ministerpräsident werden" n-tv 18. Oktober 2018
  11. Kopf-an-Kopf-Rennen in Hessen Frankfurter Rundschau 19. Oktober 2018
  12. § 19 Absatz 3 und § 20 Absatz 3 Gesetz über die Wahlen zum Landtag des Landes Hessen.
  13. Land Hessen: Fristen und Termine (Memento des Originals vom 17. Juli 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wahlen.hessen.de
  14. Pressemitteilung des Landeswahlleiters vom 31. August 2018
  15. Landeswahlleiter: Bewerberinnen und Bewerber (Memento des Originals vom 1. September 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wahlen.hessen.de
  16. Das sind die Wahlprogramme der Parteien für die Landtagswahl in Hessen, hr-inforadio.de vom 24. Oktober 2018
  17. Hessische Grüne verzichten auf Koalitionsaussage. In: FAZ, 13. August 2018.
  18. FDP geht ohne Koalitionsaussage in den hessischen Wahlkampf. In: t-online.de (dpa), 9. August 2018.
  19. Landtagswahl in Hessen: SPD schließt große Koalition nicht aus. In: Tag24.de, 30. September 2018.
  20. Helge Matthiesen: Wie es vor der Landtagswahl in Hessen aussieht. In: General-Anzeiger-Bonn.de, 5. Oktober 2018.
  21. Pitt von Bebenburg: Al-Wazir hebt den Finger nicht. In: FR.de (Frankfurter Rundschau). 19. Oktober 2018, abgerufen am 30. Oktober 2018.
  22. FDP will mitregieren: Nicht unter Tarek Al-Wazir. In: Welt.de. 18. Oktober 2018, abgerufen am 30. Oktober 2018.
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  25. fnp.de
  26. Grüner Spitzenkandidat Al-Wazir vor der Hessen-Wahl: ‚Ausschließeritis‘ nicht kultivieren. In: ARD-Morgenmagazin. 19. Oktober 2018, abgerufen am 29. Oktober 2018.
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  29. WELT: Zeitenwende nach Hessen-Wahl 2018: Merkel zieht die Reißleine. In: DIE WELT. 29. Oktober 2018 (welt.de [abgerufen am 29. Oktober 2018]).
  30. Ewing, Jack: Eurozone Growth Slips to Four-Year Low, Fueling Crisis Fears. In: New York Times. 30. Oktober 2018 (englisch, nytimes.com [abgerufen am 31. Oktober 2018]).
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  32. https://www.welt.de/newsticker/news1/article183081920/FDP-Hessische-CDU-fuehrt-Sondierungsgespraeche-mit-Gruene-FDP-und-SPD.html
  33. https://www.tagesspiegel.de/politik/pannen-bei-der-landtagswahl-spd-und-fdp-in-hessen-wollen-mit-gruenen-sondieren/23598724.html
  34. https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-regional-politik-und-wirtschaft/ampel-sondierung-in-wiesbaden-und-spd-vermutlich-vor-den-gruenen-hier-treibt-al-58460942.bild.html
  35. https://www.wiesbadener-kurier.de/politik/hessen/keine-absage-an-die-ampel-in-hessen_19186803
  36. https://www.hessenschau.de/politik/wahlen/landtagswahl-2018/jetzt-steuert-alles-auf-schwarz-gruen-zu,ltw18-endergebnis-landtagswahl-100.html
  37. Volker Bouffier: Die CDU Hessen bietet BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Koalitionsverhandlungen an CDU Hessen 16. November 2018
  38. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen beschließen die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der CDU Hessen Bündnis 90/Die Grünen 17. November 2018
  39. Neuer Koalitionsvertrag soll noch vor Weihnachten stehen hessenschau.de 19. November 2018
  40. CDU und Grüne einigen sich auf Koalitionsvertrag tagesschau.de 19. Dezember 2018
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  43. Hanna Immich: Wohl wieder eine Wahl-Panne in Frankfurt. In: hessenschau.de, 2. November 2018.
  44. Panne bei Landtagswahl in Hessen: SPD könnte Grüne überholen
  45. Bei der Hessen-Wahl wurden Stimmen in einigen Bezirken nur geschätzt
  46. SPD könnte in Hessen doch noch vor Grünen landen
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  51. Wahl-Umfrage: Schwarz-Grün in Hessen ohne Mehrheit (Memento des Originals vom 17. Mai 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rtl.de
  52. hr-Hessentrend: Keine Mehrheit für Schwarz-Grün in Sicht (Memento des Originals vom 13. Dezember 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hessenschau.de
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  54. Politbarometer Extra: CDU und SPD drohen deutliche Verluste – Grüne auf Rekordhoch, auf zdf.de, abgerufen am 25. Oktober 2018.
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  56. Die Grünen im Aufwind, FDP bangt (Memento des Originals vom 5. Oktober 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ffh.de, auf ffh.de, abgerufen am 4. Oktober 2018.
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  59. Bildergalerie: Alle Zahlen, alle Ergebnisse - der Hessentrend im Juni 2018, auf hessenschau.de, abgerufen am 21. Juni 2018.
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  61. Bildergalerie: Alle Zahlen, alle Ergebnisse - der Hessentrend im Januar 2018 (Memento des Originals vom 13. Dezember 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hessenschau.de, auf hessenschau.de, abgerufen am 19. Januar 2018.
  62. a b Hessen Januar 2017 im Auftrag des Hessischen Rundfunks, auf infratest-dimap.de, abgerufen am 13. Januar 2018.
  63. SPD: Mittelmäßige Umfragewerte: Bouffier in Umfrage klar vor Schäfer-Gümbel, auf faz.net, abgerufen am 5. Oktober 2018.