L’Isle-Adam

französische Gemeinde

L’Isle-Adam ist eine französische Gemeinde mit 11.986 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Département Val-d’Oise in der Region Île-de-France. Sie gehört zum Arrondissement Pontoise und zum Kanton L’Isle-Adam. Die Einwohner werden Adamois genannt.

L’Isle-Adam
Wappen von L’Isle-Adam
L’Isle-Adam (Frankreich)
L’Isle-Adam
Staat Frankreich
Region Île-de-France
Département (Nr.) Val-d’Oise (95)
Arrondissement Pontoise
Kanton L’Isle-Adam
Gemeindeverband Vallée de l’Oise et Trois Forêts
Koordinaten 49° 7′ N, 2° 13′ OKoordinaten: 49° 7′ N, 2° 13′ O
Höhe 23–113 m
Fläche 15,74 km²
Einwohner 11.986 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 761 Einw./km²
Postleitzahl 95290
INSEE-Code
Website https://www.ville-isle-adam.fr/

Rathaus (Mairie)

GeografieBearbeiten

 
Die Grande-Rue um 1900

Die Stadt liegt in der Banlieue nordwestlich von Paris. Im Westen grenzt die Stadt an den Fluss Oise, zu allen anderen Seiten ist sie vom Forêt de L’Isle-Adam umgeben.

Benachbarte Gemeinden sind Parmain, Champagne-sur-Oise, Mours, Presles, Nerville-la-Forêt, Villiers-Adam, Butry-sur-Oise, Mériel und Valmondois.

GeschichteBearbeiten

Im Zweiten Weltkrieg durchbrachen die deutschen Truppen auf ihrem Vormarsch nach Paris bei L’Isle-Adam am 12. Juni 1940 die Stellungen der französischen Verteidiger.[1]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Schleuse an der Oise

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in L’Isle-Adam

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Honoré de Balzac (1799–1850) hielt sich 1827 auf Einladung des Bürgermeisters in L’Isle-Adam auf. In einem Brief an seine Schwester schrieb er, dass L’Isle-Adam sein Paradies auf Erden sei. Sein Werk Physiologie der Ehe (La physiologie du mariage) entstand dort.

In L’Isle-Adam geboren sind:

StädtepartnerschaftenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes du Val-d'Oise. Flohic Éditions, Band 1, Paris 1999, ISBN 2-84234-056-6, S. 405–425.

WeblinksBearbeiten

Commons: L'Isle-Adam – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Henri Amouroux: La vie des Français sous l’occupation. Tome I. Librairie Arthème Fayard, Paris 1961, ISBN 2-253-02453-8, S. 27.