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Genin (Lübeck)

Teil des Lübecker Stadtteiles Lübeck-Moisling
(Weitergeleitet von Lübeck-Genin)
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Das ehemalige Dorf Genin ist heute Teil des Lübecker Stadtteiles Lübeck-Moisling und des Stadtbezirkes Alt-Moisling/Genin.

LageBearbeiten

Genin liegt im Süden der Hansestadt Lübeck am ehemaligen Lauf der Stecknitz, deren Altarme noch erkennbar sind. Seit einigen Jahren befindet sich in der Nähe das Autobahnkreuz Lübeck (Autobahnen 1 und 20).

GeschichteBearbeiten

Das Dorf Genin wurde bereits 1149 von Graf Adolf II. von Schauenburg Bischof Vizelin als Ausstattung des zu diesem Zeitpunkt noch in Oldenburg befindlichen Bistums geschenkt. 1163 wurde diese Schenkung dem Domkapitel bei seiner weiteren Dotierung des Bistums nach dessen Verlegung nach Lübeck unter Bischof Gerold aus Anlass der Stiftung von Dom und Domkapitel bestätigt. Die endgültige Loslösung von Holstein geschah erst 1326, im Zuge des Baus der Landwehr und des Lübecker Landgrabens. Unter den Kapitel-Kirchdörfern gehörte Genin von diesem Zeitpunkt an bis zur Säkularisation 1803 zur kleinen Gruppe der Landwehrdörfer, also der Kapitel-Kirchdörfer, die innerhalb der Lübecker Landwehr lagen. Als weitere Besonderheit verfügte Genin als einziges Dorf des Lübecker Domkapitels mit St. Georg über eine eigene Kirche, sieht man von der Kapelle in Hamberge einmal ab.

Koordinaten: 53° 50′ N, 10° 39′ O