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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Lübbow führt kein Wappen
Lübbow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lübbow hervorgehoben
Koordinaten: 52° 55′ N, 11° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Lüchow-Dannenberg
Samtgemeinde: Lüchow (Wendland)
Höhe: 23 m ü. NHN
Fläche: 19,52 km2
Einwohner: 809 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km2
Postleitzahl: 29488
Vorwahlen: 05883, 05841, 05843
Kfz-Kennzeichen: DAN
Gemeindeschlüssel: 03 3 54 017
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Salzwedeler Str. 17
29488 Lübbow
Bürgermeister: Matthias Holz (parteilos)
Lage der Gemeinde Lübbow im Landkreis Lüchow-Dannenberg
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Über dieses Bild

Lübbow ist eine Gemeinde im Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Lübbow liegt im Naturpark Elbhöhen-Wendland. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Lüchow (Wendland) an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Lüchow (Wendland) hat.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde Lübbow besteht aus folgenden Ortsteilen:

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Dangenstorf und Rebenstorf eingegliedert.[2]

PolitikBearbeiten

Die Gemeinde Lübbow gehört zum Landtagswahlkreis 48 Elbe und zum Bundestagswahlkreis 38 Lüchow-Dannenberg – Lüneburg.[3][4]

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat aus Lübbow setzt sich aus neun Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

  • FL 9 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2016)

BürgermeisterBearbeiten

Der ehrenamtliche Bürgermeister Matthias Holz wurde am 3. November 2016 gewählt.

VerkehrBearbeiten

 
Kirche in Lübbow

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In der Liste der Baudenkmale in Lübbow befinden sich die Baudenkmale der Gemeinde Lübbow.

In der Gemeinde Lübbow gibt es die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Rebenstorf, zu der auch die Kapelle in Lübbow gehört. Die Kirchengemeinde hat ein gemeinsames Pfarramt mit den Kirchengemeinden Bösel und Lemgow, dessen Sitz in Schweskau im Lemgow ist.

Die evangelische Kapelle St. Jakobi ist ein kleiner Feldsteinbau, der möglicherweise aus dem 13. Jahrhundert stammt. Der westlich gelegene rundbogige Eingang trägt eine Backsteinrahmung. Die Ostwand ist in Fachwerk ausgeführt.[5]

Steinzeitliche FundeBearbeiten

In den Kiesgruben von Lübbow wurden in den Jahren zwischen 1979 und 1985 mehrere Tausend Feuersteinartefakte gefunden, deren Herstellung Neandertalern vor etwa 200 000 Jahren zugeschrieben wird. Die Werkzeuge aus baltischem Feuerstein (Flint) wurden in den Vorschüttkiesen der Saalevereisung abgelagert, müssen noch vor der glazigenen (durch den Gletscher bedingten) Aufschüttung der Kiese und Sande hergestellt worden sein. Die heute der Öffentlichkeit überlieferte Sammlung stammt im Wesentlichen vom ehrenamtlichen Heimatforscher Hermann Leunig, unterstützt durch Wilcken Dürre. Die Sammlung wurde 1987 dem Landesmuseum Hannover übereignet. Es handelt sich bei den 600 wissenschaftlich analysierten Werkzeugen um ein Inventar des Acheuléen, das zu etwa 20 % in Levallois-Technik und zu 80 % in einfacher bzw. Clacton-Technik hergestellt worden ist. Unter den Geräten gibt es Faustkeile und Blattschaber. Die "Sammlung Leunig" ist heute einer der größten Acheuléen-Komplexe im norddeutschen Altmoränengebiet.

LiteraturBearbeiten

  • L. Steguweit: Neue Untersuchungen am mittelpleistozänen Flintinventar von Lübbow. Ldkr. Lüchow-Dannenberg 1998, Die Kunde N. F. 49, S. 1–40.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Lübbow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2017 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 232.
  3. Landtagswahlkreise ab 16. Wahlperiode. Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Niedersächsischen Landtag. Anlage zu § 10 Abs. 1 NLWG, S. 4. (PDF (Memento des Originals vom 25. Juli 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nls.niedersachsen.de; 87 KB)
  4. Beschreibung der Wahlkreise. Anlage zu § 2 Abs. 2 Bundeswahlgesetz. In: Achtzehntes Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes. Anlage zu Artikel 1. Bonn 18. März 2008, S. 325. (PDF (Memento des Originals vom 25. Juli 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de; 200 KB)
  5. LÜBBOW Kr. Lüchow-Dannenberg. Ev. Kapelle St. Jakobi. In: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen Niedersachsen. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 868