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Lézignan-Corbières

französische Gemeinde

GeografieBearbeiten

Lézignan liegt im Gebiet des Corbières an der Kante zum Minervois, etwa 40 Meter über dem Meer. In der Umgebung wird Landwirtschaft, vorwiegend Weinbau, betrieben. Die Stadt verfügt über einen kleinen Flughafen mit Hartbelagpiste (1.000 Meter).

GeschichteBearbeiten

Im 13. Jahrhundert wurde die Stadtkirche Saint Félix de Gérone erbaut und in den folgenden Jahrhunderten immer wieder umgebaut. Die Stadtplanung ist ringartig, aber auf der Nordseite unvollständig. Die Südseite des Ringes ist heute ein Platz im Stil Napoléons III.

Nach der Besetzung Vichy-Frankreichs im November 1942 durch die deutsche Wehrmacht übernahm ein Kommando der deutschen Luftwaffe den erwähnten Flugplatz, der umgehend, allerdings für lediglich vier Wochen, Heimat der I. Gruppe des Nachtjagdgeschwader 2 (I./NJG 2) wurde, das mit Ju 88C ausgerüstet war.

Im Sommer 1943 waren hier später Do 17 und DFS 230-Lastensegler von Stab und I. Gruppe des Luftlandegeschwaders 1 (S. und I./LLG 1) stationiert und im August auch noch die Sondergruppe des gleichen Geschwaders.

Letzter Verband der Luftwaffe war im Frühjahr 1944 für einige Wochen die 4. Staffel des Kampfgeschwaders 76 (4./KG 76), eine Ju 88A Einheit.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2016
Einwohner 6939 7558 7355 7514 7881 8266 9465 11.334
Quellen: Cassini und INSEE

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Lézignan hat mit dem Wochenmarkt eine regionale Zentrumsfunktion. Es gibt auf der Westseite der Stadt ein Weinbaumuseum. Eine regionale Verbraucherausstellung, die Promaude, findet einmal pro Jahr in Lézignan-Corbières statt.

PersönlichkeitenBearbeiten

StädtepartnerschaftBearbeiten

Seit 1969 besteht eine Städtepartnerschaft mit Lauterbach in Hessen.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Lézignan-Corbières – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien