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Kyknos (Sohn des Poseidon)

Sohn des Poseidon
Kyknos (rechts) nach seiner Verwandlung

Kyknos (griechisch Κύκνος, Schwan, lateinisch Cygnus) ist in der griechischen Mythologie der Sohn des Poseidon und der Kalyke.

Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: siehe Diskussionsbeiträge zur Etymologie! Es gibt auch Meinungen, dass sich Kyknos vom anatolischen bzw. luwischen Namen Kukunni ableiten lasse; dies kann aber sinnvollerweise erst ergänzt werden, wenn die (antiken) griechischen Erklärungen vervollständigt und relativiert werden.
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Er wurde von Fischern Kyknos genannt, weil sie das ausgesetzte Kind am Strand von Schwänen umkreist gefunden hatten. Kyknos wurde König von Kolonai in der Troas. Durch die Verleumdungen seiner zweiten Gemahlin Philonome und eines Flötenspielers irregeleitet, ließ er seine beiden Kinder mit seiner ersten Gemahlin Prokleia, Tenes und Hemithea, in einem Kasten ins Meer werfen; sie landeten auf Tenedos, wo Tenes König wurde. Als die Lüge aufflog, ließ Kyknos den Flötenspieler steinigen und seine Frau lebendig begraben. Später fand Kyknos seinen Sohn wieder und zog mit ihm den Trojanischen Krieg, um die Troer gegen die Griechen zu unterstützen. Er versuchte mit seinen Truppen die Landung der Griechen an der Küste der Troas zu verhindern. Kyknos erwies sich als tapferer Kämpfer und als es zum Zweikampf mit Achilleus kam, vermochte dieser Kyknos wegen seiner Unverwundbarkeit durch Waffen nicht zu töten. Schließlich strauchelte Kyknos aber und wurde von Achilleus mit dem Helmriemen erwürgt und alsbald in einen Schwan verwandelt. Laut Quintus von Smyrna waren Kyknos’ Waffen später ein Kampfpreis bei den Leichenspielen für Achilleus.

QuellenBearbeiten

LiteraturBearbeiten