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Anthony Appiah

US-amerikanischer analytischer Philosoph und Schriftsteller
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Kwame Anthony Appiah

Kwame Anthony Akroma-Ampim Kusi Appiah (* 8. Mai 1954 in London) ist ein analytischer Philosoph, der unter anderem zu Fragen der Semantik, Ethik, Politik sowie interkulturellen Philosophie arbeitet und neben umfangreicher Herausgebertätigkeit Romane schreibt. Er ist Professor an der New York University.

LebenBearbeiten

Appiah wurde in London als Sohn des bekannten ghanaischen Politikers und Juristen Joe Appiah und der in Großbritannien geborenen und in Ghana durch ihre Kinderbücher bekannt gewordenen Peggy Cripps-Appiah geboren. Er verbrachte seine Kindheit in Kumasi in Ghana.

Appiah studierte von 1972 bis 1982 am Clare College in Cambridge und erwarb dort seinen Doktor (Ph.D.). Anschließend war er von 1982 bis 1986 in Yale, von 1986 bis 1990 in Cornell und dann 1990 bis 1991 in Duke. Von 1991 bis 2002 war er in Harvard. 2002 wurde Appiah als Laurance S. Rockefeller Professor nach Princeton berufen und 2014 wechselte er an die New York University.

1995 wurde Appiah in die American Academy of Arts and Sciences gewählt. 2001 wurde er gewähltes Mitglied der American Philosophical Society.[1]

Er ist vor allem durch seinen Begriff von Kosmopolitismus als Vorrang der Universalität (menschenrechtlicher Werte) über die Differenz (unter Kulturen) bekannt. Rasse und Identität spielen in seinem politisch liberalen Denken eine zentrale Rolle.

Werke (unvollständig)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Member History: Kwame Anthony Appiah. American Philosophical Society, abgerufen am 12. April 2018 (englisch, mit Kurzbiographie).
  2. Kwame Anthony Appiah: „Identitäten“ „Einheitliche Kulturen gab es nie“, deutschlandfunkkultur.de vom 21. September 2019, abgerufen selbigen Datums