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Kurt Männer (* 1. Februar 1913; † 1942) war ein deutscher Fußballspieler.

KarriereBearbeiten

Männer gehörte dem BC Hartha an, für den er von 1936 bis 1940 in der Gauliga Sachsen, in einer von zunächst 16, später auf 23 aufgestockten Gauligen zur Zeit des Nationalsozialismus als einheitlich höchste Spielklasse im Deutschen Reich Punktspiele bestritt. Am Ende seiner Premierensaison gewann er mit der Mannschaft aus Hartha die Gaumeisterschaft, die in der Folgesaison – punktgleich, aber mit dem besseren Torquotienten – vor dem SV Fortuna Leipzig erneut gewonnen wurde. Aufgrund der Erfolge nahm er auch zweimal an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft teil, wobei er am 9. Mai 1937 im vorletzten Gruppenspiel, beim 6:2-Sieg über den SV Hindenburg Allenstein, debütierte und mit dem Treffer zum 1:0 in der 16. Minute auch sein erstes Tor erzielte. In der Folgesaison bestritt er alle sechs Spiele in der Gruppe C und erzielte im ersten Gruppenspiel, beim 1:1 gegen den VfB Stuttgart, in der 28. Minute ebenfalls das Tor zur 1:0-Führung. In der Saison 1938/39 wurde seine Mannschaft vom Dresdner SC als Meister entthront; die Saison 1939/40 – in zwei Gruppen unterteilt – schloss er und seine Mannschaft als Vierter von sechs Mannschaften ab. Ob er danach weiterhin für den BC Hartha spielte, ist nicht bekannt; einer Mitteilung vom 17. Februar 1942 zufolge fiel er bei Kampfhandlungen an der Ostfront.

Im Tschammerpokal-Wettbewerb bestritt er 1937 drei Spiele, in denen er sieben Tore, allein vier beim 10:1-Sieg im Erstrundenspiel gegen den SC Schlesien Haynau, erzielte und damit zugleich bester Torschütze des Wettbewerbs wurde. 1939 bestritt er ebenfalls drei Spiele, in denen er drei Tore erzielte und mit diesen die Erstrundenbegegnung mit dem First Vienna FC mit 3:2 n. V. entschied.

ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Matthias Weinrich, Hardy Grüne: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 6: Deutsche Pokalgeschichte seit 1935. Bilder, Statistiken, Geschichten, Aufstellungen. Agon-Sportverlag, Kassel 2000, ISBN 3-89784-146-0, S. 30–38.