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Mit Kulturphilosophie wird eine Philosophie bezeichnet, die Kulturtheorien formuliert, dabei Distanz zu traditionellen Auffassungen zum Ausdruck bringt und kulturelle Phänomene reflektiert. Sie entwickelte sich um die Wende des 19./20. Jahrhunderts im Zusammenhang gesellschaftlicher und politischer Veränderungen der Vor-, Kriegs- und Nachkriegszeit des Ersten Weltkrieges. Intellektuelle (z. B. Simmel u. Valéry) stellten anlässlich der Millionen von Toten und eines allseitigen Normenverlustes die kulturtragenden Theorien idealistischer Philosophien, vor allem der Hegels und Kants in Frage oder verwarfen sie. Heute wird Kulturphilosophie auch der in den 1980igern aufkommenden Kulturwissenschaft zugeordnet. Ihre Vertreter distanzieren sich von der Begrenzung ihrer Wissenschaft auf eine Schulwissenschaft der Philosophie.[1]

Inhaltsverzeichnis

Kultur als gemeinsame AktivitätBearbeiten

Einige Kulturkritiker dieser Zeit (u. a. Oswald Spengler) sahen das Ende der Kultur gekommen. Mehrheitlich vertrat man ein idealismuskritisches Programm und knüpfte damit auch an Ideen des 19. Jahrhunderts an[2]. Dieses Programm wollte die Reform des philosophischen Denkens einleiten: philosophische Theorien sollten den Bedürfnissen der Menschen und den wissenschaftlichen Ansprüchen der Zeit angepasst werden. Man verabschiedete die Auffassung, dass Kultur ein Gebilde verschiedener "Seinsbereiche" sei, die aus qualifizierten Produkten der Künste und Wissenschaften bestanden. Durch den Gebrauch dieser Produkte, so hatte man behauptet, entwickelten sich "Menschen mit Kultur".

Diese Vorstellung hatte durch die Ereignisse des Krieges und der vorangehenden und nachfolgenden gesellschaftspolitischen Veränderungen ihre Allgemeinverbindlichkeit verloren. Kulturphilosophen gingen Anfang des 20. Jahrhunderts dazu über, Kultur als gemeinsame Aufgabe aller Menschen zu betrachten. Als Ausdrucksformen von Kultur galten nun die sich wandelnden Produkte und Strukturen des gemeinsamen Handelns. Man betrachtete Kultur als ein dynamisches Gebilde, als "ein Ensemble von Wechselwirkungen", das Menschen gemeinsam hervorbringen und das dem Einzelnen zur Lebensorientierung dient. Das “eigentümlichen Wechselverhältnis” zwischen dem Einzelnen und der Gemeinschaft ist Kultur. “Ihr Gehalt besteht für uns nur dadurch, dass es (das gemeinsam Geschaffene) ständig von neuem angeeignet und dadurch stets aufs neue geschaffen wird.”[3]

Die Umstellung auf dieses funktionale (positivistische) Denken über Kultur prägt das Selbstverständnis der Kulturphilosophie und schlägt sich in neuen, kulturphilosophischen Theorien nieder, die auf die Kulturwissenschaften innovativ wirken. Ein charakteristisches Merkmal ist die kritische Reflexion kultureller Phänomene, wie sie in Anknüpfung an Ideen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nach dem Zweiten Weltkrieg (u. a. Arendt, Horkheimer, Marcuse) gefordert wurde.[4]

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Ansprüche an eine KulturphilosophieBearbeiten

Je nachdem auf der Grundlage welchen Weltbildes (idealistisch, empiristisch, materialistisch, liberalistisch, marxistisch, existenzialistisch usw.) sich ein Philosoph den Fragen an die Kultur nähert, wird schon seine Fragestellung unterschiedlich ausfallen. Schematisch kann man dabei die folgenden Ansätze unterscheiden:

  1. Die formale oder systematische Kulturphilosophie hinterfragt die Kulturwissenschaften in ihrer Denkweise und ihren Methoden.
  2. Die materiale oder wertorientierte Kulturphilosophie diskutiert die Lebensweisen des Menschen und die Entstehung und Begründung von Wertesystemen. Sie untersucht die Kultur als Gegenstand und die Begründung von Kultur. Damit verbunden sind Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Tugenden oder der Ethik.
  3. In der kulturkritischen Kulturphilosophie werden Unbehagen und Unzufriedenheit mit bestehenden kulturellen Zuständen untersucht und oftmals auch Weltbilder entworfen, wie und wohin sich vorhandene Kultur entwickeln soll.

GeschichteBearbeiten

VorläuferBearbeiten

Zu den Klassikern der erst in der Neuzeit einsetzenden Kulturphilosophie zählen der Skeptiker Michel de Montaigne, der Historiker Giambattista Vico, Jean-Jacques Rousseau und Johann Gottfried Herder. Auch diverse Werke Friedrich Nietzsches können als kulturkritische Schriften gesehen werden. Montaigne zeichnete ein pluralistisches Weltbild. Für ihn waren Werte und Ästhetik aus Gewohnheiten hervorgegangen und relativ zur jeweiligen Gesellschaft – eine Position, die sich auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts großer Beliebtheit erfreut, so dass seine Essays in der Gegenwart viel gelesen sind. Für Vico war der Mensch selber Schöpfer seiner Geschichte, die im Mythos begann und sich zyklisch in einem Kulturkreislauf entwickelt. Die Erkenntniskraft der Geschichte übersteigt nach Vicos Auffassung die der Naturwissenschaft. Vico spiegelte damit einen Grundgedanken der Aufklärung, der in der Lösung von der Vorstellung einer göttlichen Ordnung bestand. Aus der Kritik an der bestehenden Kultur und Gesellschaft seiner Zeit entwickelte Rousseau seine Vorstellung einer aus dem natürlichen Zustand als Zwangsgemeinschaft hervorgegangenen Gesellschaft, in der durch die Loslösung von der ursprünglich auf Bedürfnisbefriedigung ausgerichteten Art des Wirtschaftens Egoismus und Intrige vorherrscht. Der kritischen Betrachtung stellte Rousseau die Hoffnung auf eine sich immer stärker an Bedeutung gewinnenden Vernunft begleitet von Mitleid und moralischer Reflexion entgegen.

Mit seinem Werk Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit (1784–1791) lieferte Herder den Ausgangspunkt zur philosophischen Untersuchung der strukturellen Entwicklung der Gesellschaft. Neben der historischen Betrachtung stellte er die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Kulturen verschiedener Völker und die Genese unterschiedlicher kultureller Systeme gegenüber. Herder begriff Kultur als einen Fortschrittsprozess der Entwicklung eines Volkes. Kultur war für ihn überhöhte Natur, in der Völker wachsen, blühen und vergehen. Dabei war auch Herder optimistisch, dass Vernunft und Humanität sich immer mehr entfalten könnten. Hegel sah im christlichen Bewusstsein den Grundstein der abendländischen Kultur, indem die religiöse Konzentration eine geistige, auf das ewige Leben ausgerichtete Innenwelt entstehen ließ, der eine sinnliche Außenwelt als etwas Fremdes gegenübersteht, das dem Subjekt als Feld der Selbstverwirklichung im endlichen Leben zur Verfügung steht. Im 19. Jahrhundert dominierten nach Hegel Historismus und die sich explosionsartig entwickelnden Naturwissenschaften, so dass Philosophie überhaupt, insbesondere in ihrer spekulativen Form, kaum eine Rolle mehr spielte. Als Kulturwissenschaften standen lediglich Kulturgeschichte, die deskriptiv aufgefasst wurde, und Ethnologie im Vordergrund. Lediglich die Kulturkritik Nietzsches hob sich von den positivistischen Denkweisen seiner Zeit ab, so etwa in seinen frühen Unzeitgemäßen Betrachtungen oder im großen Teil der späten Götzen-Dämmerung. Einen ganz anderen Ansatz der Gesellschaftskritik fanden die Linkshegelianer, der sich vor allem auf Religion und die wirtschaftlichen Verhältnisse bezog. Kulturphilosophische Perspektiven des Marxismus, in dem zunächst die materiellen gesellschaftlichen Verhältnisse im Vordergrund standen, finden sich erst im 20. Jahrhundert, zum Beispiel in Lenins These von den zwei Kulturen.[5]

Kulturphilosophie als erste PhilosophieBearbeiten

Die seit Beginn des 20. Jahrhunderts einsetzende Kulturphilosophie im engeren Sinne wurde begründet durch Ludwig Stein, der als Erster den Begriff in seinem Werk An der Wende des Jahrhunderts. Versuch einer Kulturphilosophie (1899) verwendete. Rudolf Eucken nahm diesen Ansatz in seinem Werk Geistige Strömungen der Gegenwart (1904) auf. 1910 wurde die Zeitschrift Logos.Internationale Zeitschrift für Philosophie der Kultur gegründet. Georg Simmel war Mitherausgeber. Heinrich Rickert schrieb im ersten Heft den programmatischen Aufsatz Vom Begriff der Philosophie. Kulturphilosophie war ein aus der Lebensphilosophie und Teilen des Neukantianismus sich herleitender Gegenentwurf zu wissenschaftsorientierten Versuchen, die Krise der Philosophie zu überwinden, wie sie bei Edmund Husserls Phänomenologie, in der Marburger Schule des Neukantianismus oder im Logischen Empirismus des Wiener Kreises zu finden sind. Kulturphilosophie wurde nicht als philosophisches Teilgebiet (nicht als „Bindestrich-Philosophie“) verstanden. Vielmehr sah man in ihr einen neuen Weg, auf die durch Wissenschaft, Industrialisierung und Verstädterung veränderten Strukturen der Gesellschaft philosophisch zu antworten. Als frühe Vertreter der Kulturphilosophie sind zu nennen der Kulturhistoriker Leo Frobenius, Oswald Spengler, der in Der Untergang des Abendlandes ein zyklisches Geschichtsmodell einer als Organismus aufgefassten Kultur entwarf, Jean Gebser (Ursprung und Gegenwart) oder Sigmund Freud, der kulturelle Entwicklung auf Triebverzicht, der ein integraler Bestandteil von Ethik ist, zurückführte (Das Unbehagen in der Kultur).

Für Georg Simmel (Philosophie des Geldes) war Kultur der Ausdruck geistigen und schöpferischen Lebens. Sie bildet sich ab in Formen zur Deutung der Wirklichkeit (Sprache, Mythos, Kunst, Religion, Wissenschaft) und Formen zur Ordnung des Zusammenlebens (Wirtschaft, Recht, Bildung, Staat, Verkehr oder ethische Imperative). Diese Formen haben einen Kulturwert, der historisch bewährt ist und die alltägliche Lebenswelt bestimmt. Dieser Kulturwert ist zu unterscheiden von dem Sachwert, der kulturellen Gegenständen zukommt. Kulturwerte haben eine eigene Logik. Wenn die Bedeutung von Sachwerten zu sehr in den Vordergrund tritt, ist dies Anlass zu Unbehagen und Anzeichen einer notwendigen Kulturkritik.

Ernst Cassirer begründete Kultur durch seine Philosophie der symbolischen Formen. „Der Mensch lebt in einem symbolischen und nicht mehr bloß in einem natürlichen Universum. Statt mit den Dingen selbst umzugehen, unterhält sich der Mensch in gewissem Sinne dauernd mit sich selbst. Er lebt so sehr in sprachlichen Formen, in Kunstwerken, in mythischen Symbolen oder religiösen Riten, dass er nichts erfahren oder erblicken kann, außer durch Zwischenschaltung dieser künstlichen Medien“.[6] Dabei lebt der Mensch normalerweise in einem natürlichen Kulturverständnis, noch ohne Reflexion. Erst in der Wissenschaft nimmt der Mensch eine zu sich distanzierte Haltung ein, die ihn seine kulturgebundene Situation erkennen lässt. So ist es dem Menschen auch erst in der Wissenschaft möglich, sein Unbehagen an der Kultur zu untersuchen und entsprechende Kritik zu formulieren.

Auf Immanuel Kant geht eine (im Englischen nicht existierenden) Unterscheidung von Zivilisation und Kultur zurück. „Wir sind im hohen Grade durch Kunst und Wissenschaft cultiviert. Wir sind civilisiert bis zum Überlästigen, zu allerlei gesellschaftlicher Artigkeit und Anständigkeit. Aber uns schon für moralisirt zu halten, daran fehlt noch sehr viel. Denn die Idee der Moralität gehört noch zur Cultur; der Gebrauch dieser Idee aber, welcher nur der Sittenähnlichkeit in der Ehrliebe und der äußeren Anständigkeit hinausläuft, macht die bloße Civilisierung aus“.[7] Während Zivilisation das Äußere, Formale bezeichnet, ist Kultur die in seinem Inneren liegende Fähigkeit des Menschen, seine natürlichen Triebe zu überwinden und bewusst nach dem Sittengesetz zu handeln. Entsprechend ist für die Neukantianer der Badischen Schule Kultur bestimmt durch allgemein anerkannte Werte (Heinrich Rickert) bzw. durch allgemeine, zeitlos geltende Prinzipien (Wilhelm Windelband). Dabei bezieht sich alle Wertbestimmung auf das Einmalige und Einzelne im Individuum, wie es in der Kulturgeschichte zum Ausdruck kommt.

Gegen die Neukantianer und in Anlehnung an Wilhelm Diltheys lebensphilosophische Position sah Erich Rothacker als Maßstab und Gegenstand der Kulturwissenschaften die vor- und außerwissenschaftliche Lebenspraxis, die keinem System folgt und daher wandelbar ist. Dementsprechend sind auch die Methoden der Kulturwissenschaften nicht fixiert. Rothacker entwickelte als Verfahren neben dem historisch-berichtenden das systematisch-philosophische, das analytisch-theoretische sowie das dogmatisch-explizierende Verfahren und führte den Begriff der Kulturanthropologie ein.

Bedeutende Namen aus dem Bereich Kulturphilosophie sind weiterhin Theodor Litt oder Eduard Spranger (Lebensformen). Der Strukturalist und Ethnologe Claude Lévi-Strauss betrachtete Kulturen als Systeme, die aus Teilsystemen wie Sprache, Religion, Eheschließung, Kunst oder Wirtschaft zusammengesetzt sind. Sein Interesse galt der Analyse der Denksysteme in Symbolen. Kultur war für ihn die Emanzipation des Menschen aus der Natur, die für ihn zugleich eine unverzichtbare Basis bildete. Für José Ortega y Gasset (Die Aufgabe unserer Zeit) waren Kulturleistungen (Staat, Kunst, Moral, Religion) nur Funktionen des Lebens (Ratiovitalismus). Demokratie war für ihn Ausdruck der durch den Durchschnittsmenschen geprägten Massengesellschaft. Positive Anstöße kann eine Gesellschaft aber nur von (aristokratischen) Eliten erhalten. Ähnlich war für Arnold Joseph Toynbee (Kultur am Scheidewege) das Entstehen von Kulturen von kreativen Minderheiten abhängig. Gesellschaftliche Entwicklung erfolgt nach seiner Auffassung durch den Gegensatz von Herausforderung (challenge) und Antwort (response). Den organischen Zyklus, wie er bei untergegangenen Kulturen festzustellen ist, können bestehende Kulturen durch Vernunft überwinden. T.S. Eliot hat dargelegt, dass man Kultur nicht machen kann, sondern dass Kultur der Ausdruck der jeweiligen Art und Weise des Handelns ist. Kultur kann reflektiert und interpretiert werden. Einen bedeutenden Aspekt in der Kritischen Theorie macht die Kulturphilosophie bei Herbert Marcuse, für den die Kulturkritik ein Nachdenken über den Weg der Zivilisation ist, und bei Theodor W. Adorno aus.

Kulturphilosophie in der GegenwartBearbeiten

Die gegenwärtige kontinental geprägte Kulturphilosophie wurde durch Theoretiker beeinflusst wie Jean Baudrillard, Clifford Geertz, Pierre Bourdieu, Vilém Flusser, Jean-Francois Lyotard oder Richard Rorty.

Jürgen Habermas sieht Kultur als Dialektik von Können und Wollen. Die Gefahr der gegenwärtigen Kultur ist das alle anderen Zwecke dominierende Interesse an einer wachsenden Naturbeherrschung. Klaus Christian Köhnke entwirft eine Kulturphilosophie im Anschluss an Georg Simmel und Ernst Cassirer. Einen wirklichen eigenständigen Ansatz präsentierte Oswald Schwemmer 2005, indem er über das solide Fundament von Ernst Cassirer hinaus medientheoretisch argumentiert und der Kulturphilosophie in Deutschland somit eine neue Basis verleiht.[8]

Zunehmend nimmt die Kulturphilosophie auch auf die Erkenntnisse der empirischen Sozial- und Kulturwissenschaften bezug. Zugleich werden auch Forschungen aus naturwissenschaftlichen Fachrichtungen, die sich mit kulturellen Phänomenen beschäftigen, berücksichtigt – so zum Beispiel Erkenntnisse aus Archäologie, Paläoanthropologie, Verhaltensforschung, aber auch aus den Kognitionswissenschaften. Aus diesem Grund werden auch die Grenzen zwischen Kulturphilosophie und Naturphilosophie durchlässiger. Die jüngere Kulturphilosophie ist außerdem oftmals von einem interkulturellen Ansatz geprägt. So tritt der Wiener Kulturphilosoph Franz Martin Wimmer für einen gleichberechtigten, vielseitigen Dialog („Polylog“) zwischen den verschiedenen Menschheitskulturen ein.

AnmerkungenBearbeiten

  1. Vgl. Böhme/Matussek/Müller: Orientierung Kulturwissenschaft. Was sie kann, was sie will. 2. Aufl., Reinbek b. Hamburg 2002, S. 56 - 65.
  2. Z. B. an Feuerbach, Laas und Wahle
  3. Ernst Cassirer: Die Tragödie der Kultur (1942). In Ralf Konersmann: Kulturphilosophie. 2. Aufl., Leipzig 1998, S. 117.
  4. Vgl. Ralf Konersmann: Aspekte der Kulturphilosophie in “Kulturphilosophie” ders., als Hg., Leipzig 1998, S. 9-24. – Jürgen Mittelstraß (Hg.)Enzyklopädie, Philosophie und Wissenschaftstheorie. Stuttgart 2004, Bd. 2, S. 511. - Ralf Konersmann (Hg.): Grundlagentexte der Kulturphilosophie. Hamburg 2009, S. 7-14. Ursula I. Meyer: Der philosophische Blick auf die Kultur. Aachen 2013, S. 28-30; S. 94 f.
  5. W. I. Lenin: Kritische Bemerkungen zur nationalen Frage. Werke Band 20, 1913.
  6. Ernst Cassirer: Was ist der Mensch. 1960, S. 39.
  7. I. Kant: Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlcher Absicht.
  8. O. Schwemmer: Kulturphilosophie. Eine medientheoretische Grundlegung. 2005.

LiteraturBearbeiten

  • Theodor W. Adorno: Kultur und Culture. In: Hessische Hochschulschriften für Staatswissenschaftliche Fortbildung. Band 23, 1959, S. 246–259.
  • Roland Barthes: Mythen des Alltags. Erste vollständige deutsche Ausgabe. Aus dem Französischen übersetzt von Horst Brühmann. Suhrkamp, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-41969-4 (2012 als Taschenbuch erschienen).
  • Helmut Brackert, Fritz Wefelmeyer (Hrsg.): Kultur: Bestimmungen im 20. Jahrhundert. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1990.
  • Helmut Brackert, Fritz Wefelmeyer (Hrsg.): Naturplan und Verfallskritik. Zu Begriff und Geschichte der Kultur. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1984.
  • Franz-Peter Burkard (Hrsg.): Kulturphilosophie. (= Alber-Texte Philosophie. 10). Alber, Freiburg u. a. 2000, ISBN 3-495-48007-2.
  • Jean Gebser: Kulturphilosophie als Methode und Wagnis. In: Jean-Gebser-Gesamtausgabe. Band V/I. (Engl. Übersetzung Cultural Philosophy as Method and Venture. (Memento vom 9. Juli 2011 im Internet Archive))
  • Johannes Heinrichs: Kultur – in der Kunst der Begriffe. Mit einem Geleitwort von Kurt Biedenkopf zum World Culture Forum in Dresden. Steno-Verlag, München 2007, ISBN 978-954-449-327-1.
  • Ralf Konersmann: Kulturphilosophie zur Einführung. (= Zur Einführung. 374). 2. Auflage. Junius, Hamburg 2010, ISBN 978-3-88506-674-3.
  • Ralf Konersmann (Hrsg.): Kulturphilosophie. 3. Auflage. Reclam, Leipzig 2004. (eine Aufsatzsammlung von Texten von Georg Simmel, Paul Valery, Ernst Cassirer u. a.)
  • Ralf Konersmann (Hrsg.): Handbuch Kulturphilosophie. Metzler, Stuttgart & Weimar 2012, ISBN 978-3-476-02369-8.
  • Franz-Hubert Robling: Kulturphilosophie. In: Gert Ueding (Hrsg.): Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Band 10, WBG, Darmstadt 2011, Sp. 545–564.
  • Oswald Schwemmer: Kulturphilosophie. Eine medientheoretische Grundlegung. Fink, München 2005, ISBN 3-7705-4181-2.

FachzeitschriftenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Wiktionary: Kulturphilosophie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen