KultuRRevolution (Zeitschrift)

Wissenschaftliche Fachzeitschrift
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kultuRRevolution – zeitschrift für angewandte diskurstheorie (Abkurzüng: kRR) ist eine sprach- und sozialwissenschaftliche Fachzeitschrift für Diskursforschung und Diskurstheorie, die von dem Professor für Literaturwissenschaft und Diskurstheorie Jürgen Link und der Literaturwissenschaftlerin Ulla Link-Herr im Jahre 1982 begründet wurde. Seit 1994 wird die Zeitschrift von Jürgen Link und dem Literaturwissenschaftler Rolf Parr in Zusammenarbeit mit der diskurswerkstatt bochum herausgegeben.

kultuRRevolution. zeitschrift für angewandte diskurstheorie

Fachgebiet Diskurstheorie, Diskursanalyse, Linguistik, Literaturwissenschaft, Sozialwissenschaften, Soziologie, Politische Theorie
Verlag Germinal-Verlag (1982–1989) / Klartext Verlag (1990–2016) / K-West Verlag (2017–)
Erstausgabe 1982
Erscheinungsweise halbjährlich
Herausgeber Jürgen Link, Rolf Parr
Weblink kultuRRevolution. zeitschrift für angewandte diskurstheorie
ISSN (Print)

Die interdisziplinären Beiträge zur Diskurstheorie und Diskursanalyse beinhalten neben Kulturtypologie, Medienanalyse, politische Diskurs- und Ideologieanalysen, diskursanalytische Literatur auch vor allem Anwendungen der Literaturtheorie und Kulturtheorie in Form von Schreibexperimenten, Unterrichtsmaterialien sowie "Partisanentechnik gegen diskursive Zwänge". Neben der Diskurstheorie nach Michel Foucault und der Interdiskurstheorie Michel Pêcheux (1938–1983) werden eigene (Inter-)Diskursanalysen angewandt. Jürgen Links Konzepte des Interdiskurses, der Kollektivsymbolik, des Normalismus und der Denormalisierung sind maßgeblich in der kRR entwickelt worden. Die Zeitschrift hatte auch maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der kritischen Diskursanalyse im deutschsprachigen Raum.

Unter anderem haben folgende Forscher_innen schon für die kRR Beiträge verfasst: Louis Althusser, Etienne Balibar, Vilém Flusser, Jacques Rancière, Chantal Mouffe, Ernesto Laclau, Friedrich Balke, Ulrich Brieler, Dietmar Kamper, Harmut Böhme, Siegfried Jäger, Karin Bruns, Alex Demirović, Klaus-Michael Bogdal, Ute Gerhard, Thomas Lemke, Friedrich Kittler, Clemens Knobloch, Pierre Lantz, Gerhard Plumpe, Annette Runte, Ernst Schulte-Holtey, Margarete Jäger und auch Slavoj Žižek.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten