Kubrat Pulew

bulgarischer Boxer
Kubrat Pulew Boxer
Kubrat Pulev in 2018.jpg
Daten
Geburtsname Kubrat Wenkow Pulew
Geburtstag 4. Mai 1981
Geburtsort Sofia
Nationalität BulgarienBulgarien Bulgarisch
Gewichtsklasse Schwergewicht
Stil Linksauslage
Größe 1,94 m
Kampfstatistik
Kämpfe 29
Siege 28
K.-o.-Siege 14
Niederlagen 1
Unentschieden 0

Kubrat Wenkow Pulew (auch Kubrat Venkov Pulev geschrieben, bulgarisch Кубрат Венков Пулев; * 4. Mai 1981 in Sofia, Bulgarien) ist ein bulgarischer Boxer und ehemaliger Europameister (EBU) im Schwergewicht. Sein Bruder Terwel Pulew ist ebenfalls als Boxer aktiv.

Amateurkarriere (2001–2009)Bearbeiten

Kubrat Wenkow Pulew, genannt „The Cobra“,war während seiner Zeit als Amateurboxer Angehöriger der bulgarischen Armee im Sergeantrang und als solcher Mitglied des Armeesportklubs ZSKA Sofia. Sein Trainer war dort Michail Takow. Pulew gehörte seit dem Jahre 2001 der bulgarischen Spitzenklasse der Amateurboxer an. 2001 wurde er mit einem Sieg über Iwan Atanasow erstmals bulgarischer Meister im Schwergewicht. Er siegte 2001 auch bei einem der ältesten europäischen Boxturniere, dem Strandjata Cup in Plowdiw, im Halbschwergewicht mit einem Sieg über seinen Landsmann Emil Krastew.

Die internationale Karriere von Kubrat Pulew begann ebenfalls im Jahre 2001. Er wurde bei den Amateurweltmeisterschaften in Belfast im Schwergewicht eingesetzt. Er siegte dort über Mukhamet Adamow aus Kasachstan nach Punkten, unterlag aber im Viertelfinale gegen Sultan Ibragimow aus Russland und belegte den fünften Platz.

2002 siegte er erneut beim Strandjata Cup. Dabei gelang ihm im Schwergewicht ein sensationeller Sieg über den kubanischen Meister Odlanier Solís. Er traf dann beim sich anschließenden Chemiepokalturnier in Halle (Saale) wieder auf Ibragimow, dem er wieder unterlag. Gemeinsam mit Steffen Kretschmann, Deutschland, belegte er dort einen dritten Platz.

Im Jahre 2003 nahm Kubrat Pulew an den Weltmeisterschaften in Bangkok teil. Im Schwergewicht traf er dabei gleich in der ersten Runde auf Odlanier Solís, der für die Niederlage beim Standjata-Turnier 2002 Revanche nahm, Pulew nach Punkten schlug und ihn damit aus dem Rennen warf.

2004 gewann Kubrat Pulew bei der Meisterschaft der Europäischen Union in Madrid im Schwergewicht über Balint Turgony aus Ungarn, Dieter Roth aus Deutschland und Vitalijus Subacius aus Litauen und gewann damit den Titel in seiner Klasse. Bei der Europameisterschaft 2004 in Pula gelang ihm im Superschwergewicht ein Sieg über den starken Deutschen Alexander Powernow, aber durch eine Niederlage im Achtelfinale schied er aus und kam nur auf den neunten Platz. Dieser Platz reichte nicht als Qualifikation für die Olympischen Spiele in Athen. Nach der Europameisterschaft in Pula siegte er beim Olympia-Qualifikations-Turnier in Göteborg im Superschwergewicht. Er schlug dabei Andreas Gustafsson aus Schweden, Wjatscheslaw Hlaskow aus der Ukraine und Alan Reynolds aus Irland. Trotz dieses Turniersieges war er bei den Olympischen Spielen nur Ersatzmann im Superschwergewicht. Da aber kein anderer Boxer ausfiel, musste er beim olympischen Boxturnier in Athen zuschauen.

Das Boxjahr 2005 begann für Kubrat Pulew sehr erfolgreich, denn er besiegte beim Strandjata-Turnier in Plowdiw im Finale den russischen Meister Islam Timursijew klar nach Punkten (26:15) und siegte damit erneut bei diesem Turnier. Beim Chemiepokal in Halle verlor er überraschend gegen Sebastian Köber aus Deutschland und erreichte somit in Halle nur den fünften Platz im Superschwergewicht. Bei den Weltmeisterschaften in Mianyang/China besiegte er Steven Rucke aus Australien und Alen Begmanović aus Serbien vorzeitig und stand damit im Halbfinale erneut seinem alten Rivalen Odlanier Solís gegenüber. Solís gewann nach Punkten (25:11) und wurde anschließend auch Weltmeister. Für Kubrat Pulew blieb aber ein dritter Platz, der mit dem Gewinn einer WM-Bronzemedaille einherging.

2006 gewann Kubrat Pulew sowohl beim Strandjata-Turnier in Plewen als auch beim Chemiepokal in Halle im Superschwergewicht. In Plewen siegte er im Finale kampflos über den verletzten Wjatscheslaw Hlaskow, während er in Halle mit Jaroslavas Jakšto aus Litauen, Wjatscheslaw Hlaskow und Magomed Abdulsalamow aus Russland drei europäische Spitzenboxer besiegen musste. Ein weiterer Medaillengewinn gelang ihm dann bei der Europameisterschaft 2006 in Plowdiw. Nach Siegen über Wjatscheslaw Hlaskow und Csaba Kurtusz aus Ungarn unterlag er dort im Halbfinale gegen Islam Timursijew durch Abbruch in der zweiten Runde und holte sich damit eine EM-Bronzemedaille.

 
Kubrat Pulev vs Hughie Fury , 27-10-2018, Arena Armeec Hall, Sofia, Bulgarien.

Im Jahre 2007 schlug Kubrat Pulew beim Chemie-Pokal in Halle mit Boris Boshenko, Stefan Köber und Erkan Teper die versammelte deutsche Spitzenklasse im Superschwergewicht und gewann damit dieses Turnier erneut. Vor den Weltmeisterschaften in Chicago nahm er auch noch an Turnieren in Ústí nad Labem und Bukarest teil. Bei beiden Turnieren hatte er Pech, denn in Ústí musste er im Halbfinale gegen Daniel Beehan aus Australien verletzt aufgeben. In Bukarest verletzte er sich in seinem siegreichen Halbfinalkampf gegen Erkan Teper und trat vorsichtshalber zum Endkampf gegen Razvan Cojanu aus Rumänien nicht mehr an.

Bei den Weltmeisterschaften 2007 in Chicago siegte er über Beka Lobschanidse aus Georgien und Wladimir Prusa aus Tschechien jeweils nach Punkten. Im Achtelfinale verlor er aber gegen Roberto Cammarelle aus Italien und kam damit nur auf den neunten Platz.

2008 gewann Kubrat Pulew wieder das Strandjata-Turnier im Superschwergewicht. Im Finale besiegte er dabei den kubanischen Meister Robert Alfonso klar nach Punkten (20:9). Anschließend erkämpfte er sich in Pescara beim ersten europäischen Qualifikations-Turnier für die Olympischen Spiele 2008 die Fahrkarte nach Peking. In Pescara siegte er über Stefan Köber aus Deutschland, Raitis Ritenieks aus Lettland und Jaroslavas Jaksto. Zu den Olympischen Spielen fuhr er sehr zuversichtlich. Er traf dort in der ersten Runde auf den nahezu unbekannten jungen Kolumbier Oscar Rivas und musste sich diesem überraschend nach Punkten (5:11) geschlagen geben.

Im November 2008 konnte Kubrat Pulew dann endlich bei einer großen internationalen Meisterschaft triumphieren. Bei der Europameisterschaft in Liverpool holte er sich mit vier Siegen den Titel und besiegte dabei im Endkampf Denis Sergejew aus Russland klar nach Punkten (9:2). Bereits nach diesem Turnier plante er, in das Profilager zu wechseln, was ihm aber zu diesem Zeitpunkt wegen seines noch laufenden Vertrages mit dem bulgarischen Militär noch nicht möglich war.

Pulew nahm im September 2009 an den 15. Amateurweltmeisterschaften in Mailand teil. Er besiegte dort den Albaner Nelson Hysa durch Abbruch in der dritten Runde und Yousef Abdelghani aus Israel nach Punkten (8:2). Im Viertelfinale schied er mit einer Punktniederlage (6:12) gegen den amtierenden Weltmeister und Olympiasieger Roberto Cammarelle aus.

Internationale ErfolgeBearbeiten

(OS = Olympische Spiele, WM = Weltmeisterschaft, EM = Europameisterschaft, Hs = Halbschwergewicht, S = Schwergewicht, SS = Superschwergewicht, bis 81 kg, 91 kg und über 91 kg Körpergewicht)

  • 2001, 1. Platz, Strandjata-Turnier in Plowdiw, Hs, mit einem Finalsieg über Emil Krastew, Bulgarien;
  • 2001, 5. Platz, WM in Belfast, S, mit einem Punktsieg über Mukhamet Adamow, Kasachstan, und einer Punktniederlage gegen Sultan Ibragimow, Russland;
  • 2002, 1. Platz, Strandjata-Turnier in Plowdiw, S, mit einem Punktsieg im Finale über Odlanier Solís, Kuba;
  • 2002, 3. Platz, Chemiepokal in Halle (Saale), S, hinter Odlanier Solís u. Sultan Ibragimow, gemeinsam mit Steffen Kretschmann, Deutschland;
  • 2003, 17. Platz, WM in Bangkok, S, nach einer Niederlage gegen Odlanier Solís;
  • 2004, 1. Platz, Meisterschaft der Europäischen Union in Madrid, S, mit Siegen über Balint Turgony, Ungarn, Dieter Roth, Deutschland, u. Vitalijus Subacius, Litauen;
  • 2004, 9. Platz, EM in Pula, SS, nach einem Punktsieg über Alexander Powernow, Deutschland, Niederlage im Achtelfinale;
  • 2004, 1. Platz, Olympia-Qualifikations-Turnier in Göteborg, SS, mit Siegen über Andreas Gustafsson, Schweden, Wjatscheslaw Hlaskow, Ukraine, u. Alan Reynolds, Irland;
  • 2005, 1. Platz, Strandjata-Turnier in Plowdiw, SS, mit Finalsieg über Islam Timursijew, Russland;
  • 2005, 5. Platz, Chemiepokal in Halle (Saale) nach Punktniederlage im Viertelfinale gegen Sebastian Köber, Deutschland;
  • 2005, 3. Platz, WM in Mianyang/China, SS, mit Siegen über Steven Rucke, Australien, u. Alen Beganoviċ, Serbien, und einer Niederlage gegen Odlanier Solís;
  • 2006, 1. Platz, Strandjata-Turnier in Plewen, SS, mit einem kampflosen Sieg im Finale über Wajtschelaw Hlaskow, Ukraine;
  • 2006, 1. Platz, Chemiepokal in Halle, SS, mit Siegen über Jaroslavas Jakšto, Litauen, Wjatscheslaw Hlaskow u. Magomed Abdulsalamow, Russland;
  • 2006, 1. Platz, Turnier Beogradski Pobednik in Belgrad, SS, mit Siegen über Denis Ursu, Moldawien, u. Ivica Bakurin, Kroatien;
  • 2007, 1. Platz, Chemiepokal in Halle, SS, mit Siegen über Boris Boshenko, Stefan Köber und Erkan Teper, alle Deutschland;
  • 2007, 3. Platz, Grand Prix Turnier in Ústí nad Labem, SS, mit Sieg über Krzysztof Glowacki, Polen, und einer Aufgabeniederlage (Verletzung) gegen Daniel Beehan, Australien;
  • 2007, 2. Platz, Turnier um den „Golden Belt“ in Bukarest, SS, mit Siegen über Bogdan Dinu, Rumänien, u. Erkan Teper. Zum Finale gegen Razvan Cojanu, Rumänien, konnte er wegen einer Verletzung nicht mehr antreten;
  • 2007, 9. Platz, WM in Chicago, SS, mit Siegen über Beka Lodschanidse, Georgien, u. Wladimir Prusa, Tschechien, und einer Punktniederlage im Achtelfinale gegen Roberto Cammarelle, Italien;
  • 2008, 1./2. Platz, Olympia-Qualifikations-Turnier in Pescara, SS, mit Siegen über Stefan Köber, Raitis Ritenieks, Lettland, und Jaroslavas Jaksto. Der erste Platz wurde nicht mehr ausgeboxt, da die Halbfinalgegner die Olympiaqualifikation schon in der Tasche hatten;
  • 2008, 1. Platz, Strandjata-Turnier in Plowdiw, SS, mit Siegen über Georgios Hotz, Griechenland, und Robert Alfonso, Kuba;
  • 2008, 9. Platz, OS in Peking, SS, nach einer Niederlage gegen Oscar Rivas, Kolumbien;
  • 2008, 1. Platz, EM in Liverpool, SS, mit Siegen über Primislaw Dimowski, Mazedonien, Marko Tomasevic, Kroatien, Roman Kapitonenko, Ukraine, u. Denis Sergejew, Russland;
  • 2009, 5. Platz, WM in Mailand, SS, mit Siegen über Nelson Hysa, Albanien, Yousef Abdelghani, Israel, und einer Punktniederlage gegen Roberto Cammarelle, Italien

Profikarriere (seit 2009)Bearbeiten

Nach den Amateurweltmeisterschaften 2009 wechselte Pulew zu den Profis, unterschrieb einen Vertrag beim deutschen Boxstall Sauerland Event und bestritt seinen ersten Profikampf am 19. September 2009 im Jahnsportforum in Neubrandenburg. In seinem dritten Profikampf besiegte er den Nigerianer Gbenga Oluokun nach Punkten.

Im Jahr 2010 bestritt Pulew sechs Kämpfe, die er alle siegreich beenden konnte. Darunter waren u. a. ein K.-o.-Sieg gegen Matt Skelton und Punktsiege gegen Dominick Guinn und Paolo Vidoz.

Am 5. Mai 2012 gewann Pulew in Erfurt gegen Alexander Dimitrenko durch K. o. in der 11. Runde den Gürtel als Europameister (EBU), den er am 29. September 2012 gegen den Russen Alexander Ustinow, ebenfalls durch K. o. in der 11. Runde, verteidigte.

Im August 2013 gelang ihm ein deutlicher Punktsieg gegen Tony Thompson (USA). Nach dem Sieg legte er den Europameistergürtel nieder, da er zum Pflichtherausforderer von Wladimir Klitschko auf den Weltmeistergürtel nach Version der IBF ernannt wurde.

Pulew boxte im Dezember 2013 in Neubrandenburg gegen den Amerikaner Joey Abell, wo er durch TKO in der fünften Runde gewinnen konnte.[1]

Seinen Kampf gegen Weltmeister Wladimir Klitschko am 15. November 2014 in der O2 World Hamburg verlor er in der 5. Runde durch K. o., nachdem er bereits in Runde 1 und 3 angezählt worden war.

Am 7. Mai 2016 gewann Pulew in der Hamburger Barclaycard Arena gegen den Briten Dereck Chisora erneut den Gürtel als Europameister der EBU nach mehrstimmiger Punktentscheidung, den er im November 2016 wieder niederlegte.

Bei seinem ersten Kampf in seiner Heimat Bulgarien gewann er am 3. Dezember 2016 in Sofia gegen den Nigerianer Samuel Peter durch Aufgabe in der 3. Runde und wurde Interkontinental-Meister der WBA. Diesen konnte er am 28. April 2017 ebenfalls in der Arena Armeec Sofia gegen den US-Amerikaner Kevin Johnson verteidigen. Im August 2017 legte er den WBA-Interkonti-Gürtel nieder, da er von der IBF zum Pflichtherausforderer von Weltmeister Anthony Joshua ernannt wurde.

Auf Anweisung der IBF sollte es am 28. Oktober 2017 im Principality Stadium in Cardiff zum langersehnten Duell gegen den Weltmeister Anthony Joshua kommen. Aufgrund einer Muskelverletzung Pulevs in der Vorbereitung musste er diesen Kampf absagen.[2]

Im September 2018 wurde das Ende seiner Zusammenarbeit mit Sauerland Event bekannt und ist jetzt bei der Promotion-Firma Epic Sports and Entertainment unter Vertrag. Sein Trainer bleibt Ulli Wegner. Nach langen Verhandlungen kam es am 27. Oktober 2018 in der Arena Armeec Sofia zum IBF-WM-Ausscheidungskampf gegen den Briten Hughie Fury. Diesen Kampf gewann er einstimmig nach Punkten und ist somit nun IBF-Pflichtherausforderer von Weltmeister Anthony Joshua.

Im Dezember 2018 unterschrieb Pulew einen mehrjährigen Co-Promotionvertrag mit dem US-Boxstall Top Rank unter Geschäftsführer und Boxpromoter Bob Arum.[3] Durch diesen Vertrag werden seine Kämpfe nun neben seinem Heimatland Bulgarien nun auch in den USA vom US-Sender ESPN übertragen. In seinem ersten Kampf für seinen Co-Promoter traf er am 23. März 2019 in Costa Mesa (USA) auf den Rumänen Bogdan Dinu, den er in Runde 7 durch Knockout besiegen konnte.[4] Seinen zweiten US-Kampf bestreitet er am 9. November 2019 in Fresno (Kalifornien) gegen den US-Amerikaner Rydell Booker.

Liste der ProfikämpfeBearbeiten

28 Siege (14 K.-o.-Siege), 1 Niederlage, 0 Unentschieden
Jahr Tag Ort Gegner Ergebnis für Pulew
2009 19. September Deutschland  Jahnsportforum, Neubrandenburg, Deutschland Rumänien  Florian Benche Sieg / TKO 2. Runde
17. Oktober Deutschland  O2 World Berlin, Berlin, Deutschland Turkei  Serdar Uysal Sieg / TKO 4. Runde
7. November Deutschland  Arena Nürnberger Versicherung, Nürnberg, Deutschland Nigeria  Gbenga Oluokun Punktsieg (einstimmig) / 6 Runden
5. Dezember Deutschland  Arena Ludwigsburg, Ludwigsburg, Deutschland Vereinigte Staaten  Zack Page Punktsieg (einstimmig) / 6 Runden
2010 30. Januar Deutschland  Jahnsportforum, Neubrandenburg, Deutschland Vereinigtes Konigreich  Matt Skelton Sieg / KO 4. Runde
20. Februar Belgien  Salle de la Préhalle, Herstal, Belgien Frankreich  Iossa Mondo Sieg / Aufgabe 3. Runde
13. März Deutschland  Max-Schmeling-Halle, Berlin, Deutschland Vereinigte Staaten  Danny Batchelder Sieg / TKO 2. Runde
1. Mai Deutschland  Weser-Ems-Halle, Oldenburg, Deutschland Russland  Evgeny Orlov Sieg / Disqualifikation 7. Runde
30. Oktober Deutschland  Stadthalle Rostock, Rostock, Deutschland Vereinigte Staaten  Dominick Guinn Punktsieg (einstimmig) / 8 Runden
18. Dezember Deutschland  Max-Schmeling-Halle, Berlin, Deutschland Italien  Paolo Vidoz Punktsieg (einstimmig) / 8 Runden
2011 12. Februar Danemark  Kongrescenter, Herning, Dänemark Ukraine  Yaroslav Zavorotnyi Punktsieg (einstimmig) / 8 Runden
7. Mai Danemark  Koncerthuset, Kopenhagen, Dänemark Vereinigte Staaten  Derric Rossy Sieg / TKO 5. Runde
16. Juli Deutschland  Olympia-Eissportzentrum, München, Deutschland Ukraine  Maksym Pedyura Punktsieg (einstimmig) / 8 Runden
22. Oktober Deutschland  Arena Ludwigsburg, Ludwigsburg, Deutschland Vereinigte Staaten  Travis Walker
IBF-International Schwergewicht-Meisterschaft
Punktsieg (einstimmig) / 12 Runden
2012 14. Januar Deutschland  Baden-Arena, Offenburg, Deutschland Vereinigtes Konigreich  Michael Sprott
IBF-International Schwergewicht-Titelverteidigung
Sieg / Aufgabe 9. Runde
5. Mai Deutschland  Erfurter Messe, Erfurt, Deutschland Deutschland  Alexander Dimitrenko
IBF-International Schwergewicht-Titelverteidigung
EBU-Schwergewicht-Europameisterschaft
Sieg / KO 11. Runde
29. September Deutschland  Sporthalle Hamburg, Hamburg, Deutschland Russland  Alexander Ustinow
IBF-International Schwergewicht-Titelverteidigung
EBU-Schwergewicht-Titelverteidigung
Sieg / KO 11. Runde
2013 24. August Deutschland  Sport- und Kongresshalle (Schwerin), Schwerin, Deutschland Vereinigte Staaten  Tony Thompson
IBF-International Schwergewicht-Titelverteidigung
Punktsieg (einstimmig) / 12 Runden
14. Dezember Deutschland  Jahnsportforum, Neubrandenburg, Deutschland Vereinigte Staaten  Joey Abell
IBF-International Schwergewicht-Titelverteidigung
Sieg / Aufgabe 4. Runde
2014 5. April Deutschland  Stadthalle Rostock, Rostock, Deutschland Kroatien  Ivica Perkovic Sieg / Aufgabe 3. Runde
15. November Deutschland  O2 World Hamburg, Hamburg, Deutschland Ukraine  Wladimir Klitschko
IBF/IBO/WBA/WBO-Schwergewicht-Weltmeisterschaft
Niederlage / KO 5. Runde
2015 17. Oktober Deutschland  dm-Arena, Karlsruhe, Deutschland Brasilien  George Arias Punktsieg (einstimmig) / 8 Runden
5. Dezember Deutschland  Inselparkhalle, Hamburg-Wilhelmsburg, Deutschland Vereinigte Staaten  Maurice Harris Sieg / KO 1. Runde
2016 7. Mai Deutschland  Barclaycard Arena, Hamburg, Deutschland Vereinigtes Konigreich  Dereck Chisora
EBU-Schwergewicht-Europameisterschaft
Punktsieg (geteilte Entscheidung) / 12 Runden
3. Dezember Bulgarien  Arena Armeec Sofia, Sofia, Bulgarien Nigeria  Samuel Peter
WBA-Intercontinental Schwergewicht-Meisterschaft
Sieg / Aufgabe 3. Runde
2017 28. April Bulgarien  Arena Armeec Sofia, Sofia, Bulgarien Vereinigte Staaten  Kevin Johnson
WBA-Intercontinental Schwergewicht-Titelverteidigung
Punktsieg (einstimmig) / 12 Runden
2018 27. Oktober Bulgarien  Arena Armeec Sofia, Sofia, Bulgarien Vereinigtes Konigreich  Hughie Fury Punktsieg (einstimmig) / 12 Runden
2019 23. März Vereinigte Staaten  The Hangar, Costa Mesa, USA Rumänien  Bogdan Dinu Sieg / KO 7. Runde
9. November Vereinigte Staaten  Chukchansi Park, Kalifornien, USA Vereinigte Staaten  Rydell Booker Punktsieg (einstimmig) / 10 Runden
2020 20. Juni Vereinigtes Konigreich  Tottenham Hotspur Stadium, London, Großbritannien Vereinigtes Konigreich  Anthony Joshua
IBF/IBO/WBA/WBO-Schwergewicht-Weltmeisterschaft
Ausstehend
Quelle: Kubrat Pulew in der BoxRec-Datenbank

QuellenBearbeiten

  • Fachzeitschrift Box Sport,
  • Website „www.amateur-boxing.strefa.pl“,
  • Website „www.sport-komplett.de“,
  • Website „sports123.com“,
  • Website „www.bulgariagazette.com“

WeblinksBearbeiten

Commons: Kubrat Pulew – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. [1]
  2. Gunnar Meinhardt: Schock-Diagnose: Kubrat Pulev lässt Millionen-Boxkampf gegen Anthony Joshua platzen. In: DIE WELT. 17. Oktober 2017 (welt.de [abgerufen am 28. Oktober 2017]).
  3. Kubrat Pulev: Co-Promotion Deal mit Top Rank unterzeichnet! Boxen1.com, 10. Dezember 2018.
  4. Kubrat Pulev stoppt Bogdan Dinu in Runde 7 Boxen.de, 14. Juli 2019.