Krone AG

Ehemaliger Hersteller von Telekommunikationsgeräten in Berlin
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Die Krone AG war ein Hersteller von Telekommunikationsgeräten in Berlin. Krone stellte in größerem Maßstab Telefone für die Deutsche Bundespost her, etwa das legendäre W48, aber auch Sonderfernsprecher und Bauteile für Übertragungseinrichtungen, wie LSA-Plus Schneidklemmen. Über Tochtergesellschaften war Krone im europäischen Markt vertreten, und etwa an der Entwicklung des niederländischen Telefonmodells T65 beteiligt[1].

Krone AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1928
Auflösung 2010
Sitz Berlin, Deutschland
Mitarbeiterzahl bis zu 6400
Branche Telekommunikationsgeräte

Frühe Transistor-Sprechkapsel (Krone 1972)
Krone Streckenfernsprecher für die Deutsche Bundespost

Das Unternehmen wurde 1928 von Gustav Krone in Berlin-Zehlendorf gegründet. 1975 trat dessen Sohn Klaus Krone in das Unternehmen ein, welches er später leitete. 1996 wurde das Unternehmen an Jenoptik verkauft, 1999 an GenTek Inc. (USA), 2004 an ADC Telecommunications. ADC wurde 2010 mit Tyco Electronics zusammengeführt und die Firma Krone aufgegeben. Tyco gab im Herbst 2013 die Schließung des Berliner Werks bekannt.[2][3][4]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Arwin Schaddelee: PTT T65. In: Matilo.eu. Abgerufen am 2. März 2021.
  2. Corinna Visser: Krone-Mitarbeiter kämpfen um ihre Jobs. In: Tagesspiegel.de. 12. November 2013, abgerufen am 20. Februar 2021.
  3. Markus Reher: Klaus Krone - Ein Unternehmer... In: Welt.de. 16. Dezember 2000, abgerufen am 20. Februar 2021.
  4. Reiner Fischer: Krone AG konzentriert sich auf das Kerngeschäft. In: Welt.de. 21. Juli 1999, abgerufen am 2. März 2021.