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Kristina Gadschiew

deutsche Stabhochspringerin
Weltmeisterschaften 2013 in Moskau
Kristina Gadschiew bei den Deutschen Meisterschaften 2011
Kristina Gadschiew

Kristina Gadschiew (russisch Кристина Гаджиева; * 3. Juli 1984 in Wassiljewka, RSFSR, Sowjetunion) ist eine ehemalige deutsche Stabhochspringerin russischer Herkunft.

Inhaltsverzeichnis

BerufswegBearbeiten

Gadschiew studiert Chemie und Sport an der TU Kaiserslautern.

Sportliche KarriereBearbeiten

Die seit 2000 für das LAZ Zweibrücken startende Gadschiew wurde 2007 erstmals U23-Länderkampfsiegerin in Stettin. Bei den Deutschen Meisterschaften 2007 in Erfurt wurde sie Vierte. Kurz darauf gewann sie bei der Sommer-Universiade 2007 in Bangkok die Silbermedaille. 2008 wurde sie in Ohrdruf Süddeutsche Meisterin. 2008 konnte sie in Hanau den Vizemeister-Titel erringen. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften 2009 in Leipzig gewann sie mit 4,50 m die Bronzemedaille. Bei den Deutschen Meisterschaften 2009 in Ulm gewann Gadschiew Silber und wurde im selben Jahr Deutsche Hochschulmeisterin. Bei den Halleneuropameisterschaften 2009 in Turin wurde sie am Ende Fünfte. Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin übersprang sie 4,40 m und wurde damit am Ende Zehnte.

Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften 2010 in Karlsruhe übersprang sie 4,60 m und wurde Zweite hinter der höhengleichen Carolin Hingst, die jedoch einen Versuch weniger benötigte. Bei den Hallenweltmeisterschaften kurz danach wurde sie Siebte. Auch im Freien meisterte sie diese Höhe 2010 und verbesserte ihre Bestleistung aus 2009 von 4,58 m um zwei Zentimeter.[1] Weiter verbessert zeigte sie sich in der Wintersaison 2010/2011. Bei den rheinland-pfälzischen Hallenmeisterschaften in Ludwigshafen meisterte sie 4,61 m.[2] Sie bestätigte diese Leistung als Dritte bei Silke Spiegelburgs Rekordsprung über 4,76 m beim Hallenmeeting in Karlsruhe und ließ im Februar beim Meetingrekord in Potsdam 4,66 m folgen.[3] Bei den Halleneuropameisterschaften 2011 in Paris erzielte Gadschiew ihren bis dahin größten Erfolg und gewann die Bronzemedaille. Bei den Weltmeisterschaften in Daegu wurde sie mit 4,65 m Neunte.

2012 wurde Gadschiew bei den Hallenweltmeisterschaften in Istanbul Zwölfte. Im Jahr darauf gewann sie in Dortmund erstmals die Deutsche Hallenmeisterschaft. Bei den Halleneuropameisterschaften eine Woche später in Göteborg wurde sie Siebte. Sie qualifizierte sich wieder für die Weltmeisterschaften 2013 und schloss den Wettkampf auf Platz zehn ab.

Im Juni 2014 zog sie sich einen Achillessehnen-Riss zu, kam 2016 nicht in Olympia-Form und gab das 2012 beschlossene Karriereende im Sommer 2016 bekannt.[4][5]

Trainiert wurde Gadschiew von Andrei Tivontchik.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Christian Fuchs: Kristina Gadschiew mit Bestleistung in Reims. Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft mbH – www.leichtathletik.de. 1. Juli 2010. Abgerufen am 14. Juli 2010.
  2. Holger Teusch: Kristina Gadschiew springt 4,61 Meter. Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft mbH – www.leichtathletik.de. 15. Januar 2011. Abgerufen am 14. Februar 2011.
  3. Jan-Henner Reitze: Meetingrekord für Kristina Gadschiew in Potsdam. Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft mbH – www.leichtathletik.de. 18. Februar 2011. Abgerufen am 23. Februar 2011.
  4. Alexandra Dersch: Flash-News des Tages - Kristina Gadschiew auf Abschiedstour (Memento des Originals vom 28. Juni 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leichtathletik.de, Notizen, auf: leichtathletik.de, vom 28. Juni 2016, abgerufen 28. Juni 2016
  5. Martin Wittenmeier: Irgendwas in mir ist da kaputt gegangen, auf: pfaelzischer-merkur.de, vom 24. Juni 2016, abgerufen 28. Juni 2016

WeblinksBearbeiten