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Kriegswaffe

Unter Kriegswaffen werden Waffen verstanden, die zur Kriegsführung vorgesehen sind, mit Kriegsmaterial wird alles Material, Waffen einschliessend, das der Kriegsführung dient, verstanden.

DeutschlandBearbeiten

In Deutschland gelten im Sinne des Gesetzes über die Kontrolle von Kriegswaffen unter anderem folgende Waffen als Kriegswaffen (Kriegswaffenliste):

Eine Kriegswaffe ist unbrauchbar gemacht, wenn sie durch technische Veränderungen endgültig die Fähigkeit zum bestimmungsgemäßen Einsatz verloren hat und nicht mit allgemein gebräuchlichen Werkzeugen wieder funktionsfähig gemacht werden kann.[1]

SchweizBearbeiten

Die Schweizer Gesetzgebung unterscheidet nicht explizit zwischen Waffen und anderem Kriegsmaterial.

In der Kriegsmaterialverordnung wird definiert, was als Kriegsmaterial gilt (KMV auf Basis von Art. 5 Abs. 3 KMG). Die Liste ist in 22 Hauptgruppen eingeteilt, darunter Waffen wie beispielsweise «Hand- und Faustfeuerwaffen jeglichen Kalibers» oder «Bomben, Torpedos, Raketen, Flugkörper», aber auch anderes Kriegsmaterial wie «Kriegsschiffe» oder Technologien wie «Kryogenische (Tieftemperatur-) und supraleitende Ausrüstung» oder «Software». Zu jeder Gruppe wird detailliert beschrieben, was darunter zählt.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. § 1 Abs. 2 Nr. 1 der Kriegswaffenunbrauchbarmachungs- und -umgangsverordnung vom 10. August 2018 (BGBl. I S. 1318)