Kráľova hoľa

Berg in der Slowakei

Die Kráľova hoľa (1946 m n.m., deutsch Königsberg) ist der höchste Berg im östlichen Teil der Niederen Tatra (Nízke Tatry) und stellt am östlichen Rand des Gebirges die letzte bedeutsame Erhebung dar. Somit ist der Berg auch Namensgeber für den östlichen Teil der Niederen Tatra, genannt Kráľovohoľské Tatry.

Kráľova hoľa
Höhe 1946 m n.m.
Lage Slowakei
Gebirge Niedere Tatra
Dominanz 29,3 km → Klin (Hohe Tatra)
Schartenhöhe 756 m ↓ Sedlo Priehyba
Koordinaten 48° 52′ 55″ N, 20° 8′ 25″ OKoordinaten: 48° 52′ 55″ N, 20° 8′ 25″ O
Kráľova hoľa (Slowakei)

Der Name soll auf den ungarischen König Matthias Corvinus zurückgehen, welcher im 15. Jahrhundert am Berg ein Jagdrevier besaß.[1]

Die Kráľova hoľa liegt zwischen den Gemeinden Liptovská Teplička, Vernár, Telgárt und Šumiac.

Von letztgenanntem Ort führt eine nichtöffentliche Fahrstraße auf den Berg, auf dem seit 1960 eine Fernsehsendeanlage steht. Als Antennenträger wird ein 137,5 Meter hoher, abgespannter Stahlrohrmast verwendet. Früher besaß dieser Mast eine geschlossene Galerie, welche über eine externe Wendeltreppe zugänglich war.[2] Aus den übrigen genannten Ortschaften sowie aus westlicher Richtung über den Hauptkamm der Niederen Tatra ist der Gipfel auf Wanderwegen zu erreichen.

An den Hängen bzw. in der unmittelbaren Umgebung entspringen vier der bedeutendsten Flüsse der SlowakeiHron, Hornád, Hnilec und Váh (mit dem Quellfluss Čierny Váh) –, weshalb der Berg eine gewisse Bedeutung in der nationalen Identität des Landes besitzt.

Die Gipfelregion liegt oberhalb der Baumgrenze und erlaubt einen umfassenden Blick in alle Richtungen.

der Gipfel des Kráľova hoľa

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Zdenko Hochmuth: Niedere Tatra - Touristenführer. Šport-Verlag Bratislava 1988.
  2. power.szm.cz, abgerufen am 17. Februar 2011