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Konrad von Egloffstein

Landmeister des Deutschen Ordens in Deutschland

Konrad von Egloffstein war Deutschmeister von 1396 bis 1416. Der Deutschmeister war der Landmeister des Deutschen Ordens in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

HerkunftBearbeiten

Konrad von Egloffstein stammt aus der fränkischen Adelsfamilie derer von Egloffstein. Seine Eltern sind Otto von Egloffstein und Osanna, eine geborene von Hirschberg. Sein Bruder Johann I. von Egloffstein war Bischof von Würzburg (1400–1411), sein Bruder Hartung Bamberger Domherr, nach der Würzburger Bischofschronik von Lorenz Fries soll er noch einen weiteren Bruder namens Dietrich gehabt haben.

Von 1390 bis 1392 war er Komtur der Deutschordenskommende Nürnberg.[1] 1396 war er Landkomtur der Deutschordensballei Franken.[2]

Schlacht bei TannenbergBearbeiten

Nach der Niederlage des Deutschen Ordens in der Schlacht bei Tannenberg von 1410 reist sein Bruder Johann nach Preußen und beteiligt sich an den Friedensverhandlungen zwischen dem Orden und Polen. Konrad und Johann sind anschließend in Thorn unter den Bevollmächtigten des Deutschen Ordens, die den Ersten Frieden von Thorn zeichnen.

Als Lohn für seine Kriegsdienste erhielt Konrad die Stadt Domnau als Lehen. Er errichtete auf einer Insel im Fluss ein neues Schloss.[3]

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.kommende-nuernberg.de[1]
  2. Bernhard Peter: Galerie: Photos schöner alter Wappen Nr. 220. Ellingen - Stadt des fränkischen Barocks und des Deutschen Ordens. Abgerufen am 1. November 2011.
  3. Chronologische Geschichte von Domnovo - Domnau. 6. Juli 2006, abgerufen am 1. November 2011.