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Marktgemeinde
Kobenz
Wappen Österreichkarte
Wappen von Kobenz
Kobenz (Österreich)
Kobenz
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Murtal
Kfz-Kennzeichen: MT (ab 1.7.2012; alt: KF)
Fläche: 17,64 km²
Koordinaten: 47° 15′ N, 14° 51′ OKoordinaten: 47° 14′ 49″ N, 14° 50′ 44″ O
Höhe: 627 m ü. A.
Einwohner: 1.902 (1. Jän. 2019)
Postleitzahl: 8723
Vorwahl: 03512 bzw. 03514
(Unter- und Oberfarrach)
Gemeindekennziffer: 6 20 14
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 1
8723 Kobenz
Website: www.kobenz.at
Politik
Bürgermeisterin: Eva Leitold (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
10
4
1
10 
Insgesamt 15 Sitze
Lage von Kobenz im Bezirk Murtal
FohnsdorfGaalLobmingtalHohentauernJudenburgKnittelfeldKobenzMaria Buch-FeistritzObdachPöls-OberkurzheimPölstalPusterwaldSankt Georgen ob JudenburgSankt Marein-FeistritzSankt Margarethen bei KnittelfeldSankt Peter ob JudenburgSeckauSpielbergUnzmarkt-FrauenburgWeißkirchen in SteiermarkZeltwegSteiermarkLage der Gemeinde Kobenz im Bezirk Murtal (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Kobenz ist eine Marktgemeinde im Bezirk Murtal in der Steiermark mit 1902 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019).

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

 
Kobenz von Südosten mit den Seckauer Zinken im Hintergrund

Die Gemeinde, in der derzeit etwa 1.800 Einwohner leben, liegt nördlich der Mur, sowohl am östlichen Rand des Aichfeldes wie im Süden des Seckauer Beckens, an den Ausläufern der Seckauer Alpen (Seckauer Zinken, Maria Schnee, Tremmelberg).

GemeindegliederungBearbeiten

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sieben Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2018[1]):

  • Hautzenbichl (351)
  • Kobenz (651)
  • Neuhautzenbichl (204)
  • Oberfarrach (110)
  • Raßnitz (224)
  • Reifersdorf (130)
  • Unterfarrach (194)

Die Gemeinde besteht aus drei Katastralgemeinden (Fläche Stand 2015[2]):

  • Farrach (525,66 ha)
  • Kobenz (593,77 ha)
  • Raßnitz (643,86 ha)

Kobenz liegt im Gerichtsbezirk Judenburg.

NachbargemeindenBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Bereits im Jahre 860 wurde der Ort als „ad Chumbenzam“ erstmals in der Königsurkunde Ludwigs des Deutschen urkundlich erwähnt. 1151 wurde die Pfarre vom Salzburger Erzbischof Eberhard I. an die damalige Propstei Seckau verliehen.[3]

Am 8. Juli 2007 wurde Kobenz zur 125. Marktgemeinde der Steiermark ernannt.[4]
2012 wurde das Projekt „Straßennamenänderung“ abgeschlossen, seit 1. Dezember sind neue Adressen und die neue PLZ 8723 für das gesamte Gemeindegebiet gültig.

WappenBearbeiten

Blasonierung:

„In grünem Schild einen wachsenden goldenen Krummstab, rechts von einer silbernen Salzkufe, links von einer zweischneidigen Pflugschar begleitet.“

PolitikBearbeiten

BW
Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder.

Bürgermeister
  • bis 2003 Ernst Dier (ÖVP)
  • seit 2003 Eva Leitold (ÖVP)

Seit dem Jahre 2004 führt die Gemeinde Kobenz die offizielle Bezeichnung „Gesunde Gemeinde – Lebenswerte Gemeinde“.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

  • Tourismus: Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Lobmingtal, Gaal, Seckau, Spielberg, St. Marein-Feistritz und Zeltweg den Tourismusverband „Tourismus am Spielberg“. Dessen Sitz ist in Spielberg.[6]

BildungBearbeiten

  • Volksschule Kobenz[5]
  • Landwirtschaftliche Fachschule

VereineBearbeiten

  • Freiwillige Feuerwehr Kobenz
  • Kameradschaftsbund (ÖKB)
  • Kobenzer Frauen
  • Kinder- und Jugendturnen
  • Landjugend Kobenz
  • Musikverein Kobenz (MV)
  • Pensionistenverband Kobenz
  • Seniorenbund Kobenz
  • Singgemeinschaft Kobenz (SGK)
  • Union Nordischer Ski Club Kobenz
  • Union Sportverein Kobenz

SportBearbeiten

Als Sportmöglichkeiten bieten sich Fußball, Tennis, Reiten, Schwimmen, Radfahren und Wandern. Im Winter stehen Langlaufloipen zur Verfügung.

In der Nähe des Zechner-Badeteichs findet sich in der Mur die Zechner Walze zum Spielbootfahren[7].

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (CSV)
  2. Katastralgemeinden Stmk. 2015 (Excel-Datei, 128 KB); abgerufen am 29. Juli 2015
  3. Meiller, Salzburger Regesten, 1866
  4. Gemeindeänderungen ab 1945 (Vereinigungen, Teilungen, Namens- u. Statusänderungen). Statistik Austria, S. 177, abgerufen am 6. Februar 2019.
  5. a b Landwirtschaftliche Fachschule Kobenz und Museum der Landtechnik, www.kobenz.com
  6. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 325. ZDB-ID 1291268-2 S. 631.
  7. http://www.thomashinkel.com/playspot-karte/ Playspot Karte, Kayak freestyle Playspots, maps.google.com, www.thomashinkel.com, abgerufen 21. Juli 2015