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Klaus Feldmann (Journalist)

deutscher Journalist
Klaus Feldmann (2006)

Klaus Feldmann (* 24. März 1936 in Langenberg, Landkreis Gera, Thüringen) ist ein deutscher Journalist.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Klaus Feldmann absolvierte 1951 bis 1954 in Leipzig eine Ausbildung als Buchdrucker und wechselte dann zum Journalismus. Nach dem Besuch der Rundfunkschule Weimar 1954/55 arbeitete er als Redaktionsassistent. 1957/58 leistete Feldmann seinen Wehrdienst bei der NVA ab. Von 1957 bis 1961 war er Nachrichtensprecher beim Deutschlandsender.[1] 1961 wechselte er zur „Aktuellen Kamera“ des Deutschen Fernsehfunks. Bis September 1989 arbeitete Feldmann als Nachrichtensprecher, erkrankte dann an Angina pectoris und verließ Ende 1989 das Fernsehen der DDR. Ab Januar 1990 war er Pressemitarbeiter bei der Gewerkschaft Handel, Nahrung und Genuss des FDGB. Von Oktober 1990 bis 1995 war er als Pressereferent bei der DEKRA angestellt. Später arbeitete Feldmann einige Jahre als Sprecher und Redakteur bei Lausitz TV sowie als Sprecher beim Lokalfernsehen Frankfurt (Oder).

 
Klaus Feldmann (2. v. l.) 1988 bei der Wahl zum Fernsehliebling des Jahres

1958 trat er in die SED ein. Er war außerdem Vorsitzender der Betriebsgewerkschaftsleitung der „Aktuellen Kamera“ und Mitglied des FDGB-Bundesvorstandes.

Heute arbeitet Feldmann freiberuflich als Journalist und Moderator. In Zusammenarbeit mit dem Eulenspiegel-Verlag ist er mit Lesungen zu seinem Buch „Das waren die Nachrichten“ unterwegs, liest die Stengel-Texte „Wer lernt mir Deutsch“ und „Rettet dem Dativ“, von denen auch Hörbücher erschienen sind. Der Eulenspiegel-Verlag vertraute ihm ebenfalls die Vorstellung des dicken Weihnachtsbuches an. Auch davon erschien eine CD. Heute ist er in einer kleinen Gastrolle als Nachrichtensprecher im Musical Über sieben Brücken zu sehen.

AuszeichnungenBearbeiten

FilmografieBearbeiten

HörspieleBearbeiten

1975: Jules Verne: Die Erfindung des Verderbens (Erzähler) – Regie: Andreas Scheinert (Kinderhörspiel – Rundfunk der DDR)

SchriftenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ingrid Kirschey-Feix: Feldmann, Klaus. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 1, Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.