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Kitty Kat 2010
Kitty Kat 2010
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Miyo!
  DE 29 18.09.2009 (2 Wo.)
  AT 51 18.09.2009 (2 Wo.)
Pink Mafia
  DE 71 01.04.2011 (1 Wo.)
Singles[1][2]
Beweg dein Arsch (Sido’s Hands on Scooter ft. Kitty Kat & Tony D)
  DE 17 06.02.2009 (10 Wo.)
  AT 34 06.02.2009 (11 Wo.)
  CH 100 08.02.2009 (1 Wo.)
Braves Mädchen
  DE 58 04.09.2009 (4 Wo.)
  AT 54 04.09.2009 (2 Wo.)

Kitty Kat (* 22. Januar 1982 in Ost-Berlin; bürgerlich Katharina Löwel) ist eine deutsche Rapperin.

Inhaltsverzeichnis

BiografieBearbeiten

Kitty Kat wurde in Ost-Berlin geboren. Ihre Eltern flohen mit ihr und ihrer Schwester 1986 nach Westdeutschland.[3] Dort ließen sie sich in Augsburg nieder. Nach dem Realschulabschluss absolvierte sie eine Lehre zur Bankkauffrau in München. Mit 21 ging sie zurück nach Berlin, wo sie – auf Betreiben des Rappers Fler[4] – von Aggro-Berlin-Produzent Paul NZA entdeckt wurde. Sie war zwischen 2006 und dem Ende des Labels 2009 auf mehreren Veröffentlichungen von Aggro Berlin vertreten. Auf Sidos 2006 erschienenem Album Ich bekam sie drei Features. Nebenher arbeitete sie in Berlin bei einer Werbeagentur, war anschließend für über sechs Monate arbeitslos, bis sie einen Vertrag bei Aggro Berlin erhielt, der ein Soloalbum vorsah, das nicht zustande kam. Ihr Äußeres wurde zunächst geheim gehalten, weder Fotos noch Interviews von ihr wurden veröffentlicht. Seit der Veröffentlichung des Samplers Aggro Anti Ansage Nr. 8 im Jahr 2008 tritt sie auch in der Öffentlichkeit auf.[3]

Auf der Juice-CD zur Ausgabe 84 war sie mit dem Lied Meine Zeit vertreten. Kitty Kat ist auf Sidos 2008 erschienenem Album Ich und meine Maske an fünf Liedern beteiligt, von denen Beweg dein Arsch als Single ausgekoppelt wurde und Platz 17 der deutschen Singlecharts erreichte.[1] Auch auf den Soloalben von Tony D und B-Tight war sie zu hören. Weiterhin hat sie unter dem Alter Ego Brooke Skillz veröffentlicht.

Als Solokünstlerin veröffentlichte sie Ende Juli 2009 die Online-Single Bitchfresse (L.M.S). Als erste offizielle Single wurde Braves Mädchen angekündigt. Ihr Soloalbum Miyo! erschien am 4. September 2009 bei Universal Music.[3] Das Album hat 14 Lieder mit einer Spielzeit von etwa 50 Minuten. Gastauftritte von Sido und Cassandra Steen sind enthalten. Die Produktion übernahm Kitty Kat selbst.[5]

Am 18. März 2011 brachte Universal Music das zweite Soloalbum Kitty Kats, Pink Mafia, heraus. In den 16 Liedern sind Zusammenarbeiten mit Xavier Naidoo, Megaloh und weiteren Künstlern enthalten. Ein Gastbeitrag von anderen, ehemaligen Aggro-Berlin-Künstlern ist nicht dabei. Ende des Jahres war sie als Komponistin für Glasperlenspiel tätig und arbeitete u. a. an der Single Freundschaft mit, die es 2012 in die Charts schaffte. 2013 wirkte sie am Glasperlenspiel-Hit Nie vergessen mit, womit erstmals eine Single von ihr die Top-10 der deutschen Singlecharts erreichte.

Am 30. März 2012 brachte Kitty Kat mit dem Dirty Mixtape eine erste Veröffentlichung auf ihrem eigenen Label Deinemama Records heraus. 2013 war die Rapperin in der Reality-Show Promi Frauentausch zu sehen, wo sie für eine Woche das Leben des Zachi Noy in Israel leben durfte.

Im Dezember 2013 wurde das Video zum Track Na und veröffentlicht. Im Februar 2014 erschien die Single Eine unter Millionen. Es ist die erste Auskopplung aus dem dritten Album von Kitty Kat, das unter dem Titel Kattitude im März 2014 erschienen ist. Am 20. September 2014 ist sie mit dem Song Hochhaus für Brandenburg beim Bundesvision Song Contest 2014 in Göttingen angetreten.[6] Sie belegte den geteilten 15. Platz.

2018 erreichte Kitty Kat erneut in ihrer Autorentätigkeit für Glasperlenspiel die deutschen Singlecharts. Mit der neuen Glasperlenspiel-Single Royals & Kings erreichte bereits die dritte Single des Duos, an dem Kitty Kat mitschrieb, die Charts.

DiskografieBearbeiten

 
Cover des Samplers Aggro Anti Ansage Nr. 8

Alben

  • 2009: Miyo!
  • 2011: Pink Mafia
  • 2014: Kattitude
  • 2018: Love & HipHop

Mixtapes

  • 2012: Dirty Mixtape

Sampler

Singles

  • 2006: Weihnachtssong (Remix) (Sido feat. G-Hot, Kitty Kat und Tony D)
  • 2009: Beweg dein Arsch (Sido’s Hands On Scooter feat. Kitty Kat & Tony D)
  • 2009: Bitchfresse (L.M.S)
  • 2009: Braves Mädchen
  • 2010: Vogel, flieg (Silla feat. Kitty Kat)
  • 2011: Fliegen üben / Braves Mädchen (feat. Megaloh)
  • 2012: Biatch/Überbass
  • 2012: Ich Tanz für Dich
  • 2013: 900 Meilen (feat. Luis Laserpower)
  • 2014: Eine unter Millionen
  • 2016: Gemachte Rapper
  • 2016: Eine unter Millionen (Charity feat. Kitty Kat)
  • 2018: Sugamami (feat. Dalila)

EPs

  • 2008: Aggro im Club 001 (EP von Sido, B-Tight und Kitty Kat)

Sonstige

  • 2006: Das Eine (feat. Sido) (Juice-Exclusive! auf Juice-CD #63)
  • 2008: Meine Zeit (Juice Exclusive! auf Juice-CD #84)
  • 2008: Work This Out (feat. D’Klay) (Freetrack)
  • 2009: Früher wart ihr Fans (Disstitel von Fler, Kitty Kat und Godsilla gegen Kollegah und Favorite)
  • 2009: Ich leb mein Traum (Juice Exclusive! auf Juice-CD #101)
  • 2009: Glücklich (Freetrack)
  • 2009: Miss Kitty (Freetrack)
  • 2009: Einsamkeit (Freetrack)
  • 2010: Showdown (Freetrack)
  • 2010: Die Katze kommt (Freetrack)
  • 2010: Klub (Freetrack)
  • 2010: Pistole (feat. Sido) (Freetrack)
  • 2010: Eine Chance (Manuellsen feat. Kitty Kat)
  • 2011: Mörderpuppe (Freetrack)
  • 2011: Hinter dem Horizont
  • 2011: Keiner kennt meinen Namen (Mendocino) (Cover my Song, VOX)
  • 2012: Verzeih mir (auf YouTube)

TV-AuftritteBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Kitty Kat. In: Eva Tuchscherer: Frauenbilder im Deutsch-Rap. Zwischen Subversion und Affirmation männlich geprägter Rollenzuschreibungen. [zugl. Bachelorarb. Leipzig 2012] Archiv der Jugendkulturen Verlag KG, Berlin 2014, Kap. 4.1.2.3. ISBN 978-3-945-39814-2

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Chartquellen: Deutschland / Österreich
  2. Sidos Hands on Scooter (Memento des Originals vom 7. Mai 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicline.de in den deutschen Charts
  3. a b c Julia Finger: Kitty Kat – Eine Katze fährt die Krallen aus. In: Berliner Morgenpost, 3. September 2009.
  4. Eigenaussage in einem Interview mit Serdar Somuncu (verfügbar zum Beispiel bei YouTube: unter Kitty Kat & Serdar Somuncu im Gespräch).
  5. Rapspot.de: Review von Miyo! (Memento des Originals vom 2. Januar 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rapspot.de
  6. Kitty Kat als Teilnehmerin beim Bundesvision Song Contest (Memento des Originals vom 6. Juni 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/tvtotal.prosieben.de