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Kitō Nabesaburō (japanisch 鬼頭 鍋三郎; geb. 18. Juni 1899 in Nagoya; gest. 14. Juni 1982) war ein japanischer Maler der Yōga-Richtung während der Shōwa-Zeit.

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Leben und WerkBearbeiten

Nachdem Kitō seinen Abschluss an der Nagoya School of Commerce gemacht hatte, ging er nach Tōkyō, wo er unter Okada Saburōsuke und Tsuji Hisashi (辻 永; 1887–1972) Malerei studierte. Kitō konnte seine ersten Bilder 1924 auf der 5. Jährlichen Teiten-Ausstellung[1] zeigen. Er präsentierte seine Bilder auch auf den Ausstellungen der Kōfū-kai (光風会) und gewann 1927 den Kōfū-Preis. 1931 wurde er Mitglied dieser Vereinigung. 1934 wurde Kito auf der 15. Teiten geehrt und 1943 wurde er Juror für die Ausstellungen der Shin-Bunten.[1]

Nach dem Pazifikkrieg zeigte Kitō seine Bilder hauptsächlich auf der Nitten und den Ausstellungen der Kōfū-kai und wirkte als einer ihrer Juroren. 1955 erhielt Kitōs Gemälde „Im Atelier“ (アトリエにて, Atorie nite), das er auf der 11. Nitten[1] gezeigt hatte, den Preis der Japanischen Akademie der Künste, 1963 wurde er Mitglied der Akademie.

Kitōs Arbeiten wurden insgesamt in realistischer Manier ausgeführt. Insbesondere wurde er durch seinen sanften Stil bekannt, in dem er seine Bilder malte, besonders auch die der jungen Mädchen und Frauen. In den 1970er Jahren wandelte sich sein Stil, er wurde auf japanische Weise dekorativer, traditioneller, wie seine Serie von Bildern tanzender Mädchen (舞子, Maiko) zeigt. – Repräsentative Werke sind „Nähen“ (縫物, Nuimono; 1943), „Ballerina“ (バレリーナ, Barerīna; 1951) und „Neujahr“ (正月, Shōgatsu; 1978).

AnmerkungenBearbeiten

  1. a b c Teiten (帝展) ist die Abkürzung für die jährliche staatliche Kunstausstellung (帝国美術展覧会, Teikoku bijutsu-in tenrankai) zwischen 1919 und 1935. Die Vorgängerin von 1907 bis 1918 hieß Bunten (文展) für Mombushō bijutsu tenrankai (文部省美術展覧会), der Nachfolgerin von 1936 bis 1944 wurde ein Shin () für „Neu“ vorgesetzt.

LiteraturBearbeiten

  • Tazawa, Yutaka: Kitō Nabesaburō. In: Biographical Dictionary of Japanese Art. Kodansha International, 1981. ISBN 0-87011-488-3.
  • Laurance P. Roberts: Kitō Nabesaburō. In: A Dictionary of Japanese Artists. Weatherhill, 1976. ISBN 0-8348-0113-2.

WeblinksBearbeiten

Im Nationalmuseum für moderne Kunst Tokio:

  Japanischer Name: Wie in Japan üblich, steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Kitō der Familienname, Nabesaburō der Vorname.