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Kirchensittenbach

Gemeinde im Landkreis Nürnberger Land in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kirchensittenbach
Kirchensittenbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kirchensittenbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 33′ N, 11° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Nürnberger Land
Höhe: 386 m ü. NHN
Fläche: 43,18 km2
Einwohner: 2078 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91241
Vorwahl: 09151
Kfz-Kennzeichen: LAU, ESB, HEB, N, PEG
Gemeindeschlüssel: 09 5 74 135
Gemeindegliederung: 21 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausgasse 1
91241 Kirchensittenbach
Website: www.kirchensittenbach.de
Bürgermeister: Klaus Albrecht (UBB)
Lage der Gemeinde Kirchensittenbach im Landkreis Nürnberger Land
NürnbergNürnbergLandkreis RothLandkreis Erlangen-HöchstadtLandkreis BayreuthLandkreis ForchheimLandkreis Neumarkt in der OberpfalzLandkreis Amberg-SulzbachEngelthaler ForstZerzabelshofer ForstSchönberg (gemeindefreies Gebiet)Rückersdorfer ForstLaufamholzer ForstGünthersbühler ForstForsthof (gemeindefreies Gebiet)Fischbach (gemeindefreies Gebiet)Feuchter ForstBrunn (gemeindefreies Gebiet)Behringersdorfer ForstFeucht (Mittelfranken)Offenhausen (Mittelfranken)Alfeld (Mittelfranken)Altdorf bei NürnbergBurgthannEngelthalHappurgHenfenfeldHersbruckKirchensittenbachLauf an der PegnitzLeinburgOttensoosPommelsbrunnReichenschwandRöthenbach an der PegnitzRückersdorf (Mittelfranken)Schwaig bei NürnbergSchwarzenbruckVelden (Pegnitz)VorraWinkelhaidSchnaittachNeunkirchen am SandSimmelsdorfWinkelhaid (gemeindefreies Gebiet)Haimendorfer ForstNeuhaus an der PegnitzKarte
Über dieses Bild
Kirchensittenbach in der Hersbrucker Alb

Kirchensittenbach ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land.

GeographieBearbeiten

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde gliedert sich in 21 Ortsteile[2]:

Die Obermühle war 1817 Schauplatz des von John Knittel im Roman Via Mala literarisch verarbeiteten Vatermordes.

NachbargemeindenBearbeiten

Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Velden, Hartenstein, Vorra, Hersbruck, Reichenschwand, Neunkirchen am Sand, Schnaittach, Betzenstein.

GeschichteBearbeiten

Bis zum 19. JahrhundertBearbeiten

Erste Besiedlungen etwa 750 bis 500 v. Chr. Bekannt sind die vorgeschichtlichen Funde auf der Hochfläche westlich von Kirchensittenbach in der Waldabteilung Beckersloh. Dort befindet sich ein Friedhof mit 16 Grabhügeln aus der Hallstattzeit.

Kirchensittenbach trat als Siedlung erstmals im baierischen Salbuch um 1275 auf. In den Jahren 1391 und 1450 wurde Kirchensittenbach von Nürnberger Landsknechten geplündert. Von 1504 bis 1806 gehörte das heutige Gemeindegebiet zum Landgebiet der Reichsstadt Nürnberg.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1971 wurde Algersdorf in die Gemeinde Kirchensittenbach eingegliedert. Am 1. April 1971 kam Kleedorf hinzu. Am 1. Januar 1972 folgten Wallsdorf und ein Teil der Gemeinde Treuf.[3] Aspertshofen und Oberkrumbach schlossen am 1. Januar 1977 die Reihe der Eingemeindungen ab.[4]

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat von Kirchensittenbach besteht aus 15 Gemeinderäten und dem Ersten Bürgermeister.

CSU SPD WG für die gesamte Gemeinde Unabhängiger Bürgerblock Gesamt
2014 4 2 3 6 15 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

BürgermeisterBearbeiten

Seit 2014 ist Klaus Albrecht erster Bürgermeister von Kirchensittenbach. Zweiter Bürgermeister ist Gerhard Bock.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Das Tetzelschloss in Kirchensittenbach

Freiwillige FeuerwehrBearbeiten

Die Gemeinde Kirchensittenbach verfügt über insgesamt elf Freiwillige Feuerwehren. Die Einheiten in Kirchensittenbach sind mit einem Löschgruppenfahrzeug (HLF 10/6), einem Mehrzweckfahrzeug sowie einem Mannschaftstransportfahrzeug ausgerüstet, die in Aspertshofen und Wallsdorf mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug. Die übrigen Feuerwehren sind mit Tragkraftspritzenanhängern ausgestattet.

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und TöchterBearbeiten

Sonstige PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Nürnberger Land. Karl Pfeiffer's Buchdruckerei und Verlag, Hersbruck 1993. ISBN 3-9800386-5-3.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111027/203403&attr=OBJ&val=1426
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 481.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 719.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kirchensittenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien