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Kirchditmold

Stadtteil von Kassel, Hessen, Deutschland

Kirchditmold ist einer von 23 Stadtteilen der nordhessischen Großstadt Kassel (Hessen, Deutschland).

Wappen von Kassel
Kirchditmold
Stadtteil von Kassel
Lage von Kirchditmold in Kassel
Koordinaten 51° 19′ 22″ N, 9° 26′ 46″ OKoordinaten: 51° 19′ 22″ N, 9° 26′ 46″ O.
Höhe 200 m ü. NHN
Fläche 3,6 km² (8/23)
Einwohner 10.488 (31. Dez. 2010) (8/23)
Bevölkerungsdichte 2913 Einwohner/km² (14/23)
Ausländeranteil 6,6 % (31. Dez. 2010) (18/23)
Eingemeindung 1. Apr. 1906
Neugründung 1019
Postleitzahl 34130
Vorwahl 0561
Website Stadtteilinfo Kirchditmold
Politik
Ortsvorsteherin Elisabeth König (Grüne)
Sitzverteilung (Ortsbeirat)
Ortsbeirat Kirchditmold 2016.svg
  • SPD: 3 Sitze
  • Grüne: 4 Sitze
  • FW: 1 Sitz
  • CDU: 2 Sitze
  • KRITISCHE BÜRGER: 1 Sitz
  • Quelle: Stadtverwaltung im Internet
    Kirchditmold mit Blick von der Wilhelmshöhe

    LageBearbeiten

    Er grenzt an Bad Wilhelmshöhe, Harleshausen, Rothenditmold und den Vorderen Westen. Kirchditmold ist im Jahr 1906 zu Kassel eingemeindet worden. Auch heute weist dieser Stadtteil dorfähnliche Strukturen auf, so befindet sich die Kirche Kirchditmold im Zentrum des Stadtteils, in dem auch die Einkaufsstraßen Teich- und Zentgrafenstraße liegen.

    Der Westen Kirchditmolds, der direkt an den Bergpark Wilhelmshöhe angrenzt, gehört zu den gehobenen Wohngegenden der Stadt Kassel.

    GeschichteBearbeiten

    Während des Siebenjährigen Krieges war Kirchditmold ein Zentrum der Auseinandersetzungen. Es haben zahlreiche Kämpfe und Truppenbewegungen stattgefunden, die der damalige Pfarrer Johann Christoph Cuntz detailliert protokolliert hat.[1]

    VerkehrBearbeiten

    Per Kasseler ÖPNV ist der Stadtteil über die Straßenbahnlinie 8 und die Buslinien 11, 12, 14 und 110 zu erreichen.

    Außerdem ist seit Ende April des Jahres 2008 der Stadtteil an das Regiotram-Netz durch den Neubau eines Bahnhofs angeschlossen.

    Im Norden wird Kirchditmold von der Bundesstraße 251 tangiert. Von 1944 bis 1962 fuhr ein Oberleitungsbus zwischen Kirchditmold, Harleshausen und Wilhelmshöhe.

    PersönlichkeitenBearbeiten

    WeblinksBearbeiten

      Commons: Kirchditmold – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. a b Hugo Brunner: Aufzeichnungen des Pfarrers Johann Christopf Cuntz zu Kirchditmold erschienen in Zeitschrift der Vereins für hessische Landeskunde, Neue Folge 15. Band (der ganzen Folge XXV. Band), Verlag A. Freyschmidt, Kassel, 1890 Digitalisat bei HLB online