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Für das aktuelle Kennzeichensystem Frankreichs siehe Kfz-Kennzeichen (Frankreich)

Das bis Oktober 2009 gültige System für Kfz-Kennzeichen in Frankreich bestand seit dem 1. April 1950. Kennzeichen der alten Art bleiben gültig, sofern kein Halterwechsel erfolgt. Auch heute sind daher noch zahlreiche Fahrzeuge mit Kennzeichen nach dem alten Muster im Verkehr. Es bestand aus einer „normalen Serie“ der Nummerierung für die meisten Privat- und Firmenfahrzeuge sowie zahlreichen Sonderserien z. B. für Behörden.

Inhaltsverzeichnis

Normale SerieBearbeiten

 
Vorderes und hinteres Kennzeichen bis 2009
 
Hinteres Kennzeichen ohne Eurofeld von 1993 bis 2004
 
Zweizeiliges Kennzeichen
 
Kennzeichen von 1950 bis 1992

Das gesamte Kennzeichen war bis auf wenige Ausnahmen (Übersee-Départements und temporäre Kennzeichen) nicht länger als acht Zeichen und setzte sich zusammen aus

  1. maximal vier Ziffern (eine Ziffer nur bis 1955; Ausnahme: Korsika 1976, seitdem mindestens zwei, beginnend mit der „11“),
  2. maximal drei Buchstaben und
  3. der Nummer des Départements

Die Départements des französischen Festlandes wurden durch eine zweistellige Zahl gekennzeichnet (01–19, 21–95). Das Département 20 (Korsika) wurde mit Beginn des Jahres 1976 zweigeteilt. Seitdem tragen die Kennzeichen der Insel „2A“ (Corse-du-Sud, Hauptstadt: Ajaccio) bzw. „2B“ (Haute-Corse, Hauptstadt: Bastia). Bis August 1951 gaben die Départements 01 bis 09 Kennzeichen nur mit der Kennung 1 bis 9 heraus, seitdem werden ausschließlich zwei Ziffern verwendet. Die Übersee-Départements werden mit drei Ziffern angegeben (971 bis 974), wobei aus Platzgründen die 9 und 7 übereinander stehen können.

Beispiele:

  1. 2928 TW 74; 324 EBS 91; 56 ABM 13
  2. 11 GY 2A
  3. 654 ANY 971

Einschränkungen:

  • Der Buchstabe O wurde gar nicht, der Buchstabe U später nicht mehr verwendet (Verwechselungsgefahr mit 0 und V)
  • Der Buchstabe I erschien nur auf Sonderkennzeichen (z. B. der Serie IT = importation temporaire, die bis 2003 an Diplomaten mit Dienstsitz in der Schweiz ausgegeben wurde und allmählich ausläuft)
  • Die Nummer des jeweiligen Départements wurde nie als Ziffernfolge vor der Buchstabengruppe verwendet (z. B. nicht „75 ABC 75“).

In Frankreich gab (und gibt) es keine Wunschkennzeichen, sondern eine chronologische Vergabe seitens der Präfekturen und Unterpräfekturen. In jedem Département fing die Serie folglich in der Regel mit 1 A an. Sie sollte irgendwann mit 999 ZZZ enden. Am weitesten fortgeschritten war Paris mit dem letzten zugewiesenen Kennzeichen 523 RQD 75. Am weitesten „hinten“ lag Lozère mit dem letzten Kennzeichen 2718 GT 48. Das Kennzeichen wurde dem Fahrzeug zugeordnet und änderte sich bei einem Halterwechsel nicht, sofern der neue Halter seinen Wohnsitz im selben Département hatte. Bereits vergebene Nummern wurden (und werden) nach Abmeldung von Fahrzeugen niemals neu vergeben; die Nummernschilder werden deshalb in der Regel beim Abmelden und Verschrotten des Fahrzeugs nicht entfernt.

Mit einer entsprechenden Liste kann man anhand des Kennzeichens das Alter eines Fahrzeugs feststellen, sofern es seit der ersten Zulassung das Département nicht gewechselt hat (siehe Tabellen unten).

Die Farbe der Kennzeichen war zunächst schwarz mit weißer oder silbriger Schrift. Ab 1963 wurden auch vorne weiße und hinten gelbe Kennzeichen mit schwarzem Text ausgegeben. Seit dem 1. Januar 1993 wurde für neu ausgegebene Nummern diese Farbgebung (vorne weiß, hinten gelb, Schrift schwarz) Pflicht. Seit Mai 2007 waren weiße Schilder auch am Heck zugelassen. Fahrzeuge, denen bei der ersten Zulassung noch die alten schwarzen Kennzeichen zugeteilt wurden, dürfen weiterhin mit solchen Kennzeichen versehen sein, auch dürfen diese Kennzeichen durch neue, gleichermaßen gestaltete Kennzeichen ersetzt werden. Das Europa-Feld mit dem Nationalitätskennzeichen F wurde 1993 als Option eingeführt und war seit 1. Juli 2004 Pflicht. In der Praxis waren allerdings auch für Neuzulassungen noch die „alten“ Kennzeichen ohne Europa-Feld erhältlich. Bis 1996 war es offiziell gestattet, statt Nummernschilder anzubringen, die Nummer direkt auf die Karosserie zu malen.

Die früher geduldeten, noch ab und an zu sehenden nicht gesetzeskonformen Kennzeichen mit besonderen Schriftarten sind heute verboten und das Fahren mit nicht erlaubten Kennzeichen kostet 150 Euro Strafe. Allerdings gab es keine Regelung über die genaue Ausgestaltung der Kennzeichenschrift, so dass man zwischen mehreren genehmigten Schriften wählen konnte.

 
Windschutzscheiben-Vignette zum Nachweis der Kraftfahrzeugsteuer eines französischen Wagens für das Jahr 1980

Im Unterschied zu Deutschland sagte (und sagt) das Kennzeichen nichts über die zuletzt durchgeführte technische Hauptuntersuchung (Contrôle Technique) oder die Versicherung des Fahrzeuges aus. Diese Daten sind an Vignetten abzulesen, die an der Frontscheibe angebracht sind. Bis in das Jahr 2000 musste auch die Entrichtung der jährlichen Kraftfahrzeugsteuer mit einer Vignette an der Windschutzscheibe nachgewiesen werden. Seit dem Jahr 2001 wird allerdings für das Halten von Privatfahrzeugen in Frankreich keine Steuer mehr erhoben; einzig bei der Anmeldung (nachgewiesen durch die Carte Grise) wird eine Gebühr abhängig von der Leistung des Fahrzeuges und weiteren Faktoren (CV, cheval fiscal) fällig. Diese Gebühr wird nur bei Halterwechsel erhoben. Eine ähnliche Gebühr, gerechnet auf 1 CV, wird beim Wechsel zur Oldtimerzulassung (Carte Grise Collection) erhoben.

Im Rahmen der großangelegten Offensive zur Verkehrssicherheit („Sécurité Routière“) wurden auch verschärfte Regeln hinsichtlich der Versicherung und der Kennzeichen eingeführt. Um Kriminalität im Zusammenhang mit gefälschten oder ungültigen Kennzeichen und unversicherten Fahrzeugen vorzubeugen, müssen die Nummernschilder seit einiger Zeit ans Fahrzeug angenietet werden.

Eine Besonderheit bildeten verkleinerte vordere Kennzeichen, die eigens für eine Serie des Peugeot 206 genehmigt wurden. Diese Kennzeichen sind etwa einen Zentimeter schmaler und rund fünf Zentimeter kürzer als die Kennzeichen in der standardisierten Euro-Größe von 520×110 mm.

Besondere SerienBearbeiten

Temporäre KennzeichenBearbeiten

Für temporäre Kennzeichen wurde und wird in Frankreich der Buchstaben W genutzt. Ein W anstelle der Serienbuchstaben erhielten Nummernschilder für Werkstätten und Händlern (plaques de garage) zugeteilt. Kurzzeitkennzeichen zeigten die Buchstaben WW. Französische Autohersteller verwendeten zum Test von Vorserienautos ebenfalls diese Kennzeichen. Abweichend von den Kennzeichen der normalen Serie konnten auf diesen Schildern bis zu neun Zeichen vorkommen, z. B. 5267 WWP 29. Kennzeichen mit drei Buchstaben, die das Format WxL hatten, waren Ausfuhrkennzeichen für ein Zielland innerhalb der EU, das Format WxE kennzeichnete ein Zielland außerhalb der EU.

Kennzeichen für zollfreie FahrzeugeBearbeiten

 
Kennzeichen zollfreier Fahrzeuge

Zollfreie Fahrzeuge, für die beim Kauf keine Mehrwertsteuer zu entrichten ist, erhielten rote Kennzeichen mit weißer oder silberfarbener Schrift. In Frankreich gekaufte Fahrzeuge von Touristen oder Einwohnern französischer zollfreier Gebiete wurden die Buchstabenkombination Txx zugeteilt, wobei xx eine fortlaufend vergebene Buchstabenfolge war (z. B. 482 TMA 78). Am rechten Rand war die Gültigkeit der Zulassung durch übereinanderstehende Monats- und Jahreszahlen angegeben.

Für Fahrzeuge, die außerhalb der EU von Einwohnern zollfreier Gebiete in Frankreich erworben wurden, existierte eine abweichende Gestaltung. Die Schilder wiesen fünf Ziffern, Buchstabenkombination TTx und keine Departementnummer auf. Das x stand für einen Buchstaben, der das entsprechende zollfreie Gebiet angab: Q für Hochsavoien, W für Pays de Gex. Beispiel: 10347 TTQ.

BehördenBearbeiten

 
Behördenkennzeichen für den landesweiten Einsatz (N)

Die Police nationale und andere nichtmilitärische Behörden trugen an ihren Fahrzeugen Kennzeichen, die mit den zwei oder drei Ziffern des Départements begannen. Es folgte ein Buchstabe, der den Gültigkeitsbereich des Kennzeichens definierte: „D“ für das Département plus angrenzende Départements, „R“ für die Région plus angrenzende Regionen, „N“ (=National) für das gesamte Staatsgebiet oder „E“ (=étranger) für Fahrten bis ins Ausland. Weiterhin erschienen nach einem Bindestrich vier Ziffern und ein weiterer Buchstabe, die in aufsteigender Reihe vergeben wurden.

Militärische KennzeichenBearbeiten

 
Militärkennzeichen

Die Kennzeichen von Gendarmerie und sonstigen Fahrzeuge des Militärs weisen zunächst Hoheitsemblem mit Symbol der Teilstreitkraft am linken Rand der weißen bzw. gelben und schwarzen Kennzeichen auf. Die Nummer besteht aus acht Ziffern, von denen die erste die Teilstreitkraft angibt:

  • 2: Gendarmerie außer Spezialeinheiten
  • 6: Heer
  • 7: Luftwaffe
  • 8: Marine
  • 9: übergeordnete Dienste

Die beiden folgenden Ziffern geben das Zulassungsjahr an, die folgende die Fahrzeugart. Die letzten vier Ziffern wurden fortlaufend vergeben. Beispiel: 2001 5346 für einen für die Gendarmerie („2“) im Jahr 2000 („00“) zugelassenen PKW („1“).

Die Privatfahrzeuge französischer Militärangehöriger in Deutschland tragen blaue Kennzeichen mit silberner Schrift. Sie bestehen aus sechs Ziffern, von denen die ersten beiden durch einen Bindestrich von den letzten vier getrennt sind.

Für Privatfahrzeuge deutscher Militärangehöriger in Frankreich werden schwarze Schilder mit weißer Schrift vergeben. Sie zeigen die Buchstaben „DF“ gefolgt von vier Ziffern, von denen die erste den Stationierungsort angibt.

Sonstige KennzeichenBearbeiten

 
Kennzeichen für landwirtschaftliche Fahrzeuge

Obwohl die Pariser Feuerwehr formal eine Militäreinheit ist, benutzt sie keine Militärkennzeichen. Die Schilder bestehen auch heute noch aus einer Buchstabenfolge zur Kennzeichnung der Fahrzeugart (z. B. „PS“ für „Premier secours“), gefolgt von einer fortlaufenden Nummer.

Die Pariser Linienbusse trugen bis 2003 Kennzeichen, die eine aus vier Ziffern bestehende Nummer zeigten. Später zugelassene Fahrzeuge erhielten Kennzeichen aus der normalen Serie.

Landwirtschaftliche Fahrzeuge zeigten auf ihren Nummernschildern eine bis fünf Ziffern, die die Nummer des landwirtschaftlichen Betriebs angeben, gefolgt von der Nummer des Départements. Mehrere Fahrzeuge desselben Betriebs dürfen dieselbe Kennzeichennummer führen.

Auflistung der Départements mit ihren BesonderheitenBearbeiten

Die Départements wurden schon von Napoleon alphabetisch sortiert und durchnummeriert (zum Teil aber mit anderen Nummernzuordnungen als heute).

In den 1960er Jahren wurde dann eine größere Verwaltungsreform im Großraum Paris durchgeführt. Die ehemaligen Départements im Bereich Paris wurden neu aufgeteilt, so dass im Jahr 1968 die heute existierenden acht Départements entstanden. Fünf von ihnen erhielten die Nummern 91 bis 95, die ursprünglich zu den Départements gehörten, in die das bis 1962 zu Frankreich gehörende Algerien eingeteilt war. Die Nummern 75 und 78, vor der Gebietsreform den Départements Seine bzw. Seine-et-Oise zugeordnet, wurden der Stadt Paris (75) und dem neu geschaffenen Département Yvelines (78) zugeteilt. Die Teilung Korsikas in zwei Départements (2A und 2B statt 20) war ab 1976 an den Kfz-Kennzeichen zu erkennen.

Anmerkung: In der Liste wird die Ausgabe der Kennzeichen neuer oder auch bisheriger Départements angegeben, nicht das Jahr der Verwaltungsänderung!

Nr. Département Wechsel zu Kennzeichen
mit vier Ziffern
Wechsel zu Kennzeichen
mit drei Buchstaben
Auslassung
des „U“
01 Ain ab QA (November 1972) ab SU
02 Aisne ab QA (Februar 1970) ab SU
03 Allier ab QA (Januar 1974) ab RU
04 Alpes-de-Haute-Provence, bis 1970 Alpes, Basses- ab LK (Dezember 1986) ab LU
05 Alpes, Hautes- ab JX (Juli 1988) ab HU
06 Alpes-Maritimes ab RA (Mai 1966) Juni 1998 ab VU
07 Ardèche ab LG (1974) ab MU
08 Ardennes ab QA (1979) ab RU
09 Ariège ab FA (1975) ab FU
10 Aube ab LG (1974) ab MU
11 Aude ab MA (1974) ab NU
12 Aveyron ab LA (Mai 1973) ab MU
13 Bouches-du-Rhône ab AA (Dezember 1950) März 2004 ab LU
14 Calvados ab QA (1969) ab SU
15 Cantal ab GA (1975) ab GU
16 Charente ab QA (1974) ab RU
17 Charente-Maritime ab QA (November 1969) ab SU
18 Cher ab QA (1977) ab RU
19 Corrèze ab QA (1980) ab QU
20 Corse bis 1975
2A (20 A) Corse-du-Sud ab 1976 ab FC (1986) ab EU
2B (20 B) Corse, Haute- ab 1976 ab FN (1986) ab 2500 FU
21 Côte-d’Or ab QA (Januar 1971) ab SU
22 Côtes-d’Armor, bis 1990 Côtes-du-Nord ab QA (1972) ab SU
23 Creuse ab ML (1988) ab LU
24 Dordogne ab QA (1973) ab RU
25 Doubs ab QA (April 1970) ab TU
26 Drôme ab QA (November 1972) ab RU
27 Eure ab QA (Februar 1971) ab SU
28 Eure-et-Loir ab PY (September 1974) ab SU
29 Finistère ab QA (April 1968) November 2004 ab TU
30 Gard ab QA (Oktober 1970) Mai/Juni 2008 ab SU
31 Garonne, Haute- ab QF (Mai 1965) Oktober 1998 ab UU
32 Gers ab JZ (1974) ab KU
33 Gironde ab Q (November 1950) ab JU
34 Hérault ab QA (Februar 1969) Oktober 2002 ab TU
35 Ille-et-Vilaine ab QA (Mai 1968) September 2002 ab TU
36 Indre ab QA (1980) ab QU
37 Indre-et-Loire ab QA (1971) ab SU
38 Isère ab SA (Oktober 1965) März 1993 ab 772 YU
39 Jura ab QA (1969) ab QU
40 Landes ab MA (1974) ab NU
41 Loir-et-Cher ab NG (1975) ab PU
42 Loire ab QA (März 1968) November 2006 ab TU
43 Loire, Haute- ab HA (1975) ab HU
44 Loire-Atlantique, bis 1957 Loire-Inférieure ab QA (Juli 1966) Juli 1998 ab UP
45 Loiret ab QA (1970) ab UA
46 Lot ab HB (1975) ab HU
47 Lot-et-Garonne ab QA (1975) ab RU
48 Lozère ab GA (Juni 1989) ab GU
49 Maine-et-Loire ab QA (September 1969) Januar/Februar 2008 ab SU
50 Manche ab QA (Mai 1972) ab RU
51 Marne ab QA (November 1969) März 2001 ab SU
52 Marne, Haute- ab LG (1978) ab LU
53 Mayenne ab QA (1980) ab QU
54 Meurthe-et-Moselle ab QA (Januar 1967) Dezember 2005 ab TU
55 Meuse ab QA (1984) ab QU
56 Morbihan ab QA (1972) ab SU
57 Moselle ab QT (April 1966) September 1997 ab YU
58 Nièvre ab QA (1981) ab QU
59 Nord ab AE (Dezember 1950) März 2000 ab PU
60 Oise ab QA (März 1969) Juli 2003 ab TU
61 Orne ab QA (1975) ab RU
62 Pas-de-Calais ab EA (1954) ab MU
63 Puy-de-Dôme ab QA (1969) ab SU
64 Pyrénées-Atlantiques, bis 1969 Pyrénées, Basses- ab QA (1970) ab SU
65 Pyrénées, Hautes- ab QA (1982) ab QU
66 Pyrénées-Orientales ab QA (1980) ab QU
67 Rhin, Bas- ab QA (September 1967) Januar 2002 ab TU
68 Rhin, Haut- ab QA (1971) ab SU
69 Rhône ab U (Dezember 1950) Dezember 2004 ab NU
70 Saône, Haute- ab JU (1974) ab LU
71 Saône-et-Loire ab QA (1969) ab SU
72 Sarthe ab QA (Dezember 1971) ab SU
73 Savoie ab QA (1977) ab RU
74 Savoie, Haute- ab QA (Juli 1973) ab SU
75 Paris, bis 1964 Seine ab A (April 1950) März 1974 ab YU
76 Seine-Maritime, bis 1955 Seine-Inférieure ab EF (September 1954) März/April 2008 ab MU
77 Seine-et-Marne ab QP (Juli 1966) Januar 1991 ab ZU
78 Yvelines, bis 1964 Seine-et-Oise ab AF (Juli 1950) Juli 1995 ab TU (mit Ausnahmen)
79 Sèvres, Deux- ab QA (1975) ab RU
80 Somme ab QA (1971) ab SU (mit Ausnahmen)
81 Tarn ab PA (1974) ab QU
82 Tarn-et-Garonne ab GS (1972) ab HU
83 Var ab QA (Dezember 1968) August 2000 ab TU
84 Vaucluse ab QA (Juni 1971) ab SU
85 Vendée ab QA (1974) ab 1001 RU
86 Vienne ab QA (1974) ab RU
87 Vienne, Haute- ab QA (1976) ab RU
88 Vosges ab QA (1975) ab RU
89 Yonne ab PA (1975) ab QU
90 Territoire de Belfort ab EX (1974) ab FU
91 Essonne ab Mai 1965 ab QA (Dezember 1970) Januar 1989 ab WU
92 Hauts-de-Seine ab Februar 1967 ab A (Februar 1967) Dezember 1994 ab CU
93 Seine-Saint-Denis ab Februar 1967 ab A (Februar 1967) November 2006 ab CU
94 Val-de-Marne ab Oktober 1965 ab A (November 1965) ab CU
95 Val-d’Oise ab Mai 1965 ab QA (Mai 1971) Juli 1989 ab SU
971 Guadeloupe
972 Martinique
973 Französisch-Guayana
974 Réunion
976 Mayotte

Départements mit den höchsten ZulassungsnummernBearbeiten

In den folgenden Tabellen stehen die 30 Départements mit den höchsten Zulassungsnummern. Die Listen erfassen den Stand an jedem 31. Dezember am Ende eines Fünf-Jahre-Abschnitts. Am Schluss stehen die Angaben zu den letzten zugewiesenen Kennzeichen am 13. Oktober 2009.

1955 bis 1970Bearbeiten

Platz Dép.- Nr. 1955 höchstes Kennzeichen 1955 Dép.- Nr. 1960 höchstes Kennzeichen 1960 Dép.- Nr. 1965 höchstes Kennzeichen 1965 Dép.- Nr. 1970 höchstes Kennzeichen 1970
1. 75 1000 ES 75 75 6035 KR 75 75 3936 SF 75 75 3635 WY 75
2. 76 107 EL 76 38 87 KE 38 38 442 SB 38 38 7565 SX 38
3. 38 433 EJ 38 31 516 JM 31 31 9988 QG 31 06 4075 RS 06
4. 62 7868 EF 62 57 992 JL 57 57 765 QG 57 57 2529 RL 57
5. 31 768 EB 31 06 888 HR 06 06 695 QG 06 77 5535 RJ 77
6. 57 696 DZ 57 77 54 HR 77 77 986 PT 77 31 6228 RD 31
7. 54 421 DU 54 54 825 HQ 54 44 491 PF 44 44 139 QV 44
8. 06 650 DQ 06 44 47 HJ 44 54 308 NV 54 54 2400 QP 54
9. 77 249 DQ 77 42 484 GW 42 67 6 MX 67 67 2850 QM 67
10. 44 860 DM 44 67 497 GS 67 42 442 MP 42 29 3915 QK 29
11. 42 346 DK 42 63 379 GD 63 29 760 LZ 29 42 9877 QJ 42
12. 67 140 DE 67 02 241 GB 02 35 303 LY 35 35 8885 QJ 35
13. 63 347 DA 63 71 592 GA 71 83 414 LQ 83 83 5770 QG 83
14. 17 681 CZ 17 14 404 GA 14 34 420 LN 34 34 8920 QF 34
15. 14 341 CZ 14 60 20 GA 60 60 125 LK 60 60 6094 QF 60
16. 02 196 CZ 02 17 81 FZ 17 14 921 LG 14 14 4770 QE 14
17. 51 952 CY 51 51 65 FW 51 71 363 LG 71 71 2497 QE 71
18. 71 918 CX 71 34 550 FU 34 63 291 LD 63 49 2000 QE 49
19. 60 90 CW 60 29 541 FU 29 17 261 LA 17 63 6382 QD 63
20. 80 847 CU 80 35 513 FR 35 02 146 KZ 02 51 2633 QD 51
21. 34 309 CS 34 49 797 FP 49 49 252 KY 49 17 2397 QD 17
22. 49 520 CN 49 80 35 FP 80 51 901 KW 51 02 4497 QC 02
23. 30 700 CL 30 83 468 FL 83 30 102 KH 30 25 2603 QC 25
24. 29 606 CL 29 30 832 FH 30 25 391 KG 25 45 884 QB 45
25. 35 489 CL 35 27 902 FD 27 80 717 KC 80 30 8851 QA 30
26. 83 363 CL 83 45 100 FD 45 45 701 KB 45 64 7933 QA 64
27. 21 810 CK 21 25 808 FC 25 27 321 KA 27 91 5547 QA 91
28. 68 398 CK 68 76 6195 EZ 76 64 826 JY 64 27 966 PX 27
29. 45 695 CJ 45 84 475 EZ 84 84 499 JX 84 68 699 PK 68
30. 27 757 CH 27 68 317 EZ 68 68 60 JN 68 95 399 NZ 95

1975 bis 1990Bearbeiten

Platz Dép.- Nr. 1975 höchstes Kennzeichen 1975 Dép.- Nr. 1980 höchstes Kennzeichen 1980 Dép.- Nr. 1985 höchstes Kennzeichen 1985 Dép.- Nr. 1990 höchstes Kennzeichen 1990
1. 75 815 ATK 75 75 781 DEW 75 75 467 FSL 75 75 416 JEL 75
2. 38 8207 UA 38 38 8688 VM 38 91 795 YL 91 91 850 AMN 91
3. 06 2239 SS 06 91 4212 VC 91 95 540 YF 95 95 220 ALY 95
4. 77 9778 SQ 77 77 2958 UK 77 77 7636 XL 77 77 2779 ZZ 77
5. 57 3110 SP 57 06 9835 UB 06 38 3842 XE 38 38 3524 ZD 38
6. 31 794 SE 31 57 5110 TZ 57 06 9914 VN 06 57 7000 XT 57
7. 44 9732 RX 44 95 1043 TW 95 57 2872 VG 57 06 7450 XK 06
8. 91 8039 RU 91 31 8998 TM 31 31 8349 VF 31 44 1344 XC 44
9. 54 4000 RL 54 44 486 TH 44 44 7596 VF 44 31 3333 XB 31
10. 67 8497 RK 67 67 3093 SQ 67 67 6208 TX 67 78 8170 WR 78
11. 95 2599 RK 95 54 8125 SM 54 54 5083 TQ 54 83 2682 WJ 83
12. 29 4238 RH 29 29 7910 SK 29 83 2815 TQ 83 67 1340 WJ 67
13. 35 318 RG 35 35 4164 SH 35 29 9021 TP 29 35 8196 VZ 35
14. 42 3847 RF 42 83 9015 SG 83 35 7503 TM 35 29 482 VZ 29
15. 83 6700 RD 83 42 3640 SF 42 60 2560 TJ 60 54 3500 VX 54
16. 60 7503 RC 60 60 7060 SD 60 42 5398 TH 42 60 3607 VW 60
17. 34 4245 RA 34 34 3573 SB 34 34 7015 TG 34 34 3000 VV 34
18. 49 1473 QZ 49 25 6716 RX 25 25 337 SZ 25 42 500 VQ 42
19. 14 5114 QY 14 49 4127 RX 49 49 3845 SY 49 92 2885 VL 92
20. 25 2029 QY 29 14 7668 RV 14 14 3759 SV 14 25 9434 VF 25
21. 71 9226 QX 71 71 9900 RU 71 71 8225 SR 71 49 1500 VD 49
22. 51 5522 QW 51 63 3942 RT 63 63 6488 SQ 63 14 6545 TY 14
23. 63 4035 QW 63 51 2128 RT 51 68 4526 SQ 68 68 3500 TY 68
24. 17 3147 QW 17 45 801 RS 45 45 3033 SQ 45 71 500 TW 71
25. 45 5993 QU 45 17 6249 RR 17 51 1441 SQ 51 45 4000 TS 45
26. 02 3778 QU 02 68 3555 RR 68 30 3448 SN 30 51 4000 TS 51
27. 64 3854 QT 64 64 3877 RQ 64 17 2181 SN 17 30 2598 TS 30
28. 68 6570 QS 68 02 2629 RP 02 27 9741 SL 27 27 4600 TQ 27
29. 30 3180 QS 30 30 702 RP 30 64 6981 SL 64 64 1391 TN 64
30. 27 5795 QR 27 27 364 RN 27 02 9999 SJ 02 02 1086 TK 02

1995 bis 2009Bearbeiten

Platz Dép.- Nr. 1995 höchstes Kennzeichen 1995 Dép.- Nr. 2000 höchstes Kennzeichen 2000 Dép.- Nr. 2005 höchstes Kennzeichen 2005 Dép.- Nr. 2009 höchstes Kennzeichen 2009
1. 75 389 LMT 75 75 188 NLR 75 75 254 QLJ 75 75 523 RQD 75
2. 91 405 BQX 91 91 795 CWB 91 92 632 ESH 92 92 828 FZM 92
3. 95 177 BQC 95 95 791 CTN 95 91 935 ECX 91 91 338 FAY 91
4. 77 612 BCX 77 92 874 CQB 92 95 142 EBR 95 77 549 FAV 77
5. 92 883 AMZ 92 77 70 CJT 77 77 732 DWX 77 95 434 EZJ 95
6. 38 808 ALP 38 78 431 BVE 78 78 890 DPQ 78 78 77 EVZ 78
7. 78 385 ADG 78 38 845 BKW 38 38 921 CNN 38 59 686 DMS 59
8. 57 4000 ZK 57 57 610 ANT 57 59 245 CCP 59 38 579 DKH 38
9. 06 2831 ZE 06 44 670 AMY 44 44 47 BSJ 44 44 246 CQK 44
10. 44 6973 YZ 44 06 27 AMP 06 31 984 BQM 31 31 864 CMV 31
11. 31 2611 YX 31 31 386 ALP 31 06 18 BPA 06 60 144 CJE 60
12. 83 8619 YC 83 59 160 AGP 59 57 689 BLQ 57 06 482 CGE 06
13. 67 9642 XW 67 83 753 ABM 83 83 349 BCJ 83 57 174 CDA 57
14. 35 6646 XP 35 51 202 ZY 51 60 510 AXS 60 13 860 BXW 13
15. 34 3492 XK 34 67 3268 ZP 67 67 57 ARH 67 83 349 BXK 83
16. 60 7489 XJ 60 35 9424 ZG 35 34 199 AQS 34 69 24 BNJ 69
17. 29 6834 XH 29 34 4255 ZE 34 13 341 AQG 13 34 868 BJT 34
18. 54 3882 XD 54 60 1063 ZA 60 51 957 APY 51 67 429 BGK 67
19. 59 2330 XB 59 29 8407 YT 29 35 590 APB 35 35 951 BFM 35
20. 42 4725 WX 42 54 4729 YM 54 69 801 AHS 69 51 330 BAJ 51
21. 49 3733 WJ 49 42 1127 YF 42 29 696 ADV 29 93 940 ATE 93
22. 25 7485 WH 25 49 8779 XT 49 54 987 AAD 54 29 657 ASF 29
23. 14 130 WB 14 25 289 XM 25 42 8591 ZS 42 54 86 ANK 54
24. 68 7459 WA 68 13 8407 XJ 13 93 5972 ZL 93 76 46 AKV 76
25. 30 9107 VY 30 14 6205 XJ 14 49 699 ZH 49 42 780 AKJ 42
26. 45 9807 VX 45 30 5180 XJ 30 30 3351 ZC 30 49 287 AFD 49
27. 51 4378 VW 51 68 1566 XJ 68 45 9146 YW 45 30 855 AEG 30
28. 71 7950 VV 71 45 743 XJ 45 25 3978 YV 25 45 288 AAD 45
29. 27 4351 VV 27 27 5636 XC 27 14 1692 YV 14 14 2484 ZX 14
30. 63 816 VS 63 69 6750 XA 69 27 1756 YP 27 68 1114 ZX 68

Départements mit den niedrigsten ZulassungsnummernBearbeiten

In den folgenden Tabellen stehen die zehn Départements mit den niedrigsten Zulassungsnummern. Die Listen erfassen den Stand an jedem 31. Dezember am Ende eines Fünf-Jahre-Abschnitts. Am Schluss stehen die Angaben zu den letzten zugewiesenen Kennzeichen am 13. Oktober 2009.

1955 bis 1970Bearbeiten

Anmerkung zum Jahr 1965: Die im Großraum Paris neugeschaffenen Départements werden im Jahr 1965 noch nicht aufgelistet. Die Départements nahmen zu unterschiedlichen Zeitpunkten die Zulassungstätigkeit auf, sodass die Liste sehr verzerrt würde.

Platz Dép.-Nr. 1955 höchstes Kennzeichen 1955 Dép.-Nr. 1960 höchstes Kennzeichen 1960 Dép.-Nr. 1965 höchstes Kennzeichen 1965 Dép.-Nr. 1970 höchstes Kennzeichen 1970
1. 48 534 Q 48 48 275 AE 48 48 1 AV 48 93 3420 AY 93
2. 20 58 R 20 20 113 AJ 20 05 285 BJ 05 94 ?? BB 94
3. 05 362 U 05 05 766 AM 05 33 9184 BP 33 92 3054 BL 92
4. 90 118 Y 90 90 87 AS 90 20 883 BQ 20 48 892 BP 48
5. 04 977 Y 04 04 131 AT 04 90 933 BU 90 05 73 CK 05
6. 09 725 AA 09 33 583 AV 33 04 299 BW 04 33 4370 CQ 33
7. 33 8410 AF 33 09 943 AW 09 09 685 BY 09 04 108 DF 04
8. 23 97 AG 23 23 714 BF 23 69 5178 CK 69 09 578 DH 09
9. 15 943 AH 15 69 8574 BG 69 23 401 CL 23 90 400 DJ 90
10. 43 999 AJ 43 15 680 BK 15 15 695 CR 15 20 518 DM 20

1975 bis 1990Bearbeiten

Anmerkung: Das letzte Kennzeichen des Départements 20 Corse (Korsika) vor der Aufteilung in die beiden Départements 2 A und 2 B war am 31. Dezember 1975 292 GJ 20. Es wird in den Listen nicht aufgeführt.

Platz Dép.-Nr. 1975 höchstes Kennzeichen 1975 Dép.-Nr. 1980 höchstes Kennzeichen 1980 Dép.-Nr. 1985 höchstes Kennzeichen 1985 Dép.-Nr. 1990 höchstes Kennzeichen 1990
1. 48 319 CN 48 2A 875 BY 2A 2A 45 ES 2A 2A 6125 FJ 2A
2. 94 9030 DE 94 2B 954 CG 2B 48 985 FB 48 09 3549 FV 09
3. 93 1106 DK 93 48 232 DT 48 2B 722 FL 2B 90 6827 FX 90
4. 05 955 DT 05 90 113 FF 90 90 7993 FM 90 2B 8500 FX 2B
5. 33 2160 DX 33 09 6178 FF 09 09 9241 FM 09 48 2418 GB 48
6. 04 710 EX 04 33 9591 FN 33 15 6312 GN 15 15 86 GX 15
7. 92 1978 EX 92 05 273 FR 05 33 1440 HH 33 82 6500 JA 82
8. 90 4420 EY 90 94 9295 FY 94 82 9349 HP 82 46 9612 JA 46
9. 09 1741 FA 09 15 5873 GG 15 46 9529 HR 46 43 7435 JD 43
10. 23 291 FU 23 93 3777 GH 93 43 410 HT 43 05 756 KA 05

1995 bis 2009Bearbeiten

Platz Dép.-Nr. 1995 höchstes Kennzeichen 1995 Dép.-Nr. 2000 höchstes Kennzeichen 2000 Dép.-Nr. 2005 höchstes Kennzeichen 2005 Dép.-Nr. 2009 höchstes Kennzeichen 2009
1. 2A 7952 FS 2A 2A 1700 GD 2A 48 7177 GP 48 48 2718 GT 48
2. 09 9104 GB 09 09 468 GK 09 2A 3333 GR 2A 2A 7200 HA 2A
3. 48 58 GF 48 48 590 GK 48 09 5212 GT 09 09 2386 HB 09
4. 90 788 GF 90 90 2404 GP 90 90 5709 GZ 90 90 2185 HG 90
5. 2B 3132 GH 2B 2B 4459 GT 2B 2B 4243 HH 2B 2B 1251 HR 2B
6. 15 4032 HD 15 15 2554 HL 15 15 804 HV 15 15 264 JB 15
7. 46 9497 JJ 46 46 9062 JT 46 46 4912 KF 46 46 6156 KQ 46
8. 82 2879 JL 82 82 3129 JY 82 82 9836 KN 82 43 2171 LB 43
9. 43 5977 JP 43 43 5965 KB 43 43 2033 KQ 43 82 3595 LB 82
10. 05 7305 KF 05 05 1391 KN 05 05 1988 KX 05 05 4065 LD 05

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten