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Karmelitenkirche (Linz)

Kirchengebäude in Linz
Karmelitenkirche

Die römisch-katholische Karmelitenkirche in Linz (Oberösterreich) liegt an der Linzer Landstraße nahe der Ursulinenkirche.

Das Karmelitenkloster in Linz besteht seit 1671. Die Kirche wurde in den Jahren 1690 bis 1726 an Stelle einer älteren Kirche erbaut. Das Vorbild für dieses Kirchengebäude war die Wiener Josefskirche.

Stuckaturen von Carlone und Paolo d'Allio schmücken diesen Barockbau. Am Hauptportal befinden sich seitlich Figuren der hl. Theresia und des hl. Johannes, es ist mit einer Kolossalfigur des hl. Josef in der Giebelnische (aus dem Jahr 1722) bekrönt.

Das Hochaltarbild der Hl. Familie stammt von Martino Altomonte (1724), die Stuckplastiken an den Seitenaltären von Diego Carlone. Die Kanzel aus dem Jahr 1714 ist reich verziert, die Beichtstühle (1711) sind kunstvoll geschnitzt. Auf dem Altartisch ist der Glassarg des hl. Felix (1733), unter der Musikempore befinden sich Kapellen mit Schmiedeeisengittern.

1871 war die Kirche Zentrum der Beichtstuhl-Affäre, bei der es um sexuellen Missbrauch und Pressefreiheit ging.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Karmeliterkirche Linz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 48° 18′ 6,9″ N, 14° 17′ 26″ O