Karaçoban

Distrikt von Erzurum

Karaçoban (türkisch für schwarzer Hirte; kurdisch Qereçoban) ist eine Stadt und ein Landkreis der türkischen Provinz Erzurum.

Karaçoban
Wappen fehlt
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Karaçoban (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Erzurum
Koordinaten: 39° 21′ N, 42° 7′ OKoordinaten: 39° 21′ 3″ N, 42° 6′ 43″ O
Höhe: 1550 m
Einwohner: 8.901[1] (2008)
Telefonvorwahl: (+90) 442
Postleitzahl: 25 xxx
Kfz-Kennzeichen: 25
Struktur und Verwaltung (Stand: 2014)
Gliederung: 8
Bürgermeister: İrfan Sarı (BDP)
Website:
Landkreis Karaçoban
Einwohner: 25.755[1] (2008)
Fläche: 552 km²
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km²
Kaymakam: Naci Aktaş
Website (Kaymakam):

BevölkerungBearbeiten

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war Karaçoban ein armenischer Ort. Heute stellen Kurden die Bevölkerungsmehrheit in Karaçoban dar. Daneben leben hier auch einige, in den 1930er Jahren angesiedelte Türken aus Zentralanatolien und der Provinz Ordu. Außerdem leben Osseten im Dorf Budaklı und im Stadtteil Güvendik.

GeographieBearbeiten

Der Bezirk befindet sich im Osten Anatoliens und liegt in der Nähe des Vansees. Karaçoban ist 182 km von der Stadt Erzurum entfernt. Es grenzt im Westen an den Landkreis Hınıs und im Norden an Karayazı.

Karaçoban ist in folgende 9 Stadtteile gegliedert: Akarsu Mahallesi, Bağlar Mahallesi, Bahçeli Mahallesi, Erhanlar Mahallesi, Güvendik Mahallesi, Hacılar Mahallesi, Kavaklı Mahallesi, Sarıveli Mahallesi und Seyhan Mahallesi.

Dazu gehören folgende 19 Dörfer: Akkayak, Binpınar, Bozyer, Budaklı, Burnaz, Çatalgül, Dedeören, Doğanbey, Duman, Erenler, Gündüzköy, Karagöz, Karaköprü, Karmış, Kırımkaya, Kuşluca, Marufköy, Molladavut und Ovayoncalı.

PolitikBearbeiten

1964 wurde ein kleines Verwaltungszentrum gegründet. Der 1949 in Hinis geborene Alican Kocakaya (CHP) ist Leiter der Verwaltung Karaçobans.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Türkisches Institut für Statistik (Memento vom 5. Dezember 2012 im Webarchiv archive.today), abgerufen 11. November 2009