Der französische Kanton Verdun-2 liegt im Arrondissement Verdun im Département Meuse in der Region Grand Est (bis Ende 2015 Lothringen). Hauptort des Kantons ist die Gemeinde Verdun.

Kanton Verdun-2
Region Grand Est
Département Meuse
Arrondissement Verdun
Hauptort Verdun
Einwohner 10.889 (1. Jan. 2017)
Gemeinden 5
INSEE-Code 5517

Lage des Kantons Verdun-2 im
Département Meuse

GeschichteBearbeiten

Der Kanton entstand bei der Neueinteilung der französischen Kantone im Jahr 2015. Seine Gemeinden kommen aus den bisherigen Kantonen Verdun-Centre (Belleray und Dugny-sur-Meuse), Verdun-Est (Belrupt-en-Verdunois und Haudainville) und verschiedenen Quartieren im Nordteil der Stadt Verdun.

LageBearbeiten

Der Kanton liegt im nördlichen Teil des Départements Meuse.

GemeindenBearbeiten

Der Kanton besteht aus vier Gemeinden und einem Teil der Stadt Verdun mit insgesamt 10.889 Einwohnern (Stand: 2017):

Gemeinde Einwohner
1. Januar 2017
Fläche
km²
Dichte
Einw./km²
Code
INSEE
Postleitzahl
Belleray 000000000000508.0000000000508 5,10 000000000000100.0000000000100 55042 55100
Belrupt-en-Verdunois 000000000000572.0000000000572 9,39 000000000000061.000000000061 55045 55100
Dugny-sur-Meuse 000000000001307.00000000001.307 19,00 000000000000069.000000000069 55166 55100
Haudainville 000000000000952.0000000000952 11,11 000000000000086.000000000086 55236 55100
Verdun 000000000017475.000000000017.475 31,03 000000000000563.0000000000563 55545 55100
Kanton Verdun-2 000000000010889.000000000010.889 –  –  5517 – 

Anmerkung:Angegeben sind hier Gesamtfläche und Gesamteinwohnerzahl der Stadt Verdun.

PolitikBearbeiten

Im 1. Wahlgang am 22. März 2015 erreichte keines der fünf Wahlpaare die absolute Mehrheit. Bei der Stichwahl am 29. März 2015 gewann das Gespann Jérôme Dumont/Véronique Philippe (beide UMP) gegen Sarah Szymanski/Jean-François Thomas (beide PS) mit einem Stimmenanteil von 51,04 % (Wahlbeteiligung:44,73 %).[1]

Vertreter im conseil général des Départements
Amtszeit Name Partei
2015– Jérôme Dumont
Véronique Philippe
UMP/LR

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wahlergebnis der beiden Wahlgänge